So nah der Tod
 - Thea Falken - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
396 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17801-8
Ersterscheinung: 29.03.2019

So nah der Tod

Thriller

(17)

»Bye Mama« formen die kleinen blutigen Handabdrücke auf der Tapete. Neben dem leeren Bettchen liegt ein Brief des Entführers mit einem Rätsel – wird dieses nicht rechtzeitig gelöst, stirbt Annikas Tochter! Panisch ruft Annika ihren besten Freund Sebastian zu Hilfe. Zur gleichen Zeit findet Hauptkommissar Eric Weinsheim unter einer grausam verstümmelten Frauenleiche Sebastians Bibliotheksausweis. Als Weinsheim erfährt, dass sein Tatverdächtiger gerade eine Kindesentführung gemeldet hat, ahnt er, dass die Fälle zusammenhängen ...

Rezensionen aus der Lesejury (17)

ojosefine ojosefine

Veröffentlicht am 20.04.2019

Vielversprechender Auftakt einer neuen Serie?

Ein ansprechendes Cover, ein starker Klappentext und ein düsterer Prolog, all dies deutet auf einen spannenden Thriller hin.
"»Bye Mama« formen die kleinen blutigen Handabdrücke auf der Tapete. Neben dem ... …mehr

Ein ansprechendes Cover, ein starker Klappentext und ein düsterer Prolog, all dies deutet auf einen spannenden Thriller hin.
"»Bye Mama« formen die kleinen blutigen Handabdrücke auf der Tapete. Neben dem leeren Bettchen liegt ein Brief des Entführers mit einem Rätsel - wird dieses nicht rechtzeitig gelöst, stirbt Annikas Tochter! Panisch ruft Annika ihren besten Freund Sebastian zu Hilfe. Zur gleichen Zeit findet Hauptkommissar Eric Weinsheim unter einer grausam verstümmelten Frauenleiche Sebastians Bibliotheksausweis. Als Weinsheim erfährt, dass sein Tatverdächtiger gerade eine Kindesentführung gemeldet hat, ahnt er, dass die Fälle zusammenhängen...", soviel verrät der Klappentext.

Der Leser folgt Annika und Bastian bei ihrer Jagd durch Berlin von Hinweis zu Hinweis, geschildert aus Annikas Perspektive. Parallel dazu berichtet Eric Weinsheim, auch als Ich-Erzähler, von den polizeilichen Ermittlungen. Während Annikas wirre Gedankengänge und Aktionen zwischen Panik und wilder Entschlossenheit sich leicht durch ihre verzweifelte Lage erklären lassen, sind Eric Weinheims Überlegungen sehr überfrachtet mit Erinnerungen an frühere Fälle und Befindlichkeiten, offenbar um dem Leser diese Figur möglichst in allen Facetten nahezubringen. Daneben bleiben alle anderen Personen seltsam blass.
Einzig der Täter, der sich wie schon im Prolog in den kursiv gedruckten Zwischenkapiteln zu Wort meldet, gibt ein Bild von sich, das mehr und mehr schlüssig wird.
Die "wilde Jagd" duch Berlin ist ermüdend. Die Identität des Täters, den die Autorin am Ende aus dem Hut zaubert, ist zwar überraschend, aber dennoch banal.
Abgesehen von einigen unlogischen Wendungen in der Handlung und dem nicht bis zum Ende aufrecht erhaltenen Spannungsbogen hat mich der Roman leider auch sprachlich nicht überzeugen können. Beim Lesen bin ich des öfteren bei schwachen bildhaften Beschreibungen und anderen sprachlichen Ungenauigkeiten hängengeblieben, die meinen Lesefluss gestört haben.
Schade, die Story hätte das Potential für einen super spannenden Thriller gehabt. So muss ich aber leider sagen, dass ich auf eine Fortsetzung der Reihe keinen großen Wert lege.

