Das erwachte Land - Jägerin des Sturms
 - Rebecca Roanhorse - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Fantasy
348 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7839-9
Ersterscheinung: 27.11.2019

Das erwachte Land - Jägerin des Sturms

Roman
Übersetzt von Frauke Meier

(10)

Naturkatastrophen haben weite Teile Amerikas verwüstet. Während Tausende den Tod fanden, erhoben sich alte Legenden zu neuem Leben …
Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie jagt die Monster, die über das magisch erwachte Land streifen. Als aus einem Dorf ein Mädchen verschleppt wird, nimmt sie die Verfolgung auf. Und macht eine furchterregende Entdeckung: Die Kreatur, die sie jagt, wurde nicht geboren, sondern erschaffen! Doch wer besitzt solche Macht? Zusammen mit dem Medizinmann Kai macht sie sich auf die Suche nach Antworten und muss sich ihrer schlimmsten Angst stellen: ihrer eigenen dunklen Vergangenheit. 

Rezensionen aus der Lesejury (10)

Sonjalein1985 Sonjalein1985

Veröffentlicht am 09.01.2020

Spannender Reihenstart

Inhalt: Nachdem die Welt, wie wir sie heute kennen, nicht mehr existiert, haben sich Kreaturen, die man nur aus Legenden kennt, aus der Dunkelheit erhoben. Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie jagt diese ... …mehr

Inhalt: Nachdem die Welt, wie wir sie heute kennen, nicht mehr existiert, haben sich Kreaturen, die man nur aus Legenden kennt, aus der Dunkelheit erhoben. Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie jagt diese Monster, die es auf menschliches Fleisch abgesehen haben. Als sie jedoch einem Wesen begegnet, das erschaffen und nicht geboren wurde, muss sie unbedingt herausfinden, wer dahintersteckt. Zu diesem Zweck schließt sie sich mit dem angehenden Medizinmann Kai zusammen. Allerdings findet Maggie auf ihrer Reise nicht nur Antworten, nach denen sie gar nicht gesucht hat, sondern gerät auch noch in große Gefahr.

Meinung: „Das erwachte Land – Jägerin des Sturms“ ist der erste Band einer Reihe der Autorin Rebecca Roanhorse, in deren Mittelpunkt die Kriegerin Maggie steht.
Maggie ist hart und taff. Sie lebt isoliert in ihrem Trailer und hat, außer dem alten Medizinmann Tah, keinerlei menschliche Kontakte. Sie ist abweisend und gilt als schwierig. Das ist allerdings kein Wunder, wie man nach und nach erfährt. Denn Maggie hat schreckliches durchgemacht.
Als sie von einer Dorfgemeinde gerufen wird, um ein verschlepptes Mädchen zu retten, trifft sie auf eine erschaffene Kreatur und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Die Wesen, die die Welt bevölkern, erinnern an alte Sagengestalten. Es gibt Götter, Unsterbliche und mystische Kreaturen. Und natürlich die Monster. Und während eine große Flut weite Teile der Welt unter Wasser gesetzt hat, müssen die Menschen in Maggies Gegend eben mit Monstern kämpfen und haben die Hitze zu ertragen.
Medizinmänner, Träume und besondere Kräfte, die Clankräfte genannt werden und bei jedem anders ausfallen, haben hier noch eine große Bedeutung.
Maggies Clankräfte machen sie schnell und so gut wie unbesiegbar. Jedoch halten diese Kräfte nie lange an und so muss man einen Feind schnell besiegen, damit man nicht selbst von ihm besiegt wird.
Was gerade für eine Monstertöterin wie Maggie selbstredend sehr wichtig ist.
Ihr Lehrer Neizgháni erinnert an Herkules. Er ist ein Held wie er im Buche steht und er hat sie vor einiger Zeit verlassen.
Der einzige, der nun noch zu ihr durchdringen kann ist Tah, ein alter, weiser und sehr lieber Medizinmann, der sich mit Monstern aller Art gut auskennt und der Maggie „Tochter“ nennt.
Sein Enkel Kai ist es, mit dem sie sich in die Ermittlungen rund um die erschaffene Kreatur stürzt. Kai ist ebenfalls sehr nett. Vor allem ist er jedoch ein charmanter Schönling, der so gut wie jeden um den Finger wickeln kann. Im Laufe des Buches merkt man aber, dass noch mehr hinter der hübschen Fassade steckt und dieser Charakter ist einfach nur sympathisch.
Ebenso wie die harte Barbesitzerin Grace und ihre Kinder Rissa und Clive, die man mit ihrer rauen aber herzlichen Art einfach mögen, muss.
Besonders gut gefallen hat mir allerdings Coyote. Er ist nicht menschlich und sieht etwas bizarr aus, denn er verfügt auch in seiner menschlichen Gestalt über Klauen und Reißzähne. Er ist ein Gauner wie er im Buche steht und immer auf seinen Vorteil bedacht. Aber irgendwie mag man ihn doch und ist immer gespannt, was er nun wieder im Schilde führt.
Die Geschichte ist spannend und ereignisreich. Die Charaktere geraten in allerlei gefährliche Situationen und müssen ständig um ihr Leben fürchten. Dabei geht es oftmals brutal zu.
Wer auf Legenden, übernatürliche Kreaturen und alte Magie steht, wird sicher seine Freude an dem Buch haben.

