Weil alles jetzt beginnt
 - Linda Holmes - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

11,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Zeitgenössischer Liebesroman
ISBN: 978-3-7325-9479-5
Ersterscheinung: 28.08.2020

Weil alles jetzt beginnt

Roman
Übersetzt von Alexandra Kranefeld

(69)

Evvie sitzt schon im heimlich gepackten Auto, um ihren Mann zu verlassen, da erfährt sie, dass er tödlich verunglückt ist. Doch wie sagt man der trauernden Familie, den mitfühlenden Freunden, dass dieser Mann nicht der perfekte Ehemann, Arzt, Freund war?
Dann zieht Dean, ein New Yorker Baseballstar auf der Flucht vor der Presse, bei Evvie ein. Erste Regel der WG: Ihre Ehe und seine Karriere sind tabu. Bis sie merken, dass der jeweils andere genau der ist, den sie jetzt für einen Neuanfang brauchen …

Rezensionen aus der Lesejury (69)

eulenmatz eulenmatz

Veröffentlicht am 27.10.2020

So schöne Herbstgeschichte

MEINUNG:

Dieses Buch hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm, wenn es mir nicht als Überraschung zu geschickt worden wäre. Zumindest ist das Cover ein optischer Hingucker und auch die Story fand ... …mehr

MEINUNG:

Dieses Buch hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm, wenn es mir nicht als Überraschung zu geschickt worden wäre. Zumindest ist das Cover ein optischer Hingucker und auch die Story fand ich sehr ansprechend.

Weil alles beginnt ist in vier Teile gegliedert, die sich an den Jahreszeiten orientieren. Das Buch beginnt mit Herbst und ist damit für mich schon eine ideale Herbstlektüre. Die Geschichte spielt in Maine, was ein weiterer Pluspunkt ist, denn ich mag New England sehr gern. In der Geschichte geht es um Evvie, die vor einem Jahr ihren Mann verloren hat, den sie allerdings am Tag seines tödlichen Unfalls verlassen wollte. Außerdem ist da noch Dean. Der einst gefeierte Baseballstar kann plötzlich nicht werfen und seine Karriere steht vor dem aus. Dean sucht nach dem großem Medienrummel nach einem ruhigen Platz für eine Auszeit und wird über einen gemeinsamen Freund bei Evvie fündig und bezieht dort die Einliegerwohnung.

Evvie ist ein ziemlich interessanter und facettenreicher Charakter, der mehr Päckchen zu tragen hat als man am Anfang meinen mag. Da ist natürlich der Tod ihres Mannes, der Arzt war und in dem kleinen Ort in Maine fast schon ein Gott in Weiß war. Es fällt schwer zu glauben, dass dieser Mann eben auch seine Schattenseiten hatte, die Evvie nach 15 gemeinsamen Jahren dazu bewogen hatten, ihn endlich zu verlassen. Da dieser nun verstorben ist, kommt es zu einer recht großen Diskrepanz in Evvie innerem Seelenleben. Sie steht innerlich zwischen den Stühlen, dass sie ihn eigentlich nicht sonderlich vermisst und kommt sich dabei aber gleichzeitig schlecht vor, schließlich darf schon gar nicht über Tote schlecht reden. Dazu kommt, dass Evvie sich niemanden anvertraut mit ihren Problemen in der Ehe. Man spürt aber, dass sie das ein bisschen hindert einen Neuanfang zu wagen und es ihr trotzdem brodelt. Ich mochte Evvie sehr gern. Sie liest seht viel und hat einen interessanten Job: Sie transkribiert Tondateien in Textdateien. Evvie ist auch ziemlich genügsam und mit recht wenig zufrieden.

