Die kleinen Geheimnisse des Herzens
 - Celia Anderson - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

13,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Frauenromane
480 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-8990-6
Ersterscheinung: 30.04.2020

Die kleinen Geheimnisse des Herzens

Roman
Übersetzt von Kerstin Ostendorf

(44)

Eine zauberhafte Geschichte über die Liebe, das Leben und den Wert wahrer Freundschaft
May Rosevere, eine rüstige Dame in gesegnetem Alter, genießt ihren Lebensabend in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall. Als Emily, die Enkelin ihrer Nachbarin, anreist, um ihr Leben neu zu ordnen, beobachtet May Emilys Bemühungen mit Interesse und Wohlwollen. Denn seit einem tragischen Vorfall vor ein paar Jahrzehnten, in den die Familien beider Frauen verwickelt waren, fühlt sich die alte Dame Emilys Familie gegenüber schuldig. May würde die Zeit wahnsinnig gerne zurückdrehen. Aber da es für sie selber schwierig ist, ihr Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen, beschließt sie, stattdessen Emily zu helfen – wenn auch mit etwas unkonventionellen Methoden …
"Warmherzig, romantisch und auf die allerbeste Art ein bisschen anders" Katie Fforde
"Ein Juwel von einem Buch" USA Today

Rezensionen aus der Lesejury (44)

swiaty_library swiaty_library

Veröffentlicht am 28.08.2020

Die kleinen Geheimnisse des Herzens

Was habe ich mich gefreut, als ich erfahren habe, dass ich dieses Buch mit diesem wundervollen Cover lesen darf. Der Klappentext hat mich sehr begeistert und voller Vorfreude, fing ich an das Buch zu lesen. ... …mehr

Was habe ich mich gefreut, als ich erfahren habe, dass ich dieses Buch mit diesem wundervollen Cover lesen darf. Der Klappentext hat mich sehr begeistert und voller Vorfreude, fing ich an das Buch zu lesen. Leider wurden wir nicht ganz warm miteinander. Es lag an der Geschichte, aber auch an den Protagonisten. Die Einzigen, die für mich wirklich greifbar waren, waren Andy und Temsin. Die beiden mochte ich wirklich gerne. Mit May, die wir zu Anfang kennenlernen, konnte ich nichts anfangen, geschweige mit ihrer Art für eine Dame mit fast 111 Jahren. Mir war sie zu starr. Auf den ersten Seiten dachte ich noch, dass es sich gibt und ich mit ihr mit der Zeit warm werden würde, doch das war leider nicht der Fall. Und mit der Geschichte war das genau dasselbe. Mich hat sie einfach nicht abgeholt, wenngleich ich es mir anders gewünscht hätte, zumal der Klappentext etwas total Schönes verspricht. Und die Geschichte spielt in Cornwall. Der einzige Pluspunkt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Filip2806 Filip2806

Veröffentlicht am 13.08.2020

Irreführende Perspektivwechsel

Der Roman „Die kleinen Geheimnisse des Herzens“ spielt in einem kleinen Hafendorf an der englischen Küste. Das Buch lässt einen in das idyllische und malerische Dorf Pengelly eintauchen. Den Bewohnern ... …mehr

