Noah
 - Sebastian Fitzek - Taschenbuch

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10,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
558 Seiten
ISBN: 978-3-404-17167-5
Ersterscheinung: 18.12.2014

Noah

Thriller

(36)

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

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Pressestimmen

»Noah ist wirklich und wahrhaftig ein Pageturner.«

"Es ist eines der Bücher, das man in einem verschlingt und nicht weglegen kann, weil der Plot so erschreckend aktuell ist."
„Sebastian Fitzek hat ein spannendes, aktuelles Buch geschrieben, dessen Handlung einem im ersten Moment nicht neu erscheint  - die sich aber in ungeahnte Richtungen entwickelt."
"Spannend, vielschichtig, einfach verdammt gut. Ein Buch, das mit der letzten Seite nicht zu Ende ist, sondern lange nachwirkt." Hitradio rt1
„Sebastian Fitzek hat die magische Fähigkeit, den Leser immer wieder zu überraschen, in die Irre zu führen, zu schocken, den Atem anhalten zu lassen und in seinen Bann zu ziehen. Noah - unbedingt lesenswert."

Rezensionen aus der Lesejury (36)

Steliyana Steliyana

Veröffentlicht am 03.01.2018

Lesenswert!

"Noah" ist ein wirklich sehr gutes Buch! Wie immer interessante Geschichte und viele spannende Momente, die den Atem des Lesers berauben. Ich finde, dass das Buch nicht wie einfach so einen Thriller wirkt, ... …mehr

"Noah" ist ein wirklich sehr gutes Buch! Wie immer interessante Geschichte und viele spannende Momente, die den Atem des Lesers berauben. Ich finde, dass das Buch nicht wie einfach so einen Thriller wirkt, sondern bringt einen zum Nachdenken. Viele von uns vergessen, wer sie wirklich sind. Das spannende "Sich-erneut-Finden" hat Fitzek hervorragend rübergebracht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

EllaEsSteff EllaEsSteff

Veröffentlicht am 26.12.2017

Noah - Begeisterung mit Denkprozess

Noah, so nennen ihn die Obdachlosen, mit denen er umherzieht. Er selbst weiß nicht wer er ist, wo er ist und warum er auf der Straße lebt. Er weiß nur, dass ihn jemand töten wollte.

Zusammen mit dem ersten ... …mehr

Noah, so nennen ihn die Obdachlosen, mit denen er umherzieht. Er selbst weiß nicht wer er ist, wo er ist und warum er auf der Straße lebt. Er weiß nur, dass ihn jemand töten wollte.

Zusammen mit dem ersten Handlungsstrang, indem es nicht um Noah geht, wird man ahnungslos in eine Handlung rein gezogen, die erst einmal Fragen aufwirft. Doch im Laufe des Buches setzen sich alle Puzzleteile zusammen. Ich selbst hätte nicht mit der Entwicklung, die die Geschichte nimmt, gerechnet, denn Noah ist nicht einfach ein Obdachloser über dessen Leben jetzt erzählt wird...
Am Ende war ich wiedereinmal so überrascht über das Schreibtalent Fitzek und alles andere als enttäuscht. Dieses mal wird man allerdings das Buch mit einem anderen Gefühl und einigen Fragen zurück ins Regal stellen.
Fitzek selbst schreibt: "Doch gute Fragen [...] setzen einen Denkprozess in Gang. Wenn Noah das bei Ihnen ausgelöst haben sollte, wenn Sie das Buch nicht [...] sofort wieder vergessen haben, dann ist das Maximum dessen, was ein einfaches Stück Unterhaltungsliteratur leisten kann, erreicht." Genau das, lieber Herr Fitzek, haben Sie tatsächlich erreicht. Am liebsten würde ich jedem, den ich kenne, dieses Buch empfehlen.
Auch ich finde es ist ein "großer, kontroverser und apokalyptischer Thriller", den man einfach lesen MUSS!