Gegenüber Evvie erschien mir Dean fast ein wenig blass. Als gescheiterter Baseballstar muss auch er sich überlegen, wie es für ihn weiter gehen soll. Evvie und er finden recht schnell einen Draht zueinander. Auch er ist ziemlich unaufgeregt und gerade deswegen war es auch so angenehm über und von den beiden zu lesen. Ihre Annäherung findet recht langsam und damit aber nachvollziehbar statt.  Es gibt auch immer wieder Situationen, die beide zurück wirft und dennoch halten sie aneinander fest. Mir hat es gefallen, dass vor allem Evvie noch so ihre Hürden hatte, die Dean auch respektiert hat. Am Beispiel der beiden zeigt die Autorin auch sehr schön, dass Veränderungen und Neuanfänge ihre Zeit brauchen und dass an einem Tag einen Schritt vor und anderem Tag wieder zwei Schritte zurück geht. Ganz besonders habe ich auch die Atmosphäre New Englands genossen, die die Autorin sehr schön transportiert hat.

FAZIT:

Weil alles beginnt war für mich eine zauberhaften Liebesgeschichte, die in einer meine Lieblingsregion in den USA, nämlich in New England gespielt hat. Es ist die Geschichte zweier Herzen, die einen Neuanfang wagen. Die Art der Geschichte ist nichts Neues, aber alles in allem ist ein Buch zum Wohlfühlen, besonders jetzt zur Herbst- und Winterzeit.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

xThelittleRose xThelittleRose

Veröffentlicht am 22.10.2020

Sehr unaufgeregtes Buch, muss man mögen

Es sollte der Abend werden, an dem Evvie Drake endlich ihren Ehemann verlässt. Doch tatsächlich wurde es der Abend, an dem Evvie Drake erfährt, dass ihr Mann bei einem Unfall ums Leben kam. Vor ihrem geistigen ... …mehr

Es sollte der Abend werden, an dem Evvie Drake endlich ihren Ehemann verlässt. Doch tatsächlich wurde es der Abend, an dem Evvie Drake erfährt, dass ihr Mann bei einem Unfall ums Leben kam. Vor ihrem geistigen Auge verblasst der Traum von ihrem neuen Leben. Anstatt endlich frei zu sein, wird sie weiter in dem viel zu großen Haus leben und den Schein des liebevollen Ehemanns wahren. Denn wie könnte sie nach dieser Tragödie Eltern und Freunden beibringen, dass ihre Ehe nicht eitel Sonnenschein war, wie alle dachten?

Auch nach einem Jahr hat Evvie noch nicht wirklich zurück ins Leben gefunden. Die meiste Zeit ist sie alleine zu Hause. Sie nimmt gelegentlich einen Job als Transkriptorin an oder geht mit ihrem besten Freund Frühstücken, doch ansonsten ist sie immer noch alleine in ihrem viel zu großen Haus, welches sie von Anfang an nicht haben wollte. Bis ihr bester Freund sie bittet einen Freund von ihm, als Untermieter aufzunehmen. Sein Freund Dean war lange ein professioneller Baseballspieler, doch von gestern auf heute, kann er den Ball nicht mehr richtig werfen und braucht nun dringend Abstand von seinen bisherigen Leben. Außerdem könnte Evvie sowohl das Geld, als auch die Gesellschaft gut gebrauchen. Dean und sie freunden sich tatsächlich relativ schnell an, schließen jedoch einen Pakt weder über ihren Mann, noch über Baseball zu sprechen. Als die beiden jedoch beginnen Gefühle für den jeweils anderen zu entwickeln, ist es nicht mehr so leicht die Dämonen zu ignorieren, die sie noch immer verfolgen ...

Charaktere:

