Cold Case - Das verschwundene Mädchen
 - Tina Frennstedt - eBook

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Thriller
444 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-8163-4
Ersterscheinung: 31.01.2020

Cold Case - Das verschwundene Mädchen

Thriller
Übersetzt von Hanna Granz

(88)

Spannung pur von Schwedens neuer Top-Thrillerautorin
Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren Wohnungen. Er tötet sie – und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen …

Rezensionen aus der Lesejury (88)

Samtpfote Samtpfote

Veröffentlicht am 21.03.2020

Leider komplett enttäuschend

Cold Case: Das verschwundene Mädchen - Tina Frennstedt


Inhalt:
Tess ist Expertin für "Cold Cases", befasst sich also mit diesen Fällen, die schon seit langer Zeit auf eine Auflösung warten. Als ein ... …mehr

Cold Case: Das verschwundene Mädchen - Tina Frennstedt


Inhalt:
Tess ist Expertin für "Cold Cases", befasst sich also mit diesen Fällen, die schon seit langer Zeit auf eine Auflösung warten. Als ein neuer Fall plötzlich Verbindungen zu einem alten Fall, dem Verschwinden einer jungen Frau, zu haben scheint, ist nicht nur Tess, sondern das ganze Präsidium gefragt, schliesslich scheint der Vergewaltiger und Mörder in immer kürzeren Abständen zuzuschlagen.

Meine Meinung:
Zuerst einmal: eine 19-jährige, weibliche Person ist sicher kein Mädchen, sondern eine junge Frau, die zudem bereits volljährig ist. Wir sind nicht bei Madame Klum und nicht im 18. Jahrhundert (was in Bezug auf die Emanzipation ja eigentlich identisch ist), weshalb es mich zuerst einmal einfach nur irritiert hat, dass immer von einem "Mädchen" gesprochen wurde.
Abgesehen davon bin ich sehr leicht und mit ein wenig Gänsehaut in den Thriller gestartet. Die ersten paar Seiten hatten es wirklich in sich. Die Spannung war greifbar, die Sprache packend und ich wollte unbedingt sofort weiterlesen und wissen, wie alles zusammenhängt. Dann wurde es immer träger, langweiliger und verwirrender. Figuren und Handlungsstränge wurden wild durcheinandergewirbelt, das Schwergewicht wurde nicht auf den "Cold Case", sondern auf den aktuellen Fall gelegt, die Sprache wirkte zusammengeschustert und vor allem war das nicht einmal mehr ein Krimi, geschweige denn ein Thriller. Spannung kam nämlich bis zum enttäuschenden, mehr Fragen aufwerfenden als beantwortenden Schluss, nicht mehr auf.

Sprache:
Auf mich wirkte dieses Buch, als wären die ersten paar wirklich packenden Seiten mit dem stringent erzählten Beginn von einer anderen Person geschrieben worden als der Rest des Buches. Ich kann mir nicht erklären, wie 400 Seiten lang nur unwichtige Nebenschauplätze, oberflächliche Figuren ohne Wiedererkennungswert und eine komplett falsch gewichtete Behandlung der beiden Fälle auf so starke erste Seiten folgen können. Abgesehen von der Ermittlerin Tess Hjalmarsson bleiben alle Figuren im Schatten und wirken äusserst unrund eingeflochten. Unwichtige, verwirrende und vor allem uninteressant und dilettantisch zusammengeflickte Nebensätze sorgen dafür, dass die Erzählung immer wieder abschweift und die Auflösung am Ende ist weniger als unbefriedigend, die macht weder wirklich Sinn (abgesehen von der Vorhersehbarkeit, aber das bin ich mir gewohnt, ich weiss nicht, wann mich ein "Krimi"/"Thriller" zum letzten Mal überrascht hat), noch ist sie wirklich eine Auflösung.

Fazit:
Leider habe ich nicht viele positive Worte für dieses Buch übrig. Abgesehen vom Cover, das mich mit seiner düsteren, geheimnisvollen Stimmung komplett in die Irre geführt hat und abgesehen von der Bezeichnung "Thriller", die sicher auch nicht auf dem Mist der Autorin gewachsen ist - und zudem auch gar nicht passt - haben mich lediglich die ersten paar Seiten und die Protagonistin für sich eingenommen. Mehr als zwei Wochen habe ich mich durch dieses Buch mit seiner holprigen Sprache und der langweiligen Geschichte gequält und dies auch nur, weil es eine Buchprämie der Lesejury war, ansonsten hätte ich schon lange abgebrochen. Ich kann für dieses Buch nicht einmal mit dem besten Willen eine Empfehlung aussprechen, das war leider nichts, da hat zu viel gefehlt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Nicoletta49 Nicoletta49

Veröffentlicht am 21.03.2020

Gelungener Auftakt für Tess Hjalmarsson

"Das verschwundene Mädchen" ist der 1. Teil der "Cold Case"-Reihe von Tina Frennstedt. Ein alter Vermisstenfall und ein Serienmörder halten die Ermittlerin Tess in Atem. Wird es ihr gelingen, den Schuldigen ... …mehr

"Das verschwundene Mädchen" ist der 1. Teil der "Cold Case"-Reihe von Tina Frennstedt. Ein alter Vermisstenfall und ein Serienmörder halten die Ermittlerin Tess in Atem. Wird es ihr gelingen, den Schuldigen zu finden?

