Die Saphirtochter
 - Dinah Jefferies - eBook

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6,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Frauenromane
398 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7198-7
Ersterscheinung: 28.06.2019

Die Saphirtochter

Roman
Übersetzt von Angela Koonen

(38)

Ceylon, 1935. Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, ist glücklich verheiratet mit dem Geschäftsmann Elliot. Als dieser tödlich verunglückt, erfährt sie nach und nach, dass er ein Doppelleben führte. Eines Tages besucht Louisa die koloniale Zimtplantage Cinnamon Hills, an der ihr Mann Anteile besaß, und lernt den raubeinigen Naturburschen Leo kennen, der mehr über Elliot zu wissen scheint, als er vorgibt. Und während die herrliche Plantage mit Blick auf den Indischen Ozean ihren magischen Zauber entfaltet, gerät Louisas Herz nicht nur wegen Elliots schockierendem Verrat zunehmend in Aufruhr ...

Rezensionen aus der Lesejury (38)

ZuHaLiKo ZuHaLiKo

Veröffentlicht am 13.10.2019

Die Saphirtochter

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ich bin mit dem Einstieg in Ceylon gelandet. Louisa hat mir als Charakter das ganze Buch hindurch sehr gut gefallen und ich habe es gern gelesen, da ich mich wirklich ... …mehr

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ich bin mit dem Einstieg in Ceylon gelandet. Louisa hat mir als Charakter das ganze Buch hindurch sehr gut gefallen und ich habe es gern gelesen, da ich mich wirklich auf ein solches leichtes Buch gefreut habe. Die Geschichte beginnt mit einer seichten Vorstellungsrunde. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch der weitere Verlauf war plausibel. Louisas Entscheidungen konnte ich gut nachvollziehen und das Ende war zufriedenstellend.

Im Großen und Ganzen habe ich nichts zu bemängeln. Es ist natürlich nicht die anspruchvollste Lektüre, aber für einen Abend mit einem Buch kann ich es nur empfehlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lerchie Lerchie

Veröffentlicht am 28.07.2019

Schöner Roman

Die Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, Louisa Reeves, ist mit dem Geschäftsmann Elliot glücklich verheiratet. Doch dann geschieht ein tödliches Unglück und sie erfährt von dem Doppelleben ihres ... …mehr

Die Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, Louisa Reeves, ist mit dem Geschäftsmann Elliot glücklich verheiratet. Doch dann geschieht ein tödliches Unglück und sie erfährt von dem Doppelleben ihres Mannes, der sie belogen und betrogen hat. Sie besucht die Zimtplantage von der ihr Elliot erzählt hat, dass er daran Anteile besäße, und lernt den Betreiber Leo kennen. Dieser weiß mehr über Elliot als er preisgibt. Und während die Plantage auf Louisa wirkt, gerät ihr Herz nicht nur wegen Elliots Verrat in Aufruhr….

Meine Meinung
Es ist dies das zweite Buch, das ich von Dinah Jefferies gelesen habe. Und wie das erste Buch hat mich auch dieses nicht enttäuscht. Die Spannung wurde sehr langsam aufgebaut, denn der Unfall, Elliot betreffend, geschah erst viele Seiten später. Doch auch diese Seiten waren notwendig um zu erfahren, wie Elliot Louisa getäuscht hat. Vorne der liebende Ehemann und trauernde Vater und hintenrum täuschte er seine Frau wo es nur ging. Aber das soll der Leser selbst lesen. Das Buch ist unkompliziert geschrieben, keine Unklarheiten im Text. Ich konnte mich gut in Louisa hineinversetzen. Ebenso in ihren Vater Jonathan, der Elliot nie ganz getraut hatte. Und doch führt Louisa das letzte Projekt fort, das Elliot noch angestoßen hatte, denn davon war sie selbst begeistert. Gefallen hat mir, wie sie sich des Jungen annahm, der sie zuerst ablehnte. Aber auch dazu schreibe ich nichts mehr, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden Fall war dieses Buch spannend bis zum Ende und ich habe es sehr gerne gelesen. Es hat mir großen Spaß gemacht und mich gut unterhalten. Von mir daher eine Leseempfehlung und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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eiger eiger

Veröffentlicht am 24.07.2019

Schicksalsjahre einer Frau

2019 erschien „Die Saphirtochter“ von Dinah Jefferies in deutscher Übersetzung im Bastei-Lübbe-Verlag. Das englische Original, 2018 veröffentlicht, hat den Titel „The Sapphire Widow“.

