Purpurne Rache
 - Jean-Christophe Grangé - Hardcover

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26,00

Bastei Lübbe
Hardcover
Thriller
764 Seiten
ISBN: 978-3-431-03964-1
Ersterscheinung: 11.11.2016

Purpurne Rache

Thriller
Übersetzt von Ulrike Werner-Richter

(13)

Grégoire Morvan, graue Eminenz des französischen Innenministeriums, war in den Siebzigerjahren mit lukrativen Geschäften im Kongo erfolgreich. Und er hat dort den berüchtigten Killer Homme-Clou gefasst, der seinerzeit einem bestialischen Ritual folgend neun Menschen ermordet hat. Als an einer bretonischen Militärschule ein Toter gefunden wird, dessen grausame Entstellung dem Modus operandi des Homme-Clou ähnelt, und Morvans Familie akut bedroht wird, muss er sich mit allen Mitteln den Schatten einer Vergangenheit stellen, die niemals aufgehört hat, nach Blut zu dürsten ...

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Pressestimmen

„Fernseher aus, Kerzen an – und los geht die emotionale Achterbahnfahrt. Denn Jean-Christophe Grangé bietet wieder Spannung pur.“
„Explosive Story, die den Leser das Fürchten lehrt.“
„Grangé schreibt ruhig und ohne Hast, verliert aber nie an Tempo. So entsteht am Ende eine soghafte Handlungsspirale, die auch auf mehr als 700 Seiten nicht langweilt. Höchst unterhaltsam.“
Purpurne Rache von Jean-Christophe Grangé ist ein packender französischer Thriller um die Rache eines Killers.“

Rezensionen aus der Lesejury (13)

beastybabe beastybabe

Veröffentlicht am 13.01.2017

Dürfte noch etwas spannender sein ...

Die Geschichte:
Im neuen Thriller des französischen Spannungsautors dreht sich fast alles um die Familie Morvan. Der Clan besteht aus Oberhaupt Grégoire und seiner Frau Maggie, sowie den drei Kindern ... …mehr

Die Geschichte:
Im neuen Thriller des französischen Spannungsautors dreht sich fast alles um die Familie Morvan. Der Clan besteht aus Oberhaupt Grégoire und seiner Frau Maggie, sowie den drei Kindern Erwan, Gaëlle und Loïc (mit Anhang).
Grégoire war früher Kommissar und diskreter Problemlöser für die Regierung, sein Sohn Erwan ist ebenfalls Polizist, Gaëlle ist erfolglose Schauspielerin und Escortdame und Loïc ist ein Finanzgenie mit einem großen Drogenproblem.
Eine sehr konfliktbeladene Familie, was nicht nur daran liegt, dass der Vater gerne mal Mutter Maggie schlägt.
Der eigentliche Kriminalfall ist eine sehr grausame Mordserie, bei der die Opfer bizarr zugerichtet werden wie afrikanische Geisterkultobjekte, verunstaltet mit einer Vielzahl von Nägeln und anderen Gegenständen.
Das Besondere daran: der Modus Operandi entspricht fast exakt dem Vorgehen des sogenannten „Nagelmanns“, den Grégoire vor einigen Jahrzehnten in Afrika verhaften konnte. Ist ein Nachahmungstäter unterwegs oder will jemand nur gezielt Rache nehmen an Grégoire? Erwan soll es herausfinden und das fordert ihm einiges ab …

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Grangé ist wirklich toll zu lesen. Er haucht nicht nur seinen Figuren glaubhaftes Leben ein, sondern beschreibt auch die Schauplätze immer sehr atmosphärisch, so dass man richtig mitten im Geschehen ist. Hier ist es beispielsweise die raue Schönheit der Bretagne, in die uns die Handlung entführt, aber auch die unbarmherzige Hitze Afrikas kann man als Leser gut nachfühlen. Auch der Einsatz gut gewählter Metaphern gefällt mir immer sehr an Grangés Schreibstil.

Was mir in diesem Thriller allerdings weniger gefallen hat, das waren die Figuren an sich. Die Familie Morvan verfügt eigentlich nicht wirklich über einen echten Sympathieträger, alle Mitglieder sind viel mehr schwierig, undurchsichtig, kaputt und zuweilen sogar etwas nervig. Erwan kommt dabei noch am besten weg, aber auch er ist nicht gerade ein Otto-Normalbürger: als Polizist handelt er oft sehr unprätentiös und verkloppt schon mal den ein oder anderen Verdächtigen.
In seinem Kollegenkreis finden sich dann allerdings schon ein paar Charaktere, mit denen ich mich durchaus anfreunden konnte.

