Im Dunkel deiner Seele
 - George Harrar - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
399 Seiten
ISBN: 978-3-404-17614-4
Ersterscheinung: 29.03.2018

Im Dunkel deiner Seele

Roman

(39)

Wenn das Gift des Zweifels seine zerstörerische Macht entfaltet ...
Als Professor Evan Birch eines Tages von der Polizei angehalten wird, gerät sein geordnetes Leben plötzlich aus den Fugen. Die Polizisten stellen ihm rätselhafte Fragen zu einem sechzehnjährigen Mädchen, das vor einiger Zeit spurlos verschwand. Fassungslos angesichts ihres ungeheuerlichen Verdachts, vertraut sich Birch seiner Frau an, die hinter alldem ein Missverständnis vermutet. Doch dann wird der Lippenstift des Mädchens in Birchs Wagen gefunden – und es gibt niemanden mehr, der seiner Geschichte jetzt noch Glauben schenkt ...
Der hochspannende Thriller nun auch in deutscher Sprache - "Im Dunkel deiner Seele" wird derzeit fürs Kino verfilmt, die Hauptrollen spielen Greg Kinnear, Nikolaj Coster-Waldau und Emma Roberts
 

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Pressestimmen

"Ein erstklassiger Thriller – extrem spannend, mit einem hoch intelligenten Protagonisten, dem man nie so ganz trauen kann, und einem Ende, das einen fassungslos zurücklässt."
"Harrar gelingt es ganz meisterhaft, uns in seinem Roman zwei Welten vorzuführen: die Realität, wie Birch sie sieht, und jene andere, die wir uns aus seinen Begegnungen mit anderen Romanfiguren erschließen können."
"Harrar formuliert ebenso elegant wie subtil."
„Ein erstklassiger Thriller“

Rezensionen aus der Lesejury (39)

Igela Igela

Veröffentlicht am 07.05.2018

Philosophischer Thriller

Professor Evan Birch ist der Leiter des philosophischen Seminars am Pearce College. Als Vater von Zwillingen gefordert, denn die zehnjährigen Jungs Zed und Adam hängen sehr an ihm. Für sie und Birchs Frau ... …mehr

Professor Evan Birch ist der Leiter des philosophischen Seminars am Pearce College. Als Vater von Zwillingen gefordert, denn die zehnjährigen Jungs Zed und Adam hängen sehr an ihm. Für sie und Birchs Frau Ellen ist der Schock gross, als Evan eines Tages von der Polizei fest genommen wird. Er soll verantwortlich sein für das Verschwinden einer Studentin.

Evan Birch arbeitet als Dozent für Philosophie. Ganz seinem Beruf entsprechend, ist sein Denken, seine Art zu kommunizieren sehr philosophisch angehaucht. Doch nicht nur die Figur Birch, sondern auch seine Frau Ellen und die Zwillinge Adam und Zed sind seltsam. Die Jungs sind sehr altklug, und artikulieren wie ihre Eltern, sehr gestelzt und verschroben. Ab und zu musste ich schmunzeln, wie die Zwillinge sich ausdrücken. Witzig, doch leider nicht unbedingt dem Alter entsprechend. Oder vielleicht spricht man als Kind so, wenn man einen Vater wie Birch hat? Denn Birch zeigt eine grosse Tendenz zu schwafeln …und das am liebsten über Philosophie. Sogar beim Tee kochen schweift er ab in philosophische Gedanken. Egal was geschieht, Birch schwenkt ab und bringt ein philosophisches Beispiel für jede Lebenslage. Mich hat seine Art leider etwas ermüdet. Man ahnt es schon, die Figur war mir unsympathisch. Eine grosse Überheblichkeit mit der er Personen, die mit ihm sprechen, immer wieder korrigiert, hat meine Antipathie noch zusätzlich geschürt. Einige Passagen zeigen Birchs Arbeit in den Vorlesungen. Die sind leider sehr langatmig und ich habe mich beim groben Ueberlesen ertappt. Bei Überlegungen wie "Existiert Gott in der Zeit oder ausserhalb davon" blieb die spannende Frage, ob denn nun Birch für die Entführung verantwortlich ist oder nicht, auf der Strecke. Leider bleibt dieser Punkt, auch der Grund warum ich dieses Buch lesen wollte und der ja auch auf dem Klappentext erwähnt wird, leider völlig aussen vor, zwischen einem seltsamen Familienleben und Arbeit am College.
Schuldig oder nicht? In diesem Punkt genauso schlau wie vor der Lektüre, weiss ich nicht, ob ich den Schluss verstanden habe?
Man spürt wie der Verdacht, verantwortlich zu sein für das Verschwinden der Studentin, die Beziehung und das Familienleben vergiftet. Dies ist sehr gut und eindrücklich beschrieben worden.
Gewünscht hätte ich mir nun ein klares Urteil, denn so und mit diesem Schluss fühle ich mich ein wenig wie im Regen stehen gelassen. An und für sich hat mir das Buch, mit Ausnahme den oben beschriebenen Mankos gefallen….doch der Schluss geht leider gar nicht. Ich empfinde Frustration und Ratlosigkeit.

