Ministry of Souls – Das Schattentor
 - Akram El-Bahay - eBook

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11,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Fantasy Bücher
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-9028-5
Ersterscheinung: 30.09.2020

Ministry of Souls – Das Schattentor

Roman
Band 1 der Reihe "Ministry-of-Souls-Reihe"

(46)

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien — und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt. Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulmen.

Rezensionen aus der Lesejury (46)

Skyline-of-books Skyline-of-books

Veröffentlicht am 02.12.2020

Der Anfang war mir zu ruhig, aber dann wurde ich von einer großen Portion Tempo überrascht


Klappentext
„London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman ... …mehr


Klappentext
„London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien ― und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt. Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulmen.“

Gestaltung
Der große schwarze Schattenumriss eines Mannes mit Zylinder ist sehr einnehmend auf dem Cover, was mir aber gut gefällt ist, dass es vor seinem Oberkörper viele Auslassungen gibt. Hier kann man ein altes Herrenhaus entdecken und auch den Titel, wodurch das Cover mit nur zwei Farben spielt: schwarz und gold-grün. Die verschnörkelten Ranken und der Rahmen um das Covermotiv gefallen mir sehr gut, weil gerade die feinen Linien für Auflockerung sorgen.

Meine Meinung
Normalerweise hätte mich am Klappentext schon das „London, 1850“ abgeschreckt, denn ich lese Geschichten, die in der Vergangenheit spielen, eigentlich nicht gerne. Aber das Buch ist von Akram El-Bahay und da schaltet einfach mein Hirn aus und der „Muss ich lesen“-Modus geht an. In „Ministry of Souls – Das Schattentor“ geht es um den angehenden Soulman Jack, der für das Ministerium für endgültige Angelegenheiten arbeitet. Seine Aufgabe ist es, Seelen auf die andere Seite zu bringen. Sein erster Auftrag führt ihn zum Buckingham Palace, wo er Naima begegnet. Sie hat als einzige einen Mordanschlag überlebt. Als sie von einem eigenartigen Wesen angegriffen wird, befördert Jack sie in die Zwischenwelt, womit er eine der wichtigsten Soulmen-Regeln bricht…

Wie gesagt, ich lese eigentlich nicht so gerne Bücher, die irgendwie historisch angehaucht sind, aber „Ministry of Souls – Das Schattentor“ war hier für mich eine wahre Wundertüte, denn Akram El-Bahay hat das Setting gut recherchiert und stimmungsvoll eingebunden. Tatsächlich war das viktorianische London für mich der passende Ort für ein solches Ministerium der Seelen, das der Autor da erdacht hat. Im Nachhinein kann ich mir kein passenderes Setting für das Buch vorstellen als London im Jahre 1850! Auch die Veränderungen der Stadt, die sich durch die Industrialisierung immer weiter modernisiert, wurde gekonnt in die Geschichte eingeflochten und am Rande deutlich.

Die Handlung hat mir nach einem etwas ruhigeren Start ausgesprochen gut gefallen, da in diesem Buch so viel mehr passiert als der Klappentext es erahnen lässt. Gerade das im Klappentext angesprochene „schattenartige Biest“ hat mir hier richtig gut gefallen, weil hier ein Wesen aufgegriffen wird, von dem ich persönlich noch nichts gelesen habe. Am Anfang hat es allerdings etwas gedauert, bis die Handlung für mich so richtig in Schwung kam und bis ich wirklich drin war. Mir war der Anfang vermutlich einfach ein wenig zu ruhig.

Dies änderte sich aber mit der Zeit und dann war ich gänzlich gefesselt, denn dann hatte die Geschichte genau die Dinge, die ich abgöttisch liebe: rasantes Tempo und Action. Es passiert so allerhand und ich fand es so klasse, wie sich diese Änderung klammheimlich vollzogen hat. Ich habe es erst gar nicht so wirklich gemerkt, aber auf einmal saß ich vor dem Buch mit aufgeregt klopfendem Herzen und schneller schlagendem Puls. Ich wollte einfach unbedingt wissen, wie es weiter geht. Besonders die verschiedenen Einflüsse z.B. aus dem orientalischen Bereich und auch die Anspielungen auf bekannte Geschichten, fand ich echt genial.

