Die Fesseln des Bösen
 - Jean-Christophe Grangé - PB

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16,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Thriller
608 Seiten
Altersempfehlung: ab 18 Jahren
ISBN: 978-3-431-04129-3
Ersterscheinung: 31.01.2020

Die Fesseln des Bösen

Thriller
Übersetzt von Ulrike Werner-Richter

(20)

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ...

Rezensionen aus der Lesejury (20)

dreamlady66 dreamlady66

Veröffentlicht am 20.02.2020

Perfekt inszeniert und gekonnt umgesetzt! Nichts für schwache Nerven...

(Inhalt, übernommen)
In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser ... …mehr

(Inhalt, übernommen)
In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ...

Zum (genialen) Autor:
International erfolgreiche Thriller aus Frankreich: Der 1961 geborene französische Autor hat nach seinem Studium an der Sorbonne als Werbetexter und anschließend in einer Nachrichtenagentur gearbeitet. Im Alter von nur 28 Jahren arbeitete er unter anderem für die Paris Match, die Sunday Times sowie National Geographic. Später wurde er freier Journalist und erhielt in dieser Zeit zwei wichtige Auszeichnungen, den »Reuter-Preis« 1991 sowie den »World Press Award« 1992. Drei Jahre später veröffentlichte er seinen Debütroman »Der Flug der Störche«, aber erst sein zweiter Roman »Die purpurnen Flüsse« 1998 verhalf ihm zum internationalen Durchbruch. Der Bestseller wurde in viele Sprachen übersetzt und im Jahr 2000 mit Jean Reno in der Hauptrolle verfilmt. Jean-Christophe Grangé ist Vater von drei Kindern und lebt mit seiner Lebensgefährtin, der Journalistin Virginie Luc, zusammen.

Zum (erfolgreichen) Sprecher:
Martin Keßler ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Seine Stimme ist vor allem durch seine Arbeit als Stammsynchronsprecher für Nicolas Cage und Vin Diesel bekannt.

Gesamteindruck/Hörstil/Fazit:
Danke an Lübbe Audio für die Bereitstellung von 8 MP3 CDs bei 14h 21min., erschienen am 31.01.2020.
Ich lauschte diesem rasanten und sehr variantenreichen Plot (nur) während der Autofahrt, was dem sehr besonderen Geschehen nochmals den richtigen Kick verlieh. Selbst der versierte Sprecher mit einem besonderen Timbre und auch stimmgewaltig dazu (ua was Fremdsprachen angeht), kam hier teilweise an seine Grenzen...

Die aufwühlende Story in und um Paris spielend, über Ländergrenzen hinweg, ist sehr vielschichtig (angelegt), auch kleine Details könnten wichtig sein, dazu sehr männerlastig. Genaues Hinhören und aktives Mitermitteln unabdingbar.
Die Auflösung per gigantischem Showdown war unvorhersehbar und für mich auch ein kleiner Schockmoment.

Fazit: Sehr persönlich, sehr perfide, sehr brutal, gar pervers - viel Kopfkino und nichts für schwache Nerven. Auch ich musste hier öfters hart Schlucken!!!
Dennoch freue ich mich, als Francophile einen so perfekten Autor für mich hierdurch neu entdeckt zu haben, Chapeau et à la prochaine...

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Amaya92 Amaya92

Veröffentlicht am 19.02.2020

Vorsicht: Absolut nichts für schwache Nerven

Das war mein allererstes Hörbuch, was ich in meinem Leben gehört habe.
Als sehr angenehm empfand ich die Stimme des Sprechers,deswegen hatte ich mich schon so auf dieses Hörbuch gefreut.
Das ist aber nun ... …mehr

Das war mein allererstes Hörbuch, was ich in meinem Leben gehört habe.
Als sehr angenehm empfand ich die Stimme des Sprechers,deswegen hatte ich mich schon so auf dieses Hörbuch gefreut.
Das ist aber nun auch das Einzige, was ich dazu positives sagen kann.
Ganz davon ab, dass man für Hörbücher "geboren" sein muss, empfand ich diese Geschichte als sehr sehr grausam.
Die Geschichte wurde sehr detailreich beschrieben, so dass man sich das alles ganz genau vorstellen konnte. Bei diesem Thema doch sehr abscheulich und ekelhaft.
Dann war mir persönlich viel zu viel Gewalt mit im Spiel.
Der Ermittler war mir sehr unsympathisch und er kam nur mit Gewalt an sein Ziel. Es hat mich doch sehr gewundert, wie der es zur Polizei schaffen konnte.

Ich fand dieses Buch sehr ekelhaft und abscheulich, so dass ich es auf gar keinen Fall weiter empfehlen möchte oder sogar kann.

