Die Stille vor dem Tod
 - Cody Mcfadyen - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
495 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17589-5
Ersterscheinung: 26.10.2017

Die Stille vor dem Tod

Thriller
Übersetzt von Axel Merz

(81)

Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky Barrett mit der Lösung des Falles beauftragt. Doch die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei Familien wurden in derselben Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. „Komm und lerne“, lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit  zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.

 

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Rezensionen aus der Lesejury (81)

Regenbogenmalerin Regenbogenmalerin

Veröffentlicht am 29.11.2017

Schrecklich


Smoky Barrett arbeitet beim FBI. Als ihr Team und sie nach Colorado zu einem Tatort gerufen werden, tuen sich menschlichen Abgründe vor den Ermittlern auf.

Ich muss erwähnen, dass ich diesen Autor und ... …mehr


Smoky Barrett arbeitet beim FBI. Als ihr Team und sie nach Colorado zu einem Tatort gerufen werden, tuen sich menschlichen Abgründe vor den Ermittlern auf.

Ich muss erwähnen, dass ich diesen Autor und diesen Charakter vorher nicht kannte. Näher kennen lernen werde ich die beiden nach diesem "Thriller" nicht.

Die ersten Seiten des Buches waren zwar verhältnismäßig spannend, aber unrealistisch. Somky ist hochschwanger an einem Tatort ?
Dann überschlagen sich die Ereignisse noch. Einen Mord an drei Familien, alle in Pose gebracht, inklusiver persönlicher Botschaft an Smoky, könnte man ja noch Glauben schenken, aber alles was danach passiert ist einfach unrealistisch.

Die Grundidee des Buches ist nicht einmal so schlecht, aber jegliche aufgebaute Spannung geht im zweiten Teil des Buches verloren und taucht auch nicht wieder auf.

Sonst kennt man es von Ermittlungen so, dass sie einen Verdächtigen haben mit dem meistens falsch liegen und dann in einem spannenden Showdown den Täter schnappen.

Hier wurde bis zum letzten Teil überhaupt nicht weiter ermittelt. 3/4 des Buches besteht aus einem langweiligen Kapitel nach dem anderen. Smoky arbeitet ihre Traumata auf. Hilft einem Kollegen aus der Depression und löst dann viel zu beiläufig einen Teil des Falles.

Wenn man sich dann durch das Buch durch gequält hat, steht man am Ende dann da ohne Lösung.

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Alice9 Alice9

Veröffentlicht am 27.07.2017

Nicht so gut wie seine anderen Bücher

*Klappentext*:
Ich behaupte aber nicht, überlegen zu sein – nur anders. Mir und anderen meiner Art fehlt die moralische Komponente unserer Handlungen, die den meisten Menschen zu eigen ist. Das bedeutet ... …mehr

*Klappentext*:
Ich behaupte aber nicht, überlegen zu sein – nur anders. Mir und anderen meiner Art fehlt die moralische Komponente unserer Handlungen, die den meisten Menschen zu eigen ist. Das bedeutet nicht, dass ich keinen Kodex habe – nur, dass ich nicht euren Kodex habe. Ich bin, was ich bin. Ich habe keine andere Wahl.

*Meine Meinung*:
Also mir haben bislang wirklich alle Bücher des Autors gefallen. Sie waren tempo- und actionreich, spannend und wirklich erschreckend bezüglich der Darstellungsweise, was die Menschen sich gegenseitig antun können.

Leider fehlt es diesem Buch an fast allem. Ich fand es zwischendurch wirklich langatmig und es hatte überhaupt kein Tempo. Es wird ungefähr in der Mitte wirklich viel geredet, sodass das Tempo und die Spannung, die am Anfang aufgebaut wurde, komplett raus waren. Das war wirklich schade, denn am Anfang schien es wirklich vielversprechend zu sein. Daher hatte ich den ersten Teil auch wirklich schnell gelesen, aber dann mit Beginn des zweiten Teils, war die Luft komplett raus. Es wurde viel analysiert und erörtert – was zwar schon Sinn gemacht und in das Buch gepasst hatte – aber es war leider einfach zu viel des Guten. Ein bisschen weniger hätte gereicht. Gegen Ende hin wurde es dann noch einmal ein bisschen spannend, aber ohne Action. Es wurde trotzdem viel geredet und zack da war das Ende und die Auflösung von allem.

