Die Blutschule
 - Max Rhode - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
272 Seiten
ISBN: 978-3-404-17502-4
Ersterscheinung: 14.10.2016

Die Blutschule

Thriller

(43)

Eine unbewohnte Insel im Storkower See

Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer

Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...


 

Rezensionen aus der Lesejury (43)

_zeilen_springerin _zeilen_springerin

Veröffentlicht am 23.10.2020

Leider weniger Spannungsgeladen als erhofft.

Die Blutschule war ein Buch, was ganz angenehm zu lesen war. Einmal aufgrund seiner Kürze und wegen seiner Spannung. Sebastian Fitzek schreibt hier als Max Rhode ein Buch der weniger im Bereich Psychothriller ... …mehr

Die Blutschule war ein Buch, was ganz angenehm zu lesen war. Einmal aufgrund seiner Kürze und wegen seiner Spannung. Sebastian Fitzek schreibt hier als Max Rhode ein Buch der weniger im Bereich Psychothriller ist und mehr in dem Bereich Roman und Übernatürliches liegt.
Die Story hat mir hier leider dieses Mal nicht so gut gefallen. Der Klappentext verspricht viel und von Herr Fitzek kennen wir einen großen Spannungsaufbau. Bei “die Blutschule“ fehlte mir aber so ein bisschen von beidem was. Die Spannung blieb über die Hälfte des Buches aus da es überhaupt nicht dem Klappentext entsprach und doch eher lasch vorwärts ging. Erst nach der Hälfte des Buches wurde ich wirklich gepackt wobei ich mich erst über den Übernatürlichen Touch wunderte. Hier gibt es leider einen großen Minuspunkt. Normalerweise gehe ich davon aus, dass der Klappentext den Inhalt des Buches gut darstellt. Hier war dies leider nicht der Fall und ich las nur weiter um zu sehen, wann die richtige spannende Geschichte die man von ihm kennt, endlich los geht. Hätte es nicht Sebastian Fitzek geschrieben, hätte ich wahrscheinlich nicht einmal die Spannung erwartet und es einfach als einen nicht gelungenen Schreibstil abgetan.
Das Ende hingegen war wieder gut und bildlich dargestellt, sodass ich mich gut hinein empfinden konnte. Insgesamt war die Geschichte aber dann doch eher schwach und doch anders als erwartet. Dies kann manchmal gut sein, in dem Fall eher nicht.
Die Charaktere konnte ich jetzt nicht wirklich annehmen. So dauerte es, bis ich herausgefunden hatte, aus welcher Sicht geschrieben wurde (Simons Sicht) und wie alt diese Kinder waren. Eigentlich erfuhr man bis zum Schluss eher wenig über die verschiedenen Charaktere wodurch ich keine Bindung zu diesen aufbauen konnte.
Viel kann ich dadurch nicht über die Protagonisten sagen da ich schlicht weg vieles schon vergessen habe bevor ich es beendet hatte.
Insgesamt hat mir das Buch also nicht wirklich gut gefallen. Einen Pluspunkt hat es jedoch, es hat mich wenigstens so eingenommen, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe da mich interessiert hat, wann die Blutschule endlich beginnt und wie lange dieser Irrsinn braucht um beendet zu werden.
Das Buch erhält von mir insgesamt zwei von fünf Sternen da ich mich dieses Mal nicht mit der Story und den Charakteren identifizieren konnte jedoch irgendwas, was ich nicht erklären kann, mich an dem Buch gehalten hat.

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Steliyana Steliyana

Veröffentlicht am 13.10.2020

Brutal und spannend

Simon und Mark freuen sich auf die Sommerferien. Wenn man nur nicht umziehen müsste. Dass die Ferien dieses Mal etwas anders verlaufen werden, konnten die beiden Jungs nicht ahnen. Ein Ausflug mit ihrem ... …mehr

Simon und Mark freuen sich auf die Sommerferien. Wenn man nur nicht umziehen müsste. Dass die Ferien dieses Mal etwas anders verlaufen werden, konnten die beiden Jungs nicht ahnen. Ein Ausflug mit ihrem Vater verändert die beiden so stark und macht aus ihnen Mörder.

Ich kenne alle Bücher von Fitzek und musste dieses natürlich auch lesen. Ich habe mich am Anfang gefragt, warum er als Max Rhode schreibt. Schnell habe ich festgestellt, dass sich dieses Buch sehr von seinen anderen Werken unterscheidet. Es ist brutal und hat paranormale Elemente. Ja, klar, es ist unrealistisch, mir hat es aber gefallen.

