Bluthaus
 - Romy Fölck - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Krimis
320 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6323-4
Ersterscheinung: 28.09.2018

Bluthaus

Kriminalroman

(107)

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden ...

Rezensionen aus der Lesejury (107)

alexgedankenwelt alexgedankenwelt

Veröffentlicht am 10.04.2020

großartige Charakterzeichnung

Kurzrezi
Zitat: „Du bist eine großartige Polizistin. Und du wirst eine noch bessere Kriminalistin sein“
Der letzte Fall hat Spuren hinterlassen und Frida hat sich eine Auszeit genommen. Sie ist sich nicht ... …mehr

Kurzrezi
Zitat: „Du bist eine großartige Polizistin. Und du wirst eine noch bessere Kriminalistin sein“
Der letzte Fall hat Spuren hinterlassen und Frida hat sich eine Auszeit genommen. Sie ist sich nicht sicher, ob sie in den Polizeidienst zurückkehren möchte. Während Frida Paulsen sich auf dem Obsthof ihrer Eltern erholt, bekommt sie Besuch von ihre Freundin Jo. Ohne konkret zu werden, verschwindet sie wieder und lässt Frida ein wenig verwirrt zurück. Was wollte Jo eigentlich von ihr? Kurze Zeit später geht ein Notruf bei der Polizei ein. Eine Frau wurde auf einem einsamen Hof niedergestochen und ist schwer verletzt. Die Frau erliegt noch am Tatort den Verletzungen. Es ist Jo, die die Frau gefunden und den Notruf abgesetzt hat. Doch was wollte Jo dort? Mitten im strömenden Regen auf einem so abseits gelegenen Gelände? Der Polizei kommen Zweifel und Jo wird fortan verdächtigt, etwas mit den Geschehnissen auf dem Hof zu tun zu haben. Jo bittet Frida um Hilfe und so treffen Haverkorn, der den Fall leitet, und Frida nach langer Zeit im Büro wieder aufeinander. Doch anstatt mit Frida und Haverkorn zu reden, verlässt Jo einfach das Präsidium und verschwindet.
Frida kommen Zweifel. Gemeinsam mit Jos Assistentin Nova macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Hat Jo wirklich etwas mit der Ermordung der Frau zu tun? Ein Foto aus der Wohnung von Jo führt Frida auf die Halbinsel Holnis. Hier steht das „Bluthaus“, in dem vor vielen Jahren eine Familie ermordet wurde. Der Täter wurde nie gefasst. Aber wie passt das alles zusammen?
Während Frida den inoffiziellen Ermittlungsweg geht, werden die offiziellen Untersuchungen weiter von Bjarne Haverkorn geleitet. Beide ahnen nicht, wie schnell sie sich wieder begegnen werden. Diesmal allerdings unter ganz anderen Umständen!
Mein persönliches Fazit:
Immer, wenn ich denke, dass die Charaktere nicht mehr besser ausgearbeitet werden können, dann setzt Romy Fölck noch einen drauf. In ihrem zweiten Band „Bluthaus“ lernen wir insbesondere Bjarne Haverkorn, aber auch Geschehnisse aus Fridas Vergangenheit sehr detailliert kennen. Obwohl Frida und Bjarne zunächst eher parallel als gemeinsam ermitteln, spürt der Leser die mittlerweile große Verbundenheit der beiden Polizeibeamten. Der warme Schreibstil und die bildliche Darstellung der Gegebenheiten runden diesen Eindruck ab. Der zu ermittelnde Kriminalfall war gut konstruiert und zum Ende des Buches legen Spannung und Erzähltempo deutlich zu. Leider gerät der Kriminalfall durch die vielen privaten Geschehnisse um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ein wenig in den Hintergrund. Ich persönlich finde dies in einer Reihe nicht zwingend problematisch, da deren Qualität auch definitiv von der Weiterentwicklung der Hauptprotagonisten lebt. „Bluthaus“ ist eine tolle Fortsetzung der Reihe, allerdings für mich etwas schwächer als der erste Band „Totenweg“.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4/5 Sternen.

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wanderer-of-words wanderer-of-words

Veröffentlicht am 10.04.2020

Eine würdige Fortsetzung

Schon der erste Band um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn hat mir sehr gut gefallen und Band 2 kann hier absolut mithalten. Die beiden Ermittler sind weiterhin sehr sympathisch und die Geschichte ist ... …mehr

Schon der erste Band um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn hat mir sehr gut gefallen und Band 2 kann hier absolut mithalten. Die beiden Ermittler sind weiterhin sehr sympathisch und die Geschichte ist wieder super spannend. Romy Fölck schafft es, dass man schon nach wenigen Sätzen mitten in der Geschichte ist. Die Erzählung ist sehr bildhaft und durchgängig spannend. Einige meiner Vermutungen haben sich zwar bestätigt, allzu vorhersehbar war die Geschichte aber dennoch nicht. Ich hatte immer ausreichend Restzweifel an meinen Theorien, so dass das Buch nie langweilig wurde. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte besser mit Band 1 beginnen, es gibt doch einige Anspielungen darauf. ⠀

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damarisdy damarisdy

Veröffentlicht am 31.03.2020

Ein solider Krimi mit einem spannenden Ende!

