Das Böse in deinen Augen
 - Jenny Blackhurst - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
431 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17689-2
Ersterscheinung: 27.04.2018

Das Böse in deinen Augen

Psychothriller
Übersetzt von Sabine Schilasky

(83)

Niemand hat Angst vor einem kleinen Mädchen, oder doch?
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heißt es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen …
Jenny Blackhurst schreibt Psychologische Spannung mit Gänsehauteffekt.

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Rezensionen aus der Lesejury (83)

Dirk74 Dirk74

Veröffentlicht am 03.07.2018

Kann eine Elfjährige so böse sein?

Eigentlich bin ich ja eher der Krimileser. Zur Abwechslung habe ich nun aber den neuen Psychothriller von Jenny Blackhurst gelesen. Dies ist bereits der dritte Thriller der Autorin, die in Shropshire in ... …mehr

Eigentlich bin ich ja eher der Krimileser. Zur Abwechslung habe ich nun aber den neuen Psychothriller von Jenny Blackhurst gelesen. Dies ist bereits der dritte Thriller der Autorin, die in Shropshire in England lebt. Für mich ist es das erste Buch von Jenny Blackhurst.

Die Kinderpsychologin Imogen Reid kehrt nach vielen Jahren in ihren Heimatort zurück, um nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Geburtshaus zu ziehen. Dies kostet sie große Überwindung, da sie alles andere hatte, als ein schöne Kindheit.
Als sie mit ihrem Mann Dan in Gaunt ankommt, springt plötzlich ein Mädchen vors Auto. Nur mit Mühe kann Dan das Schlimmste verhindern. Schuld an dem Sturz soll das elfjährige Mädchen Ellie Atkinson sein...
Als Imogen ihre Arbeit aufnimmt, wird ihr auch Ellie zugeteilt. Im Laufe der Zeit gibt es immer mehr Anschuldigungen gegenüber Ellie, die soweit gehen, dass sie als Hexe beschimpft wird. Doch kann ein elfjährigen Mädchen, dass als Vollwaise in eine Pflegefamilie gekommen ist, denn so böse sein?

Beim Lesen musste ich an das Buch Feuerkind von Stephen King denken, das ich vor vielen Jahren gelesen habe. Dort konnte ein Mädchen mit ihren Gedanken Feuer entfachen.

In einer spannenden Geschichte erleben wir, wie Ellie mit den Anfeindungen in der Schule und im ganzen Dorf klar kommen muss. Nur ihre Pflegeschwester Mary und Imogen bieten ihr Halt. Doch ist das kleine Mädchen wirklich so unschuldig? Wenn sie in ihrer Wut schlimme Dinge ausspricht, werden sie später Realität. Kann sie durch ihre Gedanken Unheil anrichten oder ist alles nur Zufall? Gibt es Psychokinese wirklich?

Die Autorin schafft es die Spannung bis zum Ende des Buches aufrecht zu halten. Am Ende des Buches gibt es eine überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Erzählung ist kurzweilig. Ich gebe dem Buch daher volle 5 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ginnykatze ginnykatze

Veröffentlicht am 02.07.2018

„Die Dunkelheit umfängt mich, und Hand in Hand mit ihr kommt die Kälte.„

Die Kinderpsychologin Imogen Reid hat alles falsch gemacht in ihrem Beruf. Wie konnte es so weit kommen, dass sie allen Regeln zum Trotz so eine enge Verbindung zu dem ihr anvertrauten Kind aufbauen konnte? ... …mehr

Die Kinderpsychologin Imogen Reid hat alles falsch gemacht in ihrem Beruf. Wie konnte es so weit kommen, dass sie allen Regeln zum Trotz so eine enge Verbindung zu dem ihr anvertrauten Kind aufbauen konnte? Nach reiflicher Überlegung zieht Imogen die Konsequenzen und hängt ihren Job an den Nagel und zieht mit ihrem Ehemann in ihren Heimatort Gaunt. Sie hat das Haus ihrer Mutter geerbt, an das sie eigentlich keine guten Erinnerungen hat.