Ich empfand sowohl Evvie, als auch Dean als sehr unaufgeregte Charaktere. Eigentlich das ganze Buch, wenn man es genau nimmt. Obwohl beide mit etwas zu kämpfen hatten, war es doch sehr leicht gehalten. Ich fand nicht, dass es ein Buch war, welches einen beim Lesen besonders stark aufwühlt oder mitnimmt. Das lag, denke ich, auch sehr stark an den Charakteren. Die Beiden haben nie besonders stark irgendwelche Gefühle zum Ausdruck gebracht. Was nicht heißen soll, dass nicht klar war was sie empfinden ... es wurde nur einfach sehr rational und nüchtern betrachtet, wie ich fand. Die beiden hatten auch eine sehr neutrale Einstellung. Keiner der beiden war besonders optimistisch oder pessimistisch, sie haben einfach alles hingenommen wie es ist. Erst als Evvie sich in Dean verliebt hatte, wurde sie dann optimistischer, aber auch nur in Bezug auf ihn und sein Schicksal. Für mich waren die Protagonisten in Ordnung, aber ich habe jetzt auch keine tiefe Bindung zu ihnen aufbauen können, da ich nicht das Gefühl hatte, dass man als Leser wirklich in ihre Köpfe und Gefühle eingedrungen ist.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Geht einher mit den Charakteren. Sehr, sehr unaufgeregt. Kann man als Leser natürlich sowohl positiv, also auch negativ finden. Ich war als ich es gelesen habe in einer dafür passenden Stimmung. Da ich in einigen Wochen meine Abschlussprüfungen habe, bin ich gerade für eine eher unaufgeregte Lektüre sehr empfänglich. Ich wollte vor allem einfach ein bisschen abschalten und gar nicht mal so stark mitfühlen, wie ich es sonst gerne tue. Deswegen war das Buch für mich gerade eine gute Wahl. Allerdings würde ich es nicht unbedingt empfehlen, wenn man auf der Suche nach etwas mitreißenden, sehr emotionalen ist. Eigentlich hätte ich bei dem Klappentext auch mit einer dramatischeren Handlung gerechnet. Deswegen einfach an dieser Stelle eine kleine Warnung von mir, damit ihr wisst, was ihr von dem Buch erwarten könnt und was besser nicht.

Fazit:

Für mich war es ein passendes Buch für meine gegenwärtige Stimmung/Lebenslage. Ich denke "Weil alles jetzt beginnt" ist kein Buch, dass man zu jeder Zeit genießen kann. Für eine normale Leselaune, ist es wahrscheinlich doch zu unaufgeregt und nüchtern, wenn man gerade aber etwa im Stress ist und einfach nur abschalten will, ohne vom Buch groß aufgewühlt zu werden, dann ist es eine solide Wahl. Ich bin den beiden Protagonisten sehr gerne gefolgt und habe gespannt darauf gewartet, dass sich Evvie endlich jemanden öffnet und von ihrer Ehe erzählt. Wenn man weiß, dass man manchmal auch Phasen hat, in denen man gerne so etwas liest, kann ich es auf jeden Fall empfehlen. Man sollte nur nicht mit anderen Erwartungen herangehen, dann könnte das Buch einen eher enttäuschen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

juli1997 juli1997

Veröffentlicht am 18.10.2020

Was sich in einem Jahr alles verändern kann

Evvies gesamtes Leben ändert sich mit nur einem Anruf: Ihr Mann hat einen Unfall. Gerade noch wollte sie ihn verlassen, jetzt muss sie zu seiner Beerdigung gehen. Danach ist nichts mehr wie es war und ... …mehr

Evvies gesamtes Leben ändert sich mit nur einem Anruf: Ihr Mann hat einen Unfall. Gerade noch wollte sie ihn verlassen, jetzt muss sie zu seiner Beerdigung gehen. Danach ist nichts mehr wie es war und Evvie zieht sich immer mehr zurück. Doch dann nimmt sie Dean bei sich auf, der als gescheiterter Baseballstar ebenfalls eine schwere Zeit hinter sich hat. Gemeinsam stoßen sie an ihre Grenzen, wachsen aber auch über sich hinaus.

Meine Meinung:
Ich habe mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Es ist einfach wunderschön gestaltet und bildet Pflanzen aus allen Jahreszeiten ab.
Auch die Handlung ist in diese Abschnitte verteilt und wird aus der Sicht von einer 3. Person geschildert. Damit hatte ich leider einige Probleme, da durch diesen Schreibstil keine Tiefe erzeugt wurde.

