Das Glück wartet am Wegesrand
 - Laura Weber - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

8,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Feel-Good-Roman
303 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7816-0
Ersterscheinung: 28.02.2020

Das Glück wartet am Wegesrand

Ein Jakobsweg-Roman

(9)

Pilgern? Für die verwöhnte Diana war das bisher ein Fremdwort. Erst eine handfeste Lebenskrise lässt sie umdenken: Sie spürt, dass sie dringend neue Orientierung braucht! Allerdings erweist sich der Alltag auf dem Jakobsweg als ganz schön hart, und auch der Blick auf ihr altes Ich tut weh. Doch Schritt für Schritt lernt Diana ihr Herz zu öffnen und sich einzulassen – auf die Menschen an ihrer Seite, auf die Wunder am Wegesrand. Und plötzlich scheint das Glück zum Greifen nah zu sein …


Rezensionen aus der Lesejury (9)

bluesky_13 bluesky_13

Veröffentlicht am 17.03.2020

Der Jakobsweg verändert Didis Leben

MEINE MEINUNG
Diana wird von allen nur Didi genannt und sie macht sich auf um den Jakobsweg zu laufen.
Nachdem Marc sie abserviert hat, weiß sie einfach nicht mehr weiter. Es war sehr praktisch bei ihm, ... …mehr

MEINE MEINUNG
Diana wird von allen nur Didi genannt und sie macht sich auf um den Jakobsweg zu laufen.
Nachdem Marc sie abserviert hat, weiß sie einfach nicht mehr weiter. Es war sehr praktisch bei ihm, weil er sie gut versorgen konnte. Nun stand sie alleine da und da fällt ihr der Jakobsweg ein und sie macht sich auf.

Die Autorin hat einen sehr lebendigen und lockeren Schreibstil, der sich gut lesen lässt.
Die Erzählungen wechseln immer von Dianas Leben mit Marc und ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg. Dabei kommt es dann auch zu Erinnerungen aus ihrer Kindheit.

Das ist alles sehr interessant und aufschlussreich und man sieht hier sehr deutlich, wie Marc wirklich war.
Der Jakobsweg tut ihr gut, das merkt man direkt gleich am Anfang und es macht Spaß, den Weg mit Didi zu gehen. Für uns Leser ist das ja nun nicht so anstrengend, wie für Didi.

Das ganze ist sehr emotional und liebevoll geschrieben. Man liest hier von vielen Schicksalen und Gründen, warum Menschen diesen Weg gehen. Der Jakobsweg ist ein Weg der Besinnung und wohl ein guter Weg um zu sich selbst zu finden.
Das ganze geht einem schon auch sehr ans Herz, auch wenn diese Erzählungen viel Humor in sich bergen. Auch ich als Leser ertappe mich dabei um über verschiedene Dinge nachzudenken.

Es ist schön zu lesen, das auch Didi ihren Weg findet und es macht richtig Spaß dabei zu begleiten. Das hat die Autorin für uns hier sehr schön gestaltet und bekommt von mir deshalb auch die vollen 5 Sterne dafür.

Bluesky_13
Rosi

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Katzenmicha Katzenmicha

Veröffentlicht am 17.03.2020

Der Jakobsweg

Mit dem Pilgern hat Diana ,die von allen nur Didi genannt wird nichts am Hut.Aber nach einer Lebenskrise-ihr Freund Marc hat sie vor die Türe gesetzt,landet ist sie bei ihrer Mutter in ihrem alten Kinderzimmer.Nach ... …mehr

Mit dem Pilgern hat Diana ,die von allen nur Didi genannt wird nichts am Hut.Aber nach einer Lebenskrise-ihr Freund Marc hat sie vor die Türe gesetzt,landet ist sie bei ihrer Mutter in ihrem alten Kinderzimmer.Nach einer Weile im Selbstmitleid denkt Didi um,und möchte nun selber auch den Jakobsweg gehen.Schnell merkt sie,das der Alltag als Pilgerer ganz schön anstrengend ist.Nicht nur sie hat Probleme auch die die sie trifft haben Probleme-die sogar noch schwer wiegender sind als ihre.Erst als Didi sich den Anderen öfnet und sie kennenlernt,mert sie wie gut ihr das tut.Sie lernt ihre Schwäche zuzulassen und auch zu zeigen.....