Hier hat mich besonders das hübsche Cover angesprochen, was neugierig auf den Inhalt gemacht hat.

Ich habe mir dieses Buch als Hörbuch angehört und muss sagen, dass die Pausen zwischen den Erzählungen ... …mehr

Hier hat mich besonders das hübsche Cover angesprochen, was neugierig auf den Inhalt gemacht hat.

Ich habe mir dieses Buch als Hörbuch angehört und muss sagen, dass die Pausen zwischen den Erzählungen verschiedener Personen ziemlich kurz waren und man sich bemühen musste nachzuvollziehen worum und um wen es gerade wieder geht. Das sind aber Abstriche, die mit dem Buch oder der Autorin an sich nichts zu tun haben, sondern mit dem Hörbuch.

Die Geschichte ist solide und die Spannung baut sich erst zum Ende hin auf. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ermitteln beide getrennt voneinander und man bekommt einiges aus ihrem Privatleben mit, was für den Leser/Hörer einen besseren Zugang zu den Protagonisten verschafft und man Sympathie für sie entwickelt.

Die Story ist etwas verworren und man blickt erst richtig zum Ende hin durch.
Der Schluss ist absolut gelungen, wo man zum ersten mal so richtig mitfiebert.

4 Sterne und eine Lese- bzw. Hörempfehlung für "Bluthaus" :) ****

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Bibliothekarin1 Bibliothekarin1

Veröffentlicht am 27.03.2020

Auch Band zwei war wieder ein voller Erfolg

Ich MUSS jetzt diese Rezension schreiben, weil ich nämlich gleich Band drei beginnen MUSS!
Das Cover hat mir wieder sehr gut gefallen, ich mag dieses düstere und finde es passt perfekt zur Geschichte. ... …mehr

Ich MUSS jetzt diese Rezension schreiben, weil ich nämlich gleich Band drei beginnen MUSS!
Das Cover hat mir wieder sehr gut gefallen, ich mag dieses düstere und finde es passt perfekt zur Geschichte. Einen weiteren Pluspunkt sammelt das Buch, weil sich die Cover der Reihe ähneln und die Reihe auf Anhieb miteinander in Verbindung gebracht wird bzw. als solche zu erkennen ist.
Ich habe gestern angefangen "Bluthaus" zu lesen und war wie auch schon bei "Totenweg" von der ersten Seite an gefesselt. Als ich "Totenweg" beendet habe, hatte ich mir gleich Band zwei und drei bestellt und muss zugeben, dass ich von der Länge von "Bluthaus" etwas enttäuscht war. Es ist nämlich dünner als die beiden anderen aber man bekommt trotzdem genug für sein Geld geboten auch wenn es ein "kurzer" Spaß ist. Ich habe mich auf Frida und Bjarne gefreut und fand es auch super spannend, dass sich der Fall um die langjährige Freundin von Frida, Johanna oder kurz "Jo" dreht.
Der Einstieg fiel mir wieder sehr leicht, ich mag einfach den lockeren und trotzdem detaillierten Schreibstil der Autorin, sie schafft es mit wenig Worten alles auf den Punkt zu bringen und hält dabei trotzdem die Spannung konstant. Der Fall ist vielschichtig und besteht aus verschiedenen Ansätzen die spannend miteinander verknüpft werden auch wenn es hier und da etwas vorherzusehen war um wen es sich bei Jo handelt, hat das meinem Lesefluss keinesfalls geschadet. Im Gegenteil ich finde es gut wenn man viel Spielraum lässt aber gleichzeitig auch noch genügend Fakten geliefert bekommt.
Das Ende hat dann nochmal so richtig die Spannungskurve gesprengt und mich nochmal sehr begeistert. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte aber problemlos noch hundert Seiten mehr haben können auch wenn ich den Abschluss gelungen fand. Ich kann bei den Büchern von Romy Fölck einfach nicht genug bekommen und freue mich deshalb über jede Fortsetzung!
Fazit:
Wieder ein gelungener Krimi der Autorin, der mich sehr begeistern konnte! Wer gerne Krimis mit Persönlichkeit und interessanten Charakteren liest sollte sich die Bücher der Autorin mal genauer ansehen. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten den nächsten fall von Bjarne und Frida in die Finger zu bekommen und mache es deswegen nochmal kurz: Ihr MÜSST diese Bücher lesen!!!!