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nasa2000 nasa2000

Veröffentlicht am 20.12.2017

Noah

Mit „Noah“ hat Sebastian Fitzek sein gewohntes Terrain der Psychothriller verlassen und einen Thriller geschrieben der sich um ein aktuelles Thema dreht. Aber auch um Geheimorganisationen und Untergrundgruppen. ... …mehr

Mit „Noah“ hat Sebastian Fitzek sein gewohntes Terrain der Psychothriller verlassen und einen Thriller geschrieben der sich um ein aktuelles Thema dreht. Aber auch um Geheimorganisationen und Untergrundgruppen.

Ein junger Mann strandet ohne Gedächtnis in Berlin, er lebt unter Obdachlosen und wurde angeschossen. Der einzige Anhaltspunkt ist eine schlechte Tätowierung in seiner Hand mit dem Namen Noah. Und so wird er auch von Oskar genannt der ihn aufgelesen und verarztet hat. Doch wer hat auf ihn geschossen? Während Noah versucht rauszufinden wer er ist und woher er herkommt, stellt sich raus das da noch jemand hinter ihm her ist. Vor allem auf seine Erinnerung hat man es abgesehen, denn davon hängt nicht nur Noahs Leben ab, sondern das von der ganzen Menschheit.

Der Schreibstil war gewohnt flüssig und leicht. Die Geschichte an sich war teilweise etwas verwirrend und langatmig, hatte aber durchaus ihre Spannung und Action. Sie war etwas düster und undurchsichtig, aber genau das fand ich sehr gelungen. Man fragt sich die ganze Zeit über warum Noah sein Gedächtnis verloren hat und wie alles zusammen passt, auch als es dann ein paar Auflösungen gab, stellten sich wieder neue Fragen. Zudem wurde Noah sehr authentisch beschrieben und auch die anderen Charaktere waren gut gezeichnet. So war neben Noah, der sehr intuitiv handelt und dabei ungewohnte Fähigkeiten feststellt, auch der etwas schrullige Oskar der immer wieder mit neuen Verschwörungstheorien aufwartete. Aber auch die anderen waren sehr gut beschrieben.

Auch die Stimme des Sprecher Simon Jäger hatte seinen Reiz das Hörbuch unbedingt weiter zu hören. Er hat sehr gut mit seiner Stimme „gespielt“. So hatte er immer andere Stimmen oder Tonlagen, damit der Leser auch weiß wer gerade spricht und was für Gefühle die Person dabei hatte. Er liest sehr lebendig, so dass man das Gefühl hatte mittendrin zu sein.

Es war mir ein Vergnügen dieses Hörbuch gehört zu haben. Bis auf ein paar Stellen die mich verwirrten oder auch etwas langatmig waren, war es wirklich ein Buch was einen am Ende nachdenken lässt. Ich konnte es nicht einfach weglegen, sondern habe noch lange über die Thematik nachgedacht, denn sie ist gerade heute aktueller denn je.

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Hollysmum315 Hollysmum315

Veröffentlicht am 10.12.2017

Spannung pur!

Wer ist Noah? Und wo kommt er plötzlich her? Wir begleiten einen Mann der sein Gedächtnis verloren zu haben scheint nur sich nun als Obdachloser auf den Straßen von Berlin rumschlägt. Gemeinsam mit seinem ... …mehr

Wer ist Noah? Und wo kommt er plötzlich her? Wir begleiten einen Mann der sein Gedächtnis verloren zu haben scheint nur sich nun als Obdachloser auf den Straßen von Berlin rumschlägt. Gemeinsam mit seinem Begleiter Oscar schlägt er eines Abends sein Nachtlager in einem U-Bahnhof auf. Dort findet er eine Zeitung in der der Künstler eines Bildes gesucht wird. Belohnung 10.000€. Das Bild löst einen Flashback bei Noah aus und er ist sich ganz sicher der Erschaffer des Kunstwerkes zu sein. Er kratzt das letzte Münzgeld zusammen und tätigt den Anruf der seine ganze Welt aus den Fugen heben wird.


Fitzek hat Mal wieder ein fulminanten und unglaublich spannenden Thriller geschrieben,mit unerwarteten Wendungen,charismatischen Protagonisten und viel Action. Absolutes Lesevergnügen

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Weltenwanderer Weltenwanderer

Veröffentlicht am 25.11.2017

Wichtiges und aktuelles Thema gut aufgearbeitet!

