Schwarze Brandung
 - Sabine Weiß - eBook
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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Krimis
350 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4083-9
Ersterscheinung: 16.03.2017

Schwarze Brandung

Sylt-Krimi
Band 1 der Reihe "Liv Lammers"

(15)

Ein stürmischer Morgen auf Sylt. Am Strand vor Westerland wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die offensichtlich brutal ermordet wurde. Als Liv Lammers von der Mordkommission Flensburg davon hört, gefriert ihr das Blut in den Adern: Kurz zuvor hatte ihr 15-jähriger Neffe aus Sylt sie um Hilfe gebeten, weil er seine Freundin vermisst. Handelt es sich bei der Toten um Milena? Und wer hätte ihr etwas antun wollen? Liv, die vor Jahren mit ihrer Sylter Familie und ihrer alten Heimat gebrochen hat, wird mit dem Fall betraut. Zum ersten Mal seit langer Zeit fährt sie wieder auf die Insel – und ist schockiert darüber, wie sehr sie sich inzwischen verändert hat. Doch niemals hätte sie auch nur geahnt, welch grauenvolle Abgründe sich hinter der schillernden Urlaubsfassade auftun ...

Rezensionen aus der Lesejury (15)

ChattysBuecherblog ChattysBuecherblog

Veröffentlicht am 03.04.2018

Mein Leseeindruck


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Da ich die Autorin bislang nur durch historischen Romane kannte, war ich nun sehr gespannt, wie sie als Krimischreiberin sein würde. Oftmals habe ich es bisher erlebt, dass ein Autor nur in ... …mehr


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Da ich die Autorin bislang nur durch historischen Romane kannte, war ich nun sehr gespannt, wie sie als Krimischreiberin sein würde. Oftmals habe ich es bisher erlebt, dass ein Autor nur in einem Gebiet richtig gut sein konnte. Namen werde ich hier nun nicht nennen.

Ich war nun jedenfalls bereit, mich auf ein kriminalistischer Abenteuer von der Autorin einzulassen.


»Ark Drööp helpt«, sair di Müürk en peset ön Heef. – »Jeder Tropfen hilft«, sagte die Ameise und pinkelte ins Wattenmeer.


Nicht nur am Cover erkennt man den regionalen Hintergrund des Krimis. Nein, auch am Sölring, den Dialekt der Insel, den tollen landschaftlichen Beschreibungen, den bekannten Sehenswürdigkeiten, erkennt man wieviel Lokalkolorit im Krimi versteckt ist. Hier bringt wohl die Autorin sehr viel Eigenwissen mit.




Sehr interessant fand ich auch die detaillierten Informationen zu den Austern. Ihr Aufkommen, die Aufzucht und auch der Verbrauch. Auch hier hat die Autorin wohl sehr akribisch recherchiert.




Mit der Kommissarin Liv Lammers begegneten eine junge, dynamische Frau, die ihren Weg schon früh alleine - ohne ihre Familie- gehen musste. Aber nicht, weil es keine Familie mehr gab, sondern ihre Familie vielmehr mit ihr gebrochen und kein Kontakt stattgefunden hatte.

Wenn sie an ihrem Schlagzeug sitzt und mit der Band probt, dann kommen bei ihr so gewisse Züge der Freiheit auf. Eine Freiheit, die sie zuhause nie wirklich hatte. Ein äußerst dominanter Vater, eine Mutter die sich selbst nicht durchsetzen konnte, da hatte Liv schnell den Ruf einer kleinen Rebellin angelangt. Und als siej dann auch noch schwanger wurde....

So langsam, wie ihre Vergangenheit zutage kommt, kommt auch die Auflösung des Mordes und die dahinter verborgene Geschichte ans Tageslicht. Die Geheimnisse der vermeintlich Reichen und Schönen werden aufgedeckt und die Spannung permanent aufrecht erhalten.




