Das Joshua-Profil
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

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10,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
430 Seiten
ISBN: 978-3-404-17501-7
Ersterscheinung: 14.10.2016

Das Joshua-Profil

Thriller

(68)

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

 

Pressestimmen

„Die Themen, die Fitzek verarbeitet hat, sind aktuell und lassen den Leser bestimmt nachdenklich zurück.“

Rezensionen aus der Lesejury (68)

Weinlachgummi Weinlachgummi

Veröffentlicht am 03.08.2020

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Hin und wieder habe ich Lust auf einen Thriller und dann greife ich gerne zu einem Fitzek. Diese haben mich noch nie wirklich enttäuscht. Wobei es natürlich bessere und schlechtere Bücher von ihm gibt. ... …mehr

Hin und wieder habe ich Lust auf einen Thriller und dann greife ich gerne zu einem Fitzek. Diese haben mich noch nie wirklich enttäuscht. Wobei es natürlich bessere und schlechtere Bücher von ihm gibt. Ich habe mich dazu entschlossen das Joshua Profil, als Hörbuch zu hören und der Sprecher Simon Jäger war richtig gut. Er hat wirklich sehr gute Arbeit geleistet.

Nun zur Geschichte Fitzek bringt hier etwas sehr Erschreckendes aber auch realistisches mit ein. Aber eines vorweg, es geht unter anderem um Pädophilie, das Thema kann sicherlich nicht jeder ab, deswegen eine kleine Warnung.

Zum Inhalt möchte ich lieber nichts sagen, ein Thriller lebt ja von den Überraschungen und der Spannung. Es gab durchaus auch die eine oder andere Überraschung in diesem Buch fand ich, doch einiges konnte man auch schon so erahnen. Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gehört und wollte nicht mehr aufhören. Es war wirklich sehr spannend.

Die Charaktere waren auch wie gewohnt gut dargestellt, mit Ecken und Kanten und eher, wie soll ich sagen, Menschen denen man genau so auf der Straße begegnet, oder in diesem Fall lieber nicht begegnen will.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

topper2015 topper2015

Veröffentlicht am 26.07.2020

Einmalige Buchidee

Diese Buchidee ist einfach einmalig und unfassbar. Sie hat mich zum Staunen gebracht und vor allem zum Nachdenken angeregt.

Die Spannung war von Anfang bis Ende da und ich konnte das Buch gar nicht mehr ... …mehr

Diese Buchidee ist einfach einmalig und unfassbar. Sie hat mich zum Staunen gebracht und vor allem zum Nachdenken angeregt.

Die Spannung war von Anfang bis Ende da und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Wieder mal ein klasse Fitzek-Thriller!

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AnnKathrin04 AnnKathrin04

Veröffentlicht am 01.07.2020

Nicht so spannend wie andere Bücher des Autors

Das Joshua Profil - Sebastian Fitzek
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil :
Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist für mich immer ... …mehr

Das Joshua Profil - Sebastian Fitzek
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
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Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
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Schreibstil :
Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist für mich immer etwas besonderes, weil nur er es schafft, mich dauerhaft an seine Bücher zu binden. Daher war es in diesem Buch für mich etwas enttäuschend, dass es sehr langatmig war. Die Kapitel sind, wie immer, sehr sehr kurz, was ich immer positiv finde. Allerdings hatte ich hier nicht den gewohnten Drang weiterlesen zu müssen, weil die Cliffhanger gefehlt haben. Normalerweise bringt mich der Autor am Ende jedes Kapitels dazu, weiter zu lesen, weil der letzte Satz einfach dazu verleitet.
Außerdem fehlte mir hier einfach die Spannung, die ich sonst so mag.
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Charaktere :
Hauptperson ist Max Rhode, der Autor aus dem Vorgänger „Die Blutschule“, welches man, meiner Meinung nach, unbedingt zuerst lesen sollte.
Seine Person fand ich sympathisch dargestellt, auch wenn er keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte. Cosmo, sein Bruder, hat es dagegen eher geschafft, sich in mein Herz zu schleichen, was bei seiner Geschichte eigentlich nicht möglich sein sollte. ( Wenn Du dieses Buch liest, wird es dir bestimmt genauso ergehen, auch wenn du anfangs denken magst, dass das Schwachsinn ist. )
Leider hat es kein Charakter geschafft, besonders hervorzustechen. Sonst schaffen es die Personen immer, auch im Nachhinein in meinem Kopf zu verbleiben, doch hier ist es nicht der Fall.
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Meine Meinung :
Leider konnte mich dieses Buch, genau wie „Die Blutschule“ nicht komplett überzeugen.
Mir hat einfach dieses „Fitzek-Feeling“ gefehlt, das ich an seinen Büchern so schätze. Diese ewige Spannung, das Miträtseln, die Gänsehaut...
nichts davon habe ich gespürt.
Hinzu kommen die für mich einfallslosen Charaktere, die, bis auf Cosmo, einfach nur langweilig waren.
Das Ende hat mich kalt gelassen, viele Fragen sind offen geblieben und ich kann leider nicht behaupten, dass mich das Buch gepackt hat. Manchmal musste ich schon schlucken, aber diese Stellen hielten sich in Grenzen. Der sonst so detail-getreue Sebastian Fitzek hat mich hier leider im Stich gelassen.
Ich habe einfach die schmutzigen, kranken Details vermisst, mit denen er mich z.B in „Der Augensammler“ verstört hat.
Ein wenig hat mich die Handlung an „8Nacht“ erinnert. Welches Buch zuerst da war, weiß ich gerade nicht. Jedenfalls habe ich einige Parallelen erkannt, was mich zwischendurch gestört hat.

