Ich bin die Angst
 - Ethan Cross - Taschenbuch

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10,90

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
556 Seiten
ISBN: 978-3-404-17078-4
Ersterscheinung: 14.11.2014

Ich bin die Angst

Thriller

(16)

Der „Anarchist“, ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie anzündet. Schlimmer noch: Er zwingt sie, ihm dabei unentwegt in die Augen zu schauen. Denn sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absolut Bösen. Um den Anarchisten zur Strecke zu bringen, muss Marcus Williams von der Shepherd Organization sich ausgerechnet an seinen Todfeind wenden: Francis Ackerman junior, den berüchtigsten Serienkiller der Gegenwart.

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Pressestimmen

„Hart, härter, am härtesten: Ethan Cross kennt auch hier noch eine Steigerung.“
„Jede weitere Seite bringt noch mehr Action und der anschauliche Schreibstil tut sein Übriges, um diesen Thriller zu einem besonderen Leseerlebnis zu machen.“
„Nervenaufreibende Spannung auch in der Fortsetzung von Ich bin die Nacht

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Rezensionen aus der Lesejury (16)

StefanieFreigericht StefanieFreigericht

Veröffentlicht am 19.08.2017

Mal ernsthaft: Inwiefern haben Buchcommunitys Euch „verdorben“??

Lange lange Jahre galt für mich “Buch aus einem ‘meiner‘ Genres‘ = muss gut sein“. An Büchern wie Ethan Cross‘ „Shepard“-Reihe merke ich, wie es mir Buchcommunitys „schaden“ - ich bin anspruchsvoller…;-)
Bereits ... …mehr

Lange lange Jahre galt für mich “Buch aus einem ‘meiner‘ Genres‘ = muss gut sein“. An Büchern wie Ethan Cross‘ „Shepard“-Reihe merke ich, wie es mir Buchcommunitys „schaden“ - ich bin anspruchsvoller…;-)
Bereits bis zu Seite 70 hat es mich mehrfach gegraust – jedoch nicht (nur), weil es sich hier um einen der auch auf eklige Details fixierten Thriller handelt (man darf also Gewaltexzessen live und in Farbe beiwohnen). Nein, mich störten so Sätze wie S. 51 „Über einem weißen Button-Down-Hemd trug er eine Khakihose und ein hellbraunes wollenes Sportsakko.“ Ja, muss lustig aussehen, so eine Hose über einem Hemd. Auch der „Bleistiftbart“ von S. 8 war im Original wohl ein „pencil beard“, was man eigentlich mit dem fast vergessenen „Menjoubärtchen“ übersetzt, auch wenn diese Mode mit Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland dann doch verpönt war. Dazu: Pathos. S. 70 „Schofield war ohne Seele geboren, aber bald würde er ein Stück von Jessies Seele rauben. Er würde empfinden, was sie empfand. Er würde von ihrem Glück kosten und es sich zu eigen machen.“ Die Übersetzung von „The Prophet“, sehr passend zum Inhalt, mit „Ich bin die Angst“ ist da nur noch ein Detail.

Es ist bereits der zweite Band, den ersten hatte ich gewonnen. Ich verstehe ja sonst nie die Fixierung mancher Leser auf Cover, die ich schlicht übersehe und vergesse, mag jedoch schöne Gestaltungen mit Lesebändchen, passenden Vorsatzblättern, toller Haptik. Aber bei dieser Reihe gestehe ich fast widerwillig: ich finde die Optik umwerfend, gerade auch als Reihe. Alle Bände sind komplett monochrom, da die Schrift in gleicher Farbe wie der Rest des Covers geprägt wurde, somit erhoben und fühlbar ist, dabei lackiert wurde im Gegensatz zum sonst matten Look. Auch der Buchschnitt nimmt die Cover-Farbe auf, der Titel findet sich dabei umlaufend in weiß wieder. Jeder Band hat eine eigene Farbe: Nummer 1 war schwarz, dieser Band 2 ist rot (es folgen noch weiß, braun, grau). Ja, das ist optisch und haptisch toll. Da ich auch schon Figuren rein zum Hinstellen gekauft habe, werde ich die Bücher vermutlich in eine Vitrine stellen – nochmals lesen muss ich das nicht.

Ich habe natürlich das Buch beendet, in den letzten drei Jahren habe ich nur eines final abgebrochen. Wie Band 1, ist auch „Ich bin die Angst“ sehr spannend geschrieben, mischt Action mit (meist krankem) Psycho – dennoch bleiben meine Beschwerden über ALLE Seiten bestehen, ärgern mich ob des wirklich spannenden Schreibstils nur noch mehr. O.k., die Slasher-Thriller mag man oder nicht (gelegentlich geht das bei mir, auch wenn es mich stört), aber gegen das Pathos hätte man etwas tun können, gegen seltsame Übersetzungen, gegen unlogische Überleitungen. Positiv: es gibt praktisch keine Rückwärtsspoiler (o.k., die Verbindung zwischen Marcus und Francis war eigentlich von Beginn an klar, da ist nichts zu spoilern – aber sonst nichts weiteres). Insgesamt finde ich Band zwei jedoch deutlich besser als Band 1, da er nicht so überzogen ist.