Die Protagonisten selbst haben mich auch nicht zu 100% Prozent überzeugt. Klar konnte ich Evvies Kummer nachvollziehen, hat sie doch ihren Schmerz während der Ehe vor allen anderen versteckt. Doch auch nach der Hälfte des Buchs ist sie immer noch die schüchterne, unsichere und unglückliche Person wie am Anfang. Über lange Zeit hinweg habe ich keine Entwicklung bei ihr gesehen. Auch ihre Gefühle für Dean konnte sie einfach nicht zugeben, obwohl diese sehr offensichtlich waren.
Ähnlich ging es mir auch bei Dean. Ihn hat es an die Ostküste verschlagen um etwas Abstand von seiner früheren Karriere zu bekommen. Man könnte auch sagen er versteckt sich dort. Allerdings taut er eher auf, trainiert die örtliche Footballmannschaft und beteiligt sich am öffentlichen Leben. Trotzdem ist er für mich etwas blass geblieben, was ich sehr schade finde.

Der gemeinsame Freund Andy spielt ebenfalls eine große Rolle. Er tröstet Evvie über den Tod ihres Mannes hinweg und kümmert sich um sie. Ich fand es sehr schön, wie sich die beiden am Wochenende zum Frühstücken getroffen haben, aber auch wie ihre Leben auseinander gedriftet sind.
Auch wenn man jahrelang befreundet ist, gibt es im Leben immer wieder Momente an denen man sich nicht so nahe steht. Das wurde hier gut eingearbeitet und hat mir gefallen.

Die Handlung an sich hat sich an einigen Stelle ziemlich gezogen. Dafür hat mir der Schluss sehr gut gefallen, denn hier wurden noch einige Fragen aufgelöst und Handlungsstränge zusammengeführt.
Zudem hat das Ende perfekt zu den Protagonisten gepasst und wirkte nicht aufgesetzt.

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte, die mehr aus ihrem Potenzial gehabt hätte. Die Protagonisten sind mir etwas zu blass und eindimensional geblieben, was ich sehr schade fand. Auch die Längen innerhalb der Handlung und der Schreibstil haben mir das Lesen teilweise schwer gemacht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Igela Igela

Veröffentlicht am 14.10.2020

Baseball ohne Ende.

Evvie Drake ist schon seit einem Jahr Witwe, als Dean Tenney bei ihr einzieht. Der ehemalige Baseballprofi will nach Beendigung seiner Karriere zur Ruhe kommen und mietet die freie Wohnung, die Evvie über ... …mehr

Evvie Drake ist schon seit einem Jahr Witwe, als Dean Tenney bei ihr einzieht. Der ehemalige Baseballprofi will nach Beendigung seiner Karriere zur Ruhe kommen und mietet die freie Wohnung, die Evvie über ihrer Garage hat. Die beiden finden sich sympathisch und schon bald verbindet sie eine Freundschaft. Sie haben jedoch einen Deal! Zwei Dinge klammern sie als Gesprächsthemen aus: Evvies verstorbener Mann Tim und Baseball!

Noch selten waren mir Protagonisten so schnell sympathisch wie hier in diesem Buch. Evvie empfand ich als sehr angenehme Buchfigur und mit Dean kommt Pfeffer ins Spiel. Denn Evvie ist angepasst und durch ihre vergangene Ehe eher unterwürfig und bieder. Dean, der bekannte New Yorker Baseballstar, bringt nicht nur Farbe in Evvies Leben, sondern gleich ins ganze Städtchen Cakasset in Maine. Warum Evvie so ist, wie sie ist, hängt mit ihrer Ehe zusammen und wird nach und nach aufgedeckt. Es bleibt jedoch oft bei Andeutungen. Ich denke hier hätte die Autorin krassere Beispiele einfügen können.

