Der Nostradamus-Coup
 - Gerd Schilddorfer - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
798 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17425-6
Ersterscheinung: 14.10.2016

Der Nostradamus-Coup

Thriller

(11)

Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Kein Wunder – hatte Nostradamus sie damals doch selbst gestohlen und die Zeilen nie ganz verstanden ... Als John Finch ein Notizbuch mit verschlüsselten Texten und der Fotografie eines Gemäldes in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass es ihn auf die Spur genau dieser Prophezeiungen führt. Und damit zu einem Geheimnis, das so spektakulär und atemberaubend ist, dass John sich bald auf einer gefährlichen Verfolgungsjagd quer durch Afrika und Europa befindet. Denn die Prophezeiungen sind gar keine Voraussagen, sondern eine Schatzkarte zu einem der legendärsten Schätze der Geschichte – mitten in Europa ...

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Rezensionen aus der Lesejury (11)

fredhel fredhel

Veröffentlicht am 29.04.2017

Riskantes Spiel

Wir Fans von John Finch und seinen Freunden mussten lange auf eine Fortsetzung mit den Abenteurern warten. Mit "Der Nostradamus-Coup" hat man nun geballten Lesestoff in Händen, der es wieder in sich hat. ... …mehr

Wir Fans von John Finch und seinen Freunden mussten lange auf eine Fortsetzung mit den Abenteurern warten. Mit "Der Nostradamus-Coup" hat man nun geballten Lesestoff in Händen, der es wieder in sich hat. In gewohnter Manier werden vom Autor lose Geschichtsenden in Szene gesetzt, die vorerst augenscheinlich in keinerlei Verbindung zueinander stehen. Mal geht es weit in die Vergangenheit ins 18.Jahrhundert, dann in die Gegenwart oder zurück in die Zeit der Dritten Reiches. Erst allmählich kristallisiert sich ein gemeinsamer Kern heraus. Ein verschlüsseltes kleines Notizbüchlein gerät in Finchs Hände und entpuppt sich als Spur zu einem verschollenen Schatz der Templer. Damit ist die Jagd eröffnet. Verschiedene skrupellose Gruppierungen begeben sich auf die Schatzsuche, gehen über Leichen um einen noch so kleinen Vorsprung zu erringen. Der Autor wechselt permanent die Perspektive, springt von Ort zu Ort, und durch die Zeiten, so dass der Leser auch den Ursprung bildlich vor Augen hat.

Bildlich ist hier die richtige Wortwahl, denn Gerd Schilddorfer hat eine meisterhafte Begabung zu Erzählen. Landschaften, Gemälde, ganze Szenen tauchen zwischen den Zeilen auf. Eine meiner Lieblingsszenen ist die Beschreibung des Leeds-Liverpool-Kanals. Der Schauplatz findet nicht einfach nur Erwähnung, nein, es gibt einen kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte und zugleich wird die Morgenstimmung auf dem Wasser, ja, das Lebensgefühl der Menschen dort eingefangen. Nur ein paar Zeilen, und doch hat man soviel erfahren.

Es sind viele Personen und Schauplätze, die der Leser im Blick halten muss. "Der Nostradamus-Coup" ist kein Buch, das man nebenher lesen sollte, man könnte sonst die Übersicht verlieren. Vor allem würden einem die Feinheiten im Erzählstil entgehen.

Generell ist alles, aber auch wirklich, alles hervorragend recherchiert. Mir macht es immer große Freude, Fakten und Plätze nebenher zu googeln, und wenn man dann das Buch ausgelesen hat, dann hat man eine atemlose Story hautnah miterlebt, aber man ist auch um einiges Wissenswerte bereichert.

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Livres Livres

Veröffentlicht am 23.03.2017

Packeder 3. Abenteuer-Thriller mit John Finch!

Als John Finch zu einem einsam gelegenen Flughafen an der Grenze zu Libyen und Algerien reist, um dort seine neu erworbene DC-3 abzuholen, ahnt er noch nichts von dem Abenteuer, das nun auf ihn wartet: ... …mehr

Als John Finch zu einem einsam gelegenen Flughafen an der Grenze zu Libyen und Algerien reist, um dort seine neu erworbene DC-3 abzuholen, ahnt er noch nichts von dem Abenteuer, das nun auf ihn wartet: Zwei blinde Passagiere machen ihm und Amber über den Wolken das Leben schwer, jedoch kommt er dadurch auch unverhofft in den Besitz eines mysteriösen Notizbuchs mit verschlüsselten Texten und Bildern. Und damit startet eine neue Suche, die John und seine Freunde wieder in die verschiedensten Länder und zu den verschiedensten Herausforderungen führt. Denn nicht nur John und Llewellyn versuchen das Geheimnis des Büchleins und eines alten Gemäldes zu entschlüsseln, sondern es scheinen noch ganz andere Organisationen daran interessiert zu sein. Und die schrecken vor fast nichts zurück um an ihr Ziel zu gelangen!