Ceylon 1935. In ... …mehr

2019 erschien „Die Saphirtochter“ von Dinah Jefferies in deutscher Übersetzung im Bastei-Lübbe-Verlag. Das englische Original, 2018 veröffentlicht, hat den Titel „The Sapphire Widow“.

Ceylon 1935. In der Hafenstadt Galle an der Süd-West-Küste der Insel lebt Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers. Sie ist glücklich mit Elliot verheiratet, aber die beiden haben keine Kinder. Darüber ist Louisa sehr betrübt und sie leidet psychisch noch immer unter einer Fehlgeburt.
Eines Abends verunglückt Elliot tödlich in einem fremden Wagen. Louisa ahnt noch nicht, dass ihre heile Welt in tausend Scherben zerbricht. Wer war ihr Mann wirklich?

Es tauchen dubiose Geschäftspartner auf bei denen Ihr Mann Schulden haben soll. Das gemeinsame Konto ist leer. Anteile an einer Zimtplantage, die er immer wieder aufsuchte, gibt es gar nicht. Bei einem ihrer Besuche dort lernt sie den Besitzer Leo, einen nachdenklichen Naturburschen, näher kennen.
Dort lebt auch noch seine Cousine, eine Malerin, die sehr krank ist und sich kaum um ihren Sohn kümmern kann. Louisa hat Mitleid und kümmert sich um die unzugängliche Frau, die mehr mit ihr gemeinsam hat, als es den Anschein hat.

Dinah Jefferies Roman entführt den Leser mit zauber- und sehr bildhaften Beschreibungen in eine ferne und exotische Welt. Wenn Louisa mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, sehe ich das alte Fort in Galle oder ihren Garten mit betörenden Blumen direkt vor mir. Der Erzählstil macht den großen Reiz des Romans aus. Er ist sehr flüssig zu lesen und fesselt schnell. Die fremde Welt Ceylons ist plötzlich ganz nah.
Doch die Handlung entwickelt sich leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Viele der aufgeworfenen Fragen zu Louisas Leben nach dem Tod von Elliot werden nicht beantwortet. Anderes passiert zu schnell und zu glatt.
Louisa ist eine starke Frau mit vielen modernen Zügen. Sie hat den Traum ein kleines Kaufhaus zu eröffnen und verwirklicht diesen auch. Doch woher kommt das Geld trotz der vielen Schulden? Wie schafft sie es Bauarbeiten zu koordinieren, sich den Liebesproblemen ihrer Schwägerin Margo zu widmen und um ihre Schwiegermutter, die immer wieder zu längeren Besuchen kommt, zu widmen? Nicht zu vergessen die zarte Beziehung, die sich zu Leo entwickelt.

Die Autorin versucht eine komplexe und vielseitige Geschichte zu erzählen, die auch sehr interessante Nebenfiguren und –handlungen enthält, doch es ihr gelingt es nicht alle Fäden in der Hand zu behalten und zu entwickeln.
So ist das Ende leider etwas zu harmonisch und es bleiben noch viele Fragen offen.

Fazit:
Diese Lebens- und Liebesgeschichte einer Frau ist allen zu empfehlen, die mehr über ein fremdes Land und eine starke Frau, die Nichts entmutigen kann, erfahren möchten. Der Mut und die Kraft Louisas sind bewundernswert und zeitlos. Dennoch hat mich das Ende nicht wirklich überzeugt. Aber als Geschichte eines Lebens in exotischer Umgebung kann ich den Roman empfehlen, denn er entführt in ferne Welten und bietet gute Unterhaltung, die den Alltag vergessen lässt. Gern vergebe ich 4 Sterne.


