Die stille Kammer
 - Jenny Blackhurst - Taschenbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
446 Seiten
Altersempfehlung: ab 18 Jahren
ISBN: 978-3-404-17219-1
Ersterscheinung: 15.05.2015

Die stille Kammer

Psychothriller

(99)

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.
Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:
Dylan – Januar 2013.
Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt? 

 

Dieses Produkt bei Ihrem lokalen Buchhändler bestellen:

Pressestimmen

„Ihre fesselnde Romanversion geht tief unter die Haut!“
„Der Engländerin Jenny Blackhurst ist mit ihrem ersten Buch ein solider Psychothriller gelungen.“
„Nichts für zarte Seelen – aber gut!“
„Jenny Blackhurst legt einen gut durchdachten Psychothriller vor, der zum Schluss recht temporeich wird.“
„Ein hochspannender Thriller mit überraschendem Ende.“

Rezensionen aus der Lesejury (99)

joker joker

Veröffentlicht am 28.11.2017

Ein Psychothriller, der süchtig macht

So in etwa stelle ich mir einen Psychothriller vor. Spannend, kurzweilig und unvorhersehbar. Dieses Werk versteht es von der ersten Sekunde an, den Leser zu fesseln und machte es mir unglaublich schwer, ... …mehr

So in etwa stelle ich mir einen Psychothriller vor. Spannend, kurzweilig und unvorhersehbar. Dieses Werk versteht es von der ersten Sekunde an, den Leser zu fesseln und machte es mir unglaublich schwer, es zwischendurch aus der Hand zu legen. Die Handlung ist nicht wirklich innovativ und an manchen Stellen hat dieses Buch zwar mit dem Problem der Vorhersehbarkeit zu kämpfen. Jedoch wird die Geschichte sehr spannend und in einem atemberaubenden Tempo erzählt, dass dem Leser keine andere Wahl bleibt, als total mit der Geschichte mitzugehen. Ein tolles Leseereignis!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

untiiteld1 untiiteld1

Veröffentlicht am 16.11.2017

Die stille Kammer

Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet haben. Nach drei Jahren in der Forensischen Psychiatrie, beginnt sie ... …mehr

Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet haben. Nach drei Jahren in der Forensischen Psychiatrie, beginnt sie ein neues Leben unter einem neuen Namen, in einer neuen Stadt. Doch heute erhielt sie einen Brief adressiert an Susan Webster, darin befand sich das Foto eines Jungen und auf der Rückseite stand: Dylan - Januar 2013. Auf der Suche nach der Wahrheit, muss sie nicht nur ihrer eigenen Erinnerung auf den Grund gehen, sondern kommt auch noch, einem Verbrechen vor zwanzig Jahren auf die Spur.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Susan erzählt. Zudem gibt es immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit, beginnend im Jahr 1987, eines Mannes namens Jack. Zunächst hat diese nichts mit der Geschichte von Susan gemeinsam, erst später laufen die Geschehnisse ineinander. Durch die vielen Wendung und Täuschungen konnte die Spannung nur noch gesteigert werden, bis die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Angenehmer Schreibstil und gut charakterisierte Protagonisten.

Spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Ende. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

linewhispering linewhispering

Veröffentlicht am 31.10.2017

Sehr spannender Thriller!

Zum Cover: Das Cover ist schlicht und einfach aber dennoch sehr schön. Es ist in dunklen Farben gehalten und man sieht einen Schmetterling oder eine Motte. Das Cover hat zwar keinerlei Bezug zum Inhalt ... …mehr

Zum Cover: Das Cover ist schlicht und einfach aber dennoch sehr schön. Es ist in dunklen Farben gehalten und man sieht einen Schmetterling oder eine Motte. Das Cover hat zwar keinerlei Bezug zum Inhalt des Buches, allerdings ist es sehr schön. Könnte zu Coverkäufen anregen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Das Buch hat 64 Kapitel, welche allesamt weder zu kurz noch zu lang sind. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive und somit kann man sich noch besser in die Protagonistin hineinversetzen. Auch gefallen mir die Rückblenden sehr gut und pushen das ganze nochmal auf.

