Cold Case - Das verschwundene Mädchen
 - Tina Frennstedt - PB

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14,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Thriller
444 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04138-5
Ersterscheinung: 31.01.2020

Cold Case - Das verschwundene Mädchen

Thriller
Übersetzt von Hanna Granz

(65)

Spannung pur von Schwedens neuer Top-Thrillerautorin
Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren Wohnungen. Er tötet sie – und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen …

Rezensionen aus der Lesejury (65)

CharliyOpl CharliyOpl

Veröffentlicht am 10.02.2020

Ein Thriller für Krimi-Anfänger

Cold Case ist das Arbeitsfeld in der Polizei, das von der Ermittlerin Tess geführt wird. In dem Buch geht es um zwei Fälle, einmal den Valeby Fall und um den Annika Fall. Der Valeby Fall handelt um einen ... …mehr

Cold Case ist das Arbeitsfeld in der Polizei, das von der Ermittlerin Tess geführt wird. In dem Buch geht es um zwei Fälle, einmal den Valeby Fall und um den Annika Fall. Der Valeby Fall handelt um einen Täter, der Frauen vergewaltigt und unter speziellen Gegebenheiten die Frauen auch umbringt. Der Annika Fall geht um ein junges Mädchen das im Alter von ungefähr 18 Jahren umgebracht worden ist und man hat den Täter nie gefunden.
Der Valeby Fall ist einer der wenigen Serientäter in Schweden und versetzt damit die Umgebung von Malmö unter Angst und Schrecken. Deswegen werden alle Ermittler mit dänischer Unterstützung eines Profilers auf den Fall angesetzt. Bei den Ermittlungen stoßt man allerdings auf eine DNA, die man mit Annikas Fall in Verbindung bringt. Tess ermittelt nun an beiden Fällen.

Der Schreibstil des Buches ist sehr bildlich, dadurch kann mich sich die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen, was auch dazu führt, dass man das Buch nicht so schnell wieder aus den Händen legen kann.
Da das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben worden ist, lernt man die Personen und deren Denkweise ganz gut kennen. Diese Eigenschaft gibt den Charakteren was sehr menschliches und sie wirken sehr authentisch.
Das Buch ist als Thriller dargestellt, es kommt aber doch eher wie ein Krimi rüber, was jedoch keine Abfall der Spannung herbeiführt. Obwohl das Buch sehr flüssig geschrieben worden ist, lässt es teilweise an Spannung nach, was daher kommt, dass das Buch aus zu vielen Sichten geschrieben worden ist. Es hätte ausschließlich gereicht, wenn das Buch lediglich aus Tess und Annikas Perspektive geschrieben wäre, weil man teilweise durcheinander kommt.

Krimis sind eigentlich nicht mein Genre, aber Cold Case hat mich definitiv auf ein neues Genre gebracht. Ich werde mich von nun an auch in der Krimi-Abteilung eines Buchladens aufhalten. Auch wenn das Buch nicht immer sehr spannend ist, ist es doch so angenehm geschrieben, dass es einen nicht loslässt.
Das Buch Cold Case ist definitiv für jeden Krimi-Anfänger als eine gute Einführung in das Genre geeignet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

nellsche nellsche

Veröffentlicht am 10.02.2020

Ein gelungener Auftakt

Ein Serientäter überfällt Frauen in ihren Wohnungen und tötet sie. Dann tauchen an einem Tatort Spuren auf, die auf einen alten Fall hinweisen. Tessa Hjalmarsson, Expertin für Cold Cases, übernimmt die ... …mehr

Ein Serientäter überfällt Frauen in ihren Wohnungen und tötet sie. Dann tauchen an einem Tatort Spuren auf, die auf einen alten Fall hinweisen. Tessa Hjalmarsson, Expertin für Cold Cases, übernimmt die Ermittlungen. Sie will herausfinden, welche Verbindung es zu dem damals verschwundenen Mädchen Annika gibt.

