Die stille Kammer
 - Jenny Blackhurst - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
446 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17219-1
Ersterscheinung: 15.05.2015

Die stille Kammer

Psychothriller

(111)

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.
Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:
Dylan – Januar 2013.
Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt? 

 

Pressestimmen

„Ihre fesselnde Romanversion geht tief unter die Haut!“
„Der Engländerin Jenny Blackhurst ist mit ihrem ersten Buch ein solider Psychothriller gelungen.“
„Nichts für zarte Seelen – aber gut!“
„Jenny Blackhurst legt einen gut durchdachten Psychothriller vor, der zum Schluss recht temporeich wird.“
„Ein hochspannender Thriller mit überraschendem Ende.“

Rezensionen aus der Lesejury (111)

binesbuecherwelt binesbuecherwelt

Veröffentlicht am 04.02.2020

Leider ziemlich mau für einen Psychothriller

Cover

Das Cover finde ich zwar hübsch, es stellt aber leider gar keinen Bezug zum Buch da. Auch den Titel finde ich nicht so treffend.

Inhalt

Susan Webster hat ihren 3 Monate alten Sohn Dylan umgebracht, ... …mehr

Cover

Das Cover finde ich zwar hübsch, es stellt aber leider gar keinen Bezug zum Buch da. Auch den Titel finde ich nicht so treffend.

Inhalt

Susan Webster hat ihren 3 Monate alten Sohn Dylan umgebracht, indem sie ihn mit einem Kissen erstickt hat. Dafür saß sie einige Jahre in der forensischen Psychiatrie und wird nun mit neuer Identität entlassen. Nachdem sie einen Monat in Freiheit lebt und sich an ihr neues Leben gewöhnt hat, bekommt sie ein Foto zugeschickt, das an ihren alten Namen adressiert ist. Das Bild soll den inzwischen 4 Jahre alten Dylan zeigen.

Susan versucht zwar, das Ganze als einen blöden Streich abzutun, kann aber an nichts anderes mehr denken. Verzweifelt fragt sie ihre beste Freundin Cassie um Rat und beide kommen zu dem Entschluss, dass Susans Ex-Mann und Vater von Dylan was damit zu tun haben muss. Und es bleibt nicht bei dem Foto, Susan bekommt noch weitere Hinweise darauf, dass Dylan am Leben sein soll und so beginnt sie auf eigene Faust, sich auf die Suche nach ihrem tot geglaubten Kind zu machen und ihre Unschuld zu beweisen. Denn Susan hat keinerlei Erinnerungen an ihre Tat.

Meine Meinung

Der Schreibstil ist gut und passt auch sehr schön zur Geschichte, so dass man schnell und einfach ins Buch reinfindet. Dadurch, dass Susans Part in der ersten Person erzählt wird, kann man sich leicht in sie hineinversetzen und sich mit ihr zusammen den Kopf zerbrechen, was hier genau vor sich geht.

Leider finde ich es aber so, dass zu viele Gedanken und Rückblenden das Ganze in die Länge ziehen. Dabei werden die Ängste und Gefühle einer frisch gebackenen Mutter sehr schön dargestellt, man merkt, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt, da sie die Idee für das Buch kurz nach der Geburt ihres ersten Kinde hatte. Trotz der Längen birgt die Geschichte eine gewisse Spannung, denn man möchte ja wissen, was es mit den Hinweisen über Dylans Überleben auf sich hat.

Die Freundschaft zwischen Cassie und Susan finde ich teilweise etwas dubios. Genauso, wie Susans gelegentlich zweifelhafte Handlungen, sie scheint oft etwas naiv. Beide Charaktere konnten mich leider nicht so ganz überzeugen.

Fazit

Die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich eigentlich sehr gut und auch für Spannung wird gesorgt. Trotzdem gibt es mir hier für einen Psychothriller einfach zu viele Seiten, auf denen zu wenig passiert. Für mich leider ein recht laues Buch, daher kann ich es auch nur bedingt weiterempfehlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

buchnarr buchnarr

Veröffentlicht am 25.01.2020

Psychothrill vom Feinsten

Susan soll ihren Sohn erstickt haben. Sie kommt für 3 Jahre in die Psychiatrie. Kaum wieder in Freiheit und mit dem Wunsch noch mal neu anzufangen, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Kennt jemand ... …mehr

Susan soll ihren Sohn erstickt haben. Sie kommt für 3 Jahre in die Psychiatrie. Kaum wieder in Freiheit und mit dem Wunsch noch mal neu anzufangen, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Kennt jemand ihr schlimmstes Geheimnis?

