Das Joshua-Profil
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

ab
27.03.2020
erhältlich

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17948-0
Ersterscheinung: 27.03.2020

Das Joshua-Profil

Thriller

(60)

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß – im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist ...

Rezensionen aus der Lesejury (60)

Bembelchen Bembelchen

Veröffentlicht am 01.08.2019

Vor allem das Ende war sehr spannend!

Max hat ale Schriftsteller weniger Erfolg, nur ein erster Roman "die Blutschule" verschaffte ihm als Autor eine geweisse Anerkennung. Privat lebt er mit seiner Frau und der adoptiereten Tochter Jola in ... …mehr

Max hat ale Schriftsteller weniger Erfolg, nur ein erster Roman "die Blutschule" verschaffte ihm als Autor eine geweisse Anerkennung. Privat lebt er mit seiner Frau und der adoptiereten Tochter Jola in Berlin und führt ein normales Familienleben - bis er eines Tages einen Anruf aus dem Krankenhaus bekommt. Ein Mann liegt im Sterben und möchte vot seinem Ableben mit ihm sprechen - er prophezeit ihm eine dunkle Zukunft, er dürfe sich auf keinen Fall strafbar machen, da Joshua ihn auf seiner Liste stehen hat.... und er wird ihn finden.

Als seine Tochter Jola droht aus der Familie gerissen zu werden, brennen bei Max die Sicherungen durch und er begeht doch eine Straftat: Kindesentführung..... und die Vorhersage des Mannes aus dem Krankenhaus wird langsam zur Realität.


Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen komplett gelesen, da ich es - vor allem am Anfang und am Schluss - so spannend fand, dass ich es nicht weglegen konnte. Fitzek schreibt sehr klar und kurzweilig, verharrt bei den richtigen Szenzen etwas länger und schafft es so, den Leser in seinen Bann zu ziehen.

Vor allem der Ausgang der Geschichte und die letzten 100 Seiten haben mich besonders gefesselt. Meiner Fassung des Buchs beinhaltet noch ein Nachwort des Autors, in dem er den ersten Eindruck einer befreundeten Leserin wieder gibt und seine Vorgehensweisen bei der Recherche und Grundlegendes zu den Themens des Buchs erläutert, das hat mir persönlich gut gefallen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

HochDieHaendeWochenende HochDieHaendeWochenende

Veröffentlicht am 26.07.2019

Ein guter und spannender Thriller

*Was ich vorab erst einmal sagen möchte*

Lest unbedingt nach dem Buch auch das Nachwort. Ich fand dieses unglaublich aufschlussreich und es hat einem nach dem Lesen noch einmal richtig zum Nachdenken ... …mehr

*Was ich vorab erst einmal sagen möchte*

Lest unbedingt nach dem Buch auch das Nachwort. Ich fand dieses unglaublich aufschlussreich und es hat einem nach dem Lesen noch einmal richtig zum Nachdenken angeregt, nicht nur über den Roman, sondern über die gesamten Grundzüge unseres Lebens. Ich finde es vermittelt einem noch ein mal ganz andere Sichten auf bestimmte Themen, wie zB Kindermissbrauch, die im Buch verarbeitet sind und man wird echt zum Nachdenken angeregt. Ich kann wirklich nur empfehlen dieses im Anschluss an das eigentliche Buch auch noch zu lesen !


*Kurz zum Inhalt des Buchs*

„Das Joshua-Profil“ handelt von Max, einem erfolglosem Schriftsteller, der das komplette Gegenteil zu Cosmo, einem pädophilen Psychiatriepatientem, darstellt. Max hat sich anders, als sein Bruder, noch nie etwas zu Schulden kommen lassen. Doch sein bisher so ruhiges Familienleben samt seiner Frau Kim und seiner Pflegetochter Jola wird plötzlich komplett über den Haufen geworfen und Max nimmt die Rolle des Verbrechers an...


