Achtzehn
 - Anton Berg - PB

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14,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Thriller
477 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2677-8
Ersterscheinung: 30.04.2020

Achtzehn

Thriller
Übersetzt von Thorsten Alms

(28)

Der Journalist Axel Sköld stößt auf einen mysteriösen Zusammenhang zwischen dem Olof-Palme-Mord und zwei anderen Todesfällen. Eine Spur führt ihn noch weiter in die Vergangenheit zu einem lange zurückliegenden Königsmord. Ein unfassbarer Verdacht keimt in ihm auf: Gibt es in Schweden eine skrupellose Geheimgesellschaft, die höchste Ämter in Politik und Wirtschaft besetzt, und das seit Jahrhunderten? Axel Sköld lässt bei seinen Nachforschungen nicht locker und gerät schon bald in Lebensgefahr ...

Rezensionen aus der Lesejury (28)

Sherlckholmesbakerstreet Sherlckholmesbakerstreet

Veröffentlicht am 01.06.2020

Eine große Verschwörung

Axel Sköd ist einer Geheimgesellschaft auf der Spur, die vielleicht schon seit hunderten Jahren aktiv ist. Ich muss sagen, dass die Thematik des Buches wirklich spannend ist! Anton Berg hat es wirklich ... …mehr

Axel Sköd ist einer Geheimgesellschaft auf der Spur, die vielleicht schon seit hunderten Jahren aktiv ist. Ich muss sagen, dass die Thematik des Buches wirklich spannend ist! Anton Berg hat es wirklich einmalig geschafft diese Idee in ein spannendes Buch zu packen.
Die Geschichte war wirklich von Anfang bis zum Ende spannend und auch wenn man erst ein paar Probleme hatte in die Story hereinzukommen, konnte man schnell gar nicht mehr aufhören zu lesen! Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen und die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme damit, dass es viel zu viele Charaktere gab. Zwar konnte man gerade so den Überblick behalten, doch ich war froh, als es etwas übersichtlicher wurde.
Wer generell Polit-Thriller gerne liest, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal genauer anschauen. Der Geheimbund ist wirklich sehr gut ausgearbeitet und selbst Axel Sköd wird an seine Grenzen stoßen. Schnell wird es für den Journalisten persönlich und er muss entscheiden, ob er lieber seine Familie schützen will oder die womöglichst größte Verschwörung Schwedens aufdecken wird.
Durch die wirklich skrupellosen Gegner wird das Buch immer spannender und auch, wenn es ein wirklich sehr spannendes Ende gab, war es doch etwas abrupt. Ich hoffe dadurch auf jeden Fall auf eine Fortsetzung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

jens_GL jens_GL

Veröffentlicht am 28.05.2020

Spannender Polit-Thriller

„Achtzehn“ ist ein Thriller von Anton Berg und ist als deutschsprachige Ausgabe 2020 im Lübbe Verlag erschienen.

Die Handlung spielt in der Gegenwart in Schweden. Hauptakteur ist der Journalist Axel Sköld, ... …mehr

„Achtzehn“ ist ein Thriller von Anton Berg und ist als deutschsprachige Ausgabe 2020 im Lübbe Verlag erschienen.

Die Handlung spielt in der Gegenwart in Schweden. Hauptakteur ist der Journalist Axel Sköld, der für einen Radiosender Podcasts erstellt. Sköld stößt auf einen Zusammenhang zwischen dem Mord am ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme und zwei weiteren Todesfällen. Bei seiner Spurensuche werden ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt. Die Anzeichen verdichten sich: gibt es in Schweden eine skrupellose Geheimgesellschaft - bestehend aus hohen Amtsträgern aus Politik und Wirtschaft -, die ihre Interessen mit allen Mitteln durchsetzt? Sköld gerät bei seinen Recherchen in Gefahr und hat nur noch wenige Menschen in seinem Umfeld, denen er vertrauen kann.

Die Story ist hochinteressant. Ich lese gerne Bücher mit politischen Hintergründen und/oder Verschwörungsthemen. Für mich passte dieses Buch demnach hervorragend.

Von Anfang an habe ich mit Axel Sköld mitgefühlt und mitgelitten, niemand schenkt ihm glauben - oder will es nicht. Der Hauptakteur ist ein intelligenter Journalist. Man weiß, dass er recht hat. Warum glaubt ihm niemand? Die Spannung reißt einen mit. Wie reagiert sein Umfeld? Wer hilft ihm? Wer stellt sich als „Bösewicht“ dar. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen - wollte ich doch unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Am Anfang musste ich schon sehr konzentriert lesen. „Achtzehn“ ist kein Buch, das man nebenbei runterlesen kann. Immer wieder musste ich innehalten und nochmal nachdenken, beziehungsweise die letzte Passage Revue passieren lassen. Aber genau das hat mir an dem Buch so Spaß gemacht. Man muss sich dem Buch voll und ganz widmen.