Fazit
Auch wenn mir der Beginn von „Ministry of Souls – Das Schattentor“ etwas zu ruhig und gediegen war, so konnte mich das Buch doch überzeugen. Gerade der schleichende Wandel von ruhig zu temporeicher Action hat mich überwältigt und mir aufgeregtes Herzklopfen beschert. Die Idee des Buches fand ich klasse und vor allem auch den spannenden Antagonisten! Auch das Setting fand ich mehr als stimmig für das Ministerium der Seelen und es gefiel mir, dass die Stimmung Londons zur Zeit um 1850 für mich gut vorstellbar aufgegriffen wurde. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Ministry of Souls – Das Schattentor
2. Ministry of Souls – Die Schattenarmee (erscheint am 30.09.2021)

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 01.12.2020

Soulman

Wir schreiben das Jahr 1850 und befinden uns in London. Dort treffen wir auf Jack, einen angehenden Soulman. Ein Soulman ist jemand, der die Seelen Verstorbener auf die "andere Seite" geleiten soll. Jacks ... …mehr

Wir schreiben das Jahr 1850 und befinden uns in London. Dort treffen wir auf Jack, einen angehenden Soulman. Ein Soulman ist jemand, der die Seelen Verstorbener auf die "andere Seite" geleiten soll. Jacks erster Auftrag geht auch sofort schief. Denn die Toten sind gar nicht alle tod. Im Buckingham Palace trifft er auf Naima, doch dann zwingen ihn die Umstände oder sein Übermut oder was auch immer zu einer Dummheit. Er befördert Naima in die Zwischenwelt. Und so lernen wir beim Lesen nicht nur das victorianische London näher kennen, sondern auch eine fantastische Zwischenwelt. Akram El-Bahay hat interessante Charaktere erschaffen in dieser Welt, die beim Lesen vor meinen Augen entstand. Allein der Protragonist "schwächelte" etwas. Ich bin gespannt auf den Abschluss dieser Dilogie.

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Winniehex Winniehex

Veröffentlicht am 24.11.2020

Ich war überrascht

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich ... …mehr

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien ― und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt. Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulmen. (Klappentext)

Ich dachte erst das ist ein typischer britischer Krimi wie man Sie meist kennt in und um die Umgebung von Whitechapel. Aber hier geht es auch um die Anderswelt und Zwischenwelt der Toten und Seelen. Der Soulman Jack ist ganz frisch dabei, seine Aufgabe ist es die Geister der Verstorbenen aufzuspüren und in die Zwischenwelt zu befördern. Aber das ist manchmal leichter gesagt als getan. Dann passiert das unfassbare im Buckingham Palace kommt es zu Morden, dass überfordert die Soulmens, auch Jack soll hin und mit helfen. Dabei wird er auf einmal von unbekannten Schattenwesen angegriffen und rettet Naima die noch lebende Prinzessin in die Zwischenwelt. Nachdem sich alles beruhigt hat, zerfällt aber die eigentliche Parallelwelt…hat das was mit der Prinzessin zu tun?
Mir gefiel die Geschichte wirklich gut, es war mal was anderes und ich war auch erstaunt über die Mischung.

Deswegen gibt es hierfür 5 von 5 Sternen.

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Rapunzels_Turm Rapunzels_Turm

Veröffentlicht am 24.11.2020

Faszinierende Welt

Gestaltung

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schön, dass es so viele Elemente besitzt, die in dem Buch eine Rolle spielen. Die Farbe gefällt mir auch wirklich gut. Passt irgendwie perfekt zu den ... …mehr

Gestaltung

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schön, dass es so viele Elemente besitzt, die in dem Buch eine Rolle spielen. Die Farbe gefällt mir auch wirklich gut. Passt irgendwie perfekt zu den Geistern und der Zwischenwelt.

Schreibstil

Der Schreibstil des Autors ist in Ordnung. Es lässt sich einfach und flüssig lesen. Leider konnte mich der Schreibstil nicht so richtig packen und an das Buch binden, aber dafür reicht die Handlung aus. Außerdem hat mich gestört, dass so viele Sätze mit "Nun, ..." beginnen. Ich finde, dass die Aussagen der Figuren so etwas realitätsferner erscheinen.

Figuren

An den Figuren hatte ich Spaß. Besonders der sprechende Kater hat es mir angetan. Alle haben individuelle Charaktere und sind von Klischees befreit. Man erfährt zwar nur sehr wenig über das Leben der Figuren, finde ich diesmal aber nicht schlimm, da es die Handlung behindern würde.