Zu den Charakteren: Susan Webster war mir eigentlich recht sympathisch. Manchmal war sie mir richtig suspekt. Sie hat teilweiserichtig quer und verrückt gedacht und man hatte am Anfang wirklich das Gefühl, dass sie vielleicht nicht ganz klar im Kopf ist, aber so tiefer man in dem Buch war, desto mehr hat man gemerkt, dass sie eine unglaublich liebevolle Frau ist. Ich hab am Anfang wirklich geglaubt, sie könnte ihr Baby ermordet haben, aber so mehr ich von Susan gelesen habe, umso unwahrscheinlicher wurde mir das. Teilweise hat Susan echt Menschen viel zu schnell vertraut, gerade Nick, bzw. Josh hätte doch keine Exgefangene so leicht in ihr Leben gelassen, noch dazu, da sie wirklich nichts von ihm wusste. Ich find es wirklich grausam, was ihr angetan wurde und bei einigen Passagen, hat sogar mein Puls schneller geschlagen und ich konnte ihr Handeln sehr gut nachvollziehen. Alles in allem hätte ich ein oder zwei Sachen weggelassen, trotzdem ist sie für mich der stärkste Charakter im Buch, und der, dem ich am meisten ein noch viel größeres Happy End gewünscht habe.

Cassie fand ich auch direkt richtig cool. Sie ist die impulsive beste Freundin von Susan und beide haben eine harte Zeit durchstanden. Cassie hat ein paar sehr witzige Ticks, z.B.:, dass sie jede Nacht, egal wie spät es ist, noch in ihrem eigenen Bett schlafen will. Sie hat in dem ganzen Buch nur ein einziges Mal woanders geschlafen. Ich mag sie richtig gern und ich verstehe auch, warum sie gegen Ende des Buches ein wenig angepisst reagiert hat. sie stand Susan immer zur Seite, hat ihr immer geholfen und dann, kam Nick.

Nick hab ich auch sofort in mein Herz geschlossen. Er ist ein so lieber, vertrauenweckender, fürsorglicher Mann. Nie hätte ich gedacht, dass er mit eineigen Hintergrundgeschichten vertrauter ist, als man annehmen möchte. Allerding, eins muss man ihm lassen, er hat nie gelogen, er hat nur dass, was Susan ihm in den Mund gelegt hat nicht korrigiert. Am Ende tat er mir richtig Leid und ich verstehe auch, warum er niemanden etwas gesagt hat. Was er durchgemacht hat, ist auch sehr hart. Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass Susan und Josh zusammen kommen

Zum Buch: Die ganze Clique oder "Bruderschaft" von früher war irgendwie nicht ganz koscher. Ich hab immer wieder zwischen Zusammenhängen von den Damals und Heute Kapiteln gesucht und bis auf den Namen Matt keine gefunden. Allerdings war mir irgendwie klar, dass die Jungs von früher auch in der Geschichte von heute eine große Rolle spielen. So richtig geklickt hat es dann, als der Name der Universität aufgetaucht ist. Ich muss sagen, dass ich Jack am Anfang wirklich mochte, als er Shakes geholfen hat. Allerding fand ich ihn immer abstoßender und hinterlistiger, umso älter alle wurden. Er hat viele gute Dinge in Marks Leben zerstört und am Ende hab ich ihn gehasst. Was ist das nur für ein Mensch, der seine Freunde zu sowas zwingt? Ich hab eher das Gefühl, dass Jack eingewiesen gehörte und nicht Susan.

Ich hab das Buch verschlungen wie nichts. Es liest sich so leicht und unglaublich spannend, dass man einfach nach keinem Kapitel eine Pause machen konnte,weil man immer wieder wissen musste, wie s weiter geht.

Ich bin so so froh, dass Buch gelesen zu haben und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Ich werde mir in Zukunft definitiv noch ein paar Bücher der Autorin zulegen und freue mich schon wahnsinnig auf die Storys. Ich bin ein bisschen traurig, dass ich das Buch jetzt beendet hab, die Charaktere und deren Storys sind mir so ans Herz gewachsen. Ich habe am Ende des Buches sogar geweint, weil ACHTUNG SPOILER, ich es so schön gefunden hätte, wenn auch Mark es aus der brennenden Lagerhalle geschafft hätte. Ich hätte es Mark, Susan und Dylan irgendwie gegönnt wieder eine richtige Familie zu werden, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass Susan das nicht gewollt hätte.

Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, musste ich mir erstmal eine Skizze erstellen, wer wer ist und wer mit wem jetzt alles in Verbindung steht, um die ganze Aufregung m Schluss verarbeiten zu können. Es ist wirklich unglaublich viel passiert und ich liebe alles davon!

Fazit
Ein so unglaublich spannender und herzzerreißender Thriller, den man leider viel zu schnell durchgelesen hat. Eine klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans unter euch!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Knorki Knorki

Veröffentlicht am 29.10.2017

Was geschah wirklich in der Nacht vor 3 Jahren?

