Dunkler Hass
 - Matthias Bürgel - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
348 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18084-4
Ersterscheinung: 30.09.2020

Dunkler Hass

Thriller
Band 1 der Reihe "Fallanalytiker Falk Hagedorn"

(37)

Ein Serienkiller verschleppt junge Frauen, die er grauenvoll verstümmelt und tötet. Hilfesuchend wendet sich Kommissar Marius Bannert an den bekannten Fallanalytiker Falk Hagedorn, der nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Gemeinsam tauchen die beiden Kriminalisten nach und nach in die Psyche des Täters ein. Doch als sie beginnen, seine Motivation zu erahnen, holt der Killer zum Gegenschlag aus – und ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt …



Rezensionen aus der Lesejury (37)

ginnykatze ginnykatze

Veröffentlicht am 19.10.2020

„Doch er würde gezwungen sein, ein Doppelleben zu führen, eine Lüge zu leben.“

Es ist dunkel und kalt, die Wachphasen sind kurz und vernebelt. Was passiert hier mit mir? So erfahren wir, wie ein Opfer empfindet, das krampfhaft versucht, sich aus den Klauen eines perfiden Serienkillers ... …mehr

Es ist dunkel und kalt, die Wachphasen sind kurz und vernebelt. Was passiert hier mit mir? So erfahren wir, wie ein Opfer empfindet, das krampfhaft versucht, sich aus den Klauen eines perfiden Serienkillers zu befreien.
Zitat Kap. 6, Pos. 300: „Vielleicht bin ich gar nicht mehr am Leben, schoss es ihr schlagartig durch den Kopf.“
Der Täter verschleppt junge Frauen und nimmt ihnen, was sie ausmacht. Warum tut er das?

Kommissar Marius Bannert übernimmt die Soko. Der Täter scheint unsichtbar zu sein und hinterlässt keinerlei Spuren. Aber sind die Schauplätze der aufgefundenen Leichen auch die Tatorte? Bannert und sein ganzes Team sind an ihrer Belastungsgrenze angelangt und kommen einfach nicht weiter. Sie brauchen dringend Hilfe und eine andere Sichtweise auf die Morde. Da fällt Marius nur Einer ein: Fallanalytiker Falk Hagedorn. Der Profiler ist ein unfreundlicher und grantiger ungehobelter Klotz, der mit sich und der Welt nicht klarzukommen scheint. Aber nichtsdestotrotz ist er ein hervorragender Fallanalytiker. Nach anfänglichem Murren aber sagt Falk zu, der Soko zu helfen.

Hagedorn arbeitet sich durch die Unterlagen und teilt das Täterprofil mit. Allen Unkenrufen zum Trotz, klappt die Zusammenarbeit mit Bannert und seinem Team hervorragend. Nur langsam robben sie sich in die Psyche des Killers und als Hagedorn meint, er weiß, wer der Täter ist, fällt das ganze Kartenhaus in sich zusammen.

Nun dreht der Täter den Spieß um und Hagedorn bangt um das Liebste, was er hat. Er macht sich auf, um dem Killer ins Gesicht zu sehen. Kann das Gutgehen?
Zitat Pos. 3112 Kap. 65: „Haben Sie mal daran gedacht, der Welt einen Gefallen zu tun und abzutreten?“

Fazit:

Der Autor Matthias Bürgel schreibt mit „Dunkler Hass“ seinen ersten Fall mit dem Profiler Falk Hagedorn. Er nimmt uns in diesem Buch mit in die Psyche eines irren Serientäters. Mein Kopfkino schaltet sich sofort ein.

Der Schreibstil des Autors ist manchmal ein wenig holperig. Das liegt sicher auch an dem Fall selbst, denn die Opfer sind junge wunderschöne Frauen, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten. Die Ermittlungsarbeiten sind sehr verständlich und genau beschrieben. Die Kapitel sind kurz und knackig und aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Jedes ist mit einer Überschrift versehen, so dass ich als Leser genau weiß, wo ich mich gerade befinde.

Die Protagonisten sind gut charakterisiert und hier hat jeder sein Päckchen zu tragen. Es gibt die guten und die bösen Figuren, wir lernen sie alle kennen und können uns ein Bild von ihnen machen. Auch der Täter hat hier eine ganz eigene Geschichte die er uns erzählt und manchmal muss ich als Leser schon schwer schlucken.
Zitat Kap. 32, Pos. 1460: „Sein Körper vibrierte vor Vorfreude wie eine angeschlagene Klavierseite. „Ich komme mein Engel.“
Am besten hat mir Falk Hagedorn gefallen. Ein Mensch der schon viel erlebt und erlitten hat und seine spröde, unfreundliche und teils menschenverachtende Art kann ich fast nachvollziehen.

