Ein Sommer voller Schmetterlinge
 - Jo Thomas - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

8,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Zeitgenössischer Liebesroman
416 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-8610-3
Ersterscheinung: 29.05.2020

Ein Sommer voller Schmetterlinge

Roman

(38)

Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum von einem Leben in der Sonne nicht ebenso platzt wie die geplante Hochzeit, arbeitet Beti auf einer Kirschfarm, deren hitzköpfiger Eigentümer Antonio ihr den letzten Nerv raubt. Bis eine kühne Wette sie dazu zwingt, Flamenco zu lernen — ihr Tanzpartner ist ausgerechnet Antonio …

Rezensionen aus der Lesejury (38)

crazy_booklove crazy_booklove

Veröffentlicht am 26.07.2020

Sommerfeeling im schönen Spanien

Das Buch hat mir super gefallen, da ich diese Jahr nicht Urlaub in Spanien machen kann, hat dieses Buch mein Fernweh ein wenig gestillt. Die Charakter waren auch sehr sympathisch und jeder hat eine Wandlung ... …mehr

Das Buch hat mir super gefallen, da ich diese Jahr nicht Urlaub in Spanien machen kann, hat dieses Buch mein Fernweh ein wenig gestillt. Die Charakter waren auch sehr sympathisch und jeder hat eine Wandlung am Ende gehabt, was mir sehr gut gefallen hat, vor allem Beti wurde zu einer selbstbestimmten Frau! Ich fand es so cool, das Beti gerne eine eigene Bar in Spanien hätte und allgemein das ganze Setting war so schön, so wohl am Hafen als auch auf der Kirschbaumplantage. Ich kannte zwar den Namen Flamenco und dass es ein Tanz ist, aber wirklich was wusste ich darüber nicht, doch in dem Buch hat man auch einiges darüber erfahren, was Flamenco ist und was es bedeutet 💃🏻.
Ich finde, dass Buch ist sehr leicht zu lesen und super für den Sommer 😍

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

HappyEndBuecherdeNicole HappyEndBuecherdeNicole

Veröffentlicht am 20.07.2020

Eine, auf ganzer Linie enttäuschende, sogenannte Wohlfühlromance mit Urlaubsfeeling, in der die eigentliche Love Story, lieblos zur Nebensache degradiert wird

Beti hat, sprichwörtlich gesehen, die Nase voll! Sie ist dreiunddreißig Jahre alt, dauerverlobt mit dem Musiker Will, der keinerlei Anstalten macht, ihr endlich mal einen Heiratsantrag zu machen und ihr ... …mehr

Beti hat, sprichwörtlich gesehen, die Nase voll! Sie ist dreiunddreißig Jahre alt, dauerverlobt mit dem Musiker Will, der keinerlei Anstalten macht, ihr endlich mal einen Heiratsantrag zu machen und ihr Traum, eine Strandbar in Andalusien zu kaufen, zerplatzt kurz nach ihrer Ankunft ebenfalls wie eine Seifenblase. Will hat nämlich nichts Besseres zu tun, als sich mit dem Geld, das sie einst von ihrer Großmutter erbte, aus dem Staub zu machen. Zwar haben die Besitzer der Strandbar Mitleid mit Beti und schlagen ihr vor, die Bar noch ein paar Wochen länger zu behalten, damit Beti mehr Zeit hat, das Geld beschaffen, doch die junge Frau weiß genau, dass es mehr als eng wird.
Sie nimmt einen Job als Kellnerin an, doch reicht das nicht aus und so bewirbt sie sich als Spülhilfe in einem Restaurant, das in den Bergen liegt.