Es scheint seit dem Ende von „Ich bin die Nacht“ etwas Zeit vergangen zu sein, Ex-Cop Marcus Williams ist jetzt festes Mitglied der Shepard-Organisation, der geheimen Gruppe unterhalb des Justizministeriums. Aufnahme-Voraussetzung ist ein Trauma, damit sich die Agenten besser in die Fälle hineinversetzen können: Marcus‘ Eltern wurden in seiner Kindheit getötet. Es gab zwischen den beiden Bänden einen Einsatz in Harrisburg, der gefährlich wurde, und daraufhin Ärger mit Maggie Carlisle, ebenfalls Shepard und seine noch oder nicht-mehr Freundin. Ihre Mutter wurde umgebracht. Das hat alles so einen leichten Batman-Touch mit den einsamen Helden, dabei finde ich es problematisch, dass leider ein ziemlicher Fokus auf einer gewissen Billigung von Selbstjustiz liegt (wie jüngst auch bei einigen anderen Büchern). Was das Manko dieser Selbstjustiz ist, bereitet Marcus im Buch reichlich Probleme.

Zum Fall selbst möchte ich zusätzlich zum Klappentext wenig verraten, hinzu kommen ein kleinerer Fall zu Beginn zum Warmlaufen, Reibereien mit lokalen Behörden, Sekten und Satanismus. Den Psychopathen Ackerman wiederum mochte ich wider Willen, wie im ersten Band. Allerdings scheint er keine Stimmen mehr zu hören? Und Marcus knackt etwas seltener mit den Nackenmuskeln und Maggies Neurosen werden auch etwas weniger beschrieben, aber gerade die Nackenmuskeln waren in Teil 1 schon nervig. Dafür wartet Cross mit etlichen Wendungen auf, von denen ich nur eine vielleicht zwei Seiten vorher erahnt hatte.

Insgesamt solide 3,5 Punkte, die ich dennoch nicht aufrunden möchte, weil ich erstens sauer bin über die Schludrigkeiten der deutschen Ausgabe und mich zweitens dieser Mischmasch aus Pathos mit pseudoreligiösem Gefasel (Marcus, glaubst Du an Gott? empfinde ich angesichts der Vorgehensweise seines Trupps als fast ketzerisch) und Selbstjustiz etlicher US-Werke schlicht nervt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

chipie chipie

Veröffentlicht am 18.08.2017

Wieder ein genialer Ackerman-Thriller :-D

Dies ist der zweite Teil der Shepherd-Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und ich habe ihn regelrecht verschlungen!

Doch um was geht es in diesem Werk?
In Chicago geschehen grausame Morde an Frauen. ... …mehr

Dies ist der zweite Teil der Shepherd-Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und ich habe ihn regelrecht verschlungen!

Doch um was geht es in diesem Werk?
In Chicago geschehen grausame Morde an Frauen. Ein Killer, der "Anarchist" genannt wird, trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie lichterloh brennen lässt und sieht ihnen bis zuletzt tief in die Augen, um ihre Seelen aufzusaugen. Marcus Williams von der Shepherd Organization geht auf die Jagd um ihn zu fassen und wird dabei ausgerechnet von seinem Todfeind unterstützt: Francis Ackerman jr.!

Mein Eindruck:
Ich liebe einfach den Schreibstil von Ethan Cross! Mein erster Shepherd-Band war der vierte Teil "Ich bin der Zorn", deshalb konnten mich manche Ereignisse in dem Buch nicht mehr so überraschen, dennoch war ich vollkommen gefangen in der Geschichte. Ich genieße jede einzelne Zeile und am Liebsten sind mir die Einblicke in die kranke Gedankenwelt von Francis Ackerman jr., den Ethan Cross so wunderbar durchgeknallt darstellt. Es ist mega interessant mitzuerleben, wie dieser im Grunde knallharte Killer alles tut, um Marcus zu helfen, der diese Hilfe allerdings gar nicht haben möchte. Marcus selbst bleibt mir nach wie vor etwas unnahbar und selbst nach meinem dritten Buch der Reihe bin ich mir noch nicht so ganz sicher, was ich von ihm halte. Was mir auch noch sehr an dieser Reihe gefällt, ist der Einblick, den der Autor auch in die Welt des Killers gewährt. Hier in diesem Werk lernt der Leser auch sehr gut den Anarchisten kennen... er erfährt, wie er lebt, was in ihm vorgeht und ganz wichtig: warum er so handelt, wie er es tut. Und das lässt einen tief eintauchen in die dunkle Welt.

Fazit:
Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung von "Ich bin die Nacht" und ich freu mich sehr auf "Ich bin der Schmerz"! Deshalb eine absolute Leseempfehlung für alle, die auch gerne mal die dunkle Seite erleben möchten!



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Ingelberry Ingelberry

Veröffentlicht am 02.08.2017

Spannung

Ich bin die Angst von Ethan Cross

Thriller

2014 in Deutsch Bastei Lübbe


Markus Williams, der Anarchist und Francis Ackermann junior.