Nach und nach entwickelt sich eine freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden. Meiner Meinung nach hat die Autorin genau die richtige Dosierung erwischt um diese Entwicklung weder zu schnell noch zu kitschig zu erzählen.
Die Berufe der beiden stehen oft im Mittelpunkt. Was ich bei Evvie, durch ihren für mich interessanten Job, toll fand. Den Beruf, den Dean momentan nicht ausübt, seine Profikarriere im Baseball hingegen … ich gestehe, ich habe keine Ahnung, was Baseball angeht. Und es wird intensiv über Baseball gesprochen, erzählt und geschrieben. Begriffe wie Walters, Inning, Pitcher und so weiter erhalten zu viel Raum und ganze Seiten lang ist dieser Sport ein Thema. Das zulasten der Romantik und der Handlung geht. Ich denke, man hätte da besser näher auf die Probleme, die Evvie mit ihrem verstorbenen Mann gehabt hat, eingehen können, statt seitenlang über Baseball zu erzählen. Denn dieses Problem wird oft angerissen und dann über weite Teile des Buches nicht mehr erwähnt.

Beim Schreibstil muss ich besonders die Dialoge hervorheben. Teilweise sind sie sehr witzig und haben mich schmunzeln lassen. Besonders wenn Andy, Evvies bester Freund, involviert ist, der über einen trockenen Humor verfügt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Buecher_Panda Buecher_Panda

Veröffentlicht am 13.10.2020

Leider total langweilig und emotionslos

Als ich "Weil alles jetzt beginnt" von Linda Holmes in der Programmvorschau vom Bastei Lübbe Verlag gesehen habe, war ich hin und Weg von diesem herbstlichen Cover! Auch der Klappentext hat mich sofort ... …mehr

Als ich "Weil alles jetzt beginnt" von Linda Holmes in der Programmvorschau vom Bastei Lübbe Verlag gesehen habe, war ich hin und Weg von diesem herbstlichen Cover! Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen, aber leider konnte mich "Weil alles jetzt beginnt", nicht von sich überzeugen.

An dem Tag, als Evvie endlich den Mut gefasst hat ihren Ehemann zu verlassen, verstirbt dieser plötzlich. Nun befindet sich Evvie in der Position der trauernden Witwe und muss sich die Mitleidsbekundungen der Stadtbewohner anhören. Dabei ist sie die Einzige, die weiß, wie ihr Mann Tim wirklich gewesen ist. Als der ehemalige Pitcher Dean zu Untermiete bei ihr wohnt, scheint sich ihr Leben zum Besseren zu wenden...

Der Schreibstil von Linda Holmes ist ziemlich simple und lässt sich gut lesen. Den Erzählstil, den sie gewählt hat ist ziemlich distanziert und kalt. Einfach total trocken und emotionslos, genau wie die Handlung 🙈 Oft gab es auch einfach stellen, die total unpassend waren oder einfach nur merkwürdig, gestellt oder haben die Geschichte einfach nur gestreckt.

Leider hatte ich auch meine Probleme mit Evvie. Evvie ist jemand, den ich nicht verstehen kann. Sie hat sich viel zu oft im Leben unterbuttern lassen und und behält einfach alles für sich und nickt immer brav. Das sie nicht jemanden wie zum Beispiel ihrem besten Freund erzählt, wie es in ihrer Ehe wirklich war, ist für mich nicht nachvollziehbar. Es ist nur frustrierend 🙈

Bei Dean muss ich sagen, dass er einfach an mir vorbei gezogen ist. Ich hab ihn nicht wirklich wahrgenommen.

Es tut mir leid, dass diese Rezi so negativ ausgefallen ist, aber leider war "Weil alles jetzt beginnt" nicht mein Fall und ich habe irgendwann auch einfach aufhören müssen, weil es mich nur noch frustriert hat.

Von mir bekommt "Weil alles beginnt" leider nur 1,5 von 5 Sterne 🌟

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag und NetGalley Deutschland für das Rezensionsexemplar.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Linda Holmes

Linda Holmes - Autor
© Tim Coburn

Linda Holmes ist Podcasterin, Autorin, Radiomacherin, Interviewerin, ehemalige Anwältin, A capella-Sängerin (wenngleich nur ein einziges Mal im College), gelegentliche Brotbäckerin, Amateurfotografin, kurz: eine Verrückte (wie sie selbst von sich sagt), die im Leben sehr viel Glück gehabt hat.

Mehr erfahren
Alle Verlage