Das düstere Cover mit eisiger Atmosphäre in Rot/ Blau-Tönen hat mich unheimlich neugierig gemacht und gespannt habe ich zu lesen begonnen. Das Buch, das meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Thriller ist, startet mit unheimlich viel Tempo. Der Schreibstil der Autorin ist kurweilig und atmosphärisch, schon nach wenigen Seiten kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Tess und Marie, zwei ungewöhnliche Kommissarinnen ermitteln gemeinsam. Tess ist ein unheimlich interessanter Charakter, dessen Privatleben eine große Rolle spielt. Auch das Thema Homosexualität wird behandelt, was einmal etwas Abwechslung zu anderen Kriminalromanen bietet. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen, was noch einmal für zusätzliche Spannung sorgt.

Bis zum Schluss darf sich der Leser nicht sicher sein, wer der Schuldige ist. Ich war z. B. absolut falsch gelegen - die Auflösung hat mich mehr als überrascht. Aber so soll ein spannendes Buch ja auch sein - falsche Fährten und Rätselraten bis zum Schluss! Mir persönlich hat "Das verschwundene Mädchen" sehr gut gefallen - ich mag spannende Geschichten ohne großes Blutvergießen. Ich bin schon gespannt auf den den 2. Teil von "Cold Case"!

Ich kann für das Buch eine absolute Leseempfehlung aussprechen und gebe 4,5 Sterne!

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Elchi130 Elchi130

Veröffentlicht am 21.03.2020

Gut und spannend

Tess ist die Chefin eines Ermittlerteams, das Cold Cases bearbeitet. Als ein Serienvergewaltiger nach einer Ruhephase wieder anfängt Frauen zu überfallen und zum Teil auch zu töten, führen die Spuren zu ... …mehr

Tess ist die Chefin eines Ermittlerteams, das Cold Cases bearbeitet. Als ein Serienvergewaltiger nach einer Ruhephase wieder anfängt Frauen zu überfallen und zum Teil auch zu töten, führen die Spuren zu dem ungeklärten Verschwinden eines 19-jährigen Mädchens vor ca. 17 Jahren. Die Umstände dieses Verschwindens konnten niemals geklärt werden. Wird es Tess und ihrem Team gelingen, diese beiden Verbrechen jetzt aufzuklären?

Das Geschehen wird auf mehreren Ebenen geschildert. Da ist zum einen Tess und ihr Team, welches die Ermittlungen aufnimmt. Dann treffen wir auf den Vergewaltiger und werden mit seinen Taten konfrontiert. Zudem gibt es noch Einschübe aus dem Jahr 2002. Hierbei erleben wir das damalige Geschehen aus Opfersicht. Dann gibt es noch einzelnen Szenen, in denen Zeugen und Verdächtige des Cold Case zu Wort kommen. Die Schilderungen der heutigen Taten sind spannend und gehen unter die Haut, ohne dass Tina Frennstedt zu sehr ins Detail geht. Ebenso sind die Szenen aus dem Jahr 2002, in denen Annika, das verschwundene Mädchen, zu Wort kommt, sehr eindrücklich. Denn wir als Leser/innen wissen ja, dass ihr etwas Schreckliches passieren wird.

Das Ermittlerteam besteht aus sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, was die Darstellung der Arbeit abwechslungsreich und interessant macht. Die Autorin führt die Personen zu Beginn ausführlich ein. Dabei hatte ich oft den Eindruck, dass sie Filmszenen beschreibt. Deshalb war mir am Anfang des Buches der Szenenaufbau oft zu lang und damit zu langatmig. Nach der Einführung hat sich das jedoch gegeben und das Gefühl hat sich bei mir zerstreut. Ebenso ist das Privatleben zu Beginn der Geschichte für mich zu ausführlich geraten, was unnötige Längen produziert hat. Doch auch hier ist es so, dass ich im Laufe der Geschichte, die Schilderungen des Privatlebens ansprechend fand.

Das Buch war für mich ein Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die beiden Ermittlungen haben mir sehr gut gefallen und waren genau nach meinem Geschmack. Ein wenig schade fand ich, dass mir schon sehr früh klar war, wer für das Verschwinden von Annika verantwortlich war.

Doch für den ersten Teil einer Reihe fand ich das Buch sehr gut und spannend. Nun freue ich mich auf das Erscheinen des zweiten Teils.