Der Roman „Die kleinen Geheimnisse des Herzens“ spielt in einem kleinen Hafendorf an der englischen Küste. Das Buch lässt einen in das idyllische und malerische Dorf Pengelly eintauchen. Den Bewohnern dieses Dorfes ist eine gute Nachbarschaft besonders wichtig, sodass sie bemüht sind sich füreinander einzusetzen und sich gegenseitig in jeder Situation helfen. So entstehen zwischen den älteren Bewohnern enge Verbindungen, damit Niemand in Einsamkeit altert. Auch zwischen der bereits 110 Jahre alten May und ihrer Nachbarin Julia entsteht, trotz einer in der Vergangenheit bestehenden Abneigung, eine enge Freundschaft. Auch Emily verschlägt es in das kleine Dorf, da sie sich um ihre Großmutter Julia sorgen macht, welcher es nach dem Tod ihres Ehemannes an Lebensfreude fehlt. Zusammen mit dem alleinerziehenden und gleichaltrigen Andy, welcher in der Nachbarschaft wohnt kümmert sie sich um die beiden älteren Damen. Gemeinsam machen es sich die Charaktere zum Projekt die Familienbriefe von Julias Familie durchzugehen, um ein lang verschwundenes Erinnerungsstück durchzugehen. Auch May hat einen Grund, sich mit den Briefen zu beschäftigen, da sie eine ganz besondere Gabe besitzt.
Die Erzählweise der Autorin ist sehr einfach, aber auch bildlich gestaltet, sodass man als Leser schnell in die Geschichte eintauchen kann. Dadurch ließt sich das Buch flüssig und es entsteht eine angenehme Atmosphäre. Durch die Gabe von der alten Dame May bekommt die Geschichte etwas magisches und besonderes.
Die Charaktere des Buches sind ausführlich beschrieben, sodass man sich diese gut vorstellen kann. Die alten Damen, sowie Andy mit seiner Tochter und Emily wachsen einen ans Herz, da alle einen speziellen und lebendigen Charakter bekommen haben. Da die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, konnte man sich in die verschiedenen Charaktere noch intensiver hineinversetzen. Dadurch wurden sie mir noch liebenswerter. Leider wechselte die Perspektive, aus welcher die Geschichte geschrieben wurde teilweise abrupt innerhalb eines Kapitels. Diese Stellen führten manchmal zu Missverständnissen. Zudem wurde dadurch der Lesefluss unterbrochen und man wurde „aus der Geschichte rauskatapultiert“. Besonders hat mir das Lesen der Brief gefallen, da man sich selbst auf die Spur der Geheimnisse begeben konnte. Gerne hätte ich mehr von diesen in der Geschichte gehabt.
Die Geschichte hatte einen langen Einstieg der sich leider teilweise etwas gezogen hat, jedoch bereits viele Geheimnisse angekratzt hat, sodass sich eine gewisse Spannung aufgebaut hat. Im weiteren Verlauf gab die Autorin dem Leser immer wieder einzelne Hinweise zu den einzelnen Geheimnissen, diese wurden jedoch erst am Ende vollständig geklärt. Leider wurden die vielen Handlungsstränge, die in der Geschichte parallel verliefen am Ende kurz und knapp erläutert, sodass man als Leser das buch mit vielen Fragen schließt. Einige Handlungsstränge schienen mir überflüssig und zogen das Buch nur in die Länge. Wenigere Handlungsstränge, welche bis zum Schluss ausführlich beschrieben werden, hätten das Buch zu einem gelungenen Abschluss geführt. Zudem war im gesamten Buch kein Main-Plot zu erkennen, sodass ich mich oft fragte, wohin mich das Buch führen möchte.
Allgemein ein schönes entspanntes Buch, welches den Leser unwesentlich fordert. Daher eher eine leichte Lektüre. Dennoch haben mich besonders die Figuren und der Schreibstil der Autorin an das Buch gefesselt. Besonders das Lesen der Briefe der Familie ließ einen richtig in die Geschichte eintauchen. Aufgrund der Häufung von Handlungssträngen, der teilweise irreführenden Perspektivwechsel und des abrupten Endes gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen.


Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

belli4charlotte belli4charlotte

Veröffentlicht am 13.08.2020

Erinnerungsdiebstahl

"May Rosevere, eine rüstige Dame in gesegnetem Alter, genießt ihren Lebensabend in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall. Als Emily, die Enkelin ihrer Nachbarin, anreist, um ihr Leben neu zu ordnen, beobachtet ... …mehr

"May Rosevere, eine rüstige Dame in gesegnetem Alter, genießt ihren Lebensabend in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall. Als Emily, die Enkelin ihrer Nachbarin, anreist, um ihr Leben neu zu ordnen, beobachtet May Emilys Bemühungen mit Interesse und Wohlwollen. Denn seit einem tragischen Vorfall vor ein paar Jahrzehnten, in den die Familien beider Frauen verwickelt waren, fühlt sich die alte Dame Emilys Familie gegenüber schuldig. May würde die Zeit wahnsinnig gerne zurückdrehen. Aber da es für sie selber schwierig ist, ihr Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen, beschließt sie, stattdessen Emily zu helfen - wenn auch mit etwas unkonventionellen Methoden ..." (Quelle:Verlag)



May schließt man recht schnell ins Herz, obschon man als Leser nicht so richtig dahinter kommt warum sie so eigen ist.

