Still Alice
 - Lisa Genova - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Sonstige Belletristik
320 Seiten
ISBN: 978-3-404-27115-3
Ersterscheinung: 12.02.2015

Still Alice

Mein Leben ohne Gestern
Roman
Übersetzt von Veronika Dünninger

(9)

Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.

Pressestimmen

„[...] ein tolles Debüt mit diesem unglaublich informativen Roman, der berührt und fesselt.“
Still Alice – Mein Leben ohne gestern lehrt uns mit einer beeindruckenden Geschichte: Wenn die Gedächtnisleistung nachlässt, bleiben immer noch die Gefühle.“
„Still Alice ist ein Drama im besten Sinne. Keine leichte Kost, dafür bietet die Produktion Stoff zum Nachdenken.“
„Lisa Genova hat mir ihrem Debütroman […] eine ergreifende und berührende Geschichte zum hochaktuellen Thema Alzheimer geschrieben."
„Sehr berührend, ergreifend, auch traurig – aber in keinem Moment reißerisch.“

Rezensionen aus der Lesejury (9)

Tes-Buecherblog Tes-Buecherblog

Veröffentlicht am 24.12.2017

Still Alice

Klappentext:

Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerung ihr mehr ... …mehr

Klappentext:

Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerung ihr mehr und mehr entgleiten und alles, wofür sie ein Leben lang gearbeitet hat, allmählich verschwindet. Wie soll sie sich nun in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist. Doch etwas bleibt: die Liebe.

Autorin:

Lisa Genova hatte ihr Debüt mit dem Roman " Mein Leben ohne Gestern" . Dieser Roamn wurde auch mit prominenter Besetzung verfilmt.

Inhalt:

Alice ist überdurchschnittlich klug und hat eine sehr gute Anstellung an Harvard . Doch dann bekommt sie die Diagnose Alzheimer. Für sie bricht eine Welt zusammen, die sie sich nach und nach wieder aufbaut mit viel Mut.

Erster Satz:

Schon damals, mehr als ein Jahr zuvor, gab es Neuronen in ihrem Kopf, nicht weit weg von ihren Ohren, die allmählich erstickt wurden, zu leise, als dass sie es hätte hören können.

Meine Meinung:

Das Buch lag schon eine Weile auf meiner Ausleih-SUB und da es ein wirklich spannendes Thema beinhaltet, dachte ich es wird mal an der Zeit es zu erlösen.

Das Cover, ist das Filmcover. Ich weiß nicht ob ich es passend finden soll, da ich finde da das Buch immer noch seinen eigenen Charm haben sollte und nicht immer dem Filmcover angepasst werden sollte.

In dem Buch lernen wir Alice kennen, die mit 50 an Alzheimer erkrankt. Die Krankheit kommt bei ihr schleichend und am Anfang traut sie sich nicht es ihrer Familie zu erzählen. Den gleichzeitig trauert sich jetzt schon ihrer Zukunft nach, auf der einen Seite kann ich es verstehen, denn sie weiß das sie bald nicht mehr auf ihr großes Wissen zurück greifen kann, aber auf der einen Seite denke ich, dass sie nun jede freie und einzelne Sekunde genießen soll.

Die drei Kinder von Alice reagieren alle unterschiedlich auf die Nachricht, die Angst das sie es auch haben können, zwei lassen sich testen eins nicht. Ich würde mich auch nicht testen lasse, lieber würde ich alles auf mich zukommen zulassen, wie als zu wissen das ich irgendwann mich an nichts mehr erinnern kann.

Wer mich am meisten in diesem Buch gestört hat, war der Mann von Alice. In meinen Augen hat er oft ziemlich egoistisch gehandelt. Er ließ Alice immer mehr alleine obwohl er wusste, das sie sich immer öfter nicht mehr alleine zurecht finden kann.
Er verzog sich immer mehr auf die Arbeit und war auch dazu bereit umzuziehen, obwohl man genau wusste, das Alice einen Umzug noch mehr verwirren würde.

Aber ich finde das die Autorin sehr gut auf das Thema Demenz eingegangen ist, ein sehr schweres Thema, wovor viele Menschen Angst haben. Was ich sehr gut verstehen kann.
Man merkt auch wie im Buch die Charakteren sehr verschieden mit diesem Thema umgehen, und ich wusste nicht wie ich damit umgehen wurde, wenn meine Mutter Demenz bekommen wurde.
Alles in einem hat die Autorin es geschafft, einen tollen Roman um ein schweres Thema zu schaffen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Olivia Olivia

Veröffentlicht am 04.06.2017

Wahnsinnig ergreifend!