Nun möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden, die jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung haben:

Cover: Schon beim Anblick wirkt diese düstere Stimmung unheilvoll. Die vielen Vögel, die Farbgebung - hier hat man sich wirklich viel Mühe für die Gestaltung gegeben.

Der Klappentext macht neugierig. Kurz wird das Familienproblem angesprochen, aber auch die Leiche, die irgendwie in Zusammenhang zu stehen scheint. Ich denke, dass der Klappentext auf jeden Fall zum Lesen animiert.

Jedoch ist der Titel des Buches für mich nicht wirklich schlüssig. Wieso schwarze Brandung?


Lesespaß oder Lesefrust?

Ganz klar Lesespaß. Mit ihrem Krimidebüt hat mich die Autorin angenehm überrascht. Tolle Protagonistin, interessante Schauplätze und spannende Story.

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Bibliomarie Bibliomarie

Veröffentlicht am 02.04.2017

Eine Insel mit zwei Seiten

Liv Lammers, eine junge Kriminalkommissar aus Flensburg, soll in einem Mordfall auf Rügen ermitteln. Eine junge Frau wurde am Strand brutal vergewaltigt und dann lebendig im nassen Sand begraben. Für Liv ... …mehr

Liv Lammers, eine junge Kriminalkommissar aus Flensburg, soll in einem Mordfall auf Rügen ermitteln. Eine junge Frau wurde am Strand brutal vergewaltigt und dann lebendig im nassen Sand begraben. Für Liv eine ungute Situation, sie hat vor 15 Jahren nach einem fürchterlichen Familienstreit die Insel verlassen und den Kontakt völlig abgebrochen. Bis vor wenigen Tagen als sich ihr bis dato unbekannter Neffe telefonisch meldet und sie bittet, seine verschwundene Freundin zu suchen, hatte sie die Insel und ihre Familie ausgeblendet.
Die Insel hat sich verändert, die Grundstücksspekulation hat längst die alteingesessenen Einwohner erfasst, man kann kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden und Angestellte pendeln vom Festland. Daneben gibt es die gutsituierten Bewohner, die sich ihre Prominenz nicht durch Polizeiermittlungen stören lassen wollen und die in ihrem eigenen Kosmos aus Sterne-Restaurants und Charity-Veranstaltungen leben.
Der Fall geht Liv gehörig an die Nieren, zu sehr wird sie an ihre Vergangenheit erinnert, zumal ein Mann zum Kreis der Verdächtigen gehört, der zu ihren Erinnerungen an die Jugend gehört. Dazu kommt, dass die Beamten aus Flensburg und Sylt nicht gerade ein harmonisches Team bilden. Besonders als sich herausstellt, dass Livs Inselvergangenheit durchaus mit dem Fall etwas zu tun haben könnte.
Ein wirklich spannender Krimi, der mich von der ersten Seite an fesselt. Dass es der erste Kriminalroman der Autorin ist, merkt man an keiner Szene. Die Handlung ist logisch aufgebaut und das Tempo steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Ein Plus ist die genaue Zeichnung der Figuren. Selbst der stets mürrische, vorurteilsbehaftete Vorgesetzte – wie er wohl in jeden Krimi gehört – stört nicht sonderlich. Liv bietet natürlich durch ihre spontane, manchmal unüberlegte Art auch viel Angriffsfläche. Aber das macht auch einen Teil der Spannung aus, wenn sie gegen den Strich gebürstet, sich nicht von ihren Kollegen ausbremsen lassen möchte. Der Mord an der jungen Frau ist nur der Auftakt zu einer Ermittlung, die tief hinter die schicke Fassade der Insel führt. Dabei lüftet sich auch das Geheimnis des Bruchs mit der Familie. Liv, als Hauptfigur bringt eine private Problemstellung mit den Krimi, aber es ist ein Teil der Geschichte und wirkt deshalb absolut stimmig und passend.
Mein Fazit: ein wirklich gelungener Kriminalroman, der zwei Seiten der Insel zeigt und Lust macht von der Autorin weitere Krimis zu lesen.