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claudi-1963 claudi-1963

Veröffentlicht am 07.09.2019

Das Geheimnis rund um das Bluthus

*"Einem Geheimnis läßt sich meistens nur auf die Spur kommen, wenn wir es mit dem Herzen suchen." (Kurt Haberstich)*
Frida Paulsen erholt sich zurzeit auf dem elterlichen Bauernhof von ihrem letzten Fall, ... …mehr

*"Einem Geheimnis läßt sich meistens nur auf die Spur kommen, wenn wir es mit dem Herzen suchen." (Kurt Haberstich)*
Frida Paulsen erholt sich zurzeit auf dem elterlichen Bauernhof von ihrem letzten Fall, der sie psychisch schwer belastet hat. Hier möchte sie sich klar darüber werden, ob sie weiter als Polizistin arbeiten möchte. Unerwartet taucht eines Tages ihre alte Freundin Jo auftaucht, was Frida mehr als überrascht. Als Jo sie später anruft und um Hilfe bittet, eilt Frida ihr sofort zu Hilfe. In der Marsch wurde eine Frau brutal erstochen und Jo wollte ihr zu Hilfe eilen, konnte sie aber nicht mehr retten. Nun ist Jo davon überzeugt das Kommissar Bjarne Haverkorn sie verdächtigt. Als Jo kurz darauf spurlos verschwindet, macht sich Frida große Sorgen und begibt sich auf die Suche nach ihr. Die Spur führt zu einem verlassenen Haus auf der Halbinsel Holnis, das bei den Dorfbewohnern nur das Bluthus genannt wird. Frida findet heraus das vor vielen Jahren in diesem Haus eine Familie grausam hingerichtet wurde. Lediglich die älteste Tochter hat diese Tat überlebt, weil sie damals nicht im Haus war. Bis heute jedoch fehlt vom Täter jede Spur. Doch was hat das ganze mit Jo und der toten Frau zu tun?

*Meine Meinung:
Das geheimnisvolle Cover mit dem reetgedeckte Haus, das dieses Bluthus darstellen soll, stimmt mich sofort ins Buch ein. Der flüssige, lockere und unterhaltsame Schreibstil, den ich schon von "Totenweg" kenne, hat mich sofort wieder ergriffen. Die vielen Wendungen und das permanente eintauchen in die Vergangenheit machen diese Geschichte interessant und unterhaltsam. Besonders durch die bildhafte Sprache kann man sich gut die Gegend rund um die Elbmarsch vorstellen. Auch das geheimnisvolle Thema um den Tod der Familie, mit dem die Autorin den Leser gleich zu Anfang einstimmt, macht mich neugierig aber auch betroffen. Was veranlasst jemanden eine Familie zu töten? Was hat ihre ehemalige Schulfreundin Jo mit dieser ganzen Geschichte zu tun? Ebenso leide ich mit Fridas Trauma mit. Dass sie sich dadurch unsicher ist, weiter bei der Polizei zu arbeiten kann ich gut verstehen. Die Herzlichkeit die schon im ersten Teil zwischen ihr und Kommissar Bjarne Haverkorn herrscht, spürt man auch diesmal wieder. Ein bisschen wirken die beiden auf mich wie Vater und Tochter. Ich denke, die beiden würden ein gutes Team zusammen abgeben. Auch das Eintauchen in Haverkorns Privatleben fand ich gut, den dadurch wirkte Haverkorn für mich noch menschlicher und sympathischer. Gerade das Schicksal seiner Tochter hat selbst mich betroffen gemacht. Das die Autorin dabei das wichtige Thema Organspende aufgreift, passt sehr gut. Ebenso wie die Vergangenheit von Jo. Dass Eintauchen in den alten Fall aus der Vergangenheit der Elbmarsch, macht die ganze Story interessanter. So kann man sich gut in Land und Leute dieser nördlichen Region vorstellen. Irgendwie wirkt dort alles noch heute sehr ländlich und mysteriös, besonders durch dieses verlassene Haus mit seinem Geheimnis. Frida die mal wieder im Alleingang ermittelt und sich dadurch erneut in Gefahr begibt, ist natürlich mehr als leichtsinnig. Doch ich kann es verstehen, das die Sorge um Jo, sie nicht an ihre eigene Sicherheit denken lässt. Für Frida ist Jos Freundschaft mehr als wichtig man spürt, dass sie sich verstehen und jeder alles für den anderen tun würde. Gerade das Lokalkolorit und die Charaktere dieser Krimireihe konnten mich auch diesmal wieder überzeugen. Die Charaktere waren wieder sehr gut dargestellt, besonders die sympathische, herzliche Frida, der kompetente, ehrgeizige Haverkorn, sowie die zurückhaltende, unnahbare Jo konnten mich überzeugen. Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Band dieser Ermittler und gebe 5 von 5 Sterne.*

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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