Elite
 - Brendan Kiely - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Sonstige Belletristik
384 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-7195-6
Ersterscheinung: 29.04.2019

Elite

Die Welt gehört euch nicht
Roman
Übersetzt von Diana Beate Hellmann

(51)

Macht, Prestige, Tradition. Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James stammt aus bescheidenen Verhältnissen und ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Eine unverhoffte Verbündete findet er in Jules, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist. Seit Jahren kämpft sie gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite ...

Rezensionen aus der Lesejury (51)

fuddelknuddel fuddelknuddel

Veröffentlicht am 16.01.2020

Non-Elite

Mit diesem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Ich bin dazu übergegangen, vor dem Lesen nicht noch einmal den Klappentext nachzuschauen, um möglichst offen an die Geschichten rangehen zu können und genau ... …mehr

Mit diesem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Ich bin dazu übergegangen, vor dem Lesen nicht noch einmal den Klappentext nachzuschauen, um möglichst offen an die Geschichten rangehen zu können und genau das ist mir hier leider zum Verhängnis geworden. Abgesehen von leichten, motivationsbedingten Startschwierigkeiten habe ich einfach ein Problem mit dem Ziel des Buches gehabt.. beziehungsweise damit, dass ich keins erkennen konnte.

Mir haben der Schreibstil und die Protagonistin gefallen. Das Buch las sich, so weit wie ich gekommen bin, angenehm flüssig und mühelos und vor Jules hatte ich wegen ihrer direkten, rechtschaffenen Art einen Heidenrespekt, sie war einfach eine echt clever erdachte Hauptfigur.

Mein großes Problem war allerdings wie gesagt, dass ich keinen Schimmer hatte, in welche Richtung das Buch gehen sollte, auch nach einem Viertel Lesefortschritt noch nicht. Und so habe ich mich dann entschlossen, erst einmal ein anderes Buch anzufangen, was ich dann begeistert binnen kürzester Zeit durch gelesen hatte. Für mich eine Bestätigung, Elite vorerst noch länger aufs Eis zu legen, und in ein paar Monaten noch mal ran zu gehen.
Man kann jetzt natürlich argumentieren, dass ich einfach noch etwas Geduld hätte haben und weiterlesen sollen, aber ich mag es nicht, wenn ich als Leser so gar keine Ahnung habe, wo es hin gehen soll, und das auch nach einem Viertel des Buches nicht.

Mein Fazit:
Elite ist mein erster Abbruch des Jahres, allerdings werde ich der Geschichte nach einiger Zeit noch eine zweite Chance geben, Jules zuliebe.

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rebeccas_buecherliebe rebeccas_buecherliebe

Veröffentlicht am 29.12.2019

Elite von Brendan Kiely

In dem Buch geht es um Jules und James, beide Schüler an der Fullbrooke Academy. Beide sind in der 12. Klasse, allerdings kommt James in diesem Jahr neu auf die Schule, da er ein Eishockey-Stipendium erhalten ... …mehr

In dem Buch geht es um Jules und James, beide Schüler an der Fullbrooke Academy. Beide sind in der 12. Klasse, allerdings kommt James in diesem Jahr neu auf die Schule, da er ein Eishockey-Stipendium erhalten hat. Von Beginn an fühlt James sich als Außenseiter in Fullbrooke. Er kommt aus einer "einfachen" Familie, während die meisten anderen Schüler aus privilegierten Familien stammen. Jules ist ebenso eine Außenseiterin. Sie ist eine Rebellin, die sich gegen längst überholte Traditionen und den alltäglichen Sexismus auflehnt und sich so viele Feinde macht.
Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben Jules und James zusammen ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.