*meine Meinung*

Ich (17 Jahre) habe dieses Buch meinem 15jährigem Bruder diesem Urlaub vorgelesen nach dem sein Internet leer war und er sich langweilte. Unter normalen Umständen wäre er natürlich viel zu cool gewesen, sich von seiner großen Schwester ein Buch vorlesen zu lassen und auch ich hätte niemals gedacht, dass ich meinem Bruder ein Buch vorlesen würde, schließlich finde auch ich mein Handy (und Netflix) oft sehr viel verlockender. Nun war aber das Internet meines Bruders komplett leer und meines neigte sich auch langsam dem Ende zu. Deshalb kam ich auf die Idee, ihm dieses Buch vorzulesen. Er war anfangs noch dagegen, weil es ihm peinlich war, sich von seiner Schwester vorlesen zu lassen. Dann wurde der Thriller aber immer spannender und sowohl mein Bruder, als auch ich waren total mitgerissen. Er kam nun auch andauernd zu mir und wollte, dass ich weiterlese. Wir wollten unbedingt wissen, wie es weitergeht und wer hinter all den schrecklichen Verbrechen steckte. Das Buch hatte und völlig in seinen Bann gezogen und nach nur *2 Tagen* war meine Stimme zwar fast weg und mein Hals tat weh, aber wir hatten das Buch beendet.
Ich kann also nicht nur von mir, sondern auch meinem Bruder sagen, dass das Buch auf jeden Fall sehr spannend ist, eine wirklich interessante Handlung hat und auch sehr gut geschrieben ist. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man sich zu mehreren Zeiten denkt:,Hm jetzt ist die Handlung doch eigentlich schon zu Ende. Was soll da denn noch kommen?‘ Doch dann gibt es wieder eine Wendung und man denkt sich nur:,Okay, es geht schon wieder los‘. Dadurch wirkt es meiner Meinung nach gegen Ende so, als sei das Buch schon beendet, jedoch wollte man noch an Länge gewinnen und habe einfach weitere Handlungen eingeführt.

Trotzdem ist das Buch wirklich gut und auch echt spannend und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen!

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torti76 torti76

Veröffentlicht am 14.05.2019

Wie immer klasse

Wieder einmal ein Buch von S.Fitzek das Klasse ist. Was soll noch weiteres zu diesem Buch schreiben ? Absolute Leseempfehlung !!! …mehr

Wieder einmal ein Buch von S.Fitzek das Klasse ist. Was soll noch weiteres zu diesem Buch schreiben ? Absolute Leseempfehlung !!!

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joker joker

Veröffentlicht am 01.02.2019

Besser spät überzeugend als nie

Da ich schon die fiktive "Blutschule" gelesen hatte, fiel es mir leicht, mich in der Thematik zurechtzufinden. Allerdings glaube ich nicht, dass man den Roman unbedingt gelesen haben muss.

Der Ablauf ... …mehr

Da ich schon die fiktive "Blutschule" gelesen hatte, fiel es mir leicht, mich in der Thematik zurechtzufinden. Allerdings glaube ich nicht, dass man den Roman unbedingt gelesen haben muss.

Der Ablauf eines Fitzek-Romans läuft bei mir meist so ab, dass ich von Anfang an in der Geschichte bin, die Seiten durchpflüge bis zum Ende, vom Ende selbst dann allerdings etwas enttäuscht bin. Diesmal war es allerdings umgekehrt.

Von Beginn fiel es mir schwer, in diese Geschichte hineinzufinden, da sich der Autor kaum Zeit ließ, um die Geschichte zu erzählen. Ziemlich schnell fand ich mich in einer Verfolgungsjagd wieder, die mich irgendwie kalt ließ und wäre auf dem Umschlag nicht Sebastian Fitzek geschrieben, hätte ich wohl nicht weiter gemacht.

Allerdings gefiel mir der Roman zum Ende hin immer besser. Als die Verfolgungsjagd vorbei war, ging die Geschichte endlich etwas mehr auf die Figuren ein und holte somit das Versäumnis vom Beginn des Buches nach.

Am Ende setzt Fitzek nicht auf einen thrillertypischen Knalleffekt, sondern wählt einen Schluss, der auch zum Nachdenken anregt (Das Lesen des Nachwortes ist in diesem Buch sehr zu empfehlen.).

Lange habe ich als großer Fitzek-Fan mit diesem Roman gefremdelt. Am Ende hat er mich allerdings wieder gekriegt.

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Weltenwanderer Weltenwanderer

Veröffentlicht am 28.12.2018

Brisante und heikle Themen, die einem auf vielerlei Weise Schauer über den Rücken jagen ...

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, wo ich anfangen soll, den Fitzek hat hier wirklich einige sehr problematische Themen angeschnitten, die man nicht so verdrängen oder beiseite schieben kann, ... …mehr

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, wo ich anfangen soll, den Fitzek hat hier wirklich einige sehr problematische Themen angeschnitten, die man nicht so verdrängen oder beiseite schieben kann, vor allem, wenn man sie grade so drastisch serviert bekommen hat.