Inhalt:
Vor drei Jahren soll Susan Webster ihre Sohn Dylan getötet haben. Doch sie hat keinerlei Erinnerungen an die Nacht, in der es geschah. Nun hat sie ihre Strafe verbüßt und versucht sich unter neuem ... …mehr

Inhalt:
Vor drei Jahren soll Susan Webster ihre Sohn Dylan getötet haben. Doch sie hat keinerlei Erinnerungen an die Nacht, in der es geschah. Nun hat sie ihre Strafe verbüßt und versucht sich unter neuem Namen zurück ins Leben zu kämpfen. Bis sie per Post Bilder erhält, die angeblich Dylan zeigen und in ihr die Hoffnung wecken, dass ihr Kind doch noch am Leben sein könnte. Auf der Suche nach der Wahrheit muss sie sich nicht nur ihren eigenen Erinnerungen stellen, sondern kommt einem 20 Jahre altem Verbrechen auf die Spur...

Meine Meinung:
"Die stille Kammer" ist das Debüt der brittischen Autorin Jenny Blackhurst - auch wenn man beim Lesen alles andere als das Gefühl hat, ein Debüt in der Hand zu halten. Der Plot ist ausgereift, ebenso wie die Charaktere. Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Zu Beginn hatte ich aufgrund des Mordes an ihrem Sohn Vorbehalte gegenüber der Protagonistin Susan. Doch nach und nach gab ich diese auf und sie wurde mir immer sympathischer. Sie ist zwar recht naiv und regiert bzw. handelt nicht immer so wie man es normalerweise erwarten würde, allerdings hat sie ja auch jahrelang nicht am sozialen Leben teilgenommen. Die Zeit im Gefängnis hat sie sehr geprägt und der Mord an ihrem Sohn lässt sie verständlicherweise nicht los, ebenso wie die Schuld, die sie mit sich herum trägt.
Bei der Suche nach der Wahrheit stehen ihr sowohl ihre sehr spezielle Freundin Cassie, die sie im Gefängnis kennengelernt hat, und der Journalist Nick, den sie eigentlich überhaupt nicht kennt und bei dem nicht nur Susan sich fragt, wieso er ihr hilft. Doch wem kann Susan wirklich trauen..? Diese Frage habe ich mir im Laufe des Buches mehr als einmal und bei annähernd jedem Charakter gestellt. Kein Wunder also, dass es bis zum bitteren Ende spannend bleibt....

Der Plot ist gut durchdacht und fesselnd. Susan fehlen die Erinnerungen an die unheilvolle Nacht, in der sie ihren Sohn getötet haben soll. Und auch als Leser fragt man sich, was damals wirklich geschehen ist - und ob Susan trotz all der Umstände wirklich zu einem Mord in der Lage ist.
Des weiteren gibt es in unregelmäßigen Abständen Rückblicke in die Vergangenheit eines Mannes namens Jack. Lange fragt man sich als Leser, was dieser unsympathische, berechnende Typ sowie die damaligen Geschehnisse mit Susan und insbesondere mit Dylans Tod zu tun hat. Dieser zweite Strang macht die Geschichte vielschichtig und sorgt zusätzlich für Spannung.

Fazit:
Was ist in der unheilvollen Nacht vor drei Jahren wirklich passiert?
Ein spannender und packender Thriller voller Wendungen und Täuschungen. Und mit tollen, charismatischen Charakteren!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Owlsome_books Owlsome_books

Veröffentlicht am 29.10.2017

Habe etwas anderes erwartet

Da ich bereits Das Mädchen im Dunklen von der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihr Erstlingswerk. Zudem versprach der Klappentext einen interessanten und spannenden Psychothriller.

Leider ... …mehr

Da ich bereits Das Mädchen im Dunklen von der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihr Erstlingswerk. Zudem versprach der Klappentext einen interessanten und spannenden Psychothriller.

Leider war ich etwas enttäusch von dem Buch. Da in dem Klappentext mit keinem Wort das Verbrecher an der Eliteuniversität erwähnt wurde, fand ich, dass das nicht ganz zu dem Buch passt. Ich habe etwas komplett anderes erwartet und bin leider enttäuscht worden.

Auch Susan, die Protagonistin, fand ich stellenweise sehr naiv und konnte ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen.

Dennoch fand ich das Buch alles in allem recht gut, weswegen es 3,5 Sterne von mir bekommen hat.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst - Autor
© Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

Mehr erfahren
Alle Verlage