Der Besitzer der Ländereien, des Restaurants und der nebenan liegenden Finca, Antonio und Beti, haben nicht wirklich einen guten Start, denn Beti schneidet sich in einem Anflug von Dekorationswut Kirschblütenzweige ab, nichts ahnend, wie wichtig die Kirschblüten und besonders die Kirschernte für den Besitzer des Landes ist. Doch im Laufe der Zeit lernen sich beide zu schätzen. Dennoch hat es Beti nicht leicht, da Antonios temperamentvolle Freundin Valentina das Restaurant verändern möchte. Statt schmackhafter andalusischer Küche, will sie in Zukunft gehobene Gastronomie anbieten, obwohl passende Gäste gar nicht in Sicht sind. Als Antonio auch noch seinen Sohn Miguel zu sich holt, ist Valentinas Geduld erschöpft und sie zieht sich für eine Weile in die Stadt zurück.
Beti sieht und nutzt ihre Chance. Sie verändert gewisse Dinge in dem Lokal, bietet wieder gutbürgerliche Kost an und das Restaurant läuft. Sie wird so gut bezahlt, dass ihr Traum in greifbare Nähe rückt. Und obwohl sie immer noch darauf hofft, dass Will zurückkehrt und sich entschuldigt, klopft ihr Herz in Antonios Nähe plötzlich schneller. Zwar schiebt sie das zunächst auf die Nebenwirkungen des heißblütigen Flamenco- Tanzes, doch schnell begreift sie, dass Antonio ihr doch mehr unter die Haut geht, als ihr lieb sein dürfte…

„Ein Sommer voller Schmetterlinge“ gehört zu den, momentan sehr trendigen Wohlfühlromances, in denen landestypische/regionale Küche und urlaubstypisches Setting besonders in den Fokus gerückt werden. Gerade in diesen schwierigen Corona-Virus-Zeiten, ist man als Leser doch eigentlich froh darüber; luftig leichter Urlaubslektüre sei Dank, zumindest zwischen den Buchdeckeln, problemlos und virenfrei verreisen zu können. Leider verhält es sich mit dieser Lektüre aber so, wie mit allen trendigen Dingen. Wenn etwas plötzlich wie wild gekauft wird, muss schnell für Nachschub gesorgt werden, damit der „Rubel“ rollt. ;-) Und so bekommt man in den Buchläden zwar nun viele verschiedene Romane gleichen Coleurs geboten, doch sind nur noch wenige richtig gute Geschichten darunter. Vieles wird halt nach dem gleichen Strickmuster konzipiert, die Figuren wirken schablonenhaft und es erscheint dem Autor/den Verlagen wichtiger geworden zu sein, diverse Bausteine (exotische Kulisse, Sonne, Meer, bildhafte Landschaftsbeschreibungen, tolle Rezepte), die wie sie denken, Garant für eine begeisterte Leserschaft sind, unbedingt einzufügen, als lieber in erster Linie für Tiefgang, eine gut ausgetüftelte Story oder zumindest für eine handfeste und romantische Liebesgeschichte zu sorgen.
„Ein Sommer voller Schmetterlinge“, ist leider solch ein Roman, der mit einer lieblos zusammengeschusterten 0 8 15 Story aufwartet, die so dermaßen an den Haaren herbeigezogen wirkt, dass sich selbst Utta Danella und Rosamunde Pilcher im Grabe umdrehen würden, müssten sie diese Geschichte lesen.

Wir hätten also wunderbare Landschaftsbeschreibungen, eine andalusische Finca während der Kirschblütenzeit, einen kernigen Bauern, eine ältere Köchin, die perfekte, landestypische Gerichte zaubert, die so lecker klingen, dass einem durchaus das Wasser im Munde zusammenläuft beim Lesen ( Kirsch-Mandel Kuchen) und eine Romanheldin, die noch nicht den richtigen Platz/den richtigen Mann im Leben gefunden hat. Das alles klingt ja an sich sehr spannend, doch die Zeichnung der Charaktere, ist wirklich unglaublich platt geraten. Es braucht wirklich viel dafür, mich ärgerlich werden zu lassen, doch das Heldenpaar dieses Romans stolpert dermaßen unbeholfen durchs Leben, dass man relativ schnell die Nase voll von ihnen hat.
Während sich Beti, eine über dreißigjährige Frau, immer noch in Lügengeschichten verstrickt, weil sie fiese Verwandte (Onkel, Tante und Cousine) hat, die sie ständig heruntermachen und sie sich tatsächlich dann auch noch von der Cousine dazu überreden lässt, deren Geburtstagsfeier auf Antonios Finca stattfinden zu lassen, (von der das Cousinchen denkt, sie wäre in Betis Besitz gelangt) anstatt die nervige und verhasste Person einfach fortzujagen und einem Mann hinterher „jankt“, der sie nach Strich und Faden betrogen hat, ist Antonio auf den ersten Blick etwas normaler gestrickt.

