Tulpengold
 - Eva Völler - eBook

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8,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Historische Romane
476 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5598-7
Ersterscheinung: 23.02.2018

Tulpengold

Roman

(63)

Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert ...

Rezensionen aus der Lesejury (63)

Jenny12 Jenny12

Veröffentlicht am 04.04.2020

Ein historisches Highlight

Es ist Herbst in Amsterdam im Jahre 1636 . Der bekannte Maler Rembrandt van Rijn bekommt den 17-jährigen Pieter als seinen neuen Lehrjungen. Schnell wird klar, dass Peter nicht nur ein enormes Zeichentalet ... …mehr

Es ist Herbst in Amsterdam im Jahre 1636 . Der bekannte Maler Rembrandt van Rijn bekommt den 17-jährigen Pieter als seinen neuen Lehrjungen. Schnell wird klar, dass Peter nicht nur ein enormes Zeichentalet besitzt, sondern auch viele andere Besonderheiten hat.Zu einer seiner Leidenschaften zählt die Mathematik und damit hängt auch sein ungebremster Eifer zusammen, Morde aufzuklären, die in irgendeiner Weise mit dem neu ausgebrochenem Tulpenwahn des Landes zu tun haben.

Eva Völler hat einen wundervollen historischen Roman geschaffen, der mich von Anfang bis Ende absolut gefangen genommen hat.
Pieter als außergewöhnlich intelligenter Junge, allerdings emotional ziemlich weltfremd, hat im Sturm mein Herz erobert.In allen Beschreibungen des wunderschönen Amsterdam der damaligen Zeit, fühlte ich mich an Ort und Stelle versetzt und war quasi auch Teil des Hauses Rembrands.
Das Aufklären der Morde war perfekt mit in den Lebensalltag eingeflochten, dass es einfach nur Freude machte mit zu spekulieren.
Was den Abschluss betrifft, war er logisch, rund und genau so, wie ich es mir gewünscht habe.

Von mir erhält "Tulpengold" alle nur erdenklichen Leseempfehlungen für alle Liebhaber von historischen Romanen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MartinaSuhr MartinaSuhr

Veröffentlicht am 03.12.2019

Spannend bis zum Schluss

Durch Zufall bin ich über die Leseprobe gestolpert und einmal angefangen, konnte ich einfach nicht mehr aufhören.
Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht. Dank des stimmungsvollen und atmosphärischen ... …mehr

Durch Zufall bin ich über die Leseprobe gestolpert und einmal angefangen, konnte ich einfach nicht mehr aufhören.
Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht. Dank des stimmungsvollen und atmosphärischen Schreibstils wird man direkt in die damalige Zeit katapultiert. Eva Völler beschreibt die Szenerie und die Figuren so detail- und facettenreich, dass man das Gefühl hat, die Story als stiller Beobachter mitzuerleben.
Die beschriebenen Charaktere sind eigenwillig. Ich glaube, das trifft es ganz gut, denn sie sind allesamt geheimnisvoll und voller Ecken und Kanten. Vor allem der talentierte Pieter erweckt mit seinen Eigenheiten bei mir gemischte Gefühle. Er hat das „Asperger Syndrom“ und vereint dadurch geniale wie auch anstrengende Eigenschaften, die sehr authentisch dargestellt sind. Aber für mich liegt genau darin die Faszination, denn nichts wird künstlich romantisiert, im Gegenteil, man hat das Gefühl einen echten Einblick in die damalige Gesellschaft zu erhaschen.
Das Thema „Tulpenfieber“ war mir bis zu diesem Buch vollkommen unbekannt. Tulpenzwiebeln als Spekulationsobjekte, deren Preise regelrecht explodiert sind – für mich fast unvorstellbar und doch die perfekte Grundlage für diesen Kriminalfall.
Generell ist zu sagen, dass die Autorin eine gelungene Mischung aus historischem Ambiente, einer spannenden und geheimnisvollen Handlung und facettenreichen Charakteren geschaffen hat. Mich hat dieser Roman fasziniert, begeistert und von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Ich kann diesen historischen Kriminalroman wirklich nur wärmstens empfehlen.

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eulenmatz eulenmatz

Veröffentlicht am 26.07.2018

Toller historischer Roman!

INHALT:
Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft ... …mehr

INHALT:
Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert ...

MEINUNG:
Bisher habe ich von Eva Völler nur ihre Romane rund um Anna und Sebastiano (Zeitenzauber Trilogie und Time School Reihe) gelesen. Tulpengold war also mein erster historischer Roman der Autorin für Erwachsene. Das Cover ist wunderschön und strahlt genau das aus, was die Geschichte auch beinhaltet: Die goldenen Jahre des Tulpenzeitalters in den Niederlanden.

