Ausgebrannt
 - Andreas Eschbach - eBook
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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Thriller
749 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-0603-0
Ersterscheinung: 13.11.2010

Ausgebrannt

Thriller

(6)

Die Menschheit vor ihrer größten Herausforderung: Das Ende des Erdölzeitalters steht bevor!

Als in Saudi-Arabien das größte Ölfeld der Welt versiegt, kommt es weltweit zu Unruhen. Bahnt sich tatsächlich das Ende unserer Zivilisation an?

Nur Markus Westermann glaubt an ein Wunder. Er glaubt eine Methode zu kennen, wie man noch Öl finden kann. Viel Öl. Doch der Schein trügt.

Packend erzählt Bestseller-Autor Andreas Eschbach in seinem Thriller Ausgebrannt eine Geschichte, in der die globalisierte Welt an ihrer Ressourcenknappheit zu scheitern droht.

Pressestimmen

"Eschbach versteht es glänzend, gut recherchierte, oft frappierende Fakten und Thrillerelemente zu vermengen."
"Eschbach hat einen deutschen Wissenschaftsthriller geschrieben, der glaubhaft von globalen Problemen erzählt: gute Unterhaltung."

 
"Eschbach denkt konsequent weiter, was schon längst Gegenwart ist und kaum jemand wahrhaben will."

 

Rezensionen aus der Lesejury (6)

Mogul Mogul

Veröffentlicht am 31.01.2021

Erdöl regiert die Welt

Und was geschieht eigentlich, wenn das
Erdöl knapp wird? Dieses dystopische Buch geht dem mit einer spannenden Story nach.

Die Story nimmt einen in eine Welt mit, in der das Erdöl knapp wird, und darum ... …mehr

Und was geschieht eigentlich, wenn das
Erdöl knapp wird? Dieses dystopische Buch geht dem mit einer spannenden Story nach.

Die Story nimmt einen in eine Welt mit, in der das Erdöl knapp wird, und darum die Treibstoffpreise explodieren. Da unsere Gesellschaft sehr stark vom schwarzen Gold abhängig ist, man denke neben dem Treibstoff z.B. ans Heizöl, an den Plastik, den Dünger und die Medikamente, hat das verheerende Folgen.
Man begleitet den sehr ambitionierten Deutschen Markus Westermann, der den amerikanischen Traum leben will, durch sein wildes Leben in einer sich dramatisch verändernden Welt.
Westermann will seine Chance packen, als ihm ein älterer Österreicher von einer unschlagbaren neuartigen Methode erzählt, wie man Erdöl finden kann. Der rasante Aufstieg des Herrn Westermann beginnt. Ob er auch wieder so schnell fällt wie er aufsteigt? Nein, so einfach ist dieses Buch nicht gestrickt. Es geht hier um viel mehr, man reist durch das ländliche Amerika, findet sich in Saudi Arabien wieder und macht immer wieder einmal einen Abstecher nach Deutschland. Und die Westermann umgebenden Parameter sind ständig in Bewegung.

Die Story, die ziemlich glaubwürdig und stark faktenbasiert daherkommt, ist sehr vielschichtig gestaltet und regt einen zum Nachdenken an. Wenn man die Verstrickungen von Politik und Wirtschaft in das Geschäft mit dem Erdöl auf diese Art präsentiert bekommt, wie es in diesem Buch geschieht, fragt man sich schon manchmal, wie fragil unsere Welt nun wirklich ist. Das fand ich sehr anregend und interessant.
Aber das Hörbuch dauert über 24h und zieht sich teilweise etwas langatmig dahin, obwohl es sehr gut gelesen wird von Robert Reinagl. Seine lebendige Art des Vorlesens und die an sich spannende Geschichte hat mich bei dieser teilweise etwas arg mäandrierenden Story bei der Stange halten können. Es gibt viele Exkurse zum Thema Erdöl, Energieversorgung und die darin verwickelten amerikanischen Agenturen sowie der Politik ganz allgemein. Und - das muss ich zugeben- die Story erzeugt einen Sog und zieht einen in diese dystopische Welt hinein, in der das Erdöl knapp wird. Das spricht sehr für das Buch und macht die Langatmigkeit allemal wett. Aber vielleicht wäre ein bisschen weniger in diesem Fall etwas mehr gewesen.