Doch der erste Eindruck täuscht leider. Antonio hat nämlich einfach kein bisschen Durchsetzungsvermögen. Er lässt sich von allen Frauen in seinem Leben herumkommandieren. Da wären einmal die „Noch-Ehefrau“, mit der er einen Sohn, Miguel, hat, die ihn um Haus und Hof bringen will, wenn sie sich scheiden lassen, Antonios aktuelle Freundin Valentina, die das gut gehende Restaurant völlig umkrempeln will (grundlos) und dabei völlig talentfrei agiert und schließlich Beti, die Vorschläge aus dem Ärmel zaubert, die ihn seine Finca kosten könnten und die ihn ständig hintergeht und belügt (zwar aus ehrenvollen Gründen, aber dennoch ist dies für mich nicht die richtige Basis für eine nachvollziehbare Love Story). Und anstatt einmal aus sich herauszugehen und den Frauen Grenzen aufzuzeigen, springt er ständig auf sein Pferd und reitet wutentbrannt in seine Felder. Puh!

Dann sind da auch noch die Momente in diesem Roman, in denen man sich als Leser stark erinnert fühlt, an die großen Leinwandkinoromanzen der 80er und 90er Jahre. Etwa denkt man an „Footlose“, denn in Antonios Dorf ist der Flamencotanz verboten worden oder an „Dirty Dancing“, wenn Antonio, Beti so innbrünstig wie einst Johnny seiner Baby die Magie des Tanzes beschreibt und sie im Flamencotanz unterrichtet, denn nur an Beti ist es, Antonios Erbe zu erhalten. Es könnten tolle Reminiszenzen an genannte Filme sein, doch die Autorin nutzt sie lediglich als nötige, kurz eingestreute Bausteine, anstatt sie näher zu beschreiben, mehr in die Tiefe zu gehen. Warum wurde der Flamencotanz verboten? Warum ließen sich alle Dorfbewohner darauf ein? Warum wird so eine Gewese um den Tanz gemacht, doch der Wettbewerb selbst nur in gefühlt zwei Sätzen umrissen? Wo ist das Knistern zwischen dem Heldenpaar, das Feuer, die Leidenschaft? Und wieso kocht die gute Köchin des Hauses ständig nur Paella für alle und Mandel-Kirsch Kuchen? ;-)

Aber vor allem, was zeichnet Beti aus? Wo ist ihr gewisses Talent, ein Restaurant zu führen. Dass sie lediglich wieder „back to the roots“ gehen will, reichte mir absolut nicht aus.
Und warum nur, sind die Akteure bloß so eindimensional agierend? Immerhin, die Autorin besitzt einen eingängigen Schreibstil und die Beschreibungen des Ortes klingen malerisch, so dass sich zumindest ein wenig Urlaubsfeeling einstellt, beim Lesen. Doch was hat man davon, wenn man, wie ich finde, mit so einer lieblos zusammengeschusterten Story bedacht wird? Warum ist es nicht möglich eine überzeugende Love Story zu schreiben, die berühren kann und in dem kein TSTL Heldenpaar durchs Leben geht? Eine Story, die einen bezaubert, weil die Akteure facettenreich charakterisiert wurden und deren Schicksal einem gerade deswegen unter die Haut geht, weil sie so lebensecht wirken?