Das Buch besteht aus zwei Handlungsebenen. Zum einen aus der Sicht von Susan = Gegenwart und zum anderen werden Ereignisse aus der Vergangenheit in Rückblenden erzählt.

Die Spannung steigt mit jeder neuen Wendung bzw. Ereigniss. Der Leser wird förmlich mitgerissen. Ich habe dieses Buch fast „in einem Rutsch“ gelesen. Wie sich am Ende die Erzählstränge Gegenwart/Vergangenheit verbinden war unglaublich.

Dieser Psychothriller konnte mich voll und ganz überzeugen und erhält von mir eine absolute Leseempfehlung – 2-DAUMEN-HOCH!

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Melli13 Melli13

Veröffentlicht am 12.10.2019

Titel passt nicht zum Roman

Ein Thriller im letzten drittel ,weil das Buch in den ersten beiden dritteln nur langsam anstieg. Der Spannungsboggen war seeeehr laaaang.

Zum Buch: Susanne wird bezichtigt ihren eigenen Sohn getötet ... …mehr

Ein Thriller im letzten drittel ,weil das Buch in den ersten beiden dritteln nur langsam anstieg. Der Spannungsboggen war seeeehr laaaang.

Zum Buch: Susanne wird bezichtigt ihren eigenen Sohn getötet zu haben und sitzt dafür sechs Jahre im Gefängnis.

Ihr Mann lässt sich während der Zeit scheiden und verschwindet von der Bildfläche.

Susanne wird entlassen und mit Cassie,einer Freundin aus dem Knast, wagt sie sich wieder ins Leben.

Sie ändert ihren namen und wählt einen Ort,indem sie keiner kennt.

Doch schon kurz nach ihrer Entlassung bekommt sie Post,mit einem Foto eines kleinen Jungen und auf der Rückseite steht geschrieben Dylan 2013...das soll ihr geliebter Sohn sein?

Ein Wettrenen mit der Zeit beginnt und alte Erinnerungen kommen wieder hoch!!!

Lange werden wir in eine Geschichte eingeführt die im letzten drittel dann in Fahrt kommt,die Auflösung ist zwar nachvollziehbar, wird aber in einigen Stellen kurz abgehandelt.

Kein Muss,aber ein Kann

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Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 26.08.2019

Fesselnd und Spannend

Susan Webster war im Gefängnis, für ein Verbrechen, an das sie keiner Erinnerung hat. Sie soll ihren kleinen Sohn erstickt haben.
Unter einen neuen Namen versucht sie sich ein neues Leben aufzubauen, bis ... …mehr

Susan Webster war im Gefängnis, für ein Verbrechen, an das sie keiner Erinnerung hat. Sie soll ihren kleinen Sohn erstickt haben.
Unter einen neuen Namen versucht sie sich ein neues Leben aufzubauen, bis sie eines Tages das Bild eines 4jährigen Jungen bekommt, der ihr Sohn sein soll.
Neugierig geworden warum ihr jemand das Bild geschickt hat und weil sie nicht weiß was damals passiert ist, versucht sie es jetzt herauszufinden. Das sie dabei auf Geschehnisse von vor 20 Jahren stößt und wie das mit ihren Sohn zusammenhängt, gilt zu enträtseln.

Absolut spannend gemacht. Ich war sehr schnell von der Geschichte gefesselt, es gab Rückblenden, die mich sehr neugierig gemacht haben. Vorallem wie hängt alles zusammen mit den aktuellen Geschehnissen.
Susan empfand ich als Charakter sehr glaubwürdig und wurde gut dargestellt. Die beste Freundin Cassie fand ich etwas nervig streckenweise und etwas überdreht dargestellt. Die Freundschaft der beiden fand ich aber sehr beeindruckend.
An sich fand ich gar nicht so schlecht wie sich alles aufgeklärt hat. Ein wenig klischeehaft fand ich nur die zusammenhänge von vor 20 Jahren.
Sehr gelungen war der Schreibstil, mit vielen Wendungen und Täuschungen. Vieles ist nicht so wie es scheint und man weiss nie wer unter einer Decke steckt.

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Fanti2412 Fanti2412

Veröffentlicht am 28.01.2019

Fesselnder Psychothriller mit überraschender Wendung!