Die hohe Spannung kann der Krimi aber nicht durchweg halten. Das macht aber nichts, denn an den entscheidenden Stellen schnellt sie wieder zur Spitze empor und eine Gänsehaut läuft mir über den Rücken rauf und runter. Der 1. Band hat mich nicht ganz so begeistert, wie der 2. Fall „Schrei nah Rache“, aber ich musste unbedingt wissen, wie es mit Falk Hagedorn und Marius Bannert begonnen hat.

Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Es hat mir gut gefallen, auch wenn es mir ein wenig zu sehr ins Detail ging bei den Schilderungen der Morde. Ich vergebe hier 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

elamo89 elamo89

Veröffentlicht am 07.09.2020

Psychopathischer Serienkiller am Bodensee

Falk Hagedorn hatte nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, nicht vor jemals wieder für die Polizei zu arbeiten. Doch dann klopft plötzlich Marius Bannert an seine Tür. Er leitet eine Soko ... …mehr

Falk Hagedorn hatte nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, nicht vor jemals wieder für die Polizei zu arbeiten. Doch dann klopft plötzlich Marius Bannert an seine Tür. Er leitet eine Soko in Konstanz, die einen Serienkiller jagt, der junge Frauen tötet und grausam verstümmelt. Der Fall weckt Hagedorns Neugier und er beschließt die Polizei zu unterstützen. Nicht ahnend was seine Entscheidung und seine spezielle Art für Folgen haben könnten, fordert er den Killer heraus.

Matthias Bürgels erster Band mit dem knorrigen Profiler Falk Hagedorn ist ein sehr gelungener Thriller. Das Buch ist klar und spannend geschrieben. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer voll bei allen Charakteren ist und nicht lange überlegen muss was an jenem Ort zuletzt passiert ist. Die Szenen sind sehr anschaulich beschrieben und man merkt, dass der Autor weiß wie die Polizei arbeitet und dass er gründlich recherchiert hat.

Die Charaktere sind realistisch und haben Ecken und Kanten. Besonders Falk Hagedorn war mir dadurch sofort sympathisch. Er ist nach einem Unfall querschnittsgelähmt, doch er lässt sich davon nicht aufhalten. Marius Bannert hat Schwierigkeiten mit seinem Vorgesetzten, der ihm die Leitung der Soko aufgezwungen hat. Er macht aber trotzdem einen tollen Job und lässt nichts unversucht, um den Killer zu schnappen.

Die Handlung ist spannend und hält am Ende noch eine kleine Überraschung bereit. Mir gefällt, dass der Autor nicht abrupt endet, sondern noch erzählt was ein paar Monate später passiert. Auch die Rückblenden, die zeigen warum der Täter eine derart gestörte Psyche hat, sind toll in die Geschichte eingebaut. Man fühlt mit ihm mit, aber ist zugleich auch entsetzt von seinen Taten.
Die Geschichte ist schlüssig und realistisch. Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel übertragen. Meiner Meinung nach ist nicht eines dabei, das überflüssig gewesen wäre. Matthias Bürgel hat es geschafft, die Geschichte perfekt umzusetzen und daraus ein hervorragendes Buch entstehen zu lassen. Ich freue mich schon jetzt auf hoffentlich noch einige genauso spannende Fälle mit Hagedorn und Bannert.

„Dunkler Hass“ ist ein packender und toll erzählter Thriller, den ich jedem Krimi-Liebhaber nur empfehlen kann.

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clematis clematis

Veröffentlicht am 30.08.2020

Hagedorn - Fall 1

Wieder eine verstümmelte Leiche, diesmal im Moor, und das nicht erst seit gestern. Kommissar Marius Bannert sieht sich einem Serienkiller gegenüber und holt den bereits pensionierten Fallanalytiker Frank ... …mehr

Wieder eine verstümmelte Leiche, diesmal im Moor, und das nicht erst seit gestern. Kommissar Marius Bannert sieht sich einem Serienkiller gegenüber und holt den bereits pensionierten Fallanalytiker Frank Hagedorn mit ins Boot. An den Rollstuhl gefesselt, sind seine Beine zwar gelähmt, sein Geist allerdings ist hellwach. Als er den Motiven des Täters zu nahe kommt, ersinnt dieser einen schrecklichen Plan.

Ab der ersten Seite vermag Matthias Bürgel zu fesseln und eine spannende Geschichte auf Papier zu bannen. Mit interessanten Details wartet der „gelernte Kriminalbeamte“ auf, schreibt authentisch und glaubwürdig. Neben der akribischen Suche nach dem grausamen Mörder fließen auch unterhaltsame Abschnitte ein zu den Verhältnissen im Kommissariat und rund um Hagedorns Person, mit dessen knurriger Art nicht jeder leicht auszukommen vermag.