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smartie11 smartie11

Veröffentlicht am 29.03.2017

Ein sehr atmosphärischer, gesellschaftskritischer und vor allem überraschender Regionalkrimi

Zum Inhalt:
Am Sylter Strand vor Westerland wird die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Mit den Ermittlungen werden die Kommissare des Flensburger K1 betraut. Mit im Team ist Liv Lammers, ... …mehr

Zum Inhalt:
Am Sylter Strand vor Westerland wird die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Mit den Ermittlungen werden die Kommissare des Flensburger K1 betraut. Mit im Team ist Liv Lammers, die erst vor kurzem einen Anruf ihres Neffen Jan bekommen hat, der ihr vom Verschwinden seiner Freundin berichtet hat. Vor Ort muss sich Liv nicht nur einem undurchschaubaren Fall, sondern auch den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Meine Meinung:

„Kriminalistisches Denken kennt keine Skrupel.“ (S. 132)

Mit „schwarze Brandung“ legt die deutsche Erfolgsautorin Sabine Weiß ihren ersten Krimi vor. Mit ihren historischen Romanen (u.a. „Hansetochter“, „Die Buchdruckerin“) hat sie bereits bewiesen, dass sie ein gutes Händchen für regionale Geschichten hat.

Der Start in die Geschichte ist ein klassischer Krimi-Start: Ein knapper, bedrohlicher Prolog, eine kurze, sehr plastische Einführung der neuen Protagonistin Liv Lammers und schon geht es mit dem Auffinden der Leiche direkt hinein ins Krimi-Geschehen und ab nach Sylt. Sehr eindrucksvoll skizziert Sabine Weiß dabei ein sehr ambivalentes Bild dieser Insel: Auf der einen Seite die raue und fast unvergleichliche Schönheit der Natur, auf der anderen Seite die glitzernde Welt der Schönen und Reichen, die ihre ganz eigene und sehr unschöne Schattenseite hat. Diese Zerrissenheit spiegelt auch die nicht einfache Vergangenheit der Protagonistin sehr gekonnt wider, wodurch Liv Lammers zwar manchmal ebenso rau und unnahbar wirkt, dafür aber umso plastischer und realer erscheint und mir vom Start weg sympathisch war.

Die Spannung ist für meinen Geschmack nach dem Auffinden der Leiche erstmal etwas seichter geblieben und die Story hat sich auf den ersten ca. 100 Seiten etwas zu linear entwickelt. Im Folgenden verästelte sie sich aber immer mehr und bot gleich einen ganzen Strauß an Antagonisten auf, bei dem von überkandidelt-snobbistisch bis ekelhaft-abstoßend wirklich alles dabei war. Je weiter die Story voran schritt, desto mehr Spaß hatte ich daran, eigene Theorien aufzustellen und Hauptverdächtige ins Visier zu nehmen. Und doch ist es Sabine Weiß am Ende gelungen, ein absolut dramatisches und (für mich) unvorhersehbares Finale aufzufahren und eine Auflösung zu präsentieren, die in sich rund, nachvollziehbar und dennoch vollkommen überraschend war. Genau das macht einen guten „whodunit“-Krimi aus!

Eine weitere Stärke dieses Krimis ist die außergewöhnlich starke Charakterentwicklung. Neben der Story-immanenten Entwicklung bei Liv hat es Sabine Weiß beispielsweise geschafft, mit Hennes Liv einen Ermittlungspartner an die Seite zu stellen, den ich zu Beginn so gar nicht mochte, der sich im Verlauf der Geschichte aber mehr als nur meine Hochachtung verdient hat.

FAZIT:
Atmosphärisch, spannend und absolut überraschend – ein toller Regionalkrimi mit einem Schuss Gesellschaftskritik. Bitte mehr von Liv Lammers!