Emma Cartwright, die eigentlich Susan Webster heißt, ist nach 3-jährigem Aufenthalt in der forensischen Psychiatrie seit 4 Wochen wieder draußen. Sie soll vor drei Jahren ihren kleinen Sohn Dylan getötet ... …mehr

Emma Cartwright, die eigentlich Susan Webster heißt, ist nach 3-jährigem Aufenthalt in der forensischen Psychiatrie seit 4 Wochen wieder draußen. Sie soll vor drei Jahren ihren kleinen Sohn Dylan getötet und unter einer postnatalen Depression gelitten haben. Ihr selbst fehlt jede Erinnerung an die Tat.
Nun ist sie entlassen und lebt unter einem neuen Namen in einer Kleinstadt, wo niemand ihre Geschichte kennt und möchte sich ein neues Leben aufbauen. Näheren Kontakt hat sie nur zu Cassie, ihrer besten Freundin, die sie in der Psychiatrie kennengelernt hat.
Aber kaum hat sie sich ein bisschen eingelebt, erhält sie per Post einen Brief an ihren realen Namen, der ein Foto eines etwa 3-jährigen Jungen enthält. Auf der Rückseite steht „Dylan - Januar 2013“.
Ist das ihr Sohn, den sie angeblich getötet hat? Lebt er noch?
Oder spielt da jemand ein perfides Spiel mit ihr?

Emma bzw. Susan erzählt uns ihre Geschichte in der Ich-Form, was viel Nähe zu ihr bringt und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen und mit ihr fühlen.
Schnell ist sie wieder Susan, denn die Vergangenheit ist sofort wieder da, nachdem sie das Foto erhalten hat. In der Folge geschehen weitere merkwürdige Dinge, die sich alle auf ihren Sohn beziehen.
Der Reporter Nick taucht bei ihr auf und möchte der Geschichte auf den Grund gehen. Nachdem sie ihn zunächst abweist, wendet sie sich später doch an ihn und er unterstützt sie bei ihren Nachforschungen ebenso wie ihre Freundin Cassie.
Da ihr ja die Erinnerung an die angebliche Tat fehlt, möchte sie unbedingt herausfinden, was damals geschah.
Ich hatte schnell den Verdacht, dass da etwas nicht stimmt und ihr Sohn tatsächlich noch leben könnte. Aber was geschah und wer da seine Finger im Spiel hat und Susan diese schrecklichen Dinge angetan hat, war nicht erkennbar.
Trotzdem war die Geschichte sehr fesselnd, weil immer wieder etwas geschieht, sich neue Erkenntnisse auftun und Susan immer mehr kleine Informationen zusammen trägt.

Sehr irritiert haben mich anfangs Einschübe, die die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher an einer Universität in den späten 1980er Jahren bis in den Anfang der 191er Jahren erzählen. Diese Geschichte, die für sich genommen durchaus spannend war, hatte augenscheinlich gar nichts mit Susan zu tun. Erst relativ spät sind winzig kleine Zusammenhänge langsam erkennbar, was die Spannung noch mal erhöht.
Dennoch ist dann immer noch nicht klar, was all diese Ereignisse in der Vergangenheit mit Susan und dem aktuellen Geschehen zu tun haben könnten.
Das ist alles sehr undurchsichtig und ich wusste wirklich nicht, wem ich trauen sollte und wem nicht. Es gibt viele kleine Hinweise, mögliche Spuren und jede Menge Personen, die verdächtig auf mich gewirkt haben. Und genau so erlebt es Susan in der Geschichte, aber sie wird angetrieben von einem winzigen Funken Hoffnung, dass ihr Sohn doch noch lebt und sie ihn finden muss.

Der Plot ist sehr gut konstruiert, so dass sich, auch durch etliche Wendungen, die Spannung immer weiter gesteigert hat und schließlich in einen spektakulären Showdown mündet, der dann auch klärt, was damals geschehen ist.
Ein Epilog rundet die Geschichte ab und beantwortet dann auch noch die letzten offenen Fragen.

Dieser Psychothriller punktet mit einem fesselnden Schreibstil, interessanten Charakteren und einem komplexen, undurchsichtigen Plot, der durchgängig für Spannung sorgt!


Fazit: 4 von 5 Sternen



© fanti2412.blogspot.com

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Autorin

Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst - Autor
© Jenny Blackhurst

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

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