Der Nostradamus-Coup
 - Gerd Schilddorfer - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
798 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17425-6
Ersterscheinung: 14.10.2016

Der Nostradamus-Coup

Thriller

(13)

Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Kein Wunder – hatte Nostradamus sie damals doch selbst gestohlen und die Zeilen nie ganz verstanden ... Als John Finch ein Notizbuch mit verschlüsselten Texten und der Fotografie eines Gemäldes in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass es ihn auf die Spur genau dieser Prophezeiungen führt. Und damit zu einem Geheimnis, das so spektakulär und atemberaubend ist, dass John sich bald auf einer gefährlichen Verfolgungsjagd quer durch Afrika und Europa befindet. Denn die Prophezeiungen sind gar keine Voraussagen, sondern eine Schatzkarte zu einem der legendärsten Schätze der Geschichte – mitten in Europa ...

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Rezensionen aus der Lesejury (13)

ginnykatze ginnykatze

Veröffentlicht am 04.05.2018

„Wir leben immer auf Abruf, immer auf dem Sprung, bis wir sterben.“

John Finch ist wieder da, und wie er da ist. Ein neues großes Rätsel gilt es zu lösen. Erneut dabei sind seine Freunde, die wir schon aus den Vorgängerbüchern kennen. Llewellyn, Amber, Fiona, Peter und ... …mehr

John Finch ist wieder da, und wie er da ist. Ein neues großes Rätsel gilt es zu lösen. Erneut dabei sind seine Freunde, die wir schon aus den Vorgängerbüchern kennen. Llewellyn, Amber, Fiona, Peter und natürlich auch der Papagei Sparrow.

Als John ein Notizbuch in die Hände fällt, was über und über mit verschlüsselten Botschaften gespickt ist, weiß er noch nicht, in was für ein explosives Wespennest er sich gesetzt hat. Aber Finch wäre ja nicht Finch, wenn er nicht der Gefahr ins Auge sieht. Dieses Mal versucht John das Geheimnis des Nostradamus zu enträsteln.

Viele Mitstreiter, die ihm das Leben nicht gerade leicht machen, sind mit dabei und somit ist es immer wieder ein gefährliches Unterfangen.

Die halsbrecherische Reise führt Finch & Co durch viele Länder und gefährliche Gegenenden. John ist aber ein Ass und fliegt Manöver, dass sich einem die Nackenhaare hochstellen. Man ist mittendrin und wenn der Magen sich nicht umdreht dabei, hat man das Kopf- und Gefühlskino noch nicht angeschaltet. Bei mir klappte das wieder direkt.

Die Spuren führen uns tief in die Vergangenheit, in die Gegenwart und auch in die Kriegswirren. Die Mitstreiter sind immer auf Augenhöhe, aber es kommen neue Figuren ins Spiel, die dann einen gewissen Vorsprung herausarbeiten.

Die Gefahr ist groß und schon bald werden die ersten Opfer beklagt. Die Spur der Verwüstung geht quer durch alle Länder.

Mehr möchte ich vom Inhalt jetzt gar nicht verraten, lest selbst.

Fazit:

Der Autor Gerd Schilddorfer nimmt uns mit durch Zeit und Raum und das gelingt ihm sofort.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Einmal angefangen, kann ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich will, nein ich muss, wissen wie es weitergeht.

Die Spannung die von Anfang an vorhanden ist hält das ganze Buch über und fällt nie ab.

Die Charaktere beschreibt der Autor mit sehr viel Gefühl und verleiht Jedem seine eigene Persönlichkeit. Viele kennen wir schon aus den Vorgängerbüchern und wieder erfahren wir noch einige privaten Details aus ihrem Leben. Finch ist ein Draufgänger, ein Mann der die Gefahr liebt, aber nicht darin umkommt. Auch Llewellyn ist aus dem gleichen Holz geschnitzt und ich mag Beide sehr. Auch neue Protagonisten lernen wir kennen und hier muss ich Rebus herausheben. Sofort hatte er sich in mein Herz geschlichen. Unsichtbar, mutig, aber auch auf der Hut und immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ein Robin Hood der Kunstgeschichte. Die Beschreibungen der bösen Figuren sind auch sehr interessant und ausgefeilt, machen sie mir aber nicht sympathisch.

Die Reise die wir machen führt uns in die Kriegswirren, in die Vergangenheit und die Gegenwart. Es prasseln so viele Informationen auf mich ein, die mich manchmal zu erschlagen drohen. Aber Gerd Schilddorfer erklärt alles sehr genau, dass ich das Gefühl habe, ich bin mit dabei. Das Kopfkino schaltet sich sofort ein. Die vielen losen Fäden werden am Ende alle zusammengeführt. Das Geheimnis des Nostradamus ist eine Geschichte, die mich fesselt und nur so durch die Seiten fliegen lässt. Ich möchte unbedingt wissen, ob es den Templerschatz wirklich gibt und er tatsächlich gefunden wird, denn die Rätsel sind vielfältig und es braucht einiges, sie zu entschlüsseln und lösen.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und alle eine Überschrift, das ist auch wichtig, denn sonst wüsste man nicht, wo man sich in der Geschichte gerade befindet.