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Anka92 Anka92

Veröffentlicht am 19.02.2020

Nicht mein Fall

Dieses Hörbuch habe ich bei der Leserunde zum hören bekommen. Da die Zusammenfassung sehr spannend schien, habe ich mich für dieses Buch beworben. Die Handlung an sich hätte auch spannend sein können, ... …mehr

Dieses Hörbuch habe ich bei der Leserunde zum hören bekommen. Da die Zusammenfassung sehr spannend schien, habe ich mich für dieses Buch beworben. Die Handlung an sich hätte auch spannend sein können, wenn der Autor nicht so brutal geschrieben hätte. Dieses Hörbuch hat mir gar nicht gefallen. Habe von diesem Schriftsteller schon die purpurnen Flüsse gelesen, aber das hier übertrifft es um Längen an Brutalität.
Krimis und Thriller lese ich gerne, aber Gewalt kann man auch durch brillante Denkweisen ersetzen.
Unverhergesehene Wendungen sind mir da lieber.

Fazit: Das Buch hat mir insgesamt nicht gefallen und würde es auch nicht weiter empfehlen. Positiv war aber der Sprecher. Eine sehr angenehme Stimme.

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HochDieHaendeWochenende HochDieHaendeWochenende

Veröffentlicht am 19.02.2020

Vorsicht: Verstörend

*Plot:*

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist ... …mehr

*Plot:*

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ...



*Meine Meinung:*

Wie man im Plot schon erkennt, handelt es sich hier um einen Kriminalroman, bzw. ein Kriminalhörbuch. Dieses erscheint auf den ersten Blick wie ein normales Hörbuch, in dem ein Ermittler den Täter einer Mordreihe aufspüren möchte. Jedoch geht aus dem Plot überhaupt nicht hervor, wie verstörend detailliert die Morde, sowie sexuelle Praktiken und vieles mehr beschrieben werden.
Ich finde es daher etwas schade, dass dies noch nicht anhand der Inhaltsangabe erkennbar ist. Ob man diese verstörende Komponente nun nur als abschreckend empfindet oder, ob man das Buch dadurch spannender findet, hängt von einem selbst ab. Ich persönlich war teilweise ziemlich verstört, aber irgendwie war ich auch vom Mut des Autors fasziniert. Ich kenne eigentlich keine Autoren, die sich wagen, solche (krankhaften) Details in ihre Bücher einzubauen. Ob diese Entscheidung nun eine gute oder schlechte Idee war, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Bei den Charakteren würde ich gerne nur kurz auf Corso, den Ermittler hinweisen, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Corso ist kein Ermittler wie jeder andere. Man merkt sehr schnell, dass dieser zum Teil sehr abartige Gedanken hat und, dass seine Handlungen teilweise sehr fragwürdig sind....

Insgesamt finde ich das Hörbuch trotz seines verstörenden Charakters spannend, jedoch hat es mich oft auch ziemlich abgeschreckt

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LenaThur LenaThur

Veröffentlicht am 18.02.2020

Das Buch der Superlative

DIeses Buch ist wirklich schockierend und zumindest für mich einfach nicht gut. Der Autor hat scheinbar das Ziel so viele Superlative wie möglich in das Buch einzubauen. Noch schockierender und abstoßender ... …mehr

DIeses Buch ist wirklich schockierend und zumindest für mich einfach nicht gut. Der Autor hat scheinbar das Ziel so viele Superlative wie möglich in das Buch einzubauen. Noch schockierender und abstoßender zu sein als alles andere auf dem Buchmarkt. Das ist ihm auf jeden Fall gelungen. Dadurch das ich das Hörbuch gehört habe, hatte ich leider nicht die Möglichkeit irgendetwas zu überfliegen, sondern war gezwungen mir den gesamten Inhalt anzutun. Wer mit wirklich seeeeehr extremer sexueller Gewalt, Vergewaltigungen, Sadismus und Masochismus keinerlei Probleme hat, findet in diesem Buch sicherlich gute Unterhaltung. Eigentlich bin ich was das angeht nicht sonderlich empfindlich, dachte ich zumindest, denn bei diesem Buch ist mir teilweise einfach schlecht geworden. Ich finde es vom Verlag auch recht unverantwortlich, dass die Hauptthematik, die Hardcore-Pornosscene, weder im Klappentext noch in der Hör-, bzw. Leseprobe, mit keinem Wort erwähnt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch für Menschen mit einem gewissen Hintergrund extrem belastet sein kann, daher finde ich sollte es zumindest in irgendeiner Weise auftauchen. Die Handlung und die Figuren konnten mich leider auch nicht mit dem Buch versöhnen. Alle Figuren sind irgendwie merkwürdig und auch nicht sehr detailliert ausgearbeitet. Auch hier bedient sich der Autor dem Anspruch jeden noch schlimmer darzustellen als den nächsten. Ebenso die Handlung erschien mir einfach zu weit ab von jeglicher Realität. Unter keinen Umständen wäre jemand wie Corso länger als zwei Wochen im Amt.

Leider bekommt das Buch daher nur einen Stern von mir, wobei ich mir siche bin, dass es viele Menschen gibt, die Gefallen an diesem Buch finden werden, für mich persönlich war es einfach nichts.

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Autor

Jean-Christophe Grangé

Jean-Christophe Grangé - Autor
© Andreas Biesenbach

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. "Der Flug der Störche" war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist …

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