Nach „Falsch“ und „Heiß“ ist „Der Nostradamus-Coup“ der 3. Teil der Reihe mit Pilot John Finch und seinen alten und auch neuen Freunden.
Es ist eine wahre Freude, die liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen!
Aber auch für Neulinge sollte dieses Band ein wahrer Abenteuer-Genuß sein und es werden zu Beginn einige Infos zu den Personen geliefert.
Gerd Schilddorfer überzeugt wieder mit einer wunderbar gelungenen Mischung aus Abenteuer, Spannung und Rätseln, gewürzt mit einer schönen Prise Humor.
Trotz der knapp 800 Seiten geht dabei die Spannung nie verloren, sondern man fiebert die ganze Zeit mit, was als nächstes geschehen wird.
Die Geschichte zieht weite Kreise, verschiedenste Gruppen und Epochen sind involviert, und es gibt einige Irrungen und Wirrungen, die den Leser wunderbar miträtseln lassen.
Man merkt dem Buch deutlich die fundierte Recherche des Autors an, durch die einiges Wissenswertes in das Buch einfließt. Dies ist jedoch nie langweilig oder langatmig, sondern immer unterhaltsam geschrieben.
Gerd Schilddorfer ist wieder ein komplexer, absolut fesselnder Abenteuer-Thriller gelungen, der den Leser packt und mitnimmt in verschiedene Länder und zu verschiedenen Zeiten! Absolute Leseempfehlung!

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widder1987 widder1987

Veröffentlicht am 18.12.2016

Vergangenheit kann schnell zur tödlcihen Gegenwart werden...

Klappentiext: Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Kein Wunder - hatte Nostradamus sie damals doch selbst gestohlen und die Zeilen nie ganz verstanden ... Als John Finch ein ... …mehr

Klappentiext: Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Kein Wunder - hatte Nostradamus sie damals doch selbst gestohlen und die Zeilen nie ganz verstanden ... Als John Finch ein Notizbuch mit verschlüsselten Texten und der Fotografie eines Gemäldes in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass es ihn auf die Spur genau dieser Prophezeiungen führt. Und damit zu einem Geheimnis, das so spektakulär und atemberaubend ist, dass John sich bald auf einer gefährlichen Verfolgungsjagd quer durch Afrika und Europa befindet. Denn die Prophezeiungen sind gar keine Voraussagen, sondern eine Schatzkarte zu einem der legendärsten Schätze der Geschichte - mitten in Europa ...

Fazit: Gerd Schilddorfer reist mit den 'Nostradamus-Coup' zu den Geheimnissen der 'Tempelorden, der Symbolik der barocken Malerei wie den heutigen Gemeindiensten Europas. Es beginnt als im finsternden Mittelalter in den Klosterhallen von Cambram in Südfrankreich als ein kleines unscheinbares Büchlein (indirekt) eine Besitzerwechsel begeht um siebenhundert Jahre später einen skrupellosen wie brutalen und entdeckungsreichen wie mach hungrigen Wettlauf entfesselt.

Die 'Jagd nach den Schatz der Templer' führt den Leser über knapp 800 Seiten zu den Handlungsorten wie Schauplätzen der Menschengeschichte von Osten Afrika nach Mittel- und Westeuropa, wo auf mehreren Zeitepochen wie den vielzähligen 'Wettbewerbsteilnehmersträngen ' eine echtzeitliche, feinrecherchierte wie kleinstlich-detaillierte Story. Der Titel irrte bei genauer Betrachtung, denn es handelt sich nicht um den 'Philosophemen' Michel de Nostredame sondern hier erzählt Gerd Schilddorfer eine tiefgängigen, brillante wie leichenübersätte Mischung aus Historie, Kunstgeschichte und aktueller Terroraktivitäten durch den 'Islamischen Staat', der Freimauerloge und den (englischen und vatikanischen) Geheimdiensten, wo aber der Spannungsbogen nicht ganz durchgängig straff gezogen ist. Der Handlungsverlauf verrät den aufmerksamen Leser, das in diesem 'Katz-und-Maus-Spiel' alles nach eine strukturierten Verschwörungsplan und nichts den Zufall überlassen würde ist, was der Neugier, Packheit und Fesselung die Luft zum Atem nimmt und als kurzweilig wie streckenweise auch uninteressant den Leser das Lesevergnüge untermauert.