Die Autorin Laura Weber erzählt in dem Roman bewegende Geschichten von Menschen die den Jakobsweg gehen.Ihr Schreibstil schaffte es das ich das Gefühl hatte ,sie alle zu begleiten.Es war für mich an der Seite  von Diana eine emotionale Reise auf dem Jakobsweg ,5 Sterne gerne für das Buch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Bibliomarie Bibliomarie

Veröffentlicht am 11.03.2020

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Ein jähes Beziehungsende führt Diana in eine Sinnkrise. Spontan beschließt sie auf dem Jakobsweg zu pilgern. Es sind keine spirituellen Gründe, eher eine Flucht vor anstehenden Entscheidungen. So bricht ... …mehr

Ein jähes Beziehungsende führt Diana in eine Sinnkrise. Spontan beschließt sie auf dem Jakobsweg zu pilgern. Es sind keine spirituellen Gründe, eher eine Flucht vor anstehenden Entscheidungen. So bricht sie also kurzentschlossen auf und ich begleite sie als Leserin.

Gefallen hat mir das Wiedererkennen mancher Orte und Plätze, zwar bin ich nicht gepilgert, aber auf einer Reise habe ich viele der Schauplätze selbst kennengelernt. Diana, die sich selbst Didi nennt – was ich nebenbei ziemlich albern finde – macht sich ganz unbedarft auf den Weg und trifft auch gleich am ersten Tag zwei beeindruckende Männer. Vom Jakobsweg als Partnerbörse hat man ja schon öfters gelesen. Aber es ist nicht ganz so einfach, Diana muss er lernen, was sie selber möchte, bevor sie sich wieder auf eine Beziehung einlassen kann. Außerdem begegnen ihr auf dem Weg immer wieder Menschen, die sie erkennen lassen, dass ihre Probleme klein im Vergleich zu anderen sind.

Diana beginnt allmählich zu reflektieren und – wie es so schön heißt: ihr Herz zu öffnen.

Das ist wirklich ein sehr hübsch und gefällig geschriebener Roman, der Jakobsweg gibt den bekannten Hintergrund dazu ab und dient immer wieder als interessante Kulisse. Es ist allerdings nicht neu, was Diana erlebt. Eigene Rückschläge, wie einen verstauchten Knöchel nimmt sie dann schon sehr gelassen hin. Die Begegnung mit kranken Pilgern, mit trauernden Eltern, mit Aussteigern – das alles berichten auch andere Pilger. Aber das empfand ich gar nicht als Manko, denn es sind nun genau die Personen, auf die wahrscheinlich jeder Pilger treffen wird und der Weg wird wohl auch jeden dafür empfänglicher machen. Diese Wandlung bei Diana ist schön zu verfolgen.

Dass es bei einem Roman der mit einem Beziehungsaus beginnt, natürlich auch um neu verlieben geht, ist auch klar. Es gibt also ein hübsches Happy End für Diana und für mich waren es einige sehr unterhaltsame und entspannende Stunden.

Ich sehe das Buch nicht so sehr als Jakobsweg-Roman, sondern als die Geschichte einer Frau, die spät, aber nicht zu spät erkennt, was für sie selbst wichtig ist.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Elamanu Elamanu

Veröffentlicht am 09.03.2020

Diana auf der Suche nach dem Glück....

Von einer auf die andere Sekunde ist Dianas Zukunft nicht mehr ganz so rosig wie von ihr erwartet. Denn als sie herausfindet, dass ihr Lebensgefährte Marc sie betrügt, muss sie sich gezwungenermaßen Gedanken ... …mehr

Von einer auf die andere Sekunde ist Dianas Zukunft nicht mehr ganz so rosig wie von ihr erwartet. Denn als sie herausfindet, dass ihr Lebensgefährte Marc sie betrügt, muss sie sich gezwungenermaßen Gedanken darüber machen, wie ihr weiteres Leben verlaufen soll. Mit dem restlichen Geld, welches ihr noch zur Verfügung steht, macht sie sich auf, um über eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg gedanklich ihre Zukunft neu zu planen. Ob ihr das gelingt?

"Das Glück wartet am Wegesrand" ist der erste Roman der Autorin Laura Weber. Von der ersten Seite an fand ich den Schreibstil unglaublich gut zu lesen, die Seiten - und somit auch Dianas PIlgerreise auf dem Jakobsweg - fliegen nur so dahin.Auch das Cover mit seiner tiefblauen Hintergrundfarbe und der tollen Gestaltung lenken sofort die Aufmerksamkeit auf das Buch.