Bevor ich darauf eingehe möchte ich aber noch kurz zum Aufbau der Geschichte sagen, dass ich es wirklich extrem spannend fand. Schon auf den ersten Seiten tauchen merkwürdige Ereignisse auf, die den Protagonisten Max sehr schnell in eine bedrohliche Situation verfrachten, die sein Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Und es geht rasant Schlag auf Schlag weiter, während man auch als Leser rätselt, was wohl hinter diesem perfiden Spiel stecken mag. Nur gegen Ende zog es sich etwas, wobei es dann noch eine Überraschungseffekt gab, der dem ganzen eine überzeugende Lösung gegeben hat.
Die wechselnden Sichtweisen haben die Spannung immer wieder erhöht und ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen.

Dass das Buch mit einem kurzen Ausschnitt aus "Die Blutschule" begann, welches Sebastian Fitzek unter dem Pseudonym Max Rhode geschrieben hat, hat mich erst irritiert. Bis ich erkannt habe, dass der Protagonist Max genau dieser Schriftsteller ist, der Die Blutschule geschrieben hat. Auf jeden Fall ein interessanter Kniff, der mich im ersten Moment ein bisschen geärgert hat - hätte ich diesen Zusammenhang eher gewusst, hätte ich wohl das andere Buch vorher gelesen. Aber ich denke, dass man auch ohne dessen Inhalt genug erfährt, um einzelne Zusammenhänge zu erkennen.

Ich würde auch dringend raten das Nachwort zu lesen, um zu verstehen, warum der Autor hier manche Positionen seiner Figuren so dargestellt hat, wie sie letztendlich sind. Was mir als Leser manchmal doch etwas Schwierigkeiten bereitet hat.
Das Thema Kindesmißbrauch ist für niemanden leicht zu ertragen und wie das oben genannte Zitat zeigt, müssen wir manchmal Themen aus dem Weg gehen, um unser Leben überhaupt leben zu können und Glück zu erfahren. Das heißt aber nicht, wegschauen zu dürfen und den Opfern keinen Raum zu lassen, denn leider passieren schlimme Dinge auf der ganzen Welt, jeden Tag.

Dass hier eine der Figuren ein potenzieller Täter hat in mir immer ein zwispältiges Gefühl hervorgerufen und ich hab in einigen Rezensionen gelesen, dass man auch Mitgefühl entwickelt hat. Ich schließe mich hier nicht aus, denn ich denke mir immer: Was muss diesem Menschen Schlimmes widerfahren sein um so zu werden, wie er heute ist? Was aber nicht heißt, dass ich nicht selbst zur Waffe greifen würde, wenn jemand meinen Kindern was auch immer antun würde. Wenn es um den Schutz des eigenen Lebens und das seiner Kinder geht, kann jeder Grenzen überschreiten, die er nie für möglich gehalten hätte.

Ein weiteres wichtiges Thema ist auch die Überwachung und Auslegung von Daten, die ja fleissig von - ja, wem auch immer - gesammelt werden. Immer mehr Autoren flechten das in ihre Bücher ein und das ist schon irgendwie ein gruseliges Gefühl wenn man weiß, was damit alles möglich ist und vor allem: das alles geschieht mittlerweile ja schon.
Im Joshua-Profil geht es vor allem darum, Verbrechen zu verhindern, bevor sie überhaupt begangen werden. Einfach aus der Berechnung der Daten von Personen und die Wahrscheinlichkeit, was sich daraus für Rückschlüsse ziehen lassen.
Solche Programme gibt es und sie werden auch schon angewendet in gewissem Maße, aber da ist immer die Frage, inwieweit diese Daten auch den reellen Umständen entsprechen - und da sind Fehler vorprogrammiert. So schön sich das alles anhört, die Quote zu Fehlschlüssen ist mir hier einfach zu hoch.

Außerdem ist mir noch dieses Zitat aufgefallen, was mir noch sehr wichtig erscheint:

"... die euch nichts, aber auch gar nichts von den echten Emotionen lehren, die ihr spüren MÜSST,
wenn ihr da draußen überleben wollte: Angst, Not, Grauen, Schmerz, Trauer." S. 273

In dem Kontext im Buch ist es eine grausame Essenz einer verqueren Denkweise, aber wenn man mal darüber nachdenkt, wie viele negative Gefühle schon von klein auf unterdrückt werden, aus dem einfachen Grund, weil sie von der Gesellschaft gesehen negativ behaftet sind, wundert es nicht, wenn sie sich später auf umso heftigere Weise Bahn brechen.
Trauer, Angst und auch Aggressionen sind ganz normale Gefühle die man zulassen sollte, denn nur wenn man sie durchlebt hat kann man lernen, mit ihnen umzugehen.

Viel Stoff zum Nachdenken für mich und gleichzeitig eine sehr intensive und äußerst fesselnde Handlung, die mich ganz schön aufgewühlt hat.

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Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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