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brenda_wolf brenda_wolf

Veröffentlicht am 19.04.2019

Nicht immer logisch

Inhalt:

»Bye Mama« formen die kleinen blutigen Handabdrücke auf der Tapete. Neben dem leeren Bettchen liegt ein Brief des Entführers mit einem Rätsel - wird dieses nicht rechtzeitig gelöst, stirbt Annikas ... …mehr

Inhalt:

»Bye Mama« formen die kleinen blutigen Handabdrücke auf der Tapete. Neben dem leeren Bettchen liegt ein Brief des Entführers mit einem Rätsel - wird dieses nicht rechtzeitig gelöst, stirbt Annikas Tochter! Panisch ruft Annika ihren besten Freund Sebastian zu Hilfe. Zur gleichen Zeit findet Hauptkommissar Eric Weinsheim unter einer grausam verstümmelten Frauenleiche Sebastians Bibliotheksausweis. Als Weinsheim erfährt, dass sein Tatverdächtiger gerade eine Kindesentführung gemeldet hat, ahnt er, dass die Fälle zusammenhängen ...
Meine Meinung:

Als Berlin-Fan hat mich das Cover vom nächtlichen Berlin mit dem Fernsehturm gleich angesprochen. Auch wenn der Schreibstil flüssig und gut lesbar ist, hatte ich doch mit der Handlung so meine Probleme. Ich empfand vieles als völlig unlogisch. Die Gedankengänge von Annika sind zum Teil mehr als konfus und nicht nachvollziehbar. Ich muss gestehen, irgendwann ging mir diese kopflose Jagd durch Berlin ziemlich auf die Nerven.

Die beiden Hauptprotagonisten Annika und Bastian sind mir ebenfalls nicht nähergekommen, für mich waren sie nicht authentisch. Einzig Kommissar Eric Weinsheim, mit ihn konnte ich mich anfreunden. Was das Ganze dann doch wieder ein bisschen interessanter machte, waren die eingeschobenen Kapitel aus der Sicht des Entführers. Und der Schluss war dann doch noch spannend.

Fazit: Lesbar, aber nicht immer logisch.

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ManuLeli ManuLeli

Veröffentlicht am 19.04.2019

Spannende Hetzjagd durch Berlin

So nah der Tod durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen und bin vom Inhalt nicht enttäuscht geworden.

Das Cover, der Titel und der Klappentext passen sehr gut zum Inhalt und gefällt mir sehr gut.

Der ... …mehr

So nah der Tod durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen und bin vom Inhalt nicht enttäuscht geworden.

Das Cover, der Titel und der Klappentext passen sehr gut zum Inhalt und gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil ist locker, flott, fließend, fesselnd und verständlich, aber auch der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut, dass es mir nicht leicht gefallen, dass Buch aus den Händen zu legen. Daher habe ich es auch in einem Rutsch durchgelesen.

Die Protagonisten sind sehr starke und tolle Charaktere, aber Anna und Sebastian waren meine Favoriten. Auch der Ermittler Eric ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass man noch viel von Eric erfahren wird.

Die Sichtweisen von Annika, Eric und dem Täter sind hier sehr gut gelungen und ich war sehr positiv überrascht, dass die Handlungen nicht ins Stocken geraten sind.

Der Inhalt des Buches beinhaltet eine Entführung, Hetzjagd durch Berlin, Verzweiflung, Verlust, Trauer, Angst, Psychoterror, Rache und Freundschaft.

Mein Fazit: Ein sehr spannender, interessanter Thriller, der mich gefesselt hat, mit tollen Themen und ausdrucksstarken Charakteren. Ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte und bis fast zum Ende der Täter nicht zu erraten war. Absolut lesenswert.

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Igela Igela

Veröffentlicht am 19.04.2019

Na ja...