Ich konnte es kaum fassen, dass ein Vater so eiskalt sein kann. Sein Ziel ist, seinen Jungs etwas beizubringen. Joa, ob das Morden jetzt unbedingt zu ihren Fertigkeiten gehören sollte, ist eine andere Frage. Egal wie viel Angst die beiden hatten und wozu sie gezwungen wurden, um den Ausflug zu überleben, sie wollten nicht akzeptieren, dass ihr Vater nicht scherzt und dieser Alptraum die absolute Wahrheit ist.

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Leseratte98 Leseratte98

Veröffentlicht am 13.09.2020

Es gibt bessere Fitzek-Bücher

Die Blutschule hängt mit seinem Thriller "Das Joshua-Profil" zusammen.
Das Buch ist brutal und meistens spannend.
Finde aber seine anderen Thriller deutlich besser …mehr

Die Blutschule hängt mit seinem Thriller "Das Joshua-Profil" zusammen.
Das Buch ist brutal und meistens spannend.
Finde aber seine anderen Thriller deutlich besser

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Mine_B Mine_B

Veröffentlicht am 07.07.2020

Die Blutschule

Der Thriller „Die Blutschule“ ist ein eigenständiges Werk und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Als Autor wird auf dem Buchcover Max Rhode angegeben. Jedoch ist dies der Name von dem Protagonist ... …mehr

Der Thriller „Die Blutschule“ ist ein eigenständiges Werk und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Als Autor wird auf dem Buchcover Max Rhode angegeben. Jedoch ist dies der Name von dem Protagonist aus „Das Joshua- Profil“ vom Autor Sebastian Fitzek.

Klappentext:
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird... Eine unbewohnte Insel im Storkower See. Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer. Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Ich habe von Sebastian Fitzek schon diverse Bücher gelesen, auch das Joshua- Profil kenne ich bereits. Daher war ich auf „Die Blutspule“ ziemlich gespannt, wie dieses Werk wohl sein könnte.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und hat sich zügig lesen lassen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ehe es man sich bewusst war, hat man die Hälfte des Buches quasi installiert. Man wird in dieses Buch hinein gesaugt, es wird eine Art Sogwirkung aufgebaut. Dies ist größtenteils dem Erzählstil zuzuschreiben.
Den Anfang empfand ich als etwas holprig. Man ist voller Erwartungen, nachdem man den Klappentext gelesen hat und bekommt dann ein mehr oder minder idyllisches Familienleben, wo diese umzieht. Bei den ersten Seiten muss man Durchhaltevermögen aufweisen. Spannung sucht man hier eher vergebens. Bis auf ein paar kleine Schwierigkeiten ist all dies eher langweilig, man muss sich durch diese Seiten durchkämpfen, in der Hoffnung, dass es bald spannender wird. Und dieses Durchhalten wird später auch belohnt. Es geht dann Schlag auf Schlag, die Spannung wird stetig aufgebaut und gesteigert. Der Leser bekommt das, was der Klappentext verspricht. Es gibt blutige und auch brutale Szenen. Manches wird auch nur angedeutet, sodass der Rest in der Fantasie des Lesers stattfindet. Abgründe der Menschheit werden thematisiert, sodass der Leser auch mal eine Gänsehaut bekommt. Ich persönlich finde jedoch, dass die Blutschule – indem der Vater seine Söhne unterrichten will- zu kurz kommt. Es gibt nur ein paar Seiten darüber, der Hauptteil ist hier etwas zu kurz gekommen, davor ist mir die Vorgeschichte zu lang.
Der Protagonist und auch der Erzähler des Buches ist Simon. In der Haupthandlung ist er ein dreizehnjähriger Junge, der mit seiner Familie in ein kleines Dorf zieht und eigentlich noch sein ganzes Leben vor sich hat. Doch diese Alltagsidylle ändert sich seit einer folgenschweren Situation. Das Wesen seines Vaters ändert sich – mit schlimmen Folgen. Die Grundidee ist an sich ganz überzeugend, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht immer überzeugen, es gab einige Längen. Auch konnte mich der Mystery- Aspekt mit seinen paranormalen Andeutungen nicht hundertprozentig überzeugen. Nicht alles wirkte auch mich authentisch, manches war doch etwas weiter hergeholt.
Auch das Ende konnte mich nicht vollständig befriedigen. Im Laufe des Showdowns ahnt man die Auflösung des Buches. Andeutungen werden gemacht, die sich dann bewahrheiten.