Die Geschichte war emotional der absolute Wahnsinn.

Der Schreibstil ist flüssig, ich bin zügig vorangekommen. Wir lernen die Protagonistin Alice sehr schnell kennen und vor allem lieben. Ihre Familie, ... …mehr

Die Geschichte war emotional der absolute Wahnsinn.

Der Schreibstil ist flüssig, ich bin zügig vorangekommen. Wir lernen die Protagonistin Alice sehr schnell kennen und vor allem lieben. Ihre Familie, Karriere, das ganze Leben.

Dann kommt die Diagnose und das zweite Drittel zieht sich ein wenig. Ich bin nur noch schleppend voran gekommen. Warum, kann ich allerdings nicht genau benennen. Es ging viel um Forschungen und Medikamente. Tests. Alles mit fachspezifischen Ausdrücken. Das muss sicher so sein, damit es authentisch bleibt. Aber mein Interesse lag mehr an der Person und ihrer Wahrnehmung.

Und meine Geduld wurde mehr als belohnt!

Der letzte Teil war wahnsinnig ergreifend. Ich habe viel geweint. Teilweise aus Mitgefühl, teilweise aus Freude über kleine Erfolg, wunderbare Momente.

Der Wechsel zwischen Erzählungen aus ihrer Sicht und der Dritter, hilft besser zu verstehen. Beide Seiten.

Dieses Buch ist ein großer Erfolg, die Krankheit darzustellen. Für mich als Laie klar verständlich und nachvollziehbar.

Danke für den Mut, das Thema aufzugreifen!

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Karin1910 Karin1910

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ergreifender Roman über eine beängstigende Krankheit

Alzheimer bzw Demenzerkrankungen generell sind ein Thema, das die meisten Menschen möglichst weit von sich schieben, mit dem man sich nicht auseinander setzen möchte. Dies kann aber nichts an der Tatsache ... …mehr

Alzheimer bzw Demenzerkrankungen generell sind ein Thema, das die meisten Menschen möglichst weit von sich schieben, mit dem man sich nicht auseinander setzen möchte. Dies kann aber nichts an der Tatsache ändern, dass praktisch jede Familie einmal in irgend einer Form davon betroffen sein wird.
Dieser Roman ermöglicht es, sich in die Betroffenen hineinzufühlen und das Verständnis für sie zu verbessern:

Alice, angesehne Harvard-Professorin und Mutter dreier erwachsener Kinder hat gerade erst ihren 50. Geburtstag gefeiert, als sie besorgt feststellt, dass ihr Gedächtnis sie immer öfter im Stich lässt. Einige Arztbesuche und ausführliche neurologische Tests später dann die schockierende Diagnose: früh einsetzende Alzheimer-Krankheit.
Wie stark werden die Auswirkungen auf ihre Karriere, ja überhaupt ihre ganze Existenz sein? Was bedeutet diese Diagnose einer genetisch determinierten Krankheit für ihre Kinder? Wie wird sich die Beziehung zu ihrem Ehemann John entwickeln? Und vor allem: wird ihr Leben überhaupt noch lebenswert sein, wenn sie mehr und mehr von dem verliert, was sie bisher ausgemacht hat?
All dies sind Fragen, mit denen Alice sich fortan auseinandersetzen muss, die aber mit dem weiteren Fortschreiten ihrer Krankheit für sie auch immer bedeutungsloser werden.

Der Roman ist durchgehend aus der Perspektive von Alice erzählt, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzen und nicht nur ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen, sondern auch miterleben kann, wie sich im Laufe relativ weniger Monate ihr Geisteszustand zunehmend verschlechtert und sie sich immer öfter in einer Situation wiederfindet, die sie nicht versteht.
Auch die Reaktionen ihrer Umgebung werden – von Alice´s Warte aus gesehen – dargestellt, die Überforderung ihres Ehemannes, der vor all dem am liebsten die Augen verschließen würde, die Unbeholfenheit ehemaliger Kollegen, die ihr peinlich berührt aus dem Weg gehen, aber auch die Art, wie ihre Beziehung zu ihren Kindern sich weiterentwickelt und vertieft.