Mit Pieter hat die Autorin für mich einen der besten Protagonisten geschaffen, den ich je in einem Roman erlebt habe. Pieter kann man in zwei Worten zusammenfassen: Anders und besonders. Pieter wird von seinem Leumund nach dem Tod seines Vaters in die Lehre bei dem berühmten Maler Rembrandt van Rijn geschickt. Pieter ist wie gesagt anders. Er denkt vor allem anders. Ohne dass es genau so genannt wird, aber mir erschien es als hätte er möglicherweise den ein oder anderen autistischen Zug an sich. Pieter hat einen messerscharfen Verstand, der auch die ein oder andere lustige, manchmal aber auch für Pieter prekäre Situation hervorruft. Es gibt viele gesellschaftliche Normen und ungeschriebene Gesetze, nach denen wir leben und die für uns selbstverständlich sind, aber Pieter denkt da anders. Oft habe ich mich beim Lesen erwischt, dass er recht hat und vieles auch gar keinen wirklichen Sinn macht.

Mir gefiel, dass man Pieter aber nicht ausgrenzte auf Grund seiner Besonderheiten. Seine Umgebung fand ich ihn zwar manchmal seltsam, aber man schätzte ihn auch für seine künstlerische Begabung, für seine Loyalität und Zuverlässigkeit. Es gab da auch die eine oder andere kleine Liebesgeschichte, aber keine davon hat die Geschichte völlig überlagert. Das Setting war großartig gewählt und ich konnte richtig in dieses Zeitalter abtauchen beim Lesen. Ich weiß, dass Rembrandt van Rijn als berühmter Maler tatsächlich existiert hat, aber die Geschichte ist an sich frei erfunden.

Um Pieter herum geschehen einige mysteriöse Morde, die Pieter dann aufklären möchte und zwar auf seine Art und Weise. Ich würde das Buch aber nicht unbedingt als Krimi bezeichnen wollen, dass es meiner Meinung hier mehr um die Beziehungen und Verflechtungen der Protagonisten geht. Da kommen auch einige Personen zusammen. Ich musste mich da auch erstmal zurechtfinden.

FAZIT:
Pieter war für mich der absolute Top-Charakter, der das Buch und die ausgefeilte Geschichte getragen hat. Ich muss auch sagen, dass mir das Buch deutlich besser gefallen hat als die Jugendromane von Eva Völler. Es wirkte alles viel ausgereifter und durchdachter. Für mich ist es das Highlight des Monats. Freue mich auf das nächste Buch der Autorin!

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 06.05.2018

Toller historischer Krimi

Amsterdam im Tulpenwahn. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde mit Tulpen gehandelt und die Preise stiegen bis ins Unermessliche bis sie eine Talfahrt aufnahmen. Zu dem Thema habe ich schon einiges ... …mehr

Amsterdam im Tulpenwahn. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde mit Tulpen gehandelt und die Preise stiegen bis ins Unermessliche bis sie eine Talfahrt aufnahmen. Zu dem Thema habe ich schon einiges in Sachbüchern gelesen, aber Eva Völler verbindet diese Geschichte mit einem sehr gelungenen historischen Krimi.
Protagonist ist Pieter van Winkel, der neue Lehrling des Malers Rembrandt. Als mehrere mögliche Auftraggeber jedoch eines gewaltsamen Todes sterben, versucht Pieter mit mathematischen Berechnungen hinter die Methode zu kommen. Er ist ein mathematisches Genie, hat jedoch Probleme im Umgang mit Menschen und fühlt sich in der Welt der Zahlen wohler.
Tulpenwahn, Rembrandt und ein Blick ins Amsterdam des 17. Jahrhunderts, kombiniert mit einem spannenden Kriminalfall - dieses Buch hat alles, was man für gute Unterhaltung braucht.

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Tauriel Tauriel

Veröffentlicht am 08.04.2018

Tulpenkrimi

Tulpenkrise in Holland
Das Hörbuch von Eva Völler handelt von der ersten abgewendeten Rezession in den Niederlanden.Es gab eine Zeit,da wurden Tulpenzwiebeln sehr hoch gehandelt und als Wertanlage angesehen.


Ich ... …mehr

Tulpenkrise in Holland
Das Hörbuch von Eva Völler handelt von der ersten abgewendeten Rezession in den Niederlanden.Es gab eine Zeit,da wurden Tulpenzwiebeln sehr hoch gehandelt und als Wertanlage angesehen.


Ich habe selbst davon noch nichts zuvor gehört und die Autorin hat gut recherchiert und nachvollziehbar einen historischen Roman mit Krimianteil abgeliefert.
Dem Sprecher Stephan Benson kann man durch seine angenehme Stimme gut zuhören und es war informativ und spannend diesem Roman zu lauschen.
Für Freunde historischer Romane absolut zu empfehlen.

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Autorin

Eva Völler

Eva Völler - Autor
© Olivier Favre

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

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