Diese Werk, basiert auf einer zehntägiger 'Flucht' wie 'Bildungsreise ' und 'Städtetrip' mit technischen Flugdaten, gestalterischer Geheimnisspurenlese und ratloser Architektenbesuche verfeinert mit kaltblütigen Machtgiere und intelligenten Meisterdieben wie logisch denkende Geistigkeiten, alt eingesessene 'Militärs' und tollkühnen Fliegerherzen, bringt auf einen rasenten, einfachen und klaren Schreibstil und lebhaftiger, mehrere Musterwiederholender Erzählweise einige dunkle europäische Geschichtskapitalen zu Vorschein und lässt den Leser mit offene Fragen zurück...3,5 Sterne

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Gela Gela

Veröffentlicht am 12.12.2016

Fesselndes Leseerlebnis voller Überraschungen

_Eine alte DC-3 ist John Finchs neueste Errungenschaft. Jetzt muss er nur noch vom libyschen Flughafen mitten im Nichts zusammen mit seiner Co-Pilotin Amber starten. Uneingeladen gesellt sich Khamis Al-Gaddafi ... …mehr

_Eine alte DC-3 ist John Finchs neueste Errungenschaft. Jetzt muss er nur noch vom libyschen Flughafen mitten im Nichts zusammen mit seiner Co-Pilotin Amber starten. Uneingeladen gesellt sich Khamis Al-Gaddafi mit seinem Oberst dazu und zwingt Finch ihn mitzunehmen. In der Luft gelingt Finch ein waghalsiges Manöver, indem Gaddafi verletzt und Umar getötet wird. Zurück bleibt ein geheimnisvolles Notizbuch mit verschlüsselten Texten und einem Bild von Nicolas Poussin. Gaddafi warnt Finch davor, Recherchen anzustellen, denn dies könnte sein Todesurteil sein. _

*Gerd Schilddorfer* gelingt es scheinbar mühelos, über die Jahrhunderte hinweg, Verknüpfungen in die Gegenwart zu finden. Der Schreibstil ist so fesselnd, informativ und spannend, dass man überrascht ist, wie schnell 800 Seiten gelesen sind. Dies ist nicht nur ein Thriller. Dieses Buch ist so gespickt mit Informationen, Geschichtsdetail, Kunstwissen, Politik und Humor, dass ein Genre gar nicht ausreicht, um das Buch zu beschreiben. Man merkt, wie jede Handlung gekonnt recherchiert und ersonnen wurde.

Gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit lieb gewonnenen Charakteren wie Major Llewellyn und Amber. Aber auch für Neuleser ist der Einstieg einfach, denn der Autor stellt seine Figuren in kurzen Umschreibungen vor. Auf seiner abenteuerlichen Schatzsuche begleiten John Finch aber auch neue Charaktere. Besonders die sympathischen Brüder aus St. Sulpice lassen den Vatikan in einem sehr jugendlichen Licht erstrahlen, auch wenn im Hintergrund immer noch ein bestimmter Kardinal die Fäden zieht.
Meisterkunstdieb Rebus ist eine neue frische Figur, die John Finch fasst die Show gestohlen hätte. Mit seinen raffinierten Coups hat er das Zeug für einen neuen Romanhelden.

Kaum das man mit dem Lesen begonnen hat, ist man schon dabei eigene Recherchen anzustellen. Das Buch ist schnell mit Markern, Zetteln und Notizen von mir ergänzt worden. Man möchte einfach immer tiefer in die Handlung eintauchen. Obwohl der Autor schon sehr detailliert Orte, Geschehnisse und Personen herausarbeitet, macht es einfach Spaß weitere Informationen zu finden.

Hat der Maler Nicolas Poussin tatsächlich Botschaften in seinen Bildern versteckt, wie sieht das Kloster Admont mit seiner wunderschönen Bibliothek heute aus, ist das Kloster Cambron tatsächlich mit Nostradamus in Verbindung zu bringen, ist das Tal in Valle Maira so malerisch und verlassen, Bingley Five Rise Locks ist sicherlich ein tolles Ausflugsziel und, und, und.