Es gibt viele Charaktere, die man zuordnen muss. Dann spielt die schwedische Politik noch eine große Rolle. Und schließlich die Verschwörung. Auf das alles muss man sich konzentrieren.

Der „lange“ Einstieg mündet schließlich in einem schnellen und actionreichen Ende. Plötzlich geht alles ganz schnell und die Ereignisse überschlagen sich. Mir gefällt das Ende. Auch wenn es einige Fragen offen lässt.

Mein Fazit: ein ganz tolles Buch. Es hat Spaß gemacht, es zu lesen. Die offenen Fragen am Ende lassen mich auf eine Fortsetzung hoffen. Auch diese werde ich dann mit Freude lesen. Axel Sköld kann ich mir super in einer Buchreihe vorstellen.

Eine klare Kaufempfehlung von mir für dieses spannende Buch.

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Lese-Kerstin Lese-Kerstin

Veröffentlicht am 26.05.2020

Wer sagt die Wahrheit

Ein spannender Thriller der nach einer Fortsetzung ruft. Das Buch an sich endet nicht so, dass man als Leser damit zu 100% zufrieden ist, da es nicht alle Fragen vollständig klärt und das Ende neue aufwirft. ... …mehr

Ein spannender Thriller der nach einer Fortsetzung ruft. Das Buch an sich endet nicht so, dass man als Leser damit zu 100% zufrieden ist, da es nicht alle Fragen vollständig klärt und das Ende neue aufwirft.
Jedoch ist das Buch zu empfehlen und lesenswert für alle die es spannend, nicht so blutrünstig aber politisch mögen. Es ist ein skandinavischer Thriller und schon deshalb mitreißend.

Axel ist Journalist und einem Serienkiller auf der Spur. Das er mit seiner Recherche in ein Wespennest sticht ist schnell klar. Er bekommt viel Wiederstand nicht nur aus der Politik. Axel setzt nicht nur einmal sein Leben und das seiner Freunde aufs Spiel. Auch trifft er auf eine Geheimgesellschaft aus dem Mittelalter die noch heute vieles Lenken und Leiten.
Bis zum Schluss fragt man sich, was ist Wahrheit und wem kann man bzw. Axel trauen.

Ein Buch das wirklich lesenswert ist. Und ich hoffe sehr das wir nicht all zu lange auf eine Fortsetzung warten müssen. Zu gerne würde ich erfahren wir es mit Axel und der "18" weitergeht.

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kayla kayla

Veröffentlicht am 26.05.2020

Packender Politthriller

Geheimorganisationen regen seit jeher die Phantasie der Menschen an. Ob Freimaurer oder die „Schwarze Hand“, gibt es tatsächlich Vereinigungen, die im Schatten agieren?

In Anton Bergs Thriller „18“ ... …mehr

Geheimorganisationen regen seit jeher die Phantasie der Menschen an. Ob Freimaurer oder die „Schwarze Hand“, gibt es tatsächlich Vereinigungen, die im Schatten agieren?

In Anton Bergs Thriller „18“ gibt es eine Vermengung von Fakten und Fiktion. Ein auktorialer Erzähler führt durch das Geschehen. Hat das “ Musterland“ Schweden womöglich auch Schattenseiten? Im Zentrum der Geschichte steht der Mord am schwedischen Ex-Ministerpräsidenten Olof Palme. Der Reporter Axel Sköld glaubt, das Rätsel rund um den mysteriösen Todesfall auflösen zu können, denn er ist sich sicher, den Mörder (auf dessen Konto nach Axels Dafürhalten noch zwei weitere Morde gehen) ausfindig gemacht zu haben. Axel geht auf’s Ganze und publiziert einen Podcast- damit sticht er jedoch in ein Wespennest, wird in seinem metier zur persona non grata, denn Axel hat schier Unglaubliches in Erfahrung gebracht:
Seit dem 18. Jahrhundert scheint ein Geheimbund in Schweden die Strippen zu ziehen. Schon damals war dieser für einen Regizid verantwortlich, und die Zahl 18 spielt eine große Rolle, da sie der Mitgliederzahl entspricht. Der Adel, Wirtschaftsbosse und hochrangige Mitglieder des Militärs beeinflussen seit Generationen die Geschicke Schwedens. Axels Erkenntnisse werden als irre Verschwörungstheorien abgetan, und schon bald befindet er sich in Lebensgefahr…

„18“ von Anton Berg ist meines Erachtens ein äußerst gut gemachter Politthriller, weniger ein „Actionkracher“. Stilistisch ist er ein relativ typischer Krimi, die Sprache des Autors liest sich einfach und flüssig, es gibt keine „Schnörkel“.