Bei diesem Buch haben mich das Cover, der Titel und der Klappentext angesprochen. Insofern war ich wahnsinnig gespannt auf das Buch.
Der Schreibstil ließ sich sehr zügig und flüssig lesen, so dass ich förmlich durch das Buch rauschte. Es entstanden gute Bilder der ganzen Geschehnisse vor meinen Augen und die ganze Story wirkte sehr rund auf mich.
Tess als Hauptprotagonistin wurde ausführlich beschrieben und in ihr Privatleben gab es intensive Einblicke. Das hat mir gut gefallen und ich fand das auch sinnvoll und passend, da es sich um eine Reihe handelt. Da finde ich den Aufbau der Hauptprotagonisten einfach wichtig.
Der Fall hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut gefielen mir die zwei Ebenen, in denen die Geschichte erzählt wurde. Dadurch gab es viele Möglichkeiten zum Rätseln und Überlegen, ob und wie der damalige Vermisstenfall mit den aktuellen Verbrechen in Zusammenhang stehen könnte.
Was mich ein wenig gestört hat war die Spannung, die zwar gut vorhanden war, aber nicht in einem thrillermäßigen Umfang. Ich war zwar durchgängig neugierig und gespannt, aber diese enorme Spannung war nicht vorhanden.

Ein gelungener Auftakt einer interessanten Cold-Case-Reihe, der mir gut gefallen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Diana126 Diana126

Veröffentlicht am 10.02.2020

Solider Krimi mit einigen Spannungsspitzen

Klappentext über die Autorin:
Tina Frennstedt ist eine der renommiertesten Kriminalreporterinnen Schwedens und gilt als Expertin für Fälle, die nie aufgeklärt wurden. Sie hat bei den Tageszeitungen „Dagens ... …mehr

Klappentext über die Autorin:
Tina Frennstedt ist eine der renommiertesten Kriminalreporterinnen Schwedens und gilt als Expertin für Fälle, die nie aufgeklärt wurden. Sie hat bei den Tageszeitungen „Dagens Nyheter“ und „Expressen“ gearbeitet. Ihre Reportagen über schwedische Kriminalfälle sind preisgekrönt und bilden den realitätsnahen Hintergrund für ihr hochspannendes Thrillerdebüt COLD CASE – Das verschwundene Mädchen.
Tina Frennstedt lebt in Stockholm und schreibt bereits an der Fortsetzung der COLD-CASE-Reihe.

Klappentext über den Roman:
Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren Wohnungen. Er tötet sie - und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen ...

Dieses Buch behandelt somit zwei Fälle. Zum einen den Cold Case Fall der verschwundenen Annika und zum Anderen den des Serienmörders.
Die toughe Kriminalbeamtin Tess muss sich mit Verschwiegenheit, Intrigen, Verrat und vielem mehr herumschlagen und gerät dabei selbst in Visier des Täters.
Nachdem das Buch sehr spannend anfängt, man sich durch den detailreichen Schreibstil gleich gut nach Schweden versetzt fühlt, flacht die Story dann zunächst etwas ab. Die Einführungen der Charaktere beginnt, wobei die Autorin dabei manchmal zu ausführlich vorgeht.
Ein auf und ab der Story beginnt und man rätselt mit, wer der Täter ist. Man entdeckt immer wieder neue, mögliche Täter und wird öfters geschickt in die Irre geführt.

Die Idee über Cold Case Fälle zu schreiben ist genial. Ich finde es hochinteressant, dass viele Straftaten nach so vielen Jahren erfolgreich aufgeklärt werden können.
Die Wissenschaft schreitet voran - natürlich auch auf diesem Sektor. Ich fand schon damals die gleichnamige amerikanische TV-Serie (aus o.g.Gründen) sehr gut.

Das Cover des Buches ist ein Eyecatcher - ich würde es in der Buchhandlung auf jeden Fall in die Hand nehmen. Der Schreibstil ist klasse. Die Charaktere sind soweit in Ordnung, die können sich in den nachfolgenden Romanen gerne noch etwas entwickeln.
Von der Spannung her würde ich dieses Buch als Krimi und nicht als Thriller bezeichnen.