Das Nachwort vom Autor finde ich super, ich teile seine Meinung über Tabu-Themen, wie „Kindesmisshandlung“ und „Pädophile“ und finde es schön, dass er dazu Stellung bezogen hat!
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Mein Fazit :
Leider kann ich, so weh es mir tut, dieses Buch nicht empfehlen. Für Fitzek Anfänger mag es gut sein, weil es nicht so verstörend und krank ist, wie einige andere seiner Werke, aber für erfahrende Leser dieses Autors kann es nur eine Enttäuschung sein.
Vielleicht bin ich auch einfach ein Psychofreak, der auf Blut und Schweinerein steht.. 🤐
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen für die spannende Idee, für den Schreibstil und für die Themen, die Fitzek aufgreift, die andere Autoren wahrscheinlich eher meiden würden.

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Carlosia_reads_books Carlosia_reads_books

Veröffentlicht am 13.05.2020

Hat mir die Thriller Welt geöffnet

Cover
Das ist ein Cover das mich selber eher weniger anspricht, jedoch finde ich das es trotzdem etwas hat und neugierig macht. Vom Cover her also auch für Thriller Muffel etwas.

Thematik
In der Geschichte ... …mehr

Cover
Das ist ein Cover das mich selber eher weniger anspricht, jedoch finde ich das es trotzdem etwas hat und neugierig macht. Vom Cover her also auch für Thriller Muffel etwas.

Thematik
In der Geschichte geht es um einen Mann der sich nie etwas zu Schulden hat kommen lassen. Doch auf einmal wird er einer Tat bezichtigt die er noch nicht gemacht hat. Es tauchen verschiedene Beweise für diese Tat auf.

Charaktere
Max hatte eine sehr schwierige Vergangenheit, doch sein Leben läuft gerade gut. Bis er auf einmal ein Gesetz gebrochen hat, aber hat er das?

Handlungsort
Die ganze Geschichte spielt in Berlin und das ist auch sehr glaubwürdig. Man merkt einfach das der Autor sich mit der Stadt auskennt und man entdeckt so einige Interesante Orte.

Umsetzung
Die Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend und man stellt sich wie der Protagonist viele Fragen. Doch nach und nach nimmt die Geschichte fahrt auf und es fängt alles an verständlicher zu sein.

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El_Ef_Booknerd El_Ef_Booknerd

Veröffentlicht am 18.04.2020

Ich bin begeistert

Sebastian Fitzek zählt, seit ich mein erstes Buch von ihm in den Händen hatte, zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern. "Der Seelenbrecher" hat mich nicht nur in Buchform total umgehauen - auch die ... …mehr

Sebastian Fitzek zählt, seit ich mein erstes Buch von ihm in den Händen hatte, zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern. "Der Seelenbrecher" hat mich nicht nur in Buchform total umgehauen - auch die Hörbuchversion war unglaubliches Erlebnis. Dann las ich weitere Bücher von ihm und wurde nicht einmal enttäuscht. Trotzdem habe ich mich die letzten zwei Jahre von seinen Werken distanziert.