Einen Punkt Abzug gibt es von mir aufgrund der fehlenden Thriller-Hochspannung. Die Geschichte ist zwar sehr fesselnd und absolut nicht langweilig, aber das richtige Gänsehautfeeling wollte sich einfach nicht einstellen. Vieles dreht sich auch um die persönlichen Probleme der Morvan-Familienmitglieder und so zogen sich manche Passagen doch etwas hin. Wenige Actionszenen sorgen vor allem gegen Ende dann doch noch für Thrillerstimmung und eine (nicht ganz überraschende) Wendung setzte der Story die Krone auf. Zartbesaitete Leser könnten kleine Probleme mit den ausführlichen Schilderungen der Folterungen haben.

Der Schluss lässt einige Fragen im Umfeld der Familie Morvan offen, der zu lösende Fall wird aber schlüssig aufgeklärt. Eine Fortsetzung ist in Frankreich bereits erschienen und wird auch hoffentlich in Deutschland bald verfügbar sein. Obwohl mir der Morvan-Clan nicht wirklich sympathisch ist, möchte ich schon gerne wissen, welche Geheimnisse sie noch verbergen. Ich freue mich deshalb auf den nächsten Band.

Fazit:
Könnte streckenweise etwas spannender sein, liest sich aber trotzdem sehr gut. Die Familie Morvan, die im Vordergrund steht, ist nicht so wirklich sympathisch. Der Fall an sich ist sehr undurchsichtig, blutig und gut durchdacht. Für Grangé-Fans ein Muss, aber auch anderen Thrillerlesern kann ich das Buch trotz kleinerer Schwächen empfehlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

AberRush AberRush

Veröffentlicht am 11.01.2017

Dreckiges Paris

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die ... …mehr

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die Geschichte bietet diesen typisch französischen Thriller-Flair, denn sie ist schmutzig, nüchtern erzählt und sehr komplex. Man sollte dieses Buch also hintereinander lesen. Für Paralleleser nur bedingt zu empfehlen. Ich hatte am Anfang starke Probleme mit den ganzen französischen Namen. Ich glaube, es hat ca. 5 Kapitel gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Aber findet man erst einmal hinein, liest es sich butterweich.

Die Charakterentwicklung ist absolut glaubhaft und wird konstant durchgezogen. Alle Figuren sind einmalig und ebenso interessant. Auch wenn es einige Personen gibt, die mir nicht sympathisch waren, will ich diese nicht missen wollen. Denn gerade diese Ekelpakete machen die Geschichte so interessant, hierzu passt auch die dreckige Sprache.

Einziges Manko: Ich kann verstehen, warum viele die Geschichte etwas abstrafen. Es ist sehr umfangreich und komplex. Viel Ermittlungsarbeit läuft ins Leere und es wird nicht ersichtlich, ob diese Kapitel nur als Lückenfüller dienen. Aber auf der anderen Seite muss man auch verstehen, dass Ermittlungsarbeit nicht immer sofort zum Ziel führt. Gerade der Gesamtumfang bietet viel Platz für die Figuren um sich richtig entfalten zu können. Das mag den einen oder anderen langweilen, mich hat es aber unterhalten. Dass alles noch in einem spektakulären Showdown gipfelt, rundet alles ab und lässt einen mehr als zufrieden zurück.

Alle die Grangé kennen und lieben greifen sowieso zu. Alle anderen die auf Film Noir stehen und nicht nur Mainstream mögen, sollten einen Blick riskieren.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

AberRush AberRush

Veröffentlicht am 11.01.2017

Dreckiges Paris

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die ... …mehr

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die Geschichte bietet diesen typisch französischen Thriller-Flair, denn sie ist schmutzig, nüchtern erzählt und sehr komplex. Man sollte dieses Buch also hintereinander lesen. Für Paralleleser nur bedingt zu empfehlen. Ich hatte am Anfang starke Probleme mit den ganzen französischen Namen. Ich glaube, es hat ca. 5 Kapitel gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Aber findet man erst einmal hinein, liest es sich butterweich.

Die Charakterentwicklung ist absolut glaubhaft und wird konstant durchgezogen. Alle Figuren sind einmalig und ebenso interessant. Auch wenn es einige Personen gibt, die mir nicht sympathisch waren, will ich diese nicht missen wollen. Denn gerade diese Ekelpakete machen die Geschichte so interessant, hierzu passt auch die dreckige Sprache.

Einziges Manko: Ich kann verstehen, warum viele die Geschichte etwas abstrafen. Es ist sehr umfangreich und komplex. Viel Ermittlungsarbeit läuft ins Leere und es wird nicht ersichtlich, ob diese Kapitel nur als Lückenfüller dienen. Aber auf der anderen Seite muss man auch verstehen, dass Ermittlungsarbeit nicht immer sofort zum Ziel führt. Gerade der Gesamtumfang bietet viel Platz für die Figuren um sich richtig entfalten zu können. Das mag den einen oder anderen langweilen, mich hat es aber unterhalten. Dass alles noch in einem spektakulären Showdown gipfelt, rundet alles ab und lässt einen mehr als zufrieden zurück.