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leseprinzessin leseprinzessin

Veröffentlicht am 24.07.2019

Schöne Urlaubslektüre

Das Buch spielt im Jahr 1935 in Ceylon. Dort lebt Louisa, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, mit ihrem gemeinsam Mann Elliot. Beide wollen gemeinsam ein Kaufhaus eröffnen, jedoch verunglückt ... …mehr

Das Buch spielt im Jahr 1935 in Ceylon. Dort lebt Louisa, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, mit ihrem gemeinsam Mann Elliot. Beide wollen gemeinsam ein Kaufhaus eröffnen, jedoch verunglückt Elliot vorher tödlich. Für Luisa bleiben jede Menge Geheimnisse zurück, die sie letztendlich nach Cinnamon Hills, einer Zimtplantage führen.


Die Autorin schafft es den Leser durch ihren detaillierten und bildhaften Schreibstil direkt nach Sri Lanka zu versetzten, indem sie stark auf die Düfte, Vegetation, Farben, Umgebung und Klimaverhältnisse in dem Land eingeht.
Aufgrund dessen fällt es einem leicht sich in Louisas Land zu verlieben. Louisa selber ist eine sehr träumerische und ab und an in ihrer Gefühlswelt lebende Person. Immer wieder kehren ihre Gedanken zu den drei Fehlgeburten wieder, bevor das eigentliche Leid beginnt. Nachdem ihr Mann tödlich verunglückt, wird hauptsächlich Louisas Trauer thematisiert. Dadurch ist die Handlung sehr emotional und eine allmähliche Spannung wird durch aufkommende Geheimnisse aufgebaut.
Die Liebesgeschichte ist sehr zurückhaltend, zärtlich und leicht beschrieben. Sie hat eine Nebenrolle in dem Roman und passt wunderbar in die Handlung, da sie nicht dominiert.
So schön, das Buch auch ist, gibt es auch einige Kritikpunkte. Leider waren viele Ereignisse vorhersehbar und auch das Ende wirkte nicht überzeugend. Stadt dessen schien es so, als ob die Autorin das Buch schnell beenden wollte. Des Weiteren wird das Land nicht wirklich zur Zeit 1935 beschrieben, da die Kultur, Bräuche, Traditionen und Gegebenheiten dieses Jahrhunderts beiseite gelassen wurden.


Zusammenfassend ist das Buch eine schöne Lektüre, vor allem für die heißen Sommer-stunden im Urlaub. Wer gerne in exotische Länder reist und Romane mit seichten Liebesgeschichten mag wird "Die Saphirtochter" lieben.



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Gamora Gamora

Veröffentlicht am 22.07.2019

Ein Buch zum weg Träumen

Der Roman spielt in Galle, Cylon im Jahre 1935 - ein Handlungsort, der einem leider viel zu selten in Romanen begegnet. Hier treffen wir auf Louisa, die gemeinsam mit ihrem Mann Elliot die Idee eines Kaufhauses ... …mehr

Der Roman spielt in Galle, Cylon im Jahre 1935 - ein Handlungsort, der einem leider viel zu selten in Romanen begegnet. Hier treffen wir auf Louisa, die gemeinsam mit ihrem Mann Elliot die Idee eines Kaufhauses ins Leben ruft. Doch bevor es zur Umsetzung dieser kommt, verunglückt Elliot tötlich. Was von ihm für Louisa zurück bleibt, sind jede Menge Geheimnisse und die wirkliche Wahrheit hinter ihrem eigenen Leben. 