Annika erschrickt zu Tode als an einem Morgen ihre neun Monate alte Tochter Janina aus ihrem Gitterbett verschwunden ist. Ueber dem Bett ist ein blutiger Handabdruck mit den Worten "Bye Mama". Im verwaisten ... …mehr

Annika erschrickt zu Tode als an einem Morgen ihre neun Monate alte Tochter Janina aus ihrem Gitterbett verschwunden ist. Ueber dem Bett ist ein blutiger Handabdruck mit den Worten "Bye Mama". Im verwaisten Bettchen eine Nachricht, die Annika auf eine Schnitzeljagd quer durch Berlin schickt. Ein Ultimatum stellt Annika und ihren besten Freund Bastian vor die Herausforderung, Janina in den nächsten 24 Stunden zu finden. Sonst muss die Kleine sterben. Gleichzeitig wird die Galeristin, Susanne Weiss, tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Hauptkommissar Eric Weinsheim vom LKA Berlin ermittelt in beiden Fällen.


Ich frage mich, wer darauf gekommen ist, dieses Buch in das Genre Thriller einzuteilen? Dafür ist es einfach zu wenig spannend und Gänsehaut auslösende Szenen findet man genau zwei … und die zu Beginn des Buches. Den Rest der Handlung erlebt man als Schnitzeljagd durch Berlin, in der die Mutter des verschwundenen Babys und ihr bester Freund abstrusen Hinweisen nachgehen. Und immer wieder vor der Polizei flüchten müssen. Einige Handlungen der Flüchtenden empfand ich als an den Haaren herbei gezogen. So isst der Freund seelenruhig auf der Flucht Kuchen in einer Schule, der natürlich ein Indiz für weitere Verwicklungen ist. Ich frage mich, wie man darauf kommt, in einer lebensbedrohlichen Situation und an einem verdächtigen Ort, den dort im Lehrerzimmer deponierten Kuchen zu essen? Die " brisanten " Situationen wurden so oberflächlich und emotionslos beschrieben, dass sie mir völlig banal vorkamen. Gut gelungen sind dafür die Figuren. Annika ist völlig panisch, da ihr Baby weg ist. Die unlogischen Handlungen und Überlegungen von Annika schreibe ich dieser Panik zu.
In drei Perspektiven erzählt die Autorin die Suche nach dem Baby und die Aufklärung der Morde. Aus der Sicht von Annika, auf der Schnitzeljagd quer durch Berlin. Die mir teilweise völlig unlogisch im Ablauf vorkam. Vor allem die Hinweise, die alle das Thema deutsche Schriftsteller beinhalteten. Dann aus der Sicht des Ermittlers Eric Weinsheim, in der die Autorin genau die richtige Mischung zwischen Privatem und Ermittlungen erwischt hat. Genug, dass die Figur Tiefe kriegt. Zuwenig, dass sich das Private in den Vordergrund schiebt. Allerdings ereilen den Herrn Hauptkommissar immer wieder Erkenntnisse, die für mich als Leser intuitiv getroffen wurden. "Ich denke, dass der Täter ein Einzelgänger war " (Seite 159) oder " Die Tat wurde eindeutig von einem Mann begangen" (Seite 89). Wie er auf solche Behauptungen und / oder Ergebnisse kommt, wird leider nicht erklärt.
Und dann, die für mich beste Perspektive, die Thriller pur war und psychologisch sehr gut ausgearbeitet wurde. Die Sicht des Mörders, die kursiv geschrieben wurde und mich gefesselt hat. Man erkennt hier, dass ein Opfer zum Täter wird. Nur der Grund für die Taten bleibt lange Zeit im Dunkeln.
Dieser "Thriller" wird als erster Teil einer geplanten Reihe gehandelt. Ich denke, weitere Teile spare ich mir. Denn in diesem Genre gibt es eindeutig spannendere Reihen.