Alles in allem ist dies der Anfang einer Romanreihe die ich gerne weiter lesen möchte. Ich würde gerne wissen wie es mit der Beziehung von Tess weiter geht, welchem Kollegen man nicht vertrauen kann und vor allen Dingen bin ich gespannt auf den nächsten Cold Case Fall.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

JuNi287 JuNi287

Veröffentlicht am 10.02.2020

realitätsnaher Schwedenkrimi für regnerische Tage

„COLD CASE - Das verschwundenen Mädchen“ ist das Thrillerdebüt von Tina Frennstedt. Sie ist schwedische Kriminalreporterin und nutzt ihr Wissen für ihre realitätsnahen Krimis. Das Buch beginnt mit einer ... …mehr

„COLD CASE - Das verschwundenen Mädchen“ ist das Thrillerdebüt von Tina Frennstedt. Sie ist schwedische Kriminalreporterin und nutzt ihr Wissen für ihre realitätsnahen Krimis. Das Buch beginnt mit einer tödlichen Verfolgung und es folgt eine versuchte Vergewaltigung. Hier wird schnell ein Zusammenhang zu einem alten Fall hergestellt. Wie der Titel bereits schließen lässt, liegt der Fokus nun auf dem Fall des vermissten Mädchens Annika Johansson. Nachdem die Erinnerung von den damaligen Zeugen und Verdächtigen aufgefrischt wird, wird tatsächlich der Mörder überführt. Auch entdeckt die Kommissarin Tess Hjalmarsson nach einer durchzechten Nacht im Fall „Valby – Mann“ bei allen Frauen eine Gemeinsamkeit. So beginnt mithilfe eines Phantombildes die Jagd nach dem Täter. Gerade das Ende ist in Bezug auf die Personenbeziehungen und dem Handeln gewisser Personen innerhalb des Teams offen gehalten. So stellt die Autorin bereits eine Verbindung zum noch folgenden Buch her. Eine psitive Nachricht für alle vorweg: Das zweite Buch „Das gezeichnete Opfer“ der COLD CASE – Reihe wird am 29.01.2021 erscheinen.

Die Geschicht spielt im Heimatland der Autorin. Am Anfang des Buches ist eine Karte Südschwedens mit allen relevanten Orten eingefügt. Das Team der sogenannten Cold Cases leitet Tess Hjalmarsson. Sie ist eine sehr sympathische, homosexuelle Ermittlerin. Weitere auftretende Personen sind der Vater Dan Martensson mit den beiden Söhnen Rickard und Stefan, sowie der Bruder Axel und die Mutter Anita von Annika Johansson. Außerdem gibt es den von allen so genannten „Valby – Mann“. Ein Personenverzeichnis am Ende des Buches verschafft einen Überblick über die Teammitglieder des „Cold Case“ und der Abteilung „Gewaltverbrechen“. Da am Anfang sehr viele Personen in das Geschehen eingeworfen werden, hilft dieses zur Orientierung und erleichtert das Lesen. Weiter ist das Buch in die Ermittlungstage (Mittwoch, 7.02.2018 – Dienstag, 20.03) und darin untergeordneten kleinen Kapiteln eingeteilt. Je nach Ermittlungsstand gibt es kleine Rückblicke in das Entführungsjahr 2002. Somit gelingt es der Autorin wieder, den Leser an das Buch zu fesseln.