Wenn ich in diesem Buch lese, rieche, höre und sehe ich Sri Lanka - die Gerüche von Zimt, die Schönheit der Natur und das Meeresrauschen auf der Wallmauer von Galle.  Von der ersten Seite an gelingt es der Autorin den Leser in das ferne Cylon zu versetzen. Gerüche werden detailiert beschrieben, jede Kleinigkeit im Buch, die das Land selbst, seine Bräuche, Traditionen und Gepflogenheiten betrifft, wirken realistisch und sind detailgetreu dargestellt. Man spürt das Land förmlich um sich herum. 

Um so leichter fällt es, sich in Louisas Leben zu verlieben. Wäre da nicht die schmerzliche Fehlgeburt, an der sie noch nagt. Hier lernen wir einige Kapitel lang Louisas Gefühlswelt und ihren Charakter kennen, bevor das eigentliche Drama beginnt. Von diesem Zeitpunkt an schwengt das Buch mitunter sehr ins Dramatische. Der Autorin gelingt es das gesamte Buch über stark zu emotionalisieren und dabei eine wahnsinnige Spannung aufzubauen, die wie ich finde nicht jedem klassischen Liebesroman gegeben ist. Denn, wie der Klappentext schon verrät, spielt auch die Liebe eine sehr große Rolle. 

Die Liebesgeschichte ist sehr sanft und seicht erzählt. Sie dominiert den Roman nicht zu stark, hat aber dennoch ihre Daseinsberechtigung und macht die Geschichte zu dem was sie ist - eine Geschichte zum Wegträumen, verlieben und schmachten. 

Hier stimmt für mich das Verhältnis von Liebe, Drama und Historik, wenn auch die Geschichte Cylons eine kaum nennenswerte Rolle spielt. Dennoch war es interessant das Land zu dieser Zeit kennenzulernen. 

Ganz ohne Kritik kommt diese Rezension dennoch leider nicht aus. Zwar konnte mich der Schreibstil weitestgehend überzeugen - schildert er das Land doch so eindrucksvoll -, doch bei den Dialogen harperte es dafür sehr. Diese wirkten häufig gesteltzt und emotionslos, was mich in Anbetracht der doch eigentlich so emotionalen Geschichte sehr verwunderte. Fast sämtliche direkte Rede wirkt eher künstlich, als dass man annehmen könnte, das so wirklich jemand spricht - nicht einmal 1935. Ein Beispiel, dass mir hängen geblieben ist, war die Frage: "Ist das eine Suggestivfrage?" Das Wort ist mir bisher ausschließlich im wissenschaftlichen Kontext begegnet und ich kann mir wirklich schwer vorstellen, dass man dies im Alltag mal wirklich verwendet. 

Weiter kritisch zu betrachten ist leider auch das Ende. Wie bei vielen Romanen vermittelt auch dieser mir den Eindruck, dass er die Geschichte schnell abschließen möchte, jedoch nicht, ohne noch einmal eine ordentliche Portion Drama einzubringen. Louisa verhält sich ihrem Charakter nicht mehr ganz gerecht, wirkt zickig und reagiert übertrieben. Doch das Problem verfliegt nahezu. Die ganze Situation kommt mir daher sehr gekünselt und an den Haaren herbeigezogen vor.

Trotz allem hatte ich sehr schöne Lesestunden mit diesem Buch und kann es damit wärmstens jedem empfehlen, der gute Liebesgeschichten mag. Wer Sri Lanka kennt, wird dieses Buch lieben. Und wer es noch nicht kennt, wird sich dank des Buches in es verlieben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Dinah Jefferies

Dinah Jefferies - Autor
© Richard Jefferies/ Matthew Jolly

Dinah Jefferies wurde 1948 in Malaysia geboren und wuchs in England auf. Sie studierte Theaterwissenschaft und Englische Literatur und arbeitete als Lehrerin, Fernsehmoderatorin und Künstlerin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin mit ihrem Ehemann in Gloucestershire. Ihre Romane sind regelmäßig auf der SUNDAY-TIMES-Bestsellerliste vertreten und erscheinen in über zwanzig Ländern.

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