Fazit: Spannender Reihenstart mit einer staken Heldin und coolen Charakteren. Sehr zu empfehlen.

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LetannasBuecherblog LetannasBuecherblog

Veröffentlicht am 01.12.2019

hat genau meinen Geschmack getroffen

Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie wird dann gerufen, wenn niemand sonst mehr Rat weiß. Denn sie ist eine Monsterjägerin. Ihr neuster Auftrag führt sie in ein kleines Dorf wo ein junges Mädchen verschleppt ... …mehr

Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie wird dann gerufen, wenn niemand sonst mehr Rat weiß. Denn sie ist eine Monsterjägerin. Ihr neuster Auftrag führt sie in ein kleines Dorf wo ein junges Mädchen verschleppt wurde. Maggie macht sich auf die Suche und kann das Monster aufspüren und töten. Nur ist das Monster dieses Mal anders, es ist nicht gehören, sondern wurde gemacht. Gemeinsam macht dem Medizinman Kai macht sie sich auf die Suchen nach dem Hexer, der hinter all dem steckt. Ihre eigenen Vergangenheit kommt dabei wieder zum Vorschein, die ihr große Angst macht.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Urban-Fanasy-Reihe. Die Autorin entführte ihre Leser in eine düstere und brutale Welt. Der Klimawandeln und Naturkatastrophen haben große Teile Kaliforniens überschwemmt, es hat sich vieles verändert, Magie ist real und Monster auch. Sie mischt die Legenden der Navajo gekonnt in ihre Handlung ein und schafft eine faszinierende Geschichte, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte.

Die Hauptfigur Maggie Hoskie ist eine typische Kick-Ass-Heldin, die mir direkt sehr sympathisch war. Sie wurde selbst als Kind von einem Monster angegriffen, aber von dem Unsterblichen Naayéé’Neizghání gerettet und aufgezogen. Er hat sie zu einer Monsterjägerin ausgebildet, ist aber eines Tages einfach aus ihrem Leben verschwunden, was sie bis heute nicht richtig verarbeitet hat. Dieser Aspekt der Geschichte war auf jeden Fall sehr interessant. Maggie tut sich mit Kai zusammen, um einen Hexer zu jagen. Die beiden geben ein Duo ab, das augenscheinlich gar nicht zusammen passt. Aber gerade diese Unterschiede machen die aufkeimende Romanze so interessant.

Leider gibt es kein Glossar, das hätte auf jeden Fall geholfen, denn die Autorin benutzt viele Begriffe der Navajo, die erst im Laufe der Handlung erklärt werden. Das fand ich sehr schade. Die Handlung hat ein offenes Ende, Teil 2 soll leider erst nächstes Jahr im September übersetzt werden.

Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 02.04.2020

Die Monsterjäger kommen

Mit diesen Buch habe ich so gar nicht gerechnet.
Der Klapptext war sehr ansprechend und ich war gespannt was mich erwartet. Ein wenig musste ich mich in die Handlung einfinden, denn es kommen Begriffe ... …mehr

Mit diesen Buch habe ich so gar nicht gerechnet.
Der Klapptext war sehr ansprechend und ich war gespannt was mich erwartet. Ein wenig musste ich mich in die Handlung einfinden, denn es kommen Begriffe vor, die nicht wirklich 100%ig erklärt werden. Ein Glossar fehlt. Doch mit der Zeit ahnt man was damit gemeint ist und es fällt einen leichter alles zu verstehen.
Die Geschichte ist ganz gut aufgebaut, obwohl ins kalte Nass geworfen wird. Das Ganze ist bei einer Dystopie einzuordnen, hat aber einen mystischen Anteil. Man erfährt so nach und nach was mit dieser Welt passiert ist und was sich alles geändert hat. Aber mir hat aber auch der Indianische Anteil gefallen, der war mal was anderes und passte perfekt mit rein.
Maggie ist ein interessanter Charakter, so ganz konnte ich sie teils bis zum Schluß nicht einordnen. Sie ist kein einfacher Charakter, aber dadurch das ihr schreckliches in der Vergangenheit passiert ist, ist sie so geworden.
Der mystische Anteil macht die Geschichte interessant und man hat das Gefühl Stück für Stück der Wahrheit mit nahe zu kommen, doch es gibt Wendungen, die man nicht vorhersieht.
Von den Charakteren ist da jede Menge Potenzial da, was die Charakterentwicklung angeht.
Der Schreibstil ist flüssig und alles ist ausreichend beschrieben.

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Romanticbookfan Romanticbookfan

Veröffentlicht am 16.03.2020

Taffe Heldin

Ich hatte mal wieder Lust auf eine coole Urban Fantasy und mit „Das erwachte Land“ habe ich genau diese auch bekommen! Maggie ist eine starke Kriegerin, die von zwei Clans abstammt und dadurch bestimmte ... …mehr

Ich hatte mal wieder Lust auf eine coole Urban Fantasy und mit „Das erwachte Land“ habe ich genau diese auch bekommen! Maggie ist eine starke Kriegerin, die von zwei Clans abstammt und dadurch bestimmte Clankräfte hat. Sie jagt diese Monster alleine, nachdem ihr Mentor sie im Stich gelassen hat.

In dieser neuen Welt nach einer Katastrophe ist nichts wie es scheint. Oft herrscht das Gesetz der Straße und niemand ist überrascht über die Monster, die sich erheben. Auch Götter streifen in dieser Welt umher wie Coyote. Er verfolgt jedoch oft seine eigenen Ziele und ist alles andere als verlässlich und fällt eher in die Rubrik „Gauner“.

Mit Medizinmann Kai macht sich Maggie auf die Suche nach Antworten. Diese Reise ist überhaupt nicht vorhersehbar und enthält viele Überraschungen. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Kai wiederum ist sehr gutaussehend und stammt von einem Clan ab, der andere heilen kann. Zudem ist er geschickt darin, sich auch Schwierigkeiten rauszuquatschen. Damit ergänzt er Maggie sehr gut, die lieber erst schießt, bevor sie etwas fragt.

Maggie ist eine sehr gepeinigte Protagonistin. Ihre Großmutter wurde ermordet und sie von ihrem Mentor aufgenommen, der sie mit auf die Monsterjagd nahm. Seitdem er sie auch im Stich gelassen hat, ist sie eine Einzelgängerin, die von ihrer Vergangenheit verfolgt wird.


Eine taffe Heldin, die gegen Monster kämpft und besondere Clankräfte besitzt, muss einen neuen Fall lösen und bekommt damit Medizinmann Kai zur Seite gestellt. Actionreiche Kampfszenen und viele Wendungen haben mich überzeugt!