Meine Meinung
Cover und Buchinhalt passen gut zusammen. Die 2 Schüler auf dem Cover bringt man direkt mit den 2 Hauptpersonen zusammen und ich finde, es ist wirklich gut getroffen.
Der Schreibstil und Brendan Kiely ist sehr gut zu lesen, es gibt keine sehr gestreckten Stellen, die Spannung wird langsam aufgebaut, bis es zu dem entscheidenden Punkt kommt.
Das Buch ist abwechselnd aus Jules und James Sicht geschrieben. Dadurch ist es möglich, sich immer wieder in die andere Person hineinzuversetzen und sich mit ihren Gedanken zu beschäftigen. Beide waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Jules gehört zu den Menschen, die ich auch im echten Leben bewundere. Starke, selbstbewusste Frauen, die dafür kämpfen, dass Diskriminierung und der alltägliche Sexismus endlich weniger werden und die sich nichts gefallen lässt. James kommt als neuer auf die Schule und will sich so gut es geht anpassen, um das Schuljahr gut zu überstehen. Er freundet sich mit Jules an und stört sich mit der Zeit immer mehr an seinen Teamkollegen und Mitschülern. Angewidert von den Gemeinheiten der anderen unterstützt er Jules in ihrem Kampf. Als auf der großen Herbstparty der Schule alles aus dem Ruder läuft beschließen sie, etwas zu machen, was nicht ignoriert werden kann.

Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet. Jules bester Freund Javi war mir ebenfalls direkt sympathisch und auch Aileen, die sich im Buch mit beiden anfreundet mochte ich sehr. Das Ende war gut geschrieben, wenn auch etwas aprupt. Durch eine kurze Nachgeschichte kann man dennoch gut abschließen.
Ich gebe dem Buch 4/5⭐ und eine Leseempfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Charlotte Charlotte

Veröffentlicht am 06.11.2019

Zu viel

Es fängt gut an, will dann doch zu viel.
Zu viele Themen, Probleme werden angeschnitten. Keins wird davon zufriedenstellend gelöst, aufgearbeit usw.
Dabei ist der Ansatz so gut.
Schade! …mehr

Es fängt gut an, will dann doch zu viel.
Zu viele Themen, Probleme werden angeschnitten. Keins wird davon zufriedenstellend gelöst, aufgearbeit usw.
Dabei ist der Ansatz so gut.
Schade!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Wordworld_Sophia Wordworld_Sophia

Veröffentlicht am 04.11.2019

Lesenswert für alle, die auch mal abseits des Mainstreams lesen wollen.

*Die Eindrücke:

Handlung: *Die Handlungsebene geht durch die Vielzahl der angesprochenen Themen etwas unter. Es geht um Mobbing, Traditionen, Außenseitertum, Erwachsenwerden, Feminismus, Homosexualität ... …mehr

*Die Eindrücke:

Handlung: *Die Handlungsebene geht durch die Vielzahl der angesprochenen Themen etwas unter. Es geht um Mobbing, Traditionen, Außenseitertum, Erwachsenwerden, Feminismus, Homosexualität Sexismus, Gewalt und die Schwierigkeit, seine eigene Stimme zu finden. Diese Themen werden durch die unterschiedlichen Protagonisten mit ihren verschiedenen Lebenssituationen zur Sprache gebracht aber durch die relativ breite Darstellung nur kurz angerissen und erscheinen so etwas oberflächlich und überhetzt. Neben der fehlenden Tiefe leidet die Spannung trotz der wenigen Seiten auch unter vielen Wiederholungen, Zeitsprüngen und mittelmäßiger Szenengestaltung. Meiner Meinung nach wäre hier mal wieder "weniger" "mehr" gewesen. Vor allem gegen Ende geht alles sehr schnell und die eigentlichen Entwicklungen der Personen und ihrer Beziehungen kommen zu kurz.
*
Schreibstil*: Wenn Brendan Kielys Schreibstil eins ist dann originell. Das ist auf der einen Seite natürlich eine Bereicherung für die Geschichte auf der anderen Seite fielen mir immer wieder äußerst seltsame und ungebräuchliche Formulierungen auf. Ob das nun der Übersetzung zuzuschreiben ist oder der Autor hier bewusst auf unkonventionelle Veranschaulichungen und schräge Dialoge gesetzt hat, bleibt unklar. Fest steht, dass der Autor versucht, den Geist der Jugend, die Sprache von Teenagern und die Probleme und Gedanke von Pubertierenden einzufangen, sich dabei aber immer wider in skurrilen Klischees verläuft, denen selbst der jugendliche Leser nicht ganz folgen kann. Somit würde ich trotz der Ich-Perspektive die Erzählweise als eher distanziert und kühl beschreiben.
*
Charaktere:* Die Protagonisten haben mich genau wie die grundlegenden Thematiken der Geschichte an "The Perks of Beeing a Wallflower" (deutsch: "Vielleicht lieber morgen") von Stephen Chbosky erinnert. Das ist keineswegs ein Kritikpunkt da ich diese Geschichte liebe und die besonderen, schrägen Außenseiter eine wundervolle Abwechslung zum Jugendbuch-Mainstream-Held darstellen. Leider nerven sowohl Jules als auch James immer wieder mit gewöhnungsbedürftigen Übersprunghandlungen und sind daher nur teilweise authentisch.