Der Roman beginnt recht gemächlich, Figuren werden eingeführt und die Handlung nimmt ihren Lauf. Man sollte als Leser/in ein wenig Geduld aufbringen, denn es geht bald Schlag auf Schlag, die Spannungsschraube wird angezogen und die Geschichte mündet in einem spektakulären Showdown.

Der in der Realität immer noch ungeklärte Mord an Olof Palme ist eine Art nationales Trauma Schwedens. Namhafte Autoren wie Stieg Larsson recherchierten zum Mordfall, und die Tötung des Politikers fand in fiktionalisierter Form Eingang in unzählige Erzählungen, insofern hat Anton Berg mit seinem Krimi sicherlich nicht „das Rad neu erfunden“, aber er präsentiert mit „18“ einen packenden Politthriller, den ich äußerst gern gelesen habe.

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leseratte1310 leseratte1310

Veröffentlicht am 26.05.2020

Geheime Mächte ziehen die Strippen

Der Journalist Axel Sköld hat bei seinen Recherchen etwas Ungewöhnliches herausgefunden. Er vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mord an Olof Palme und zwei anderen Morden gibt. Nachdem er ... …mehr

Der Journalist Axel Sköld hat bei seinen Recherchen etwas Ungewöhnliches herausgefunden. Er vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mord an Olof Palme und zwei anderen Morden gibt. Nachdem er seiner Chefin seinen Verdacht mitteilt, wird er schnell ausgebremst. Doch der Widerstand sorgt dafür, dass er weitergräbt. Eine Spur bringt ihn weit in die Vergangenheit zu einem Königsmord und er vermutet, dass ein geheimer Club schon lange maßgeblich seine Finger in Politik und Wirtschaft hat und dabei sehr skrupellos vorgeht. Da er nicht lockerlässt, schwebt er schon bald in Lebensgefahr.
Obwohl sich der Schreibstil gut lesen lässt und dieses Buch spannend und fesselnd ist, habe ich ein bisschen gebraucht, um mich in die Geschichte hineinzufinden. Es lag vielleicht daran, dass anfangs nicht so viel passierte. Doch dann konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Charaktere sind gut und vielschichtig dargestellt. Es gibt „Gute“ und „Böse“ und nicht immer weiß ganz genau, woran man mit den Personen ist. Ehrgeiz und Machtstreben sind manchmal wichtiger als Integrität. Axel Sköld ist ein Vollblutjournalist, der sobald er eine Spur hat, nicht mehr lockerlässt, selbst wenn man ihm Steine in den Weg legt oder es gefährlich wird. Unterstützt wird er dabei von seiner besten Freundin und Kollegin Stina, die mir sehr sympathisch war. Für sie ist es nicht leicht, ihrem Sohn David gerecht zu werden, denn er hat einen Hirnschaden und braucht besondere Zuwendung. Axels Gegenspieler sind mächtig und skrupellos und der Auftragsmörder Eugene de Kock taucht auch immer wieder auf. Manchmal erschien mir Axel aber auch ein wenig naiv, wenn er die recht offensichtliche Gefahr nicht wirklich sah. Die Finanzministerin Lova lässt Axel zwar Hinweise zukommen, aber dennoch wusste ich nie, woran ich wirklich mit ihr bin. Toll fand ich den kolossalen Geschichtsprofessor Vilhelm Skrak.
Nach einem Anfang mit eher unterschwelliger Spannung wurde es zunehmend bedrohlicher und spannend. Am Ende gab es dann zwar einen dramatischen Showdown, aber mir kam das Ende etwas zu abrupt und auch nicht alle Fragen sind beantwortet. Dennoch hat es Spaß gemacht, diesen Polit-Thriller zu lesen.

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Autor

Anton Berg

Anton Berg - Autor
© Anton Berg

Anton Berg ist Journalist. Er hat für den schwedischen Rundfunk zahlreiche preisgekrönte Dokumentationen produziert. Er ist zudem verantwortlich für einen der erfolgreichsten Podcasts in Schweden "Spår", in dem über bekannte schwedische Kriminalfälle berichtet wird. ACHTZEHN ist Anton Bergs Debüt im Thrillergenre.

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