Man ist es von dem Autor gewöhnt, dass er es schafft, die Grausamkeiten zwar schon realistisch darzustellen, aber es war dennoch so, dass es nie allzu eklig wurde, da die „ermittelnde“ Komponente im Vordergrund stand. Das hat mir hier auch gefehlt. Die grausamen Details werden sehr rational und verstörend dargestellt und das war es auch schon. Es war teilweise wirklich eklig und einfach so dargestellt, als würde man sich gerade ein solches Bild anschauen, welches keine richtige Botschaft zu vermitteln hat.

Bezüglich der Charaktere zeigt sich langsam, dass die ganzen Erlebnisse nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen sind. Besonders Smoky macht eine Veränderung durch, die auch wirklich gut und deswegen auch sehr emotional dargestellt wird. Das hat mir gut gefallen. Jedoch fand ich, dass das Buch sich mehr mit Smokys Psyche beschäftigt – was an sich wie gesagt schon nach so vielen Bänden auch gepasst hat – als mit der eigentlich kriminalistischen Falllösung.

Insgesamt hätte mir mehr Ermittlungsarbeit, Tempo und ein durchgehender Spannungsaufbau – wie man es auch aus den letzten Büchern kannte – besser gefallen.

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SleepingButterfly SleepingButterfly

Veröffentlicht am 17.06.2017

Kein guter Nachfolger

Ich hatte mich sehr auf das neue Buch gefreut. Ich hatte so einen inneren Zwiespalt von "sofort lesen" und "liegen lassen um länger was davon zu haben"

Hatte mich dann doch für lesen entschieden und wurde ... …mehr

Ich hatte mich sehr auf das neue Buch gefreut. Ich hatte so einen inneren Zwiespalt von "sofort lesen" und "liegen lassen um länger was davon zu haben"

Hatte mich dann doch für lesen entschieden und wurde leider enttäuscht.

Der Anfang war wie auch vorher. Spannend, mitreißend und blutig.

Doch dann kam die im Titel benannte Stille. Es passiert nichts mehr. Es wurde viel gesprochen, ein bisschen gerätselt, aber die Spannung war weg. Ich habe Teile nur überflogen und habe dennoch nichts verpasst.

Ob diese Stille nun gewollt war und der Titel auch darauf hingewiesen hat oder ob es doch an der Krankheit und einer Änderung des Schreibstils beim Autor liegt weiß ich nicht. Doch ich hätte es wohl einfach liegen lassen sollen und mir somit diese Enttäuschung sparen können.

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ladymay8990 ladymay8990

Veröffentlicht am 06.06.2017

Das lange Warten hat ein Ende...

Ich habe die bisherigen McFadyen Bücher um die toughe und intelligente Ermittlerin Smoky Barret verschlungen und geliebt und hatte mich umso mehr gefreut, als ich erfahren habe, dass endlich ein neuer ... …mehr

Ich habe die bisherigen McFadyen Bücher um die toughe und intelligente Ermittlerin Smoky Barret verschlungen und geliebt und hatte mich umso mehr gefreut, als ich erfahren habe, dass endlich ein neuer Band erscheinen würde.

Smoky ist Schwanger und gleich wieder mittendrin. Zwei Familien wurden ermordet und eine ganz persönliche Nachricht an Smoky wurde hinterlassen. Und dann geht plötzlich alles ganz schnell. Smoky und ihr ungeborenes Baby werden bedroht, nach und nach passieren immer mehr Morde und Selbstmorde und ehe Smoky sich versieht ist ihre ganze Familie in Gefahr.