Als ich mich dann entschied, gemeinsam mit zwei ganz lieben Bookstagrammern, "Das Joshua-Profil" zu lesen, war ich unglaublich gespannt, ob Fitzek mich wieder in seinen Bann ziehen kann. Fazit: Ja, er konnte mich erneut für sich gewinnen.

Mit diesem Buch ist es dem Autor gelungen in gewohnter Art und mit einem flüssigen Schreibstil, für Nerven zerreißende Spannung zu sorgen. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Personen hätte leicht für komplette Verwirrung sorgen können, aber auch das war nicht der Fall. Es fiel mir schwer das Buch bis zum nächsten Tag aus der Hand zu legen, aber so funktioniert nun mal eine Leserunde. Gott sei Dank hat es meine beiden Mitleser genauso gepackt und wir konnten etwas schneller vorwärts kommen, als ursprünglich geplant.

In diesem Buch kam ein eher bedenkliches Thema zur Sprache. Fitzek schaffte es, trotz der schrecklichen Seiten der Pädophilie, den Leser dazu zu bringen es nicht nur als Gräueltat, sondern vor allem als Krankheit zu sehen. Auch wenn ich mich sehr dagegen sträubte, habe ich sogar Sympathie für einen Sexualstraftäter empfunden. Doch ich möchte nicht zu viel verraten.

Max Rhode (Autor des Romans "Die Blutschule" und Ja! An der Stelle ist zu sagen, dass kurz vor der Erscheinung von "Das Joshua-Profil" Sebastian Fitzek mit dem Künstlernamen Max Rhode genanntes Buch veröffentlicht hat und keiner wusste, von wem das Buch tatsächlich war) erweist sich mehr als Einmal als ein Kämpfer, der sich für das Leben seiner Pflegetochter Jola allen Risiken aussetzen würde. Er ist bereit alles Notwendige zu tun und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Leider konnten mich die Nebencharaktere nicht so sehr begeistern. Jola ist für ihr Alter schon sehr weit, wobei das manchmal eher verwirrend ist. Ich habe mich nur schwer mit ihr als Kind anfreunden können - sie war mir in vielen Situationen zu abgebrüht. Max's Frau Kim ist auch ein Fall für sich. Eine unglückliche Frau mittleren Alters, die mit dem Muttersein nicht klar kommt und ihren Mann mit einem jüngeren Exemplar betrügt.

Letztlich haben mich aber die Themen des Buches unglaublich gefesselt und trotz kleiner unrealistischer Vorkommnisse und fragwürdiger Entscheidungen der Charaktere, kann ich das Buch sehr empfehlen. Ich stellte mir zwar in manchen Situationen die Frage: Warum? Aber das Gesamtbild zählt und das konnte definitiv überzeugen. Die Themenauswahl war unerwartet und typisch Fitzek konnte man einige Wendungen auf keinen Fall vorhersehen. Spannend bis zum Schluss.

Ich möchte auch noch ein paar kurze Worte zu dem Nachwort verlieren, in dem der Autor nochmal auf die Krankheit, welche im Buch zur Sprache kommt, eingeht. Es ist doch erschreckend wie wenig man als Laie doch über Missbrauch und Misshandlungen - vor allem gegen Kinder gerichtet - weiß. Wie kommt es dazu? Was bringt einen Menschen dazu, sich an einem wehrlosen Kind zu vergehen? Auch ich möchte an der Stelle betonen, dass ich kein Mitleid mit Tätern, aber durch das Buch einen doch geweiteten Blickwinkel habe. Es ist doch so: Jeder Mensch hat seine dunklen Seiten, hat Vorstellungen, die als "nicht normal" gelten. Die Mehrzahl kann trotzdem diese Gedanken und unerfüllten Sehnsüchte hinten anstellen oder gar komplett verstecken und sie kommen nie nach draußen. Andere schaffen es ihre Fantasien jeglicher Art gemeinsam mit einem Partner oder Gleichgesinnten auszuleben. Und dann gibt es die, die es nicht schaffen sich dagegen zu wehren. Dabei muss man trotzdem Folgendes unterscheiden: Möchte ein Mensch sich dem eigenen Willen hingeben oder kann er aufgrund einer Krankheit nicht anders?

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Szenenbilder aus dem Film "Das Joshua-Profil"

Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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