Fazit: Klare Lese- beziehungsweise Hörempfehlung, wenn man viel Zeit hat

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luelue83 luelue83

Veröffentlicht am 14.06.2017

Ölkrise mit Happy End

Mir gefällt besonders das der Hauptdarsteller kein zielgerichteter Held, sondern ein Mensch ist, der einfach Chancen ergreift, wenn sie sich ihm auftun, und der versucht, seine Wünsche zu erfüllen. Eher ... …mehr

Mir gefällt besonders das der Hauptdarsteller kein zielgerichteter Held, sondern ein Mensch ist, der einfach Chancen ergreift, wenn sie sich ihm auftun, und der versucht, seine Wünsche zu erfüllen. Eher zufällig gerät er an den mysteriösen Partner, von dem nie ganz klar wird, ob er nun ein Genie ist oder doch dem Wahnsinn verfallen. Oder an die frivole Asiatin, die ihn ständig vernascht und mit der er auf der Überholspur des Lebens dahinrast. Und das eigentlichen Ziel, endlos Erdöl zur Verfügung zu haben, kippt schlagartig um in die andere Richtung. Die Entwicklung holt die beiden Hauptdarsteller ein.

Es kommt der Zusammenbruch, und was hier besticht, ist die Schilderungen des Alltags ohne Öl.

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Steffi1904 Steffi1904

Veröffentlicht am 15.09.2016

Thriller, der nachdenklich macht

Markus Westermann will in Amerika so richtig durchstarten. Er glaubt sich am Ziel, als er den Österreicher Block trifft. Mit ihm will er Öl finden, aber anstatt mehr Öl zu finden schlittert die Welt in ... …mehr

Markus Westermann will in Amerika so richtig durchstarten. Er glaubt sich am Ziel, als er den Österreicher Block trifft. Mit ihm will er Öl finden, aber anstatt mehr Öl zu finden schlittert die Welt in eine richtige Ölkrise und plötzlich ist die Welt nicht mehr wie sie war.

Andreas Eschbach schafft es immer wieder schnell Spannung aufzubauen, sodass einen die Geschichte nicht mehr loslässt. Hier hatte ich jedoch zunächst Probleme mit den vielen Zeitsprüngen und Perspektivwechsel. Doch nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, hat mich die Geschichte wieder gepackt, aber auch sehr nachdenklich gemacht. Öl ist eine endliche Ressource, was also wird passieren, wenn diese erschöpft ist. Wie wird sich die Welt entwickeln? Sind wir für einen solchen Bruch gewappnet? Andreas Eschbach zeichnet mit seinem Buch eine mögliche Antwort auf diese Fragen und diese Welt ist erschreckend, und erschreckend realistisch.

Nicht überzeugen konnten mich allerdings die Charaktere, die zwar alle vielschichtig ausgearbeitet sind, aber es fehlt leider der Charakter mit dem ich mich identifizieren oder mit dem ich mit zittern konnte. Markus Westermann ist vor allem am Anfang furchtbar unsympathisch, genau wie seine Freundin. Sein Geschäftspartner Block fand ich vor allem merkwürdig. Allerdings kann Ulrich Noethen jedem einen besonderen passenden Klang verleihen, sodass es ein Genuss ist ihm zuzuhören. Und jeder von Ihnen passt einfach genauso wie er ist in die Geschichte.

Insgesamt eine sehr gute Geschichte, bei der mir nur der richtige Charakter gefehlt hat.