Allerdings hat mir neben dem tollen Schreibstil ein wenig die Begeisterung der Hauptfigur Diana für den Jakobsweg gefehlt, hier ist der Funke - zumindest bei mir - nicht übergesprungen. Sowohl die Hauptfigur als auch die überwiegend sympathischen Nebencharaktere der Geschichte sind allesamt gut vorstellbar beschrieben. Es lag wohl eher an Diana (genannt Didi) selbst, denn ihre Gedanken haben sich meiner Meinung nach mehr um Eric und Raphael gedreht (zwei Männer, die sie gleich zu Beginn des Pilgerns kennenlernt) als um ihr eigenes Leben und vor allem die Zukunft, mit der sie sich auf dem Jakobsweg auseinandersetzen wollte.

Für mich war "Das Glück wartet am Wegesrand" eine gut unterhaltende Geschichte - bei der mir allerdings trotz Pilgern auf dem Jakobsweg der Jakobsweg ein wenig gefehlt hat.


Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kati-katharinenhof kati-katharinenhof

Veröffentlicht am 08.03.2020

Erfüllt leider nicht meine Erwartungen

Diana hat es geahnt, aber jetzt, wo es wirklich passiert ist, sieht die Welt gleich ein wenig düsterer aus. Marc hat sie abserviert und ihre Beziehung beendet. Doch wie beginnt man den neuen Lebensabschnitt, ... …mehr

Diana hat es geahnt, aber jetzt, wo es wirklich passiert ist, sieht die Welt gleich ein wenig düsterer aus. Marc hat sie abserviert und ihre Beziehung beendet. Doch wie beginnt man den neuen Lebensabschnitt, wenn man nicht weiß, was man eigentlich vom Leben erwartet ? Diana beschließt den Sinn des Lebens auf dem Jakobsweg zu suchen und schnürt die Wanderstiefel. Und es ist tatsächlich so, jeder Schritt weg vom alten leben tut weh, aber er öffnet nicht nur den Geist, sondern auch das Herz und macht Platz für etwa Neues...

"Das Glück wartet am Wegesrand" ist einer von vielen Jakobsweg-Romanen, die ich gelesen habe und ich muss sagen, dass er meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat. Diana wirkt in vielen Dingen fremdgesteuert, aufgezogen wie ein Uhrwerk und wenig sensibel. Das ändert sich nur wenig im Verlauf des Buches und ich finde nicht wirklich Zugang zu ihr. Ich kann nicht mir ihr den Weg des Loslassens gehen und somit bleibe ich als Leser ziemlich außen vor.
Zwar gibt es einige schönen Szenen (ausgelassenes Toben im Bachbett mit Raphael, das Abendessen auf der versteckten Terrasse), aber im Großen und Ganzen gleicht die Erzählung den anderen Büchern von Hape Kerkeling und Graeme Simsion. Gerade zu Simsions Buch "Zum Glück gibt es Umwege" gibt es viele identische Handlungen (Krebspatient, selbstgebastelter Rollstuhl, verknackster Knöchel) und diese Parallelen stören mich doch sehr. Es mag sein, dass der Pilger auf seinem Weg gleichartige Szenen erlebt, aber man kann sie doch abwechslungsreicher für den Leser gestalten, sodass die Gleichheit nicht so offensichtlich wird.
Der Weg des Loslassen und des Neubeginns ist für Diana und ihre Pilgerfreunde steinig, zeigt aber auf, dass man erst mit allem Alten abschließen muss, bevor man etwas Neues beginnen kann.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Laura Weber

Laura Weber ist ein Maikind der frühen Achtziger Jahre. Aufgewachsen in einer Kleinstadt, um nach der Schule aufgeregt in die große weite Welt zu ziehen. Schon in der Schulzeit schrieb sie Geschichten und gewann sogar einmal einen Schreibwettbewerb. Doch diese Leidenschaft wurde leider durch Studium und Beruf verschüttet - bis sie sich entschied, endlich ihren Traum vom Schreiben zu verwirklichen.Wenn sie nicht gerade am Laptop sitzt, findet man sie in der Küche, wo sie neue Rezepte …

Mehr erfahren
Alle Verlage