In ihrem neuen Job lernt sie das Pflegekind Ellie Atkinson kennen, die in der Familie Jefferson untergekommen ist. Ellie, die tief traumatisiert durch den Flammentod ihrer Familie ist, fühlt sich in Imogen´s Gegenwart sichtlich besser. Imogen hat nur einen Wunsch, sie will Ellie helfen und ihr ein wenig Halt und Liebe zu geben. Aber ist das richtig? Ist nicht aus genau diesem Grund, der zu engen Bindung, ihr letzter Job eskaliert? Alle guten gemeinten Ratschläge überhört Imogen und lässt das elfjährige Mädchen ihr Mantra werden. Ich muss ihr helfen, es tut sonst keiner...immer wieder entschuldigt sie sich damit vor Anderen und vor allem vor sich selbst. Was aber ist an den ganzen Beschuldigungen dran, die Ellie vorgeworfen werden und warum passiert das alles?

Als Imogen dann selbst in Gefahr ist, weiß sie nicht, wie sie reagieren soll und macht einen riesengroßen Fehler.

Fazit:

Die Autorin Jenny Blackhurst erzählt in ihrem Psychothriller „Das Böse in deinen Augen“ die Geschichte von Ellie Atkinson. Was ist mit dem Kind und warum mag sie keiner? Das ist die Grundfrage, die leider ein wenig in der ganzen Geschichte untergeht.

Der Schreibstil ist gut und sehr flüssig lesbar. Leider gibt es einige Längen im Buch, so dass ich immer wieder zuschlug und mich aufraffen musste doch weiterzulesen. Denn ich wollte ja wissen, was mit Ellie ist. Aber leider tritt für mich hier Imogen´s eigene Geschichte zu sehr in den Vordergrund. Viel Hintergrundwissen ist überhaupt gar nicht wesentlich für die Geschichte und lenkte vom eigentlichen Hauptthema, nämlich Ellie, ab. Auch die unglaubliche Selbstbeweihräucherung Imogens hat mich sehr gestört. Nur sie macht alles richtig, dass will sie immer wieder allen beweisen.

Kommen wir jetzt mal zur Spannung: Am Anfang sehr gut, fiel sie dann aber leider schnell ab, und tauchte erst ganz am Ende wieder auf. Psychothrill ist für mich hier leider keiner aufgekommen. Es liest sich eher wie ein Familiendrama mit wenigen aufblitzenden Spannungsbögen.

Die Charaktere sind mir alle durch die Bank unsympathisch. Imogen, die für mich völlig überzogen daherkommt. Ihr Ehemann, der farbloser nicht sein könnte. Auch Ellie konnte mich nicht überzeugen. Ich kann nicht mal genau sagen wieso.

Leider konnte mich dieser Psychothriller so gar nicht überzeugen und dass dann am Ende im Epilog noch diese Zweifel aufgeworfen wurden, fand ich völlig überzogen. Mir war eigentlich ziemlich früh klar, wer hier für diese ganzen Dinge verantwortlich war.

Ich vergebe daher 2 Sterne, die Abzüge sind erklärt. Von mir kommt hier keine Leseempfehlung, was aber nicht heißen soll, dass Ihr das ganz anders empfindet als ich, denn dies ist ganz allein meine Meinung.

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MeisterYoda MeisterYoda

Veröffentlicht am 30.06.2018

Spannend

Die Kinderpsychologin Imogen Reid zieht mit ihrem Mann Dan nach Gaunt. Zurück in das Dorf, in dem sie aufgewachsen ist, und an das sie keine guten Erinnerungen hat. Bei ihrer Arbeit im öffentlichen Dienst ... …mehr

Die Kinderpsychologin Imogen Reid zieht mit ihrem Mann Dan nach Gaunt. Zurück in das Dorf, in dem sie aufgewachsen ist, und an das sie keine guten Erinnerungen hat. Bei ihrer Arbeit im öffentlichen Dienst lernt sie Ellie kennen. In deren Umgebung geschehen mysteriöse Dinge, den Menschen, die ihr das Leben schwer machen, widerfährt etwas schlimmes – bis hin zu einem Mord. Imogen wird klar, dass sie den Kontakt zu Ellie einschränken muss, da sie ohnehin schon mehr tut, als für eine professionelle Kinderpsychologin gut ist. Doch die merkwürdigen Dinge, die immer noch passieren, lassen ihr keine Ruhe.

Der Schreibstil ist toll und flüssig, und durch die kurzen Kapitel entsteht immer mehr Spannung. Ellie ist von Anfang an ein Charakter, der dem Leser nicht geheuer ist. Was ist dran, dass die Einwohner gegen das kleine Mädchen eine Hexenjagd starten? Und warum? Was hat Ellie mit den Geschehnissen zu tun?