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Durga108 Durga108

Veröffentlicht am 28.04.2017

Ölkrise mit Happy End

Markus Westermann will in Amerika das große Glück finden. Er wird von seiner Firma in die USA gesandt, legt sich dort mächtig ins Zeug und lernt zufällig den schrulligen Österreicher Karl Walter Block ... …mehr

Markus Westermann will in Amerika das große Glück finden. Er wird von seiner Firma in die USA gesandt, legt sich dort mächtig ins Zeug und lernt zufällig den schrulligen Österreicher Karl Walter Block kennen. Dieser gibt vor, eine Methode entwickelt zu haben, mit der er Öl finden kann und zwar so viel, dass es für die nächsten tausend Jahre reicht. Die beiden gründen eine Firma. Parallel dazu fliegt ein saudi-arabischer Ölhafen in die Luft und stürzt die Welt in eine Ölkrise. Nicht nur den Arabern sind Westermann und Block ein Dorn im Auge. Es kommt zu div. Katastrophen, Markus Westermann kommt nach einem schweren Autounfall in den USA in einem deutschen Krankenhaus zu sich, er flieht, geht zurück in die USA, wo mittlerweile bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, und lebt einen Winter lang in einer Kommune.

Andreas Eschbach hat eine kleine Schwierigkeit eingebaut, in dem er nicht nur Markus Geschichte erzählt, sondern auch die seines Bruders Frieder und deren Schwester Dorothea sowie die des saudischen Prinzen Abu Jabr. Der Autor beschreibt jedoch nicht nur die Charaktere, sondern auch welchen Einfluss die Ölkrise auf sie und die Gesellschaft hat. Hinzu kommt, dass Andreas Eschbach immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und herspringt. In den Sprüngen sehe ich eher eine Bereicherung und es fiel mir trotzdem leicht, den Handlungssträngen zu folgen.

Was mich jedoch stört, und deshalb gibt es auch nur drei Punkte, ist die Liebesbeziehung zwischen Markus Westermann und der koksenden Milliardärstochter mit chinesischen Wurzeln, Amy-Lee Wang. Eschbach bedient sich dabei aller Klischees und zusätzlich gibt es noch ein kitschiges Happy End à la Hollywood.

Zum Schluß will ich jedoch lobend Ulrich Noethen als Sprecher erwähnen. Er gibt allen Charakteren einen individuellen stimmlichen Touch, sogar mit schwäbischem Dialekt, ohne lächerlich zu wirken. Es macht richtig Freude, ihm zuzuhören. Deshalb trotz Kitsch - hörenswert!

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engineerwife engineerwife

Veröffentlicht am 04.04.2017

Was wäre wenn ...

Der Autor, Andreas Eschbach, greift ein schwieriges aber auch immer wieder sehr aktuelles Thema auf: Rohstoffknappheit, ein Albtraum schlechthin. Was aus Menschen werden kann, wenn sie ihren eigenen Komfort, ... …mehr

Der Autor, Andreas Eschbach, greift ein schwieriges aber auch immer wieder sehr aktuelles Thema auf: Rohstoffknappheit, ein Albtraum schlechthin. Was aus Menschen werden kann, wenn sie ihren eigenen Komfort, ja eigentlich ihr ganzes Leben in Gefahr sehen, hält der Autor dem Leser, bzw. Hörer, mit brutaler Härte vor Augen. Die Szenarien sind gut dargestellt, was jedoch mein Hörvergnügen gemindert hat, sind die ewigen Zeitsprünge. Man muss sich schon sehr konzentrieren um hier nicht den Anschluss zu verlieren. Äußerst hilfreich bei diesem Buch ist auch ein großes Interesse an Wissenschaft und Technik. Der sympathische Schauspieler Ulrich Noethen versteht es glänzend den Hörer mit seiner angenehmen Stimme am Ball zu halten. Ich denke, über dieses Buch werde ich noch eine Weile nachdenken.

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Autor

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach - Autor
© Olivier Favre

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den …

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