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Booknaerrisch Booknaerrisch

Veröffentlicht am 19.03.2020

nicht wirklich ein Thriller, dennoch haben mir gewisse Details sehr gut gefallen

Tess, die in der Abteilung für die Cold Cases arbeitet, wird von dieser abgezogen, da ein Serientäter scheinbar wieder zugeschlagen hat. Der Mann, der seine Opfer vergewaltigt und manchmal auch tötet, ... …mehr

Tess, die in der Abteilung für die Cold Cases arbeitet, wird von dieser abgezogen, da ein Serientäter scheinbar wieder zugeschlagen hat. Der Mann, der seine Opfer vergewaltigt und manchmal auch tötet, hat drei Jahre pausiert, um nun wieder auf grausamste Weise zuzuschlagen. Aber handelt es sich wirklich um den selben Täter? Und wenn ja, warum ist er zurück? Mitten in der Ermittlung taucht plötzlich eine Spur auf, die Tess zu einem ihrer größten Cold Cases zurück führt, nur das „Warum“ ist noch nicht ganz klar. Und das herauszufinden wird für sie gefährlicher als erwartet.

Als großer Fan von Real Crime und Thrillern war Tina Frennstedt eine Autorin, die ich mir genauer ansehen musste.
Vorab muss ich sagen, dass ich Band 1 innerhalb von 2 Tagen durchgeschmökert habe, das sagt schon was aus – aber effektiv würde ich das Buch nicht wirklich als Thriller klassifizieren.
Die Autorin legt viel Wert darauf, den Charakter „Tess“ zum Leben zu erwecken, was mit Infos zu ihrem Privatleben einhergeht. Ob es sich hierbei um die aktuelle Situation ihrer Eltern oder Dingen aus ihrem eigenen Umfeld handelt – wir lernen Tess im Laufe der Geschichte relativ gut kennen.
Auch gibt es immer mal wieder Kapitel die aus der Sicht anderer Menschen geschrieben sind, sogar aus der der Opfer.
Ich kann nachvollziehen, dass manche Leser sich hier ein bisschen zu „entschleunigt“ fühlen, da diese Bestandteile der Geschichte definitiv etwas den Thrill nehmen. Dennoch haben mir diese sehr gut gefallen. Sie waren interessant geschrieben, spannend gemacht und haben die Geschichte für meinen Geschmack einfach rund werden lassen – quasi „beatmet“. Jedoch würde ich „Das verschwundene Mädchen“ effektiv eher im Bereich Roman oder Krimi sehen.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist das Auseinandersetzen mit dem Aspekt, was so ein Fall mit den betroffenen Menschen macht.
Eine Mutter, die im Ungewissen lebt, Menschen die sich wegen dem Schmerz trennen oder eben mehr zusammenhalten, Menschen die Möglichkeiten zu vergessen suchen, usw. Die emotionalen Auswirkungen sind natürlich mannigfaltig und wir erleben diese auf Grund der von der gewählten Herangehensweise der Autorin eben sehr ausgeprägt. Das ließ mich doch an der ein oder anderen Stelle stocken, grübeln oder eben auch mal schwer schlucken.

Mir hat die Art der Autorin mit dem Thema umzugehen sehr gut gefallen, ihr Stil macht definitiv Spaß beim Lesen. Ich werde mir die Fortsetzung auf jeden Fall zulegen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lesebrille Lesebrille

Veröffentlicht am 19.03.2020

Cold Case, spannend, aber mit Längen

Cold Case - Das verschwundene Mädchen von Tina Frennstedt, ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe aus Schweden.

Die Ermittlerin Tess und ihr Team arbeiten normalerweise an Cold Cases,alten unaufgeklärten ... …mehr

Cold Case - Das verschwundene Mädchen von Tina Frennstedt, ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe aus Schweden.

Die Ermittlerin Tess und ihr Team arbeiten normalerweise an Cold Cases,alten unaufgeklärten Fällen, als sie zu einem aktuellen Fall hinzugezogen wird,da es Spuren / Fingerabdrücke zu einem alten Fall gibt.

Der alte Fall um die verschwundene Annika hat Tess immer sehr berührt und in den Rückblenden ist es in dem Buch am spannendsten für mich.

Das Buch ist eher ein Krimi als ein Thriller, es gab wenig Überraschungen und die privaten Angelegenheiten der Ermittler sind nicht so interessant dargestellt,bzw. auch ziemlich in die Länge gezogen.Sie nehmen dem Buch einiges an Spannung.

Der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen,ganz nett, aber ich würde mir nicht unbedingt sofort den 2 . Teil der Reihe kaufen um zu wissen wie es weitergeht .


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Autorin

Tina Frennstedt

Tina Frennstedt - Autor
© Gabriel Liljevall

Tina Frennstedt ist eine der renommiertesten Kriminalreporterinnen Schwedens und gilt als Expertin für Fälle, die nie aufgeklärt wurden. Sie hat bei den Tageszeitungen „Dagens Nyheter“ und „Expressen“ gearbeitet. Ihre Reportagen über schwedische Kriminalfälle sind preisgekrönt und bilden den realitätsnahen Hintergrund für ihr hochspannendes Thrillerdebüt COLD CASE – Das verschwundene Mädchen. Tina Frennstedt lebt in Stockholm und schreibt bereits an der Fortsetzung der …

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