*
Das Fazit:*

"Elite" ist ein wichtiger, interessanter Roman, der bewusst anders sein will, bei dem es aber an der Umsetzung der Themen etwas hapert. Die schrägen Protagonisten sind ein Tick zu unauthentisch, die breite Themenpalette ein wenig zu oberflächlich und der originelle Schreibstil verwirrt an einigen Stellen. Dennoch lesenswert für alle, die auch mal abseits des Mainstreams lesen wollen.

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Rina23 Rina23

Veröffentlicht am 11.10.2019

Ich hätte mir mehr gewünscht

Titel: Elite Die Welt gehört euch nicht
Autor: Brendan Kiely
Verlag:
Preis: 12,90€

Inhalt:

Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt ... …mehr

Titel: Elite Die Welt gehört euch nicht
Autor: Brendan Kiely
Verlag:
Preis: 12,90€

Inhalt:

Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.


Meine Meinung:
Jamie war und ist mir während des ganzen Buches sehr sympathisch gewesen. Er wollte immer nur das Richtige tun, hatte aber keine Ahnung was das ist. Er hat es geschafft mein Herz zu brechen. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen und gesagt, dass alles wieder gut wird.

Jules war ein wirklich starker Charakter der für seine Überzeugungen eingestanden ist. Ihr ist etwas passiert, was ich niemandem wünsche und das tat mir wirklich von Herzen leid. Besonders das niemand zu ihr gestanden hat, fand ich schlimm. Aber trotzdem konnte sie es nicht schaffen mich völlig von sich zu überzeugen. Manchmal hat sie Dinge getan mit denen ich nicht einverstanden war.

Das schlimmst an dem ganzen Buch war aber die Schule. Der Direktor, die Person an die man sich wenden soll und die hinter einem stehen sollte, hatte Jules verraten. Die Jungen an der Schule haben die Mädchen nicht als eigenständige Menschen, sondern eher als Dinge wahrgenommen mit denen man machen kann, was man will. Ein wenig stimmt das ja auch immer noch mit dem überein, wie es in unserer Gesellschaft wirklich ist. Nur hätte ich hier gerne eine Entwicklung oder Veränderung gesehen.

Ich war ein wenig enttäuscht von dem Buch. Auch kam ich nicht so gut voran und muss leider auch sagen, dass mir der Schreibstil nicht so gut gefallen hat.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Brendan Kiely

Brendan Kiely - Autor
© Gary Joseph Cohen

  Brendan Kiely hat Creative Writing studiert und seine Arbeiten in den unterschiedlichsten Magazinen veröffentlicht. Inzwischen unterrichtet er an einer Schule in New York, wo er mit seiner Frau auch lebt. Aidan – Sünde. Lüge. Liebe. Mut ist sein erster Roman, ein weiterer ist in Arbeit.

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