Der Ermittler Markus Williams hat ein Problem bei der Ergreifung ... …mehr

Ich bin die Angst von Ethan Cross

Thriller

2014 in Deutsch Bastei Lübbe


Markus Williams, der Anarchist und Francis Ackermann junior.


Der Ermittler Markus Williams hat ein Problem bei der Ergreifung des Serienkillers dem Anarchist. Um dem treiben des Anarchisten zu stoppen sucht Markus hilfe bei Ackermann junior. Den dieser Anarchist ist das reine Böse und muss dringend gestoppt werden.

Serienkiller

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen! Nicht nur das das Buch ebenfalls wieder ein unverwechselbares cover hat und einen dazu anregt es sich anzusehen zieht der Inhalt einen in den Bann. Nach 2 Tagen fertig mit dem Buch, hätte ich mich nicht zum schlafen gezwungen hätte ich es in der Nacht fertig gelesen.

Die Buch Reihe ist nur zu empfehlen

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Kiki-Stella Kiki-Stella

Veröffentlicht am 11.07.2017

Cross - Meister der unerwarteten Wendungen

Chicago. Der Anarchist trinkt das Blut seiner Opfer, zwingt sie dabei zuzusehen und verbrennt sie dann. Dennoch steht noch jemand über ihm. Wem dient er? Was treibt ihn an? Wer ist er wirklich?

"Ich bin ... …mehr

Chicago. Der Anarchist trinkt das Blut seiner Opfer, zwingt sie dabei zuzusehen und verbrennt sie dann. Dennoch steht noch jemand über ihm. Wem dient er? Was treibt ihn an? Wer ist er wirklich?

"Ich bin die Angst" ist der zweite Band um die Shepherd Organization und Marcus Williams. Dabei wirkt er wesentlich ausgearbeiteter als der erste Band. Gerade die Figur Marcus Williams wirkt glaubhafter als im Reihenauftakt. Man spürt die Zweifel, die Zerrissenheit, aber auch den Antrieb für sein Handeln. Die Abscheu, die er verspürt, dass ein anderer Serienkiller ihm bei der Lösung des aktuellen Falles helfen möchte.

Cross schreibt sehr mitreißend. Der Leser wird direkt in das Buch eingesogen und kann es nicht mehr aus der Hand legen. Durch die vielen Details wird das Bild im Kopf beim Lesen sehr klar und deutlich. Ab und zu kommt eine überraschende Wendung, welche die Spannung weiter aufbaut. Die Anzahl dieser Wendungen ist in diesem Buch aber deutlich überschaubarer als im Vorgänger "Ich bin die Nacht", sodass das Szenario auch wesentlich realistischer wirkt.

Das Cover ist schlicht gehalten, rot wie das Blut, das der Killer vergießt und daher sehr passend. Kein weiterer Schnickschnack lenkt vom Inhalt des Thrillers ab.

Ein Thriller der überzeugt! Eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf den dritten Band der Reihe macht!

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Hortensia13 Hortensia13

Veröffentlicht am 10.07.2017

Auf Serienkiller-Jagd

Ein Jahr nach seiner Rekrutierung für die Sheperd Organization, einer Geheimabteilung des Justizministeriums, geht Marcus mit seinem Team auf die Jagd nach Serienkiller. Der aktuelle Auftrag: findet den ... …mehr

Ein Jahr nach seiner Rekrutierung für die Sheperd Organization, einer Geheimabteilung des Justizministeriums, geht Marcus mit seinem Team auf die Jagd nach Serienkiller. Der aktuelle Auftrag: findet den Anarchisten. In Chicago treibt dieser sein Unwesen und entführt Frauen aus ihrem Bett, um sie später zu verbrennen. Marcus wird an seine Grenzen getrieben und auch Ackerman lässt ihn nicht in Ruhe. Er versucht ihm auf seine Serienkiller-weise in den Ermittlungen zu helfen. Denn Ackerman ist davon überzeugt: sie gehören zusammen. Wird Marcus den Anarchisten stellen können?

Das zweite Buch der Ackerman-Reihe schlägt um Längen das erste. Die vertrauten Charaktere sind näher ausgearbeitet. Der Schreibstil von Ethan Cross ist immer noch ein Pageturner, was vor allem die kurzen knappen Kapitel ausmachen. Am Ende bleiben immer noch Fragen offen, die animieren sogleich den dritten Teil der Serie lesen zu wollen.

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Autor

Ethan Cross

Ethan Cross - Autor
© Gina Brown

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors, der mit seiner Frau, drei Kindern und zwei Shih Tzus in Illinois lebt. Nach einer Zeit als Musiker nahm Ethan Cross sich vor, die Welt fiktiver Serienkiller um ein besonderes Exemplar zu bereichern. Francis Ackerman junior bringt seitdem zahlreiche Leser um ihren Schlaf und geistert durch ihre Alpträume. Mittlerweile ist Ethan Cross nicht nur internationaler Bestsellerautor, sein blutrünstiger Serienkiller Ackerman junior hat …

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