Deine letzte Stunde
 - Carlos Montero - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
445 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17804-9
Ersterscheinung: 30.11.2018

Deine letzte Stunde

Thriller
Übersetzt von Lutz Kliche

(32)

"Und du, wann stirbst du wohl?" Das steht auf dem Zettel, den die junge Lehrerin Raquel an ihrem ersten Tag an der neuen Schule findet. Kurz nachdem sie erfahren hat, dass ihre Vorgängerin Viruca sich das Leben genommen hat. Warum, kann ihr keiner erklären. Wurde Viruca wirklich von ihren Schülern in den Tod getrieben, wie ihr Exmann behauptet?
Raquel hat schon bald Grund genug, diese gewagte Hypothese zu glauben. Denn die Schüler scheinen mit ihr das gleiche perfide Spiel zu wiederholen – bis auch sie mit den Nerven völlig am Ende ist …

Eine beängstigend realistische Geschichte, die mit harmlosen Schülerstreichen beginnt und sich zu einem atemberaubenden Psychothriller entwickelt

Ausgezeichnet mit dem Premio Primavera 2016

Pressestimmen

"Außergewöhnlicher guter sowie spannender Thriller."

Rezensionen aus der Lesejury (32)

Paula Paula

Veröffentlicht am 10.12.2018

Eine sehr gute Idee, die man etwas besser umsetzen hätte sollen

INHALLT:

"Und du, wann stirbst du wohl?" Das steht auf dem Zettel, den die junge Lehrerin Raquel an ihrem ersten Tag an der neuen Schule findet. Kurz nachdem sie erfahren hat, dass ihre Vorgängerin Viruca ... …mehr

INHALLT:

"Und du, wann stirbst du wohl?" Das steht auf dem Zettel, den die junge Lehrerin Raquel an ihrem ersten Tag an der neuen Schule findet. Kurz nachdem sie erfahren hat, dass ihre Vorgängerin Viruca sich das Leben genommen hat. Warum, kann ihr keiner erklären. Wurde Viruca wirklich von ihren Schülern in den Tod getrieben, wie ihr Exmann behauptet?
Raquel hat schon bald Grund genug, diese gewagte Hypothese zu glauben. Denn die Schüler scheinen mit ihr das gleiche perfide Spiel zu wiederholen - bis auch sie mit den Nerven völlig am Ende ist.

COVER:

Ein gelungenes Cover, dass gut zum Titel und zur Geschichte passt. Ist aber nichts besonderes, das sonderlich lange im Gedächtnis bleibt.

SCHREIBSTIL:

Der Schreibstil ist an manchen Stellen etwas langwirig und langweilig. An manchen Stellen hätte es ein bisschen spannender geschrieben sein sollen.

MEINUNG:

Eine gute Geschichte, der allerdings etwas der Blick aufs Wesentliche gefehlt hat. Meiner Meinung nach ist der Autor zu oft von der Hauptgeschichte abgeschweift, so dass es am Ende eigentlich gar nicht wirklich um den versteckten Zettel in Raquels Tasche geht, sondern um viel mehr. Die Idee dahinter ist gut, war mir aber zu schwammig aufgebaut.
Es waren zu viele Nebenhadlungen, die nicht richtig durchdacht waren und teils auch etwas verwirrend waren.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

WriteReadPassion WriteReadPassion

Veröffentlicht am 10.12.2018

Absolut kein Thriller, aber charmante Kulisse!

*Klappentext*:
"Und du, wann stirbst du wohl?" Das steht auf dem Zettel, den die junge Lehrerin Raquel an ihrem ersten Tag an der neuen Schule findet. Kurz nachdem sie erfahren hat, dass ihre Vorgängerin ... …mehr

*Klappentext*:
"Und du, wann stirbst du wohl?" Das steht auf dem Zettel, den die junge Lehrerin Raquel an ihrem ersten Tag an der neuen Schule findet. Kurz nachdem sie erfahren hat, dass ihre Vorgängerin Viruca sich das Leben genommen hat. Warum, kann ihr keiner erklären. Wurde Viruca wirklich von ihren Schülern in den Tod getrieben, wie ihr Exmann behauptet?

Raquel hat schon bald Grund genug, diese gewagte Hypothese zu glauben. Denn die Schüler scheinen mit ihr das gleiche perfide Spiel zu wiederholen - bis auch sie mit den Nerven völlig am Ende ist.