Das Ende birgt einige Wendungen und Überraschungen, die bei mir von „ist jetzt nicht wahr“ bis hin zu „aaah … okay?“ reichten. Es war jedoch durchweg stimmig und passt super zur Handlung.

Imogen mochte ich leider gar nicht. Durch ihre Vergangenheit wirkt sie pychisch selber nicht wirklich stabil, und dann lässt man sie mit schwierigen Kindern zusammenarbeiten? Dann die Story um Dan – er wird als liebender Ehemann beschrieben, er würde alles für sie tun. Und sie belügt ihn, traut sich nicht ihm die Wahrheit zu sagen, hintergeht ihn mehrere Jahre.
Ellie hingegen hat mir sehr leid getan. Ein kleines Mädchen, das sich integrieren möchte, jedoch von allen als „Hexe“ verschrien wird. Nicht nur die Kinder tun ihr grausame Dinge an. Die erwachsenen sind nicht viel besser, selbst Ellies Pflegeeltern schrecken nicht zurück. Nur in ihrer Schwester Mary hat sie eine Freundin.

Ein toller Psychthriller, der durch und durch spannend ist. Den Epilog hätte man sich an dieser Stelle wirklich sparen können (Ich bin eh kein Epilog-Fan), aber ansonsten eine klare Leseempfehlung.

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steffi_the_bookworm steffi_the_bookworm

Veröffentlicht am 29.06.2018

Eher Familiendrama als Thriller

Dies ist nun mein drittes Buch der Autorin. Während ich von "Die stille Kammer" sehr begeistert war, fand ich "Das Mädchen im Dunklen" leider nur noch durchschnittlich, aber ich wollte der Autorin gerne ... …mehr

Dies ist nun mein drittes Buch der Autorin. Während ich von "Die stille Kammer" sehr begeistert war, fand ich "Das Mädchen im Dunklen" leider nur noch durchschnittlich, aber ich wollte der Autorin gerne eine weitere Chance geben.

Leider geht es mir mit "Das böse in deinen Augen" ähnlich wie mit dem zweiten Buch. Es konnte mich nie wirklich packen und es viele langatmige Stellen. Außerdem fand ich die Geschichte oft sehr sprunghaft erzählt. Am Kapitelende passiert etwas dramatisches und im nächsten Kapitel ist es dann Stunden oder Tage später und man bekommt nachträglich erzählt was eigentlich passiert ist. Dies hat mich sehr in meinem Lesefluss gestört und außerdem viel an Spannung genommen.

Die Charaktere waren in Ordnung. Imogen hat für mich nicht immer nachvollziehbar gehandelt und es wurde auch zu wenig aus ihrer Vergangenheit erzählt, um manches evtl. versändlich zu machen. Ellie hingegen war sehr gut dargestellt, man merkte ihr das Trauma an und ihre Handlungen wurden gut erläutert. Es gab viele Szenen, in denen sie mir einfach unglaublich leid tat.

Das Ende ist überraschend und es wurde alles gut aufgelöst, dennoch ist das Buch für mich eher ein Familiendrama als ein Thriller. Hier wurden bei mir vermutlich falsche Erwartungen geweckt, besonders was das Level an Spannung angeht.

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 28.06.2018

Mit hohem Gruselfaktor

Die Kinderpsychologin Imogen Reid übernimmt den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson, die angeblich sehr gefährlich sei und vor allem würden in ihrer Gegenwart schreckliche Dinge passieren, wenn sie wütend ... …mehr

Die Kinderpsychologin Imogen Reid übernimmt den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson, die angeblich sehr gefährlich sei und vor allem würden in ihrer Gegenwart schreckliche Dinge passieren, wenn sie wütend ist. Doch das glaubt die Psychologin nicht unbesehen und macht sich ein eigenes Bild, denn immerhin hat das Mädchen ihre gesamte Familie bei einem Brand verloren und sie ist es, die Hilfe benötigt. Doch schon bald ändert sie ihre Meinung und beginnt daran zu zweifeln, ob es wirklich eine so gute Idee war, Ellie ihr Vertrauen zu schenken....
Jenny Blackhurst ist hier ein sehr gruseliger Psychothriller gelungen und hier tauchen so manch abnormale Verhaltensweisen oder auch Zeichen auf. Oder doch nicht? Wird sich alles vernunftbegabt erklären lassen? Spannung ist für mich vorhanden und ich möchte hier keine weiteren Details verraten.

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Autor

Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst - Autor
© Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

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