Handlung

Die Handlung ist gut mit kleinen Schwächen. Es gibt einige Kapitel, die gut Spannung aufbauen und nochmal eine Wendung reinbringen. Es gibt aber auch Passagen, über die man einfach drüberlesen muss oder die zu lange andauern. Andererseits ist es aber auch schön, dass zwei Perspektiven verwirklicht wurden - wenn auch die Perspektive der Prinzessin immer nur kurz geschildert wird. Leider hat mir der Schluss nicht so gut gefallen. Für mich war das kein richtiger Abschluss und ich habe das Gefühl, dass da noch ein nächster Band hinterher muss.

Fazit

Insgesamt ist es ein gutes Buch mit kleinen Schwächen, das ich trotzdem gerne gelesen habe. Die geschaffene Welt, sowohl die Zwischenwelt als auch die Menschenwelt, wird anschaulich präsentiert und ist unheimlich interessant. Sie wurde gut der Zeit entsprechend beschrieben. An der Idee des Buches gibt es nichts auszusetzen. Interessante Handlung, gute Charaktere und ein wenig Humor vereinen sind letztlich zu einem sehr lesenswerten Buch.

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SannesBookcatalogue SannesBookcatalogue

Veröffentlicht am 24.11.2020

Schön gemacht...

Ich war ziemlich neugierig auf das Buch und gespannt, ob es mir gefallen würde. Bei Akram El -Bahay hab ich schon so meine Schwierigkeiten gehabt. Dieses Mal allerdings, kam ich gut mit der Story zurecht. ... …mehr

Ich war ziemlich neugierig auf das Buch und gespannt, ob es mir gefallen würde. Bei Akram El -Bahay hab ich schon so meine Schwierigkeiten gehabt. Dieses Mal allerdings, kam ich gut mit der Story zurecht.

Wir betreten eine absolut interessante Welt, die der Autor hier geschaffen hat. Mit London zu Zeiten der industriellen Revolution, ist hier ein tolles und passendes Setting entstanden.
Wir lernen Jack kennen, welcher sich in der Ausbildung zum Soulman befindet. Angestellt ist er beim Ministry of Souls, welches dafür sorgt, dass die Seelen der Verstorbenen auf die andere Seite kommen. Jack wartet schon eine Weile auf seine Beförderung und diese scheint greifbar, als er den Auftrag erhascht, die Seele von Verstorbenen im Buckingham Palace einzutüten. Was nach einem einfachen Auftrag klingt, geht allerdings gehörig schief, als ihn ein Schattenwesen vor Ort angreift und sich herausstellt, dass noch eines der Opfer lebt. Um sie zu retten bringt der Soulman sie in die Scahttenwelt. Das Problem ist nur, dass die junge Frau dort nicht sein darf. Zumindest nicht, so lange sie noch lebt.

Ich hab etwas gebraucht um mich mit der Story anzufreunden, obwohl der Einstieg ziemlich gelungen und witzig war. Ich glaube, dass es eher an Jack lag, was sich dann aber recht schnell gegeben hat. Wir brauchten etwas Warmlaufzeit. Er ist auf jeden Fall intelligent und scheut sich nicht davor, sich auch Gefahren zu stellen.

Die Storyidee war echt interessant und ich hatte wirklich Spaß dem Handlungsverlauf zu folgen und die erdachte Welt hier zu entdecken. Man muss sich allerdings schon auf die Handlung konzentrieren, da es sonst passieren kann, dass man den Faden verliert. Einfach auch aufgrund der plötzlich auftauchenden wichtigen Fakten. Da hätte ich mir manchmal etwas mehr Zeit zur Aufnahme gewünscht.

Fazit

Im Großen und Ganzen ein interessanter und faszinierender Auftakt an der man allerdings dran bleiben muss, um den Faden nicht zu verlieren. Die Umsetzung hat mir gut gefallen und es hat, bis auf ein paar Kleinigkeiten, wirklich Spaß gemacht in die Welt der Soulman einzutauchen. Ich bin gespannt wie es weitergeht und vergebe 4 Sterne. Für alle Unsicheren Räte ich zur Leseprobe

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Autor

Akram El-Bahay

Akram El-Bahay - Autor
© Julia Reibel

Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Für seinen Debütroman „Flammenwüste“ wurde er mit dem Seraph Literaturpreis und dem RPC Award ausgezeichnet. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen, deren Mythenwelt ihn gleichermaßen inspirieren. Er ist Mitglied des Phantastik-Autoren-Netzwerkes PAN. Der Autor lebt mit seiner Familie in …

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