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19bruellkaefer38 19bruellkaefer38

Veröffentlicht am 22.04.2018

subtile Spannung mit zu vielen offenen Fragen

Der Philosophie Professor Evan wird beschuldigt, am Verschwinden einer Studentin beteiligt zu sein.
Im Laufe des Romans werden viele kleine Details aufgeworfen, die vielleicht zum Aufdecken des Verbrechens ... …mehr

Der Philosophie Professor Evan wird beschuldigt, am Verschwinden einer Studentin beteiligt zu sein.
Im Laufe des Romans werden viele kleine Details aufgeworfen, die vielleicht zum Aufdecken des Verbrechens beitragen. Die Familienmitglieder verhalten sich stellenweise sehr rätselhaft, auch beim Professor ist man sich nie sicher: ist er der Täter - wie es es der Buchtitel vermuten lassen könnte?
Das Buch baut eine subtile Spannung auf, die ohne große Effekte auskommt.
Leider hat mich der Thriller nicht überzeugt. Am Ende bleiben einfach zu viele Fragen offen. Ich hatte das Gefühl, es endet einfach mittendrin.

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liberumseculum liberumseculum

Veröffentlicht am 21.04.2018

Das Potenzial war da...

Der Klappentext hat sich für mich sehr vielversprechend angehört, weshalb ich auch mit sehr hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen bin. Der Anfang war nicht wirklich spanne, was ich noch nachvollziehen ... …mehr

Der Klappentext hat sich für mich sehr vielversprechend angehört, weshalb ich auch mit sehr hohen Erwartungen an die Geschichte rangegangen bin. Der Anfang war nicht wirklich spanne, was ich noch nachvollziehen konnte, da ja erstmal der Fall und Evan Birch vorgestellt werden mussten, jedoch stieg die Spannung nicht viel weiter an, was mich leider sehr enttäuscht hat.
Was mich ebenfalls nicht wirklich überzeugen konnte, war das Ende der Geschichte. Es war irgendwie…komisch. Leider kann ich nicht viel mehr sagen, weil ich euch nicht spoilern müssen, aber es sind aus meiner Sicht zu viele Fragen offengeblieben, die für mich eine gewisse Relevanz hatten.
Dadurch, dass Evan Philosophie-Professor ist, gibt es viele philosophischen Ansätze in dem Buch, die mich sehr zum Nachdenken gebracht haben. Sie haben mich in die Welt der Philosophie geführt und ich fand die Idee nicht schlecht, Philosophie und Thriller zu verbinden, doch das Potenzial, das diese Verbindung gehabt hätte, ist leider nicht genug ausgeschöpft worden, was vor allem an dem fehlenden Thriller lag. Im Großen und Ganzen fand ich die philosophischen Ansätze sehr gut.
Evan ist für mich in dem Buch manchmal etwas undurchschaubar, vor allem, wenn er mit seiner Ehefrau zusammen ist. Manchmal geht er auf ihre Rede ein, manchmal nicht und…ach, es ist schwierig zu erklären. Es ist einfach so, dass er für mich sehr undurchsichtige Charakterzüge hat, die ich einfach nicht nachvollziehen kann.

Fazit
"Im Dunkel deiner Seele“ konnte mich leider nicht von sich begeistern. Es hatte gute Ansätze, die aber leider oft nicht weitergeführt wurden und somit die Geschichte nicht richtig unterstützen konnten.