Fazit: Eine, auf ganzer Linie enttäuschende, sogenannte Wohlfühlromance mit Urlaubsfeeling, in der die eigentliche Love Story, lieblos zur Nebensache degradiert wird.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Hyperventilea Hyperventilea

Veröffentlicht am 28.06.2020

Absurde, unglaubwürdige Aschenputtel-Geschichte mit einer großen Portion Kitsch

Engländerin Beti ist ein richtiger Pechvogel. Schon zwei Mal war sie verlobt, hat es aber nie vor den Traualtar geschafft. Und auch der dritte Versuch scheitert: Eigentlich wollte sie sich mit Freund Will ... …mehr

Engländerin Beti ist ein richtiger Pechvogel. Schon zwei Mal war sie verlobt, hat es aber nie vor den Traualtar geschafft. Und auch der dritte Versuch scheitert: Eigentlich wollte sie sich mit Freund Will ihren Lebenstraum, eine Strandbar in Andalusien, erfüllen, doch nun ist Will mit Betis Ersparnissen verschwunden und Beti muss in Spanien, weit entfernt von ihrer Familie, ganz von vorne anfangen. Auf einer Kirschplantage mit angeschlossenem Restaurant arbeitet sie als Spülerin. Außerdem ist sie für die Bewässerung der Kirschbäume verantwortlich. Mit dem mürrischem Besitzer des Bauernhofs Antonio kann sie zunächst überhaupt nichts anfangen. Doch dann lässt dieser sich mit seiner Noch-Ehefrau Esmeralda auf eine ungeheuerliche Wette ein. Er muss Beti innerhalb kürzester Zeit das Flamencotanzen beibringen, andernfalls verliert er seinen gesamten Besitz an Esmeralda. Dass Flamencotanzen im Dorf vor Jahren mit einem „Bann“ belegt wurde, macht die Sache nicht einfacher...

Jo Thomas Sprache ist klar und gut verständlich. Sie beschreibt die Orte und Landschaften, die Atmosphäre in Andalusien recht anschaulich und eindrucksvoll. Das macht definitiv Lust auf Urlaub dort.

Leider waren das für mich aber schon sämtliche positiven Aspekte des Romans.

Die Figuren, allen voran Beti, ein bemitleidenswertes, stets unterschätztes Aschenputtel, sind derart einfach gezeichnet, plakativ, schwarz-weiß und stereotyp, dass ich mich stellenweise richtig darüber ärgern musste. Keine der Figuren konnte ich wirklich ernst nehmen, geschweige denn irgendwelche Sympathien empfinden. Die meisten Charaktere triefen nur so vor Klischees.

Zu den nicht überzeugenden Figur kommt eine Handlung, die kaum abstruser und unrealistischer sein könnte: Flamencotanzen wurde mit einem Bann belegt? Eine Tanzwette, in der es um das gesamte Hab und Gut geht? Als wäre das nicht genug, endet die Geschichte derart übertrieben kitschig, dass es fast eine Qual ist.
Humor, der oft über Schwächen hinwegsehen lässt, sucht man in diesem Roman leider ebenfalls vergebens.

Ich gebe zu, ich lese sehr gerne einfache Liebesromane mit rosarotem Happyend und viel „Zuckerguss“. Aber „Ein Sommer voller Schmetterlinge“ war selbst mir zuviel. Eine unglaubwürdige, ja fast absurde Handlung, trotzdem vorhersehbar und ausgesprochen seicht! Für mich leider ein ziemlicher Reinfall, mit ganz viel Luft nach oben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

lesereise_buechertraum lesereise_buechertraum

Veröffentlicht am 22.06.2020

Puh, geht so

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. ... …mehr

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext.