Hier vergebe ich volle fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

SaintGermain SaintGermain

Veröffentlicht am 31.12.2017

John Finch 3 - Nostradamus und die Templer

John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer ... …mehr

John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

Absolute Topempfehlung.

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fredhel fredhel

Veröffentlicht am 29.04.2017

Riskantes Spiel

Wir Fans von John Finch und seinen Freunden mussten lange auf eine Fortsetzung mit den Abenteurern warten. Mit "Der Nostradamus-Coup" hat man nun geballten Lesestoff in Händen, der es wieder in sich hat. ... …mehr

Wir Fans von John Finch und seinen Freunden mussten lange auf eine Fortsetzung mit den Abenteurern warten. Mit "Der Nostradamus-Coup" hat man nun geballten Lesestoff in Händen, der es wieder in sich hat. In gewohnter Manier werden vom Autor lose Geschichtsenden in Szene gesetzt, die vorerst augenscheinlich in keinerlei Verbindung zueinander stehen. Mal geht es weit in die Vergangenheit ins 18.Jahrhundert, dann in die Gegenwart oder zurück in die Zeit der Dritten Reiches. Erst allmählich kristallisiert sich ein gemeinsamer Kern heraus. Ein verschlüsseltes kleines Notizbüchlein gerät in Finchs Hände und entpuppt sich als Spur zu einem verschollenen Schatz der Templer. Damit ist die Jagd eröffnet. Verschiedene skrupellose Gruppierungen begeben sich auf die Schatzsuche, gehen über Leichen um einen noch so kleinen Vorsprung zu erringen. Der Autor wechselt permanent die Perspektive, springt von Ort zu Ort, und durch die Zeiten, so dass der Leser auch den Ursprung bildlich vor Augen hat.

Bildlich ist hier die richtige Wortwahl, denn Gerd Schilddorfer hat eine meisterhafte Begabung zu Erzählen. Landschaften, Gemälde, ganze Szenen tauchen zwischen den Zeilen auf. Eine meiner Lieblingsszenen ist die Beschreibung des Leeds-Liverpool-Kanals. Der Schauplatz findet nicht einfach nur Erwähnung, nein, es gibt einen kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte und zugleich wird die Morgenstimmung auf dem Wasser, ja, das Lebensgefühl der Menschen dort eingefangen. Nur ein paar Zeilen, und doch hat man soviel erfahren.

Es sind viele Personen und Schauplätze, die der Leser im Blick halten muss. "Der Nostradamus-Coup" ist kein Buch, das man nebenher lesen sollte, man könnte sonst die Übersicht verlieren. Vor allem würden einem die Feinheiten im Erzählstil entgehen.

Generell ist alles, aber auch wirklich, alles hervorragend recherchiert. Mir macht es immer große Freude, Fakten und Plätze nebenher zu googeln, und wenn man dann das Buch ausgelesen hat, dann hat man eine atemlose Story hautnah miterlebt, aber man ist auch um einiges Wissenswerte bereichert.

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Livres Livres

Veröffentlicht am 23.03.2017

Packeder 3. Abenteuer-Thriller mit John Finch!

Als John Finch zu einem einsam gelegenen Flughafen an der Grenze zu Libyen und Algerien reist, um dort seine neu erworbene DC-3 abzuholen, ahnt er noch nichts von dem Abenteuer, das nun auf ihn wartet: ... …mehr

Als John Finch zu einem einsam gelegenen Flughafen an der Grenze zu Libyen und Algerien reist, um dort seine neu erworbene DC-3 abzuholen, ahnt er noch nichts von dem Abenteuer, das nun auf ihn wartet: Zwei blinde Passagiere machen ihm und Amber über den Wolken das Leben schwer, jedoch kommt er dadurch auch unverhofft in den Besitz eines mysteriösen Notizbuchs mit verschlüsselten Texten und Bildern. Und damit startet eine neue Suche, die John und seine Freunde wieder in die verschiedensten Länder und zu den verschiedensten Herausforderungen führt. Denn nicht nur John und Llewellyn versuchen das Geheimnis des Büchleins und eines alten Gemäldes zu entschlüsseln, sondern es scheinen noch ganz andere Organisationen daran interessiert zu sein. Und die schrecken vor fast nichts zurück um an ihr Ziel zu gelangen!