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moni2506 moni2506

Veröffentlicht am 14.05.2023

Im Großen und Ganzen überzeugend

„Schwarze Brandung“ ist Sabine Weiß erster Krimi rund um die Kommisarin Liv Lammers und die Insel Sylt. Erschienen ist dieser im März 2017 bei Bastei Lübbe.

Kurz vor Saisonbeginn wird eine Leiche am ... …mehr

„Schwarze Brandung“ ist Sabine Weiß erster Krimi rund um die Kommisarin Liv Lammers und die Insel Sylt. Erschienen ist dieser im März 2017 bei Bastei Lübbe.

Kurz vor Saisonbeginn wird eine Leiche am Strand vor Westerland gefunden. Die vielen Verletzungen der jungen Frau deuten auf einen gewaltsamen Mord hin. Liv Lammers von der Mordkommission in Flensburg wird hinzugezogen. Ihre Familiengeschichte verbindet sie mit der Insel Sylt und kurz zuvor wurde sie von ihrem Neffen kontaktiert, der eine Freundin vermisst. Ist es möglich, dass die Tote und die Vermisste ein uns dieselbe Person sind? Und was war des Motiv des Mörders? Liv beginnt zu ermitteln und muss sich zusätzlich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen.

Bisher habe ich nur die historischen Romane von Sabine Weiß gelesen, doch als ich den ersten Fall ihrer Krimi-Reihe im Angebot gesehen habe, konnte ich nicht anders und musste zuschlagen. Das Krimi-Genre und ich freunden uns so langsam an.
Meine erste Feststellung war dann auch, dass ein Krimi der Autorin durchaus anders klingt, aber so ganz bekommt man das Historische nicht raus. Einige Informationen zu Flensburg und Sylt, u.a. zu historischen Gebäuden, wurden geschickt in den Text mit eingebaut und auch die Stärke der Autorin Orte zu beschreiben kommen voll zum Tragen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und freue mich jetzt umso mehr auf das kommende gute Wetter. Ein weiteres Highlight für mich, war auch der Einbau unterschiedlicher norddeutscher Dialekte. Dies passiert in geschickt platzierten kleinen Dosen und keiner muss hier fürchten, dass nichts mehr verstanden wird, die Übersetzung folgt meist umgehend.
Der Mord an der jungen Frau bildet den Einstieg in den Roman und es war nun an mir, durchs Weiterlesen, den nötigen Kontext herzustellen. Zunächst aber galt es erstmal die Kommissarin Liv kennenzulernen und natürlich die Leiche zu finden, bevor die Ermittlungen starten konnten. Ab dann geht es erstmal recht gemächlich zu und es dauert bis es richtig spannend wird. Ich habe es interessiert verfolgt, das wurde allerdings nach einer gewissen Zeit auch etwas monoton für mich. Ich glaube tatsächlich, dass ist recht typisch für einen Krimi, dass die Ermittlungen stagnieren und nicht in die richtige Richtung führen. Als dann der entscheidende Hinweis kam, wird das Buch wieder richtig spannend und dann konnte ich es auch kaum aus der Hand legen.
Neben dem Mordfall gibt es noch weitere Themen, die behandelt werden. So geht es in diesem Buch zusätzlich um Dumpinglöhne, Schwarzarbeit und illegale Einwanderung, die spezifisch im Sylter Kontext betrachtet werden, die aber sicher auch in anderen Regionen Deutschlands eine Rolle spielen. Im Nachhinein etwas naiv von mir, dies in dem Ausmaß nicht in der Tourismus- und Gastronomiebranche zu erwarten. Ich habe von ähnlichen Verhältnissen bei der Spargel- und Erdbeerernte gelesen.
Liv Lammers als Ermittlerin in diesem Fall war mir überwiegend sympathisch. Problematisch fand ich ihren Bezug zu dem Fall, wo ich einen Abzug ihrerseits durchaus als gerechtfertigt angesehen hätte. Dies wird im Buch auch angesprochen und führt zu einigen Problemen. Letzten Endes zeigt sie, dass sie dennoch den richtigen Spürsinn für diesen Fall besitzt und ihre Hartnäckigkeit hat mir imponiert. Ihre Vergangenheit auf Sylt birgt für die zukünftigen Teile sicher noch das ein oder andere Geheimnis.
Ihr Kollege Hennes ging mir zeitweise etwas auf die Nerven und wirkte teilweise etwas unsensibel, aber auch dieser lässt sich mit der Zeit von Livs Ermittlerqualitäten überzeugen. Livs Chefin Hilke Hasselbrecht war mir sympathisch. Sie hat ein gutes Gespür für die unterschiedlichen Talente ihres Teams. Rabia ist mir noch in Erinnerung geblieben mit ihrer Wut, die manchmal etwas gezügelt werden muss, die allerdings auch zeigt, für welche Werte sie einstehen möchte. Momke wirkte mit zeitweise etwas parteiisch und hat bei den Ermittlungen manchmal nicht vehement genug nachgefragt. Wahrscheinlich braucht ein Ermittlerteam all diese unterschiedlichen Charaktere.