Insgesamt konnte mich Sebastian Fitzek alias Max Rhode mit dem Thriller „Die Blutschule“ nicht komplett in ihren Bann ziehen. Es war eine überzeugende Grundidee, jedoch war die Umsetzung teilweise mangelhaft. Auch dauert es etwas, bis die Spannung aufgebaut wird und der Hauptteil war mir persönlich zu kurz. Daher kann ich lediglich 3,5 Sterne vergeben.

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AnnKathrin04 AnnKathrin04

Veröffentlicht am 29.06.2020

Kein üblicher „Fitzek-Thriller“. Eine neue Atmosphäre mit neuem Schwerpunkt

Die Blutschule - Sebastian Fitzek schreibt als Max Rhode
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
__________
Schreibstil :
Der Schreibstil ist sehr flüssig und verständlich. Es gibt keine Details, die die Geschichte ... …mehr

Die Blutschule - Sebastian Fitzek schreibt als Max Rhode
🛑Rezension OHNE Spoiler🛑
__________
Schreibstil :
Der Schreibstil ist sehr flüssig und verständlich. Es gibt keine Details, die die Geschichte unnötig ausschmücken, sondern sie geht stetig weiter.
Besonders kommt die Spannung durch den Schreibstil zur Geltung.
Die Kapitel sind kurz gehalten und enden mit Cliffhangern, die zum Weiterlesen animieren.
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Charaktere :
Hauptperson ist Simon, ein 13-Jähriger Junge, der mit seinem älteren Bruder und seinen Eltern umzieht.
Simon berichtet aus seiner Sicht in Form eines Tagebuches, was die ganze Atmosphäre sehr anschaulich gestaltet. Als Charakter hat er mir sehr gut gefallen, denn er spiegelt die Naivität und Gleichgültigkeit eines typischen Teenagers wieder.
__________
Meine Meinung :
Wie ich von Sebastian Fitzek gewohnt bin, konnte er mich mal wieder von seinem Werk überzeugen. Ich liebe seine Sprache einfach und bin immer wieder fasziniert, wie er mich derart an seine Bücher fesselt. Ich habe keinen vergleichbaren Autoren gefunden, der mich so an sich bindet, wie er.
In diesem Buch hatte ich allerdings ein ganz anderes Gefühl beim Lesen, als gewohnt. Es mag daran liegen, dass es hier um ziemlich paranormale / unnatürliche Dinge geht, was der Autor sonst eigentlich nicht behandelt. Das fand ich gar nicht negativ, sondern einfach nur ungewohnt, weil ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin.
Die ersten Seiten habe ich mich gefragt, ob ich wirklich das Buch lese, von dem der Klappentext erzählt, weil die Handlung irgendwie eine ganz andere war, als versprochen. Dann hat das Buch aber an Fahrt aufgenommen und das im Klappentext benannte Thema auch aufgenommen.
Die Szenen, in denen es um die Blutschule geht, waren mir zu kurz. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Teil am Anfang etwas schneller beschrieben worden wäre und mehr zum Thema Blutschule auf mich zugekommen wäre.
Ich frage mich, welchen Stellenwert die Clique im Buch hatte, also warum diese anfangs so stark erwähnt wurde.
Zudem war es das erste Mal, dass Sebastian Fitzek es nicht geschafft hat, mich komplett schockiert zurück zu lassen. Meistens bin ich vom Verlauf seiner Geschichten und vor allem von der Auflösung so angetan, weil ich das niemals erwartet hätte. Dem ist hier leider nicht so gewesen, weil mir sehr sehr schnell bewusst war, was überhaupt Sache ist und was hinter dem Ganzen steckt.
Nichts desto trotz fand ich das Buch wirklich spannend, besonders als es in die Blutschule ging!
Es lohnt sich, das Buch zu lesen, aber Fitzek Fans sollten ihre Ansprüche hier zurück schrauben um nicht enttäuscht zu werden.
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Mein Fazit :
Spannende Geschichte, die mit der Zeit immer mehr an Fahrt aufnimmt, aber eine komplett neue Atmosphäre erzeugt, als ich es von Sebastian Fitzek gewohnt bin.
3 / 5 Sterne 🌟

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Autor

Max Rhode

Der Berliner Autor hat als Gerichtsreporter gearbeitet, bevor er mit "Die Blutschule" seinen ersten Roman schrieb. Er lebt sehr zurückgezogen im Südwesten der Hauptstadt. Da er der digital vernetzten Welt kritisch gegenübersteht, findet man ihn weder auf Facebook noch Twitter.  

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