Eine beängstigend realistische Geschichte, die mit harmlosen Schülerstreichen beginnt und sich zu einem atemberaubenden Psychothriller entwickelt

Ausgezeichnet mit dem Premio Primavera 2016


*Autor*:
Der spanische Wind in der deutschen Literatur: Carlos Montero wurde 1972 in der spanischen Region Galizien geboren. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften in Madrid hat er sich als Drehbuchautor einen Namen gemacht. Neben mehreren Kurzfilmen war er an zahlreichen Fernsehserien und einer Kinoproduktion beteiligt. Für seinen zweiten Roman Deine letzte Stunde wurde Carlos Montero 2016 mit dem hochdotierten Premio Primavera de Novela ausgezeichnet.


*Bewertung*:
Puh... ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Bewertung dieses Buches sehr schwerfällt. Ich weiß nicht recht, was ich dazu schreiben soll ...

Erstmal zum Cover: es passt vorzüglich zum Thema und ist aussagekräftig! Das Bild gefällt mir sehr gut!

Der Schreibstil ist durchwachsen, finde ich. Mal tritt es auf der Stelle, sodass ich als Leserin das Gefühl hatte, immer wieder dasselbe zu lesen, dann ist es wieder recht flüssig und spannend.

Der Aufbau der Geschichte ist für mich etwas langgezogen gewesen. Ich bin schwer reingekommen und habe mich die ersten Seiten gelangweilt. Etwas irritiert war ich direkt vom Anfang, als über die tote Frau berichtet wurde. Ich dachte, es handle sich hierbei um das einzige Opfer, das im Klappentext beschrieben wird. Recht schnell wurde mir klar, dass es sich um zwei Frauen handelt, und eine davon bereits tot ist und das böse Spiel mit der zweiten Lehrerin getrieben wird.

Die Kulisse Spanien fand ich sehr charmant. Die Ausgewogenheit von Landesinformationen und Romankulisse finde ich sehr gut austariert. Ich hatte nicht das Gefühl, es handle sich um ein Sachbuch über Spanien, ebenso wenig als würde es sich um ein Roman ohne Landeskenntnisse handeln. Ich finde es schön, dass mal ein anderes Land außer die USA in einem Roman verwickelt wird.

Und tja, wie es sich liest, so kommt die Geschichte auch für mich rüber: Das Buch ist für mich keinesfalls ein Thriller! Es ist eher ein dramatischer Roman mit vereinzelten Spannungsmomenten. Insgesamt lahmt die Geschichte etwas und die Charaktere gingen mir zum Teil etwas auf den Geist. Ich konnte das nicht immer ganz nachvollziehen, wie sich einzelnen Personen verhalten haben, was nicht unbedingt ein schlechtes Licht auf die Geschichte werfen muss. Hier allerdings kommen viele Tropfen zusammen, sodass es schon ein Zusammenhang ergibt.

*Fazit*:
Ich bin ehrlich enttäuscht, keinen Thriller zu lesen gehabt zu haben. Das zweite Buch in einer Leserunde für mich hintereinander, dass als Thriller ausgewiesen wurde und keiner ist! Ich lasse jetzt erstmal die Finger von Thriller-Leserunden.

Für all die positiven Punkte reichen leider nur drei Sterne. Sehr schade! Ich finde nämlich, dass Potenzial durchaus vorhanden ist, aber leider nicht an die Hand genommen wurde.

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seitenrascheln seitenrascheln

Veröffentlicht am 09.12.2018

Ein Thriller, bei dem sich Abgründe auftun...

Der Thriller "Deine letzte Stunde" von Carlos Montero, ursprünglich auf Spanisch erschienen, handelt von einer Vertretungslehrerin, die ihre neue Stelle in der Heimat ihres Mannes antritt. An einem Ort ... …mehr

Der Thriller "Deine letzte Stunde" von Carlos Montero, ursprünglich auf Spanisch erschienen, handelt von einer Vertretungslehrerin, die ihre neue Stelle in der Heimat ihres Mannes antritt. An einem Ort also, an dem die Menschen nur wenig Perspektiven haben. Der große Arbeitgeber der Region ist nämlich vor Jahren pleite gegangen - und hat alle Bewohner mit in den Abgrund gerissen.