Fazit: Der erste Fall Liv Lammers konnte mich im Großen und Ganzen überzeugen. Es war gut, dass ich beim Hänger in der Mitte des Buches durchgehalten habe und ich wurde mit einem spannenden Ende belohnt. Krimis werden noch immer nicht mein Lieblingsgenre, aber manchmal kann ich auch den Sprung in diese Richtung wagen. Echte Krimi-Fans können hier beruhigt zugreifen, denn ich glaube durchaus, dass hier alles enthalten ist, was einen guten Krimi ausmacht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Leserattenmama Leserattenmama

Veröffentlicht am 03.07.2019

Guter Krimi mit einigen Informationen zum Tourismus auf Sylt

Nachdem mir der dritte Band um die Ermittlerin Liv Lammers so gut gefallen hat, habe ich mir die ersten beiden Bände nun auch gekauft - und meinem Empfinden nach steigert sie sich ;)
Der Mordfall an der ... …mehr

Nachdem mir der dritte Band um die Ermittlerin Liv Lammers so gut gefallen hat, habe ich mir die ersten beiden Bände nun auch gekauft - und meinem Empfinden nach steigert sie sich ;)
Der Mordfall an der jungen Frau wird eher knapp beschrieben und nicht mit Details ausgeschmückt, so dass es auch für etwas zartere Gemüter zumutbar ist. Neben den Ermittlungsarbeiten von Liv Lammers und dem Sylter Team handelt das Buch viel von der aktuellen Situation auf Sylt, was den Tourismus und die Grundstücks- bzw Mietpreise angeht. Auch ihre familiäre Situation - der Bruch mit ihrer Familie geschah vor 15 Jahren: Liv war schwanger mit ihrer Tochter Sanna, welche noch immer nicht weiß, wer ihr Vater ist- wird thematisiert.
Ein solider Krimi, dem ich nicht ganz so viel abgewinnen konnte wie „Finsteres Kliff“, der aber dennoch Unterhaltung und so einige detaillierte Infos zu Sylt bietet!

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Autorin

Sabine Weiß

Sabine Weiß - Autor
© André Poling

Sabine Weiß, Jahrgang 1968, arbeitete nach ihrem Germanistik- und Geschichtsstudium als Journalistin. Seit 2007 veröffentlicht sie erfolgreich Historische Romane, seit 2016 zusätzlich Krimis um Kommissarin Liv Lammers und ihr Team. Mit deren Fall DÜSTERES WATT gelang ihr 2022 der lang verdiente Sprung auf die Bestsellerliste. Wenn Sabine Weiß nicht auf Recherchereise für ihre Bücher ist, lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn bei Hamburg. 

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