Schweden ist bekannt für seine ruhige und wunderschön Landschaft. Das Cover mit der winterlichen Seelandschaft passt sowohl in dieser Hinsicht als auch aufgrund der Wichtigkeit des Sees in der Geschichte sehr gut als Cover. Der Leseeinstieg ist außerdem sehr gut gelungen und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Wer selbst oft in Skandinavien Urlaub macht, kennt das Gefühl des knarrenden Holzes wohl nur zu gut. Das geschilderte Privatleben der Ermittler lockert das Buch auf. Ich finde gut, dass über die zerbrochenen Beziehungen von Tess Hjalmarsson und der wachsenden Freundschaft mit Marie berichtet wird. Wer auf eine eindeutige Auflösung des Falles hofft, sollte seine Erwartungen runterschrauben. Leider bleiben am Ende einige Fragen bezüglich Vorgehensweisen beim Verhör und Motive offen. Es scheint so, als müsse das Buch schnell zu Ende gehen. Durch die Serie Cold Case weiß ich, wie schwer es ist, schon vergessene Fälle wieder aufzunehmen. Vielleicht hat sich die Autorin etwas dabei gedacht. Demnach kann man darüber hinweglesen.

Zwar ist Thriller etwas zu übertrieben, aber die sympatische Ermittlerin löst trotzdem gleich zwei verzwickte Kriminalfälle. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall von Tess Hjalmarsson und dem Team des COLD CASE. Auf jeden Fall empfehle ich den Thriller beim nächsten Skandinavenurlaub bei jedem im Gepäck!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ojosefine ojosefine

Veröffentlicht am 09.02.2020

Der vielversprechende Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe?

"Cold Case - Das verschwundene Mädchen" ist das Thriller-Debut von Tina Frennstedt, die sich als Kriminalreporterin in Schweden schon einen Namen gemacht hat. Die Autorin hat somit beste Voraussetzungen ... …mehr

"Cold Case - Das verschwundene Mädchen" ist das Thriller-Debut von Tina Frennstedt, die sich als Kriminalreporterin in Schweden schon einen Namen gemacht hat. Die Autorin hat somit beste Voraussetzungen für spannende und authentische Thriller-Lektüre.
Und spannend geht es auch los: Eine Frau wird in ihrem Haus angegriffen, verfolgt, vergewaltigt und getötet. Durch einen weiteren Vorfall wird klar, dass es sich bei dem Mörder um einen Serientäter handelt, der Jahre zuvor schon im benachbarten Dänemark die Polizei beschäftigt hat, genannt Valby-Mann, außerdem gibt es Hinweise auf einen 16 Jahre alten, nicht aufgeklärten Vermisstenfall.
Hier kommt das Cold-Case-Team um Tess Hjalmarsson ins Spiel.

Wie hängen die beiden Fälle zusammen?

Die Ermittlungsarbeit ist zäh und zieht sich hin. Die einzelnen Personen des Teams bekommen nach und nach Konturen und der Schreibstil ist flüssig und baut eine gewisse Spannung auf. Allerdings lässt diese im Vergleich zur spektakulären Anfangsszene nach, trotz eingestreuter "Action-Szenen", und auch die Auflösung lässt zu wünschen übrig. Schade.
Die Autorin hätte gut daran getan, sich für einen der beiden Fälle, den des verschwundenen Mädchens oder den aktuellen Fall des Serientäters, in der Gewichtung zu entscheiden und sie nicht parallel laufen zu lassen.

Positiv sind zu vermerken, wie schon erwähnt, der Erzählstil und die Gestaltung der Hauptfiguren des Ermittlerteams. Dies lässt trotz alledem auf eine gelungene Fortsetzung der Reihe hoffen.

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"COLD CASE - Das verschwundene Mädchen" von Tina Frennstedt

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Tina Frennstedt über »Cold Case – Das verschwundene Mädchen«

Autorin

Tina Frennstedt

Tina Frennstedt - Autor
© Maria Östlin

Tina Frennstedt ist eine der renommiertesten Kriminalreporterinnen Schwedens und gilt als Expertin für Fälle, die nie aufgeklärt wurden. Sie hat bei den Tageszeitungen „Dagens Nyheter“ und „Expressen“ gearbeitet. Ihre Reportagen über schwedische Kriminalfälle sind preisgekrönt und bilden den realitätsnahen Hintergrund für ihr hochspannendes Thrillerdebüt COLD CASE – Das verschwundene Mädchen. Tina Frennstedt lebt in Stockholm und schreibt bereits an der Fortsetzung der …

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