Bis zum Tod der Lehrerin Viruca gab es scheinbar dennoch keinen Grund zur Sorge. Und selbst dann nicht wirklich, weil jeder davon ausging bzw davon ausgehen wollte, dass es Selbstmord war.
Als die Vertretungslehrerin Raquel jedoch die Stelle der toten Viruca übernehmen soll, scheint sich das Muster zu wiederholen, ja, die Fadenzieher scheinen mit ihrem perfiden Spiel noch nicht am Ende zu sein: "Und du, wann stirbst du wohl?"
Raquel lässt sich also auf das Spiel ein, um etwas zu retten, das es sich vielleicht gar nicht zu retten lohnt.
Beim Lesen ist es ein unerträgliches hin und her zwischen Spannung, Terror, Horror und Ruhe vor dem Sturm. Man findet sich irgendwann damit ab, dass die Handlung schlicht kaum vorhersehbar ist und jederzeit der nächste Schlag kommen kann.
Im ersten Drittel hab ich so oft überlegt, ob ich das Buch wirklich lesen soll. So ganz spurlos geht das ja auch nicht an einem vorbei. (Zumal ich selbst gerade Lehramt studiere.)

Was ich auch noch Besonders fand, war, dass der Horror nicht der klassische Horror vor dunklen Räumen oder bei Nacht ist. Nicht der von Blut und Grausamkeiten. Sondern dass dieser Horror tatsächlich mehr von Macht bestimmt war. Von Unscheinbarkeit und Geld. Ein alltäglicher Horror also. Einer, der auch mit Internet und Technik spielt. Ein Horror also, dem man sich nicht mithilfe von Pfefferspray und Selbsthilfekursen entziehen kann.
Raquel hat mich jedenfalls im Laufe des Buches in den Wahnsinn getrieben. Sie hat so oft so dumm gehandelt. Und doch kann ich nicht sagen, ob ich nicht vielleicht dasselbe getan hätte. Ich hoffe nicht.

Schön war auf jeden Fall auch, dass es Figuren gab, von denen man die Rolle bis fast zum Schluss nicht erkennen konnte. Aber hier setzt gleichzeitig auch meine Kritik an. Der Thriller hat auf mich etwas unstrukturiert gewirkt. Warum wurde manchen Kleinigkeiten so viel Bedeutung beigemessen und andere wiederum wurden kaum thematisiert? Auch den Schluss finde ich schwierig. Er ist zu sanft. Fast so, als sei es ein glückliches Ende. Dabei DARF es einfach nicht glücklich sein. Auch nicht in seiner Grundstimmung. Immerhin reden wir hier von Drogenmissbrauch, Mord, Vertuschung, Behördenversagen, Kindesmissbrauch, Cyber Mobbing usw usw!! Das darf meiner Meinung nach einfach nicht so, naja, fast schon beschönigt werden.
Derartige Grausamkeiten sind nunmal einfach grausam! Nicht mehr und nicht weniger.

Alles in allem jedoch ein spannender Thriller, der wichtige Themen bearbeitet. Und gerade für (zukünftige) Lehrer*innen finde ich ein absolutes muss!

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Tini087 Tini087

Veröffentlicht am 09.12.2018

Verworrene Handlungsstränge

„Die letzte Stunde“ von Carlos Montero handelt von der jungen Aushilfslehrerin Raquel, die für 7 Monate eine Vertretung im Galizischen Novariz antritt. Der Literaturkurs in einer 12. Klasse birgt viele ... …mehr

„Die letzte Stunde“ von Carlos Montero handelt von der jungen Aushilfslehrerin Raquel, die für 7 Monate eine Vertretung im Galizischen Novariz antritt. Der Literaturkurs in einer 12. Klasse birgt viele Geheimnisse. Ihre Vorgängerin Viruca wurde ertrunken aufgefunden. Raquel erlebt auch Mobbing in ihrem Kurs. War es eventuell doch kein Selbstmord und was haben Virucas Schüler damit zu tun? Als sie schließlich einen Zettel mit der Aufschrift „und wann stirbst du wohl“ auffindet, fängt sie an eigenständig zu ermitteln und findet sich in einem Sumpf voller Lügen wieder, der für sie selbst bald zur Gefahr wird.
Dieses Buch hat mich anfangs mitgerissen. Die Handlung, der Schreibstil, alles war stimmig und machte Lust auf mehr. Das Problem entwickelte sich dann in der Mitte der Handlung. Einige unrealistische Wendungen, falsche Fährten, die offensichtlich gelegt wurden und dann das Ende, das das volle Potenzial dieses Buches überhaupt nicht ausgeschöpft hat. Ich konnte mit keinem der Charaktere so wirklich sympathisieren, dafür waren mir ihre Beweggründe immer viel zu naiv oder unglaubwürdig. Raquel zum Beispiel, hatte mehrere Möglichkeiten die Sache durch die Polizei zu beenden. Stattdessen begibt sie sich in Gefahr und lügt alle an. Sympathisch ist anders. Das Buch auch.

