Das Mädchen im Dunkeln
 - Jenny Blackhurst - Taschenbuch

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10,00

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
431 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17416-4
Ersterscheinung: 16.02.2017

Das Mädchen im Dunkeln

Psychothriller
Übersetzt von Anke Angela Grube

(9)

SEINE FREUNDE SOLLTE MAN SICH GUT AUSSUCHEN – SEINE FEINDE NOCH BESSER …
Als Karen Brown ihre neue Patientin zum ersten Mal sieht, hält sie Jessica für einen psychologischen Routinefall: eine gelangweilte Frau, die ihren tristen Alltag mit einer heimlichen Affäre aufpeppt. Doch schon nach ihrem ersten Gespräch hat Karen das Gefühl, dass Jessica geradezu besessen ist von der Ehefrau ihres Liebhabers. Als wenig später die Leiche jener Frau gefunden wird, steht die Polizei vor Karens Tür. Sie gilt als dringend mordverdächtig. Karen ahnt, dass Jessica sie nicht zufällig ausgewählt hat – und dass es ein großer Fehler war, Jessica zu unterschätzen …
DER NEUE ROMAN DER SPIEGEL-BESTSELLERAUTORIN – FESSELND, ABGRÜNDIG UND ABSOLUT UNVORHERSEHBAR
»In ihrem Debütroman Die stille Kammer entfesselt die 29 Jahre alte Britin Jenny Blackhurst ein Gefühlschaos, beklemmend und mitreißend.« Kölner Stadt-Anzeiger

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Rezensionen aus der Lesejury (9)

Sancro82 Sancro82

Veröffentlicht am 21.03.2017

Solider Psychothriller mit Desperate Housewives touch

"Das Mädchen im Dunkeln" handelt von 3 Freundinnen, die sich schon in der Schule gut kannten. Karen ist mittlerweile eine erfolgreiche Psychologin, Eleonor Hausfrau und Mutter und Bea arbeitet in einem ... …mehr

"Das Mädchen im Dunkeln" handelt von 3 Freundinnen, die sich schon in der Schule gut kannten. Karen ist mittlerweile eine erfolgreiche Psychologin, Eleonor Hausfrau und Mutter und Bea arbeitet in einem Büro. Sie treffen sich immer noch regelmäßig und erzählen über ihre Alltagserlebnisse. Doch eines Tages wird diese Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Nämlich als Karen´s neue Patientin Jessica auftaucht und das Leben der 3 Freundinnen gehörig auf den Kopf stellt.
Jenny Blackhurst Psychothriller "Das Mädchen im Dunkeln" hat mich teilweise an Desperate Housewives erinnert, da es am Anfang relativ harmlos mit der Freundschaft der Freundinnen Karen, Eleonor und Bea anfängt. Das ganze entwickelt sich dann aber recht langsam in Richtung Psychothriller und man ist ständig am überlegen wer die Person ist, die alle in die Irre führt. Der Thriller wird auch nicht von einer Person erzählt sondern aus der Sicht von Karen, Eleonor, Bea, einer Psychiatrischen Sitzung und einer weiteren Perspektive von der man nicht weiß wer es ist. Ich liebe solche Perspektivenwechsel, aber es gibt viele die so etwas nicht mögen. Deswegen wollte ich es an der Stelle erwähnt haben. "Das Mädchen im Dunkeln" ist ein solider Psychothriller mit gewissen Desperate Housewives touch und erhält von mir 4 Sterne.

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AureliaAzul AureliaAzul

Veröffentlicht am 18.03.2017

Verwirrend

Bereits beim ersten Treffen mit der neuen Patientin Jessica Hamilton, bemerkt die erfolgreiche Psychiaterin Karen, dass sie anders ist und etwas Dunkles hinter ihrer Fassade verbirgt. Doch trotz allem, ... …mehr

Bereits beim ersten Treffen mit der neuen Patientin Jessica Hamilton, bemerkt die erfolgreiche Psychiaterin Karen, dass sie anders ist und etwas Dunkles hinter ihrer Fassade verbirgt. Doch trotz allem, unterschätzt Karen Jessica, bis eines Tages etwas Schreckliches passiert und die Polizei sie verdächtigt...

Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, wusste ich sofort, dieses Buch muss ich haben! Und schließlich hat es sich als toller Thriller entpuppt. Ohne viel verraten zu wollen: Der Klappentext lenkt den Leser in eine ganz andere Richtung, als die Geschichte letztlich annimmt und wenngleich zwischendurch einige Zweifel oder Verdächtigungen seitens des Lesers kommen, hält das Ende eine überraschende Wendung der Ereignisse bereit. Die Geschichte wird von den drei Freundinnen Eleanor, Karen und Bea erzählt, was verschiedene Perspektiven und dadurch einen realistischeren Eindruck auf die Handlungen entstehen lässt Zusätzlich gibt es noch eine unbekannte Person, dessen Gedanken und Gefühle ausführlich beschrieben werden und dessen Handlungen einem Sorgen bereiten und beunruhigen. Die Spannung hält sich in Grenzen und die Geschichte plätschert - nach einem detaillierten Einblick in das Leben der Protagonisten - mehr so vor sich hin, als dass wirklich etwas geschieht. Aber gerade dadurch wird der Leser angeregt, zwischen den Zeilen zu lesen und das Buch hat Potenzial sich anderweitig entwickeln zu können. Deshalb würde ich den Thriller eher zart-besaiteten Lesern empfehlen und nicht denjenigen, die viel Action, Spannung und gleich zu Beginn Leichen oder herumirrende mordende Psychopathen erwarten, wie es ja häufig üblich für Psychothriller ist ;) die Geschichte fängt langsam aber stetig an sich zu entwickeln. Das Ende war für mich etwas enttäuschend, weil der Leser zum einen vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und zum anderen gefielen mir die Interpretationen der Realität mehr als die wahre Realität. Die Hintergründe des "Täters" zu verstehen, fielen mir schwer, weil ich sie für unlogisch und irrational halte und der Sinn sich mir nicht ganz erschließt, was aber irgendwo verständlich ist...

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Curin Curin

Veröffentlicht am 16.03.2017

Bis zum Ende nicht durchschaubar

Dr. Karen Brownings neue Patientin Jessica scheint auf den ersten Blick psychologisch keine Herausforderung zu sein. Doch dann scheint diese ein besonders Interesse an dem Privatleben ihrer Ärztin zu entwickeln ... …mehr

Dr. Karen Brownings neue Patientin Jessica scheint auf den ersten Blick psychologisch keine Herausforderung zu sein. Doch dann scheint diese ein besonders Interesse an dem Privatleben ihrer Ärztin zu entwickeln und bald schon gerät nicht nur Karens, sondern auch das Leben ihrer Freundinnen aus den Fugen... .
Mit ihrem neuen Buch hat die Autorin Jenny Blackhurst einen richtig spannenden Psychothriller geschrieben, der nicht so leicht zu durchschauen ist. Die Handlung beginnt erst sehr unscheinbar, aber nimmt dann richtig an Fahrt auf und man bekommt ein sehr beklemmendes Gefühl bei den Dingen, die den Figuren plötzlich passieren und ihr Leben durcheinander bringen.
Häufig werden die Figurenperspektiven gewechselt, so dass man unterschiedliche Eindrücke auf das Geschehen bekommt, aber meistens steht Karen im Mittelpunkt des Geschehens. Auf den ersten Blick scheint sie sehr kompetent zu sein und ihr Leben im Griff zu haben, aber umso weiter man liest, umso weniger kann man sie einschätzen. Der Autorin ist es hier wirklich gelungen, vielschichtige Figuren zu entwerfen, die man nicht so leicht durchschaut und die alle etwas zu verbergen haben. Teilweise wirken sie dadurch auch etwas konstruiert.
Der Schreibstil von Jenny Blackhurst ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Sie hat es immer wieder geschafft, mich zu überraschen und auf falsche Fährten zu locken. Bis zum Ende kann man sich nicht richtig sicher sein, was wirklich vorgefallen und vor allem wer dafür verantwortlich ist. Letztendlich wird aber alles für mich zufrieden stellend aufgelöst.
Insgesamt hat mich ,,Das Mädchen im Dunkeln" überzeugt, auch wenn es manchmal etwas zu konstruiert wirkte. Wer gerne Thriller mag, die nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind, der ist hier genau richtig. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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ThePassionOfBooks ThePassionOfBooks

Veröffentlicht am 16.03.2017

Das Mädchen im Dunkeln

Die Geschichte klingt zunächst einmal recht vielversprechend und ich habe mich wirklich darauf gefreut, dass Buch im Rahmen einer Leserunde mitlesen zu können. Zunächst lernt man Karen näher kennen und ... …mehr

Die Geschichte klingt zunächst einmal recht vielversprechend und ich habe mich wirklich darauf gefreut, dass Buch im Rahmen einer Leserunde mitlesen zu können. Zunächst lernt man Karen näher kennen und erhält Einblicke in ihr Leben, aber auch das ihrer besten Freundinnen. Dabei wird schnell deutlich, dass jede von ihnen mit einigen Problemen zu kämpfen hat und das Leben alles andere als perfekt ist. Dabei erlebt man die Erzählungen aus verschiedenen Perspektiven.
Mir persönlich waren diese privaten Ereignisse und Schilderungen etwas zu ausschweifend. Die Autorin verliert sich darin lediglich und ich hatte das Gefühl, dass ihr mehrmals der rote Faden entglitten ist.
Jessica lässt sich anfangs überhaupt nicht einordnen und ich hatte verschiedene Theorien über sie und auch einige Vorfälle die zunächst schockierend und mysteriös wirken. Aber auch hier verliert sich die Autorin wieder in ihren detailreichen Beschreibungen. Dadurch verliert die Geschichte an Tempo und Spannung und die Handlung wirkt zeitweise sehr zäh.
Mich hat zwar interessiert wie es weiter geht und was wohl die Auflösung des ganzen ist, aber dennoch habe ich das Buch oft zur Seite gelegt und pausiert. Es konnte mich einfach nicht richtig fesseln und mitreißen. Auch der Schluss ist enttäuschend, vorhersehbar und etwas weit hergeholt. Da wäre deutlich mehr Potenzial vorhanden gewesen.