Nach „Falsch“ und „Heiß“ ist „Der Nostradamus-Coup“ der 3. Teil der Reihe mit Pilot John Finch und seinen alten und auch neuen Freunden.
Es ist eine wahre Freude, die liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen!
Aber auch für Neulinge sollte dieses Band ein wahrer Abenteuer-Genuß sein und es werden zu Beginn einige Infos zu den Personen geliefert.
Gerd Schilddorfer überzeugt wieder mit einer wunderbar gelungenen Mischung aus Abenteuer, Spannung und Rätseln, gewürzt mit einer schönen Prise Humor.
Trotz der knapp 800 Seiten geht dabei die Spannung nie verloren, sondern man fiebert die ganze Zeit mit, was als nächstes geschehen wird.
Die Geschichte zieht weite Kreise, verschiedenste Gruppen und Epochen sind involviert, und es gibt einige Irrungen und Wirrungen, die den Leser wunderbar miträtseln lassen.
Man merkt dem Buch deutlich die fundierte Recherche des Autors an, durch die einiges Wissenswertes in das Buch einfließt. Dies ist jedoch nie langweilig oder langatmig, sondern immer unterhaltsam geschrieben.
Gerd Schilddorfer ist wieder ein komplexer, absolut fesselnder Abenteuer-Thriller gelungen, der den Leser packt und mitnimmt in verschiedene Länder und zu verschiedenen Zeiten! Absolute Leseempfehlung!

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widder1987 widder1987

Veröffentlicht am 18.12.2016

Vergangenheit kann schnell zur tödlcihen Gegenwart werden...

Klappentiext: Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Kein Wunder - hatte Nostradamus sie damals doch selbst gestohlen und die Zeilen nie ganz verstanden ... Als John Finch ein ... …mehr

Klappentiext: Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Kein Wunder - hatte Nostradamus sie damals doch selbst gestohlen und die Zeilen nie ganz verstanden ... Als John Finch ein Notizbuch mit verschlüsselten Texten und der Fotografie eines Gemäldes in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass es ihn auf die Spur genau dieser Prophezeiungen führt. Und damit zu einem Geheimnis, das so spektakulär und atemberaubend ist, dass John sich bald auf einer gefährlichen Verfolgungsjagd quer durch Afrika und Europa befindet. Denn die Prophezeiungen sind gar keine Voraussagen, sondern eine Schatzkarte zu einem der legendärsten Schätze der Geschichte - mitten in Europa ...

Fazit: Gerd Schilddorfer reist mit den 'Nostradamus-Coup' zu den Geheimnissen der 'Tempelorden, der Symbolik der barocken Malerei wie den heutigen Gemeindiensten Europas. Es beginnt als im finsternden Mittelalter in den Klosterhallen von Cambram in Südfrankreich als ein kleines unscheinbares Büchlein (indirekt) eine Besitzerwechsel begeht um siebenhundert Jahre später einen skrupellosen wie brutalen und entdeckungsreichen wie mach hungrigen Wettlauf entfesselt.

Die 'Jagd nach den Schatz der Templer' führt den Leser über knapp 800 Seiten zu den Handlungsorten wie Schauplätzen der Menschengeschichte von Osten Afrika nach Mittel- und Westeuropa, wo auf mehreren Zeitepochen wie den vielzähligen 'Wettbewerbsteilnehmersträngen ' eine echtzeitliche, feinrecherchierte wie kleinstlich-detaillierte Story. Der Titel irrte bei genauer Betrachtung, denn es handelt sich nicht um den 'Philosophemen' Michel de Nostredame sondern hier erzählt Gerd Schilddorfer eine tiefgängigen, brillante wie leichenübersätte Mischung aus Historie, Kunstgeschichte und aktueller Terroraktivitäten durch den 'Islamischen Staat', der Freimauerloge und den (englischen und vatikanischen) Geheimdiensten, wo aber der Spannungsbogen nicht ganz durchgängig straff gezogen ist. Der Handlungsverlauf verrät den aufmerksamen Leser, das in diesem 'Katz-und-Maus-Spiel' alles nach eine strukturierten Verschwörungsplan und nichts den Zufall überlassen würde ist, was der Neugier, Packheit und Fesselung die Luft zum Atem nimmt und als kurzweilig wie streckenweise auch uninteressant den Leser das Lesevergnüge untermauert.

Diese Werk, basiert auf einer zehntägiger 'Flucht' wie 'Bildungsreise ' und 'Städtetrip' mit technischen Flugdaten, gestalterischer Geheimnisspurenlese und ratloser Architektenbesuche verfeinert mit kaltblütigen Machtgiere und intelligenten Meisterdieben wie logisch denkende Geistigkeiten, alt eingesessene 'Militärs' und tollkühnen Fliegerherzen, bringt auf einen rasenten, einfachen und klaren Schreibstil und lebhaftiger, mehrere Musterwiederholender Erzählweise einige dunkle europäische Geschichtskapitalen zu Vorschein und lässt den Leser mit offene Fragen zurück...3,5 Sterne

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Autor

Gerd Schilddorfer

Gerd Schilddorfer - Autor
© Reiner Freese

Gerd Schilddorfer wurde 1953 in Wien geboren. Als Journalist arbeitete er bei der Austria Presse Agentur und danach als Chefreporter für verschiedene TV-Dokumentationsreihen (Österreich I, Österreich II, Die Welt und wir). In den letzten Jahren hat er zahlreiche Thriller und Sachbücher veröffentlicht. Gerd Schilddorfer lebt und arbeitet in Wien und Stralsund, wenn er nicht gerade auf Reisen für sein neues Buch ist.

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