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Tamagotchi Tamagotchi

Veröffentlicht am 08.12.2018

Horror, nicht nur in der Schule

Raquel ist eine Vertretungslehrerin. Da sie ihren Abschluss nicht geschafft hat, darf sie nur als solche unterrichten, meist nur für kurze Zeit. Doch plötzlich bietet sich ihr eine Stelle für einige Monate, ... …mehr

Raquel ist eine Vertretungslehrerin. Da sie ihren Abschluss nicht geschafft hat, darf sie nur als solche unterrichten, meist nur für kurze Zeit. Doch plötzlich bietet sich ihr eine Stelle für einige Monate, sogar noch in der kleinen und gemütlichen Heimatstadt ihres Mannes Germán. Die anfängliche Begeisterung schlägt in Skepsis um, als sie vor Ort erfährt, dass ihre Vorgängerin von ihren Schülern heftig gemobbt wurde und deshalb offensichtlich Selbstmord begangen hat. Verhält sich das wirklich so, war der Schulhorror so gravierend, dass es keinen anderen Ausweg mehr gab? Raquel beginnt, Recherchen anzustellen......
Und damit beginnt der nächste Horror, denn ihr Verhalten, ihre Handlungen und ihre Entscheidungen sind geprägt von erschreckender Naivität und bodenlosem Leichtsinn. Es ist völlig unverständlich, wieso eine mutmaßlich gebildete Frau sich so verhält. Somit kann man in ihr keinen Sympathieträger verankern, und auf der Suche nach einem solchen unter den anderen Protagonisten ist man auch nicht erfolgreich. Alle Figuren sind irgendwie zwielichtig oder unauthentisch, weshalb dann auch ihre Verhaltensweisen oft unglaubwürdig sind. Schade! Denn aus diesem Stoff hätte man durchaus mehr machen können.
Was wirklich überzeugt, ist der Spannungsbogen, der steil aufwärts geht. Ich habe das Buch kaum weglegen mögen, weil der Autor mich ständig mitfiebern ließ. Und diese Gespanntheit blieb bis zum Ende erhalten, auch wenn teilweise die dann folgenden Aktionen unlogisch, unauthentisch oder irrsinnig wirkten.
Ebenso ist der Schreibstil von Carlos Montero sehr angenehm, man liest fließend und ohne Holpersteine. Er liefert atmosphärische Beschreibungen in guter Qualität und real vorstellbar. Wenn nur seine Charaktere nicht so extrem unlogisch und dumm konzipiert wären....denn es gehört eben zu einem guten Roman, dass die Personen nicht zu konstruiert wirken, sondern glaubwürdig. In diesen Bereich fällt auch das Thema Drogen, denn fast jeder in diesem Thriller nimmt Drogen in irgendeiner Form, von Medikamenten über Alkohol bis hin zu Kokain. Und all das scheint gesellschaftlich geduldet, ja sogar akzeptiert.
Ich gebe drei von fünf Sternen, weil mir der Thrill gefallen hat, aber die Umsetzung nicht überzeugend, teilweise sogar dubios war. Schade.....

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Autor

Carlos Montero

Carlos Montero - Autor
© Guillermo Escribano

Carlos Monetro wurde 1972 in der spanischen Region Galizien geboren, wo auch dieser Roman spielt. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften in Madrid hat er sich als Drehbuchautor einen Namen gemacht. Neben mehreren Kurzfilmen war er an zahlreichen Fernsehserien und einer Kinoproduktion beteiligt. Für seinen zweiten Roman Deine letzte Stunde wurde Carlos Montero 2016 mit dem hochdotierten Premio Primavera de Novela ausgezeichnet.

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