So wird verständlich, was das Leben mit Alzheimer für den Betroffenen wie auch die Angehörigen bedeutet.
Außerdem wird deutlich, dass man Demenzkranke nicht zu früh abschreiben sollte und dass , auch wenn die Erinnerungen verblassen, die Gefühle noch lange lebendig bleiben.

Weiters dürfte die Autorin sehr gründlich recherchiert haben, in die Handlung sind viele Hintergrundinformationen über die Alzheimer-Krankheit, die Diagnosemethoden und (leider beschränkten) Therapiemöglichkeiten verpackt.

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Franziska19 Franziska19

Veröffentlicht am 15.09.2016

Still Alice - ein Leben mit Alzheimer

"Still Alice: Mein Leben ohne Gestern." von Lisa Genova ist ein Roman und erzählt die Geschichte von Alice, einer renomierten Professorin für Sprachwissenschaften an der Harvard-Universität, Mutter von ... …mehr

"Still Alice: Mein Leben ohne Gestern." von Lisa Genova ist ein Roman und erzählt die Geschichte von Alice, einer renomierten Professorin für Sprachwissenschaften an der Harvard-Universität, Mutter von drei Kindern, Ehefrau und Großmutter, die mit 50 Jahren plötzlich an Alzheimer erkrankt.
Der Lese beginnt in Alice Leben einzutauchen - mit den ersten Symptomen der Krankheit, als sie die Orientierung ihrer Heimat verliert, der Diagnosestellung, der Leugnung, dem Umgang mit dem Fortschreiten der Krankheit und auch dem Kampf dagegen. Alice ist eine intelligente Frau, die in ihrem Leben noch viel erreichen möchte, als sie die Diagnose Alzheimer bekommt. Für sie und ihren Mann zunächst unvorstellbar. Doch die Probleme und Gedächtnislücken nehmen innerhalb von einem Jahr deutlich zu. Alice versucht dagegen anzukommen. Mit Gedächtnistraining und ihrem Alltag. Sie versucht weiter ihrer Rolle als Ehefrau., Mutter und Professorin so lange gerecht zu werden, wie es geht. Dabei erlebt man als Leser ihre unterschiedlichen Gefühlslagen. Manchmal ist sie deprimiert, traurig, fröhlich oder sogar euphorisch was sie noch kann, gefolgt von Resignation. Sie legt sich einen Plan zurecht, um ab einem gewissen Zeitpunkt einen Strich zu ziehen und der Krankheit ein Ende zu setzen. Gleichzeitig erfährt man, dass nicht nur Alice, sondern ihre ganze Familie mit der Krankheit zu kämpfen hat - oder wie sie ihrer Frau und Mutter helfen wollen oder an ihr festhalten möchten so wie sie ist. Das Buch ist unglaublich gut geschrieben, sehr lebendig und wirkte dadurch für mich sehr intensiv. Ich konnte es nicht am Stück lesen, sondern musste genauso wie Alice nach einem weiteren Vorschub der Krankheit Luft holen und versuchen alles zu verarbeiten. Das Besondere ist an diesem Buch, dass man durch die Protagonistin die Krankheit fast mit erlebt - und wie sich ein Mensch dadurch verändern kann oder auch in manchen Situationen dann wieder genauso ist, wie er immer gewesen ist. Da die Person der Alice mit ihrem Leben, ihren Ambitionen und ihrem Beruf mir sehr ähnlich ist war es für mich gleichzeit faszinierend und schockierend. Aber ich würde dieses Buch definitv weiterempfehlen. Es ist schön, traurig, spannend, frustrierend - einfach emotional bewegend und dabei so gelungen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autorin

Lisa Genova

Lisa Genova - Autor
© Christopher Seufert

Nach ihrem Psychologiestudium hat Lisa Genova an der Universität Harvard in Neurowissenschaft promoviert. Ihr Debütroman, "Mein Leben ohne Gestern", zunächst im Eigenverlag veröffentlicht, hat sich inzwischen zu einem internationalen Bestseller entwickelt, stand lange auf der New-York-Times-Bestsellerliste und wurde von Lesern und Rezensenten begeistert aufgenommen. Die Autorin schreibt bereits an ihrem zweiten Roman.

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