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Rocky Rocky

Veröffentlicht am 19.04.2019

Solider Thriller mit ein paar Schwächen

So nah der Tod – Thea Falken

Am späten Abend wird Annika Ritter durch ein Weinen geweckt und ihre neun Monate alte Tochter Janina ist verschwunden, der Alptraum einer jeden Mutter. Über ihren leeren Kinderbett ... …mehr

So nah der Tod – Thea Falken

Am späten Abend wird Annika Ritter durch ein Weinen geweckt und ihre neun Monate alte Tochter Janina ist verschwunden, der Alptraum einer jeden Mutter. Über ihren leeren Kinderbett findet sie blutverschmierte Handabdrücke, die die Worte „Bye Mama“ formen. Bis auf den Brief des Entführers fehlt von Annikas Tochter jede Spur. Sie ruft verzweifelt ihren besten Freund Sebastian zur Hilfe, der zur selben Zeit Hauptverdächtiger eines grausamen Mords wird.
Zusammen beginnt eine Jagt durch Berlin um verzweifelt das kleine Mädchen und den Mörder zu finden.

Meine Meinung (Vorsicht mögliche Spoiler):

Das Cover hat mir gefallen, in der Hand hat es eine gute Wirkung. Die Überschrift wirkt leuchtend und durch die abgeschnittenen Buchstaben am Rand aber auch bedrohlich, passend zur Thematik des Thrillers.

Wir begleiten Annika Ritter und den Hauptkommissar Eric Weinsheim, so wird abwechselnd aus Ich-Perspektiven der beiden Charaktere erzählt. Zwischendurch werden Passagen aus der Sicht des Täters eingeschoben, welche äußerst spannend zu lesen sind. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig lesbar.
Der Einstig in den Thriller hat mir äußerst gut gefallen, leider fiel danach mit Verlauf des Romans die Spannung kontinuierlich ab. Eine belanglos wirkende Jagt durch Berlin wird mit wenig spannenden Handlungen in die Länge gezogen. Das Ende konnte zumindest wieder ein wenig Spannung aufbauen (jedoch nicht Vergleichbar mit dem Anfang des Thrillers). Dennoch hat der „Aha-Effekt“ gefehlt, ich konnte den Namen nicht direkt zuordnen, denn es wurden zu viele Personen benannt.

Die Originalität des Romans hat mir gut gefallen, ein skrupelloser Killer, der eine Schnitzeljagd durch Berlin geplant hat, einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Leider
konnte ich keinen richtigen Bezug zu der Handlung und den Charakteren aufbauen.
Annika Ritter ist seit kurzem verwitwet und alleinerziehend, natürlich ist sie am Ende mit ihren Nerven, als ihre Tochter entführt wird, dennoch sind ihre Handlungen oft nicht nachvollziehbar.
Sebastian ist ein sympathischer aber auch merkwürdiger Charakter und hat Annika viel Halt in dieser schwierigen Situation gegeben. Eric Weinsheim dagegen ist eine „coole“ Person und hat mir gut gefallen. Er macht Alleingänge, ist Intelligent und kombiniert sehr schnell. In die Gefühlswelt des Täters hat die Autorin sehr gut eingeleitet. Als vorerst unwissender Leser hat man Mitgefühl und Sympathie für die Person aufgebaut, welche mittels weniger Sätze zerschlagen wurden, Ekel und Hass trat an dessen Stelle.


Fazit:

Der Thriller hat mich leider nicht so ganz überzeugt, ist aber dennoch ein Solider Roman. Die Idee dieser Geschichte ist gut, jedoch ist die Umsetzung schwach und wird in die Länge gezogen.

Dank einer Leserunde der Lesejury habe ich die Möglichkeit bekommen, diesen Roman zu lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Thea Falken

Thea Falken - Autor
© Claudia Tomann

Thea Falken ist das Pseudonym der deutschen Autorin Astrid Freese. Die Autorin wurde 1969 in Sachsen geboren. Nach Lehre, Studium der Betriebswirtschaft und Familienzuwachs arbeitete sie als Datenerfasserin und schrieb für ihre Tochter zahlreiche Kurzgeschichten. Die erste Veröffentlichung ließ nicht lange auf sich warten. Mittlerweile hat sie über ein Dutzend Romane in verschiedenen Genres geschrieben. Astrid Freese ist Mitglied der Autorenvereinigungen Das Sydikat, DeLiA und des …

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