Tja um nicht zu viel zu verraten höre ich jetzt auf denn bis auf die spannenden und rasanten Passagen am Anfang und dann die Ermittlungen am Ende passiert zwischendurch leider nichts ? Lauter Träume, sinnlose langwierige Erklärungen, Gedankeneinblicke und Gefühle. Auch "den" Mörder hatte ich schnell ausfindig gemacht und war nicht überrascht, dass das Ende dann weitestgehend offen geblieben ist!


Leider hat mich dieses Buch mehr gelangweilt als gefesselt und trotzdem werde ich nicht anders können, als den Folgeband nächstes Jahr auch noch zu lesen, in der Hoffnung, dass Herr McFadyen einiges anders machen wird ?

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reisemalki reisemalki

Veröffentlicht am 05.06.2017

Sehr zäh!

Mir wurde immer wieder gesagt, das gerade die Smoky Barrett Romane von Cody McFadyen supergut zu lesen sind - also habe ich mir einfach mal aus einer Laune heraus "Die Stille vor dem Tod" gegriffen. Weil ... …mehr

Mir wurde immer wieder gesagt, das gerade die Smoky Barrett Romane von Cody McFadyen supergut zu lesen sind - also habe ich mir einfach mal aus einer Laune heraus "Die Stille vor dem Tod" gegriffen. Weil ich das Cover interessant fand und auch die Kurzfassung des Romans sich sehr gut las. Smoky wird zu einem Einsatz gerufen, bei dem eine ganze Familie ausgelöscht wurde - an der Wand ein Satz "Komm und lerne, Smoky Barrett!" - natürlich aus dem Blut der Opfer geschrieben. Der Anfang des Buches war echt klasse - mystisch, geheimnisvoll und trotzdem mit einer klirrenden Spannung geschrieben. Also beglückwünschte ich mich zu meinem Kauf! Was danach folgte war allerdings ein zähes Ringen um ziemliche Kettensätze, um Tiefenpsychologie, welche häufiger mal von der Handlung einfach abdriftete, so daß man echt Probleme hatte, einfach dabei zu bleiben. Also einen Thriller stelle ich mir irgendwie anders vor - -Hart, unerbittlich war das Buch nur am Anfang, als das Museum des Grauens in einem stillgelegten, oder eher für diesen Zweck gebauten, riesigen Bunker durch Smoky aufgefunden wurde. Danach glitt das Buch ziemlich in psychologische Tiefen ab, welche der Handlung nicht gut taten, der Spannung noch viel weniger. Das Ende dann war wieder sehr gut, als herauskommt, wer unter anderem mit an dem Riesenbunker und den Morden und Entführungen beteiligt war (darf ich nicht verraten, sonst ist die Spannung endlich dahin). Der Weg bis zur Entdeckung eines der Protagonisten war allerdings lang und zäh. Super erzählt, aber nicht wie ein Thriller geschrieben und deshalb langatmig. Auch war mir dann das Ende zu apprupt, irgendwie fehlte etwas zwischendrin. Also von mir nur 2 Sterne, mal gucken, ob ich mir den nächsten Thriller kaufen werde. "Die Stille vor dem Tod" war auf alle Fälle kein Thriller!

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Autor

Cody Mcfadyen

Cody Mcfadyen - Autor
© Olivier Favre

Cody Mcfadyen wurde 1968 in Fort Worth, Texas (USA) geboren. Er wuchs in mehr als einfachen Verhältnissen auf, fühlte sich in der Schule unterfordert und interessierte sich bereits in seiner Kindheit für das Schreiben. Mit 16 Jahren brach Cody Mcfadyen seine High-School-Ausbildung ab und widmete sich sozialer Arbeit für Drogenabhängige und unterstützte Selbsthilfegruppen. Er unternahm als junger Mann mehrere Weltreisen und arbeitete danach in den unterschiedlichsten Branchen z.B. als …

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