Sie versteckt sich und macht ihre eigene Welt. Sie pflegt zwar Kontakte, aber nur um eben von denen Erinnerungsstücke zu klauen und damit ihr Leben zu verlängern. Klingt nicht nur komisch, sondern ist es auch.

May ist liebswert, denn sie ist eben auch einsam.

Ihre Nachbarin ist nicht weniger einsam, aber die beiden hegen eine jahrelange Feindschaft und das obschon es einfach eine Aussprache auch getan hätte.

Nur durch Zufälle und guter Fügung kommen sie sich näher als plötzlich alte Briefe auftauchen und die Suche nach einen vermissen Ring als Familieneerbstück und so erkennen die beiden älterenen Damen, dass das Leben auch im hohen Alter noch viel Neues bereit hält.

Und so schwelgen sie nicht nur in Erinnerungen, sondern versuchen auch gleich mal Armor zu spielen.



Ein berührende Geschichte über die Vergangenheit, Träume und Sehnsüchte.

Berührend und emotional geschrieben, mit kleinen langatmigen Passagen, die das Lesevergnügen etwas abflachen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

BiblioJess BiblioJess

Veröffentlicht am 30.07.2020

Schönes Wohlfühlbuch mit vielen Handlungssträngen

In dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall hat gute Nachbarschaft einen besonders hohen Stellenwert. Die meisten der schon älteren Einwohner*innen pflegen eine enge Verbindung, damit niemanden im Alter die ... …mehr

In dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall hat gute Nachbarschaft einen besonders hohen Stellenwert. Die meisten der schon älteren Einwohner*innen pflegen eine enge Verbindung, damit niemanden im Alter die Einsamkeit überfällt. Dorthin verschlägt es Emily, die sich um ihre verwitwete Großmutter Julia Sorgen macht und außerdem eine Auszeit ihres Alltags braucht. Mithilfe des alleinstehenden, gleichaltrigen Andy will sich Emily um Julia kümmern. Und dann ist da noch May, sage und schreibe 110 Jahre alt, die eine lange Fehde mit Julia verbindet, über die scheinbar niemand reden möchte. Doch das ist nicht das einzige Geheimnis, das May umgibt.



Celia Anderson hat ein richtiges Wohlfühlbuch geschrieben. Die Sprache ist leicht, angenehm und liest sich flüssig. Die Autorin kann sich definitiv ausdrücken und schafft eine schöne Atmosphäre in dem kleinen englischen Dörfchen. Es geht ums Älterwerden, Einsamkeit, Nachbarschaft, Liebe, Ängste, Zusammenhalt.

Auch die Charaktere sind alle interessant und haben ihre Eigenheiten, die sie liebenswürdig machen. Nur wusste ich lange nicht, wohin mich das Buch eigentlich führen will, denn eine stringenter Haupt-Plot war irgendwie nicht erkennbar. Es gab so viele verschiedene Handlungsstränge, dass ich die Handlung am ehesten noch mit „Einblick in das Dorfleben und die Familien dort“ beschreiben kann. Und überraschenderweise gab es ein fantastisches Element, das man bei dem etwas irreführenden Klappentext nicht erwartet hätte. Es hat mich nicht gestört, es war gut gemacht. Aber unbedingt nötig wäre es jetzt auch nicht gewesen.

Am Ende waren die vielen aufgemachten Handlungsstränge das, was etwas unglücklich gelaufen ist, da viele von ihnen sich am Ende des Buches zu einem Ball zusammenknubbelten, nochmal was neues völlig überraschend dazu kam, und man am Ende mit diesem großen Wust an Inhalt zurückblieb. Es gab zwar ein Happy End und für das meiste auch eine Auflösung, aber etwas weniger hätte dem Buch vielleicht auch gutgetan.



Aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Das Buch hat mich nicht übermäßig gefordert oder emotional aufgerüttelt, aber es war sehr schön zu lesen. Eben ein Wohlfühlbuch. Gut, um mal abzuschalten und sich eine Pause von den Büchern zu gönnen, die einem auf dramatische Weise das Herz brechen oder auf eine Gefühlsachterbahn schicken. Von mir eine Empfehlung als Entspannungs-Lektüre.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

esb07 esb07

Veröffentlicht am 13.07.2020

Eine magische Wohlfühlgeschichte mit liebevollen Charaktere

Mit 110 Jahren hat May Rosevere zwar ein oder andere Wehwehchen aber geistig ist sie total Fit und will sie unbedingt die magische Zahl von 111 Jahren erreichen. Sie genießt ihre Lebensabende in dem kleinen ... …mehr

Mit 110 Jahren hat May Rosevere zwar ein oder andere Wehwehchen aber geistig ist sie total Fit und will sie unbedingt die magische Zahl von 111 Jahren erreichen. Sie genießt ihre Lebensabende in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall und zum Glück wohnt es alleinerziehende Andy mit zuckersüßen Tamsin nebenan, die die jede freie Minute beim May vorbeischauen. Als ein Projekt mit Leihomas/Opas in dem Dorf eingenommen wurde, wurde auch May dran beteiligt und so wurde sie Leihoma vom 85-jährigen Julia, mit dem sie Jahrzehnten sehr angespannte Verhältnisse hat. Seit einem tragischen Vorfall, in den die Familien die beiden Frauen verwickelt waren, gehen die Damen gegenseitig aus dem Weg, obwohl May gegenüber Julias Familie schuldig fühlt. Erst durch die Ankunft von Julias Enkelin Emily aus New York, kommen die alten Damen richtig zusammen und sogar schließen sie deren Art und Weise eine Freundschaft. May weiß, dass es ihr nicht viel Zeit übrigbleibt, um ihr Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen, deswegen beschließt sie Emily zu helfen und ihr Neustart in Cornwall so gut wie möglich unterstützen. Doch ihre Unterstützungsmethode und ihre Aktionen dafür sind ganz und gar nicht alt herkömmlich wie ihre Alter...

Und so reiste ich nach malerischen Cornwall um mit dem beiden zauberhaften alten Damen Tee zutrinken:). Deren Dorf ist klein, jeder kennt jeden aber ein besondere, bezaubernde alte Dame steht in der Mitte: May. Sie hat ihren jungen Jahren genossen, hat eine Gabe, die niemand Bescheid weiß und sie ist überhaupt nicht auf dem Mund gefallen. Eine Protagonistin, die mein Urgroßmutter sein kann und ich sie schon ab ersten Seiten in mein Herz geschlossen habe. Sehr selten habe ich über so eine alte Dame gelesen und sie geliebt. Aber nicht nur May, sondern all die Charaktere haben mich deren Bann gezogen, sodass ich das Buch innerhalb zwei Tagen durchgelesen habe.

Mays Gabe steht zwar nicht in der Mitte von der Story aber verleiht die Geschichte eine Prise Mystik und macht die Handlung interessanter. Der Aufbau des Buches ist sehr abwechslungsreich und es gibt viele unerwartete Wendungen, sodass man keine Langeweile beim Lesen kriegt. Dank den Perspektivenwechseln konnte man die Charaktere nahe kennenlernen und deren Gefühlswelt besser verstehen. Die leichte, gefühlvolle aber auch mit Humor gesüßte Schreibstil rundet die Geschichte hervorragend ab.

Eine liebevolle, warmherzige, wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Einsamkeit im gewissen Alter. Die Geheimnisse, die Schuldgefühle, die Zusammenhalt die Dorfbewohner und besonders das alltägliche Leben die älteren Menschen mit dem Jüngeren Generationen sind so Geschick zusammen gefügt, die mich von Anfang in den Bann gezogen und bis zum Ende gefesselt hat. Wer die Familienromane mag, ist hier absolut richtig. Ich hab das Buch geliebt und kann ohne Zögern weiterempfehlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Celia Anderson

Celia Anderson - Autor
© Celia Anderson

Celia Anderson lebt mit ihrem Mann und einer unsozialen Katze im britischen Derbyshire, besucht aber ihre Töchter in Brighton so oft wie möglich, um am Meer zu sein. Bevor sie sich in Vollzeit dem Schreiben zuwandte, war die Autorin lange Zeit Lehrerin und stellvertretende Schulleitung. Celia Anderson liebt Kuchen, Wein, den Eurostar und Lesen, am liebsten alles zur gleichen Zeit. www.facebook.com/CeliaJAndersonAuthorwww.instagram.com/cejanderson

Mehr erfahren
Alle Verlage