Das ist so ein Buch, das mich momentan echt sprachlos macht, während es in meinem Kopf unentwegt rattert und ich am liebsten jeden Menschen darauf ansprechen und sagen möchte: Lies bitte dieses Buch! Ich ... …mehr

Das ist so ein Buch, das mich momentan echt sprachlos macht, während es in meinem Kopf unentwegt rattert und ich am liebsten jeden Menschen darauf ansprechen und sagen möchte: Lies bitte dieses Buch! Ich liebe solche Geschichten, die in eine spannende Handlung eine Thematik einbauen, die auf aktuelle Problematiken hindeuten und zum Nachdenken anregen.

Manch einer hat in seiner Rezension geschrieben, dass es zu politisch wäre - aber wenn man sich das Thema anschaut, geht es nicht ohne und Politik an sich kam hier so gut wie gar nicht vor. Oder ich verstehe was anderes darunter; ich weiß es nicht genau ... Der Plan, den Fitzek hier entworfen hat, hat natürlich viel mit den Missständen unserer Erde zu tun und vor allem mit unserem grotesken Verhalten! Darauf hinzuweisen ist in dem Zusammenhang natürlich ein Muss und das mag so mancher vielleicht nicht vor Augen gehalten bekommen. Dabei wurde das ganze sehr geschickt in die Handlung eingewoben, die die Spannung durchweg und konstant hochgehalten hat!

Es sind mehrere Charaktere involviert, aus deren Sichtweise abwechselnd erzählt und so durch kleine Cliffhanger die Spannung hochgehalten wird. Anfangs tappt man wie Noah noch im Dunkeln, aber es zeichnet sich immer mehr durch kurze Blitzlichter ab, was dahinter steckt: Erinnerungen, die Hinweise geben, Zusammenhänge erklären und gleichzeitig neue Fragen aufwerfen. Sebastian Fitzek hat hier wirklich ein großartiges Zusammenspiel zwischen Fakten und Fiktion geschaffen und den Figuren, die hier mehr oder weniger freiwillig eine Rolle spielen, ein persönliches Statement aufgedrückt. Jeder für sich wirkt authentisch und zeigt verschiedene Sichtweisen, die man alle irgendwie nachvollziehen kann.
Einzig die Aufklärung zu den Hintergründen von Noah gegen Ende fand ich schon sehr konstruiert, aber das ist nur ein winzig kleiner Punkt gegenüber dem ansonsten wirklich überzeugenden Werk!

Wichtig sind hier natürlich vor allem die Fragen, die der Autor aufwirft, auch wenn er im Nachwort natürlich unterstreicht, dass es ein "Unterhaltungsroman" ist; nichtsdestotrotz ist es ihm hervorragend gelungen, viele der wirklich grausamen Verhältnisse aufzuzeigen, die tagtäglich auf der Erde passieren: mit uns Menschen, mit den Tieren und mit unserer Umwelt. Wir alle wissen davon, aber wir haben gelernt, wegzuschauen, es nicht zu beachten oder sind einfach hilflos und überfordert, weil man keinen Weg sieht, der woanders hinführt. Weg von einer Zukunft die wir uns alle nicht wünschen, vor allem nicht unseren Kindern, denn der Verbrauch, den wir täglich konsumieren, übersteigt die Ressourcen unserer Mutter Erde schon lange bei weitem!

Massenproduktionen, Verschwendung, überproportionaler Konsum, Wegwerfgesellschaft, Raubbau der Natur, hungernde Kinder, Kriege, Flüchtlinge ... alles Auswirkungen der Überbevölkerung? Prinzipiell ja, aber nicht wirklich, denn der Lebensstandard ist die eigentlich Ursache.


Das Thema spukt mir schon seit Jahren im Kopf rum und ich gebe zu, ich verdränge es auch oft, weil dieses ganze Elend einen runterzieht und man nicht weiß, wie man es ändern kann. Lest dazu bitte auch unbedingt das Nachwort des Autors, denn er erklärt hier einiges zu den Standpunkten, die er in dem Roman eingeflochten hat.
Schaut auch mal bei footprint-deutschland.de vorbei, wie ihr und euer Verhalten sich auf unseren Planeten auswirkt!

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Autor

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek - Autor
© FinePic

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch …

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