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LadyIceTea LadyIceTea

Veröffentlicht am 10.03.2017

Ein Thriller, dem in meinen Augen das gewisse Etwas fehlt

Als Karen Brown ihre neue Patientin zum ersten Mal sieht, hält sie Jessica für einen psychologischen Routinefall: eine gelangweilte Frau, die ihren tristen Alltag mit einer heimlichen Affäre aufpeppt. ... …mehr

Als Karen Brown ihre neue Patientin zum ersten Mal sieht, hält sie Jessica für einen psychologischen Routinefall: eine gelangweilte Frau, die ihren tristen Alltag mit einer heimlichen Affäre aufpeppt. Doch schon nach ihrem ersten Gespräch hat Karen das Gefühl, dass Jessica geradezu besessen ist von der Ehefrau ihres Liebhabers. Als wenig später die Leiche jener Frau gefunden wird, steht die Polizei vor Karens Tür. Sie gilt als dringend mordverdächtig. Karen ahnt, dass Jessica sie nicht zufällig ausgewählt hat - und dass es ein großer Fehler war, Jessica zu unterschätzen.

Mich faszinieren Bücher in denen es um die Psyche geht und in denen am besten auch mit der Psyche des Lesers gespielt wird. Auch bei dieser Story habe ich genau das erwartet –und eine etwas zähe Version davon bekommen.
Die Autorin springt in ihren Erzählungen kapitelweise zwischen den einzelnen Protagonisten des Buchs. So erfährt man von Jedem die Gedanken, Gefühle und Geheimnisse und erhält einen guten Blick hinter die Kulissen. Dazu gibt es noch einzelne Abschnitte, die Karen scheinbar mit einem Kollegen führt und Kapitel, bei denen der Leser nicht weiß, aus wessen Sicht diese geschrieben sind.
Ich mag eigentlich Bücher, in denen so viele Erzählstränge einen Kulissenblick liefern, besonders wenn sie im Abschluss gekonnt miteinander verknüpft werden. Leider fand ich es hier nicht komplett gelungen.
Das Buch beginnt relativ schleppend. Wir erfahren zuerst etwas über das Leben von Karen und ihren Freundinnen Bea und Eleanor. Wir erfahren etwas über ihre gemeinsame Vergangenheit und ihr jetziges Leben. Auch lernen wir Karens Patientin Jessica kennen.
Der Teil war für mich ehrlich gesagt, ziemlich langweilig. Er wollte nicht so recht in Fahrt kommen und plätscherte so vor sich hin. Von einer Info zur anderen und von einem Gespräch oder Gedanken zum nächsten. Dazu haben mich noch Karens Gefühle in ihren Sitzungen mit Jessica sehr irritiert. Ich habe ihr Verhalten etwas übertrieben empfunden. Es war für meinen Geschmack da schon zu stark hervorgehoben. Und auch schon in diesem ersten Drittel kam mir manches sehr verworren vor.
Der Mittelteil wird zum Ende hin doch spannender. Langsam werden einige Teile verworrener aber so, dass man doch in der Lage ist, eigene Vermutungen anzustellen, was mir im ersten Teil nicht so gelingen wollte. Man merkt hier, dass die Lage sich immer mehr zuspitzt und auch die Gemütszustände der drei Frauen immer wackeliger werden. Ich habe ab hier immer auf den richtigen Höhepunkt, auf das Inferno gewartet aber leider umsonst. Die Geschichte gewinnt zwar etwas an Fahrt und manchmal mischt sich ein wenig Ungläubigkeit hinein aber im Großen und Ganzen läuft diese verworrene Geschichte wie ein verknotetes Garnknäul den Abhang hinunter, um unten aufgefangen zu werden, in dem Versuch es wieder sauber aufzuwickeln.
Die Autorin hat wirklich versucht das Buch mit einem Knall enden zu lassen. Doch für mich galt hier, manchmal ist weniger mehr. Grade diese letzte Situation (ich will nicht spoilern) war für mich doch zu konstruiert. Und auch die restlichen Ereignisse waren für mich irgendwie noch zu ungeklärt. Einige Themen wurden am Ende überhaupt nicht mehr angesprochen, wieder andere wirkten für mich im Nachhinein zu geplant und fast schon unnötig. Das hat mir dieses ohnehin schon ruhelose und verworrene Ende leider nicht schmackhafter gemacht.
Ich gebe dem Buch trotzdem drei Sterne, da der Schreibstil angenehm zu lesen war und die Geschichte viel Potenzial beinhaltet, auch wenn dieses nicht voll genutzt wurde.

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Autor

Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst - Autor
© Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

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