Rezension: Dies ist mein erstes Buch der Autorin und anhand des Klappentextes und des Covers habe ich eine frische Sommergeschichte erwartet, aber das Buch stellte sich für mich als ein hartes Stück Arbeit raus. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir erst nach ca. 90 Seiten, den Schreibstil habe ich als holprig empfunden, ich musste Sätze oft mehrmals lesen um zu verstehen, was die Autorin beschreiben möchte, auch fand ich gelegentliche Logikfehler. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen beiden Hauptprotagonisten, das hat mir sehr gut gefallen, denn so habe ich die Möglichkeit Emotionen und Gedankengänge besser nachvollziehen zu können. Das Setting von Andalusien hat mir wahnsinnig gut gefallen, die Schilderungen wurden so bildlich und authentisch dargestellt, dass ich das Gefühl hatte, selbst durch die Ortschaften zu laufen, sehr eingeprägt hat sich die Kirschblütenzeit. Und genau das war auch der Grund, dass ich das Buch gerne weitergelesen habe, denn wie bereits erwähnt, sind die Landschaftsbeschreibungen wunderschön. Mit Beti hatte ich bis zum Ende meine Probleme, einerseits wird sie als mutige und selbstbewusste Frau beschrieben, und dann fällt dieses Hochgefühl unbegründet auf der nächsten Seite wieder ab und sie befindet sich in ihrem Jammertal, dass durch ständige Wortwiederholungen unangenehm aufgefallen ist. Auch Antonio konnte mich mit seiner muffeligen Art absolut nicht überzeugen. Leider muss ich sagen, dass ich selten ein Buch gelesen habe, in denen mir so viele Charaktere unangenehm waren. Mein Fazit: Das Setting und dessen Beschreibung ist grandios, leider konnte mich der Rest der Geschichte nicht überzeugen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

steffi_the_bookworm steffi_the_bookworm

Veröffentlicht am 04.06.2020

Zu überladen und unsympathische Charaktere

"Ein Sommer voller Schmetterlinge" klanger nach einer leichten und sommerlichen Geschichte auf die ich wirklich gespannt war. Leider konnte mich das Buch jedoch nicht überzeugen.

Zunächst fand ich das ... …mehr

"Ein Sommer voller Schmetterlinge" klanger nach einer leichten und sommerlichen Geschichte auf die ich wirklich gespannt war. Leider konnte mich das Buch jedoch nicht überzeugen.

Zunächst fand ich das Buch ganz interessant, denn wir lernen Beti kennen, die an einem englischen Flughafen arbeitet und davon träumt mit ihrem Verlobten eine Bar in Spanien zu eröffnen. Als sich die Chance auftut in Spanien eine Bar zu übernehmen, sitzt Beti jedoch sehr schnell alleine da und ihr Freund und ihr gesamtes Geld ist verschwunden.

Beti war mir nicht komplett unsympathisch, aber so richtig warm bin ich nicht mit ihr geworden. Sie erschien mir sehr naiv für ihr Alter und ich fand ihr Verhalten stellenweise sehr anstrengend. Sämtliche andere Charaktere fand ich komplett unsympathisch.

Die Handlung selbst nimmt gefühlt jedes Klischee mit und will von Bauernhof mit Kirschblüten zu Restraurant und Partybar einfach zu viel. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen und ich war von der Geschichte einfach nur enttäuscht, auch wenn ich keine tiefgründige Geschichte erwartet habe.

Das Setting in Spanien beschreibt die Autorin wirklich schön und auch sonst ist das Buch relativ flüssig zu lesen, hier hat mich lediglich steigendes Desinteresse an der Geschichte ein wenig ausgebremst.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Jo Thomas

Jo Thomas - Autor
© Jo Thomas

Jo Thomas arbeitet seit vielen Jahren als Journalisten für verschiedene englische Radiosender. Ihr Debütroman, Ein Sommer in Galway, hat sich in England zu einem Bestseller entwickelt und wurde unter anderem mit dem RNA Joan Hessayon Award ausgezeichnet. Jo Thomas lebt mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern in Vale of Glamorgan.  

Mehr erfahren
Alle Verlage