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Toxicas Toxicas

Veröffentlicht am 21.04.2018

Enttäuschend!

Du meine Güte ... was musste ich mit dieser Rezension kämpfen! Ich habe sie auch lange hinausgezögert, weil ich einfach nicht wusste, was ich zu einem Buch schreiben soll, das mich richtig enttäuscht hat. ... …mehr

Du meine Güte ... was musste ich mit dieser Rezension kämpfen! Ich habe sie auch lange hinausgezögert, weil ich einfach nicht wusste, was ich zu einem Buch schreiben soll, das mich richtig enttäuscht hat. Ganz ehrlich verstehe ich den Hype darum nicht und schon gar nicht, weswegen bereits die Filmrechte verkauft wurden. Haben die Verantwortlichen ein anderes Buch gelesen als ich? So kommt mir das nämlich vor.

Die erste Hälfte vom Buch füttert uns der Autor mit einem philosophischen Geschwätz nach dem anderen. Zitate von bekannten Philosophen und Denkern, veraltete Floskeln, abstruse Banalitäten und langweilige Mono- wie auch Dialoge machen das Fiasko komplett. Ich bekam richtig Bauchweh, wenn ich das Buch zur Hand nahm. Da es ein Leseexemplar ist und man meine Teilnahme an der Leserunde sowie eine Rezension erwartete, blieb mir nichts anderes übrig als mich durchzubeißen. Mein persönlicher Kampf, Freunde!

Wenn der Klappentext das Spannendste am ganzen Buch ist, hat der Autor einiges falsch gemacht. Just my opinion. Denn im Wesentlichen verrät dieser Klappentext schon alles.

Die Charaktere sind - allen voran der Hauptprotagonist Professor Evan Birch - ziemlich oberflächliche und langweilige Charaktere. Ich kann mit keinem von ihnen warm werden, keine Verbindung herstellen und auch wenig nachvollziehen, was sie denken, sagen und tun. Der Fokus liegt stark auf der psychischen Seite, was mich sonst sehr fasziniert, hier aber auf Grund der unzähligen Ausuferungen viel zu monoton dargestellt und beleuchtet wird. Umso schlimmer ist es, dass die Story nur aus Evans Sicht erzählt wird, der auch so schon wenig interessant ist. Zwar spielt auch seine Ehefrau eine tragende Rolle, dennoch kommt sie nie selbst zu Wort. Schade! Vielleicht hätte dem Buch das gut getan.

Der Schreibstil ist kompliziert, zäh und schleppend, die Sprache trist. Ich musste mich regelrecht durch den Großteil des Buch quälen. Zu viele Belanglosigkeiten und Nebenstränge, zu viel philosophischer Kram, dem man als Laie nur schwer folgen kann. Auch die humoristischen Szenen verfehlen ihre Wirkung. Teilweise liefert uns der Autor plump eine Aneinanderreihung von Wörtern ohne schlüssigen Zusammenhang, die unnötig verwirren.

Die Krone des Ganzen stellt das Ende dar, das einen frustriert mit zahlreichen Fragen zurücklässt. Selbst die Täterfrage bleibt unbeantwortet. Eine andere Rezensentin schrieb: "Ich fühle mich, als wäre mir nach der Hälfte das Buch weggenommen worden [...]". Dem kann ich zu 100% zustimmen!

Ich bin mächtig gespannt, wie der Film sein wird. Ich werde ihn mir ansehen, um feststellen zu können, wie die Story, an der ich nun kein gutes Haar ließ, tatsächlich umgesetzt werden konnte. Für mich momentan ein Ding der Unmöglichkeit.

Das Cover zeigt die schwarze Silhouette eines Mannes. Es wirkt, als würde er durch eine grün-gelb-schwarze Jalousie blicken. Der Titel ist in weiß-gelb gehalten. Ein insgesamt auffälliges Farbenspiel, welches mir gut gefällt.

Fazit: Ein enttäuschender Thriller, der dem Hype nicht gerecht wird. Ich habe noch nie 2 Sterne vergeben und ich tue es auch jetzt nicht gern, aber als Rezensentin muss und möchte ich ehrlich sein, nichts beschönigen und schon gar nicht ein Buch loben, nur weil es ein Leseexemplar ist. Das mit Abstand schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe! Nur auf Grund des Covers habe ich meine urpsürngliche Bewertung von 1 auf 2 Sterne erhöht.