Trotz der steten Schauplatzwechsel und der verschiedenen Perspektiven, aus denen dieser Fall beleuchtet wird, besteht immer ein guter Überblick über die Handlung, die unterschiedlichen Sichtweisen geben auch dem Täter Raum, seine Vorgehensweise darzulegen, ja fast zu rechtfertigen. So entsteht ein durchgängiger Spannungsbogen, durch den es dem Leser leicht fällt, das Buch kaum aus der Hand zu legen.

Diesen ersten Teil mit Fallanalytiker Hagedorn finde ich sehr gelungen und deshalb wartet auch schon „Schrei nach Rache“ im Regal.

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Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 24.05.2020

Superspannend mit Gänsehautversprechen

Zur Buchbeschreibung:
Am Bodensee verschleppt und tötet ein Serienkiller junge Frauen, die er auch noch grauenvoll verstümmelt. Und die Polizei tappt im Dunkeln. Der leitende Ermittler, Marius Bannert, ... …mehr

Zur Buchbeschreibung:
Am Bodensee verschleppt und tötet ein Serienkiller junge Frauen, die er auch noch grauenvoll verstümmelt. Und die Polizei tappt im Dunkeln. Der leitende Ermittler, Marius Bannert, wendet sich hilfesuchend an den Fallanalytiker Falk Hagedorn, der nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Eigentlich will dieser von der Welt nichts mehr wissen - und von der Polizei noch viel weniger. Aber der Fall reizt ihn und er lässt sich von Bannert zur Mithilfe überreden. Über die Opfer gelingt es den beiden Kriminalisten nach und nach, die Psyche des Täters zu analysieren und die Motivation seiner Taten zu erahnen. Doch dann holt dieser zum Gegenschlag aus .

Mein Leseeindruck:
Da mich der Klappentext angesprochen hat und ich den Autor noch nicht kannte, war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich das Buch sehr gefesselt und mitgerissen hat. Eine gut ausgeklügelte Handlung zieht einen gleich zu Beginn in den Bann und wird immer wieder positiv überrascht. Der Ermittler Bannert, aber auch der später zustoßende Fallanalytiker Hagedorn sind sehr gut beschrieben. Beide haben ihre Eigenarten, ergänzen sich aber perfekt. Das Ende ist superspannend, unerwartet und bildet einen runden Abschluss.

Mein Fazit:
Ein superspannender Thriller, der Gänsehaut verspricht und das Kopfkino ordentlich anheißt. Ein Buch, genau nach meinem Geschmack als eingefleischter Krimi- & Thrillerfan. Lobend möchte ich noch das perfekt ausgesuchte Cover erwähnen, welches das Gesamtpaket anrundet und vergebe hierfür 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Ex_meis_libris_20 Ex_meis_libris_20

Veröffentlicht am 07.10.2019

Spannung und Genuss vom Feinsten

⭐️ Auch mit seinem dritten Roman - „Imago. Dunkle Hass.“ - hat der Autor Matthias Bürgel geschafft, mir genüssliche Lesestunden zu schenken.

⭐️ Die spannende Handlung mit zeitlichem und örtlichem Perspektivwechsel, ... …mehr

⭐️ Auch mit seinem dritten Roman - „Imago. Dunkle Hass.“ - hat der Autor Matthias Bürgel geschafft, mir genüssliche Lesestunden zu schenken.

⭐️ Die spannende Handlung mit zeitlichem und örtlichem Perspektivwechsel, der gelungene Spannungsbogen, der flüssige Schreibstil sowie die starken Charaktere mit ihren Ecken und Kanten kongruieren zu einem fesselnden absolut lesenswerten Psychothriller.

⭐️ Der moderne, unverblümte fast Chirurgen präzise Schreibstil sowie das rasante Schreibtempo sind fast zur Eigensignatur von Matthias Bürgel geworden und ganz nach meinem Geschmack.

⭐️ Die forensischen Teile sind gut dokumentiert und die Ermittlungsarbeit wirkt sehr authentisch.

⭐️ Auf weitere spannenden Lesestunden mit Falk Hagendorn freue mich schon jetzt.

❤️ Von mir eine klare Leseempfehlung und absolut verdiente 5 Sterne. ❤️

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Autor

Matthias Bürgel

Matthias Bürgel - Autor
© Patrick Bürgel

Matthias Bürgel, Jahrgang 1970, studierte an der Fachhochschule der Polizei Rechts- und Verwaltungswissenschaften. Als Kriminalhauptkommissar arbeitet er beim Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Konstanz. Trotz der menschlichen Abgründe, die er in seiner täglichen Arbeit erfährt, liebt er seit 28 Jahren seinen Beruf.  Seine langjährigen Erfahrungen inspirierten ihn zu seinem Psychothriller „IMAGO – Dunkler Hass“. Imago ist nach „Projekt Goliath“ und „Akte Kronos“ …

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