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buechertraum_lovethenight buechertraum_lovethenight

Veröffentlicht am 03.03.2020

Monsterjäger was will ich mehr

„Das erwachte Land – Jägerin des Sturms“ ist der Debütroman und auch der erste Band von Rebecca Roanhorse neuen Fantasy reihe. Was mich dazu bewegt hat nach dem Buch zu greifen ist auf jeden Fall das Cover ... …mehr

„Das erwachte Land – Jägerin des Sturms“ ist der Debütroman und auch der erste Band von Rebecca Roanhorse neuen Fantasy reihe. Was mich dazu bewegt hat nach dem Buch zu greifen ist auf jeden Fall das Cover es hat mich richtig angesprochen. Nachdem ich dann auch den Klappentext gelesen habe war mir sofort klar ja, das Buch wirst du lesen. Der Schreibstil von der Autorin ist sehr flüssig zu lesen. Man kommt also als Leser recht schnell durch die und kann zu der Handlung folgen sowie sie auch verstehen.

Die Autorin weiß es wie man die Charaktere sehr gut ausarbeitet. Ich finde das man sich die Charaktere gut vorstellen konnte. Man lernt als Leser hier die Protagonistin Maggie sowie Kai sehr gut kennen. Maggie war mir echt sympathisch. Sie ist eine Monsterjägerin das ich echt cool finde da ich auf sowas momentan sehr stehe was Serien, Filme und Büchern angeht. Ihr Ausbilder hat sie verlassen was ihr schwer zu schaffen macht da er die Eltern Rolle eingenommen hat für sie. Kai als männlicher Gegenpart war durchaus auch sympathisch. Er ist das genaue Gegenteil zu Maggie und er wirkte auf mich auch sehr interessant gezeichnet. Obwohl beide nicht unterschiedlicher sein können tuen sie sich zu einem Team zusammen.
Neben den beiden Protagonisten gibt es hier im Geschehen natürlich auch noch neben Charaktere. Die ich ebenfalls als super gut dargestellt und ins Geschehen eingeflochten fand. Es war auch eine guter Mix von allen dabei was ich auch super gut finde.

Die Handlung selbst ist sehr interessant es geht hier fantastisch zu. Außerdem ist die Welt recht brutal und düster gehalten was keines falls schlecht ist. Die Handlung spielt in einer Welt wo wir Menschen viele Naturkatastrophen und auch den Klimawandel überlebt haben und klar ist das nichts mehr so ist wie wir Leser es kennen. Die Handlung spielt in Kalifornien. Neben der Fantasy findet sich hier auch reichlich Magie sowie auch sehr viel Mystery wieder. Man ist mitten drin im Geschehen und man möchte einfach wissen wie es weiter geht. Manchmal hatte ich aber das Gefühl es geht etwas zu schnell voran. Denn das Tempo ist sehr hoch Gesetz wo durch manche Sachen zu schnell abgehandelt werden und oder nur gefühlt angerissen wurde. Das Ende ist sehr offen was zu Gute hat das man nicht durch einen richtig gemeinen Cliffhanger fast verzweifelt da man wissen muss wie es weiter geht dennoch möchte man die Geschichte weiter verfolgen.


Fazit
„Das erwachte Land – Jägerin des Sturms“ von Rebecca Roanhorse ist ein gelungener Auftakt und konnte mich auf jeden Fall von sich überzeugen. Ein angenehmer Schreibstil mit einer interessanten Handlung sowie toll gestaltet Charaktere konnten mich in die Geschichte festhalten.

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Autorin

Rebecca Roanhorse

Rebecca Roanhorse wurde 1971 in Conway, Arkansas geboren, und sie hat sowohl indianische (Ohkay Owingeh Pueblo) als auch afroamerikanische Vorfahren. Sie wuchs in Fort Worth, Texas auf. Ihren Bachelor in Theologie absolvierte sie an der Yale University, danach schloss sie einen Master am Union Theological Seminary an. Zudem besitzt sie einen Juraabschluss von der University of New Mexico und besuchte den Workshop der Voices of Our Nation Arts Foundation, die von Pulitzer-Preisträger Junot Diaz …

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