Durch die Annäherung der Handlungsstränge wird der Spannungsbogen kontinuierlich angehoben. Inzwischen ist John nicht der einzige, der das Geheimnis des Notizbuches lüften will. Vatikan, Geheimdienste und Terroristen sind ihm auf der Spur und nehmen am Wettlauf um die Entschlüsselung des Notizbuches teil.

Dieser Thriller ist ein absolutes Leseerlebnis. Die Mischung aus Fiktion und wahren geschichtlichen Begebenheiten in einer Mixtur aus Spannung und Wissen ist einfach fesselnd.

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buchina buchina

Veröffentlicht am 01.12.2016

Komplexer Thriller

Dies ist nun der dritte Teil der Reihe um den abenteuerlustigen Piloten John Finch. Natürlich ist es schön, wenn man alle Teile der Reihe gelesen hat, aber um diesen Roman zu genießen, muss man es nicht ... …mehr

Dies ist nun der dritte Teil der Reihe um den abenteuerlustigen Piloten John Finch. Natürlich ist es schön, wenn man alle Teile der Reihe gelesen hat, aber um diesen Roman zu genießen, muss man es nicht unbedingt. Denn die Teile sind für sich abgeschlossen. Außerdem nimmt der Autor auch die neuen Leser*innen an die Hand und beschreibt manches aus den Vorgängerbänden, so das auch Neuleser sich gut in die Welt von Finch und co. einfinden können.
Diesmal schafft es Finch wieder unbeabsichtigt in eine Verschwörung zu geraten in dem ihm ein Notizbuch in die Hände fällt, voll mit verschlüsselten Botschaften, an die nicht nur der englische Geheimdienst interessiert ist. Nach und nach tauchen neue und alte Feinde auf, während Finch mit seinen Freunden und alten Weggefährten versucht selbst die Rätsel zu lösen. Eine Verfolgungsjagd in Europa beginnt. Daneben eröffnet sich ein weiterer Handlungsstrang der am Ende des zweiten Weltkrieges spielt und sich erst ziemlich am Schluss offenbart, wie er mit Finchs Rätsel zusammen hängt.
Viel möchte ich eigentlich nicht zur Geschichte verraten. Ich kann es auch nicht, denn sie ist viel zu komplex, um sie in ein paar Sätzen zu erklären. Das ist kein Roman, den man so einfach runter liest, dafür ist er mit zu vielen interessanten Fakten und Informationen ausgestattet. Dan Browns Verschwörungsromane sind da weniger komplex. Das war manchmal anstrengend, aber dadurch dass die ganze Zeit ein hoher Spannungslevel gegeben war, wurde es nie langweilig. Es gab viele unerwartete Wendungen, die es für mich noch spannender machten. Dazu kommt, dass der Autor das Talent hat, alles sehr bildhaft zu erklären, so dass ich wirklich mit dabei war, durch die Straßen gerannt bin, in Flugzeugen abgestürzt bin. Ich sah das Buch wie einen Film vor meinem Auge ablaufen. Die ganze Zeit wird man zum miträtseln animiert, was mir immer großen Spass bereitet.
Dazu kommen die gut herausgearbeiteten Charaktere. Sie sind nicht perfekt und haben ihre Schwächen, deswegen mag ich sie und kann mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn mir Finch manchmal etwas überlegter handeln könnte, aber dann wäre es nicht so ein Abenteuer.
Ein Buch was mir großartige Lesestunden breitet hat. Dabei lerne ich viel vom Roman, über Geschichte, Verschwörungstheorien und wunderschöne interessante Schauplätze. Ich hoffe sehr, dass es bald einen neuen Roman um Finch und seinen Freunden gibt.

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Autor

Gerd Schilddorfer

Gerd Schilddorfer - Autor
© Reiner Freese

Gerd Schilddorfer wurde 1953 in Wien geboren. Als Journalist arbeitete er bei der Austria Presse Agentur und danach als Chefreporter für verschiedene TV-Dokumentationsreihen (Österreich I, Österreich II, Die Welt und wir). In den letzten Jahren hat er zahlreiche Thriller und Sachbücher veröffentlicht. Gerd Schilddorfer lebt und arbeitet in Wien und Stralsund, wenn er nicht gerade auf Reisen für sein neues Buch ist.

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