Alle die Grangé kennen und lieben greifen sowieso zu. Alle anderen die auf Film Noir stehen und nicht nur Mainstream mögen, sollten einen Blick riskieren.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

AberRush AberRush

Veröffentlicht am 11.01.2017

Dreckiges Paris

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die ... …mehr

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die Geschichte bietet diesen typisch französischen Thriller-Flair, denn sie ist schmutzig, nüchtern erzählt und sehr komplex. Man sollte dieses Buch also hintereinander lesen. Für Paralleleser nur bedingt zu empfehlen. Ich hatte am Anfang starke Probleme mit den ganzen französischen Namen. Ich glaube, es hat ca. 5 Kapitel gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Aber findet man erst einmal hinein, liest es sich butterweich.

Die Charakterentwicklung ist absolut glaubhaft und wird konstant durchgezogen. Alle Figuren sind einmalig und ebenso interessant. Auch wenn es einige Personen gibt, die mir nicht sympathisch waren, will ich diese nicht missen wollen. Denn gerade diese Ekelpakete machen die Geschichte so interessant, hierzu passt auch die dreckige Sprache.

Einziges Manko: Ich kann verstehen, warum viele die Geschichte etwas abstrafen. Es ist sehr umfangreich und komplex. Viel Ermittlungsarbeit läuft ins Leere und es wird nicht ersichtlich, ob diese Kapitel nur als Lückenfüller dienen. Aber auf der anderen Seite muss man auch verstehen, dass Ermittlungsarbeit nicht immer sofort zum Ziel führt. Gerade der Gesamtumfang bietet viel Platz für die Figuren um sich richtig entfalten zu können. Das mag den einen oder anderen langweilen, mich hat es aber unterhalten. Dass alles noch in einem spektakulären Showdown gipfelt, rundet alles ab und lässt einen mehr als zufrieden zurück.

Alle die Grangé kennen und lieben greifen sowieso zu. Alle anderen die auf Film Noir stehen und nicht nur Mainstream mögen, sollten einen Blick riskieren.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

AberRush AberRush

Veröffentlicht am 11.01.2017

Dreckiges Paris

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die ... …mehr

„Purpurne Rache“ ist der neuste Thriller von Jean-Christophe Grangé. Wie auch schon in seinen anderen Werken, weiß Grangé mit Worten umzugehen. Dieser Mann kann schreiben, das ist der helle Wahnsinn. Die Geschichte bietet diesen typisch französischen Thriller-Flair, denn sie ist schmutzig, nüchtern erzählt und sehr komplex. Man sollte dieses Buch also hintereinander lesen. Für Paralleleser nur bedingt zu empfehlen. Ich hatte am Anfang starke Probleme mit den ganzen französischen Namen. Ich glaube, es hat ca. 5 Kapitel gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Aber findet man erst einmal hinein, liest es sich butterweich.

Die Charakterentwicklung ist absolut glaubhaft und wird konstant durchgezogen. Alle Figuren sind einmalig und ebenso interessant. Auch wenn es einige Personen gibt, die mir nicht sympathisch waren, will ich diese nicht missen wollen. Denn gerade diese Ekelpakete machen die Geschichte so interessant, hierzu passt auch die dreckige Sprache.

Einziges Manko: Ich kann verstehen, warum viele die Geschichte etwas abstrafen. Es ist sehr umfangreich und komplex. Viel Ermittlungsarbeit läuft ins Leere und es wird nicht ersichtlich, ob diese Kapitel nur als Lückenfüller dienen. Aber auf der anderen Seite muss man auch verstehen, dass Ermittlungsarbeit nicht immer sofort zum Ziel führt. Gerade der Gesamtumfang bietet viel Platz für die Figuren um sich richtig entfalten zu können. Das mag den einen oder anderen langweilen, mich hat es aber unterhalten. Dass alles noch in einem spektakulären Showdown gipfelt, rundet alles ab und lässt einen mehr als zufrieden zurück.

Alle die Grangé kennen und lieben greifen sowieso zu. Alle anderen die auf Film Noir stehen und nicht nur Mainstream mögen, sollten einen Blick riskieren.

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Stammbaum der Familie von Grégoire Morvan

Autor

Jean-Christophe Grangé

Jean-Christophe Grangé - Autor
© Andreas Biesenbach

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. "Der Flug der Störche" war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist …

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