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Testsphaere Testsphaere

Veröffentlicht am 20.04.2018

Fulminanter Einstieg, aber enttäuschendes Ende


Evan Birch ist Philosophie Professor, Ehemann und Vater von zwei Zwillingssöhnen. Überraschend wird er eines Tages aus dem Auto heraus und vor den Augen seiner Kinder verhaftet, ein junges Mädchen ist ... …mehr


Evan Birch ist Philosophie Professor, Ehemann und Vater von zwei Zwillingssöhnen. Überraschend wird er eines Tages aus dem Auto heraus und vor den Augen seiner Kinder verhaftet, ein junges Mädchen ist verschwunden und Evan wird zum Sachverhalt befragt. Evan kann im Verhör wenig sagen, kann sich im Nachgang aber doch an einiges erinnern. Schnell gerät er dadurch in den Kreis der Verdächtigen, sowohl für die ermittelnden Polizisten, als auch für den Leser.
Nach meinem Empfinden beginnt das Buch fulminant, es ist nicht die Art Thriller und der die Spannung gleich auf Anschlag ist, aber es gibt diese Momente, die einen verunsichert und irritiert zurücklassen und somit begleitet einen eine latente Spannung. Sein Beruf bringt es auch mit sich, dass Evan permanent am beobachten, analysieren und beschreiben ist. Umso erstaunlicher ist es, dass er in Befragungen der Polizei diese Beobachtungen, die sich eben auch um das verschwundene Mädchen bewegen, vergisst oder nicht für erwähnenswert erachtet und er sich somit immer wieder selber verstrickt.
Diese Verflechtung zwischen philosophischen Ansätzen (insbesondere Wittgensteins, das Fachgebiet von Evan) ist ein Highlight und hätte der Roman / Thriller dieses Level gehalten, dann hätte er nach meinem Erachten das Zeug für einen Beststeller. Aber leider flacht er ab und irgendwann empfindet man die Geschichte, die Charaktere als zu oberflächlich. In dem Bemühen überall die philosophische Note hineinzubekommen bleibt dann irgendwann das Thrillermoment liegen und das ganze plätschert nur so dahin wie Evans Vorlesungen: eigentlich könnte es ganz interessant sein, aber irgendwie bleiben die Zuhörer weg. Man ist dann nicht mehr so richtig, man ist dann von den Personen handelnden Personen nur noch genervt. Was schade ist, denn sie hätten mehr zu bieten. Egal ob es die sich kühl verhaltende Ehefrau ist, die sich durch ihr Verhalten auch etwas verdächtig hat, der ermittelnde Polizeibeamte, der ein Philosophie-Fan, ja fast schon -Kenner ist oder Evan selber, der doch ein paar Geheimnisse mehr hat als vielleicht zunächst gedacht.
Sprachlich ist das Buch wirklich auf einem hohen Niveau, wer das Thema „Philosophie“ und insbesondere Wittgenstein mit hineinfließen lässt, muss und kann schreiben und das durchgehend auf hohem Niveau. Leider reißt dann einfach der Spannungsbogen, als sich alles nur auf das philosophierende Beschreiben konzentriert und das Thrillermoment nur untergeordnet (wenn überhaupt noch) eine Rolle spielt. Dazu kommt dann auch noch ein ziemlich unbefriedigendes Ende, so dass man das Buch mit dem Gefühl beendet, dass der Autor hier fast schon krampfhaft versucht den philosophischen Duktus aufrechtzuerhalten, aber alles andere darüber vergisst. Schade, ich hatte mir hier etwas mehr erhofft.

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Autor

George Harrar

George Harrar verbrachte seine Kindheit in Pennsylvania und studierte an der New York University. Anschließend schrieb er als freier Journalist für verschiedene Zeitungen und Magazine und veröffentlichte Kurzgeschichten, für die er vielfach ausgezeichnet wurde. Sein Roman Im Dunkel deiner Seele wird gerade fürs Kino verfilmt (vorläufiger Filmtitel: Spinning Man). George Harrar lebt mit seiner Ehefrau und dem gemeinsamen Sohn in Wayland, Massachusetts. 

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