Das Buch ohne Namen
 - Anonymus - eBook

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4,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Thriller
447 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-0602-3
Ersterscheinung: 13.11.2010

Das Buch ohne Namen

Roman (wahrscheinlich)
Übersetzt von Axel Merz

(17)

Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega - der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in deren Bars man nichr rauchen darf, sondern muss.
Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid ...

Rezensionen aus der Lesejury (17)

Tefelz Tefelz

Veröffentlicht am 28.06.2020

Ausgefallen, Verrückt und Super Gut

Santa Mondega, die Stadt mit den 2 Besonderheiten. Zum einen ist sie auf keiner Karte verzeichnet und es ist die einzige Stadt in der man rauchen muss! Irgend etwas wird geschehen wenn die nächste Sonnenfinsternis ... …mehr

Santa Mondega, die Stadt mit den 2 Besonderheiten. Zum einen ist sie auf keiner Karte verzeichnet und es ist die einzige Stadt in der man rauchen muss! Irgend etwas wird geschehen wenn die nächste Sonnenfinsternis naht, doch keiner ahnt was passieren wird. Man weiß nur dass es sehr blutig wird , denn jemand hat gesehen, dass Bourbon Kid in der Stadt ist....

Wer auf richtig verrückte Geschichten steht, wird hier nicht entäuscht werden. Übersinnliche Gestalten, Klosterbrüder die ein Relikt bewachen sollten, es aber verloren haben und für den Schutz der Menschheit wieder beschaffen müssen. Bourbon Kid, der vor vielen Jahren schon einmal in der Stadt war und nichts als Leichen hinterlassen hat. Ein Abgesandter der Polizei mit seinem Kollegen, die versuchen zu ermitteln. Barkeeper die versuchen zu überleben und eine lüstere Anzahl von Killern und Banditen, die alle eigene Ziele haben. Man munkelt, dass auch viele Vampire dabei sind.

Humor, Brutalität und Spannung liegen hier auf wunderbare Weise nebeneinander und machen das ganze auch durch die Vorlesung von Stefan Kaminski, der einfach erstklassig liest, zu einem absoluten Hörvergnügen. Western, Horror, Fantasy und Krimi werden zu einem Spaß der besonderen Art vermischt. Selbst der Autor möchte nicht genannt werden, daher wurde das Buch unter dem Pseudonym Anonymus veröffentlicht. 2 Fortsetzungen gibt es auch bereits, was wohl an dem Erfolg liegen muß.

Absolute Empfehlung !

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Lesekatze Lesekatze

Veröffentlicht am 23.06.2020

Der Auftakt in eine schräge Reihe voller schwarzem Humor

Holla die … ja, was eigentlich? Denn Waldfee wäre für dieses Buch eindeutig die falsche Beschreibung. Holla die Todesfee, wäre aber durchaus passend, denn in Santa Mondega beherrschen Zigaretten, Alkohol ... …mehr

Holla die … ja, was eigentlich? Denn Waldfee wäre für dieses Buch eindeutig die falsche Beschreibung. Holla die Todesfee, wäre aber durchaus passend, denn in Santa Mondega beherrschen Zigaretten, Alkohol und Gewalt die Straßen. Klingt schon mal übel, wird aber nur noch dadurch überschattet, das die Stadt auf keiner Karte zu finden ist und es in ihr enorm viele Sonnenfinsternisse gibt. Nicht zu vergessen wäre übrigens die Todesrate, welche den höchsten auf der ganzen Erde hat. Verlockend klingt anders, oder?



Und trotzdem erzählt der erste Band der Reihe eine Geschichte, bei der sich zwischen einem verwunderten „What?“ und einem ungläubigen „OK!“ meist nur ein paar Seiten befinden. Angefangen bei der Tapioca-Bar, in der Rauchen Pflicht ist, bis hin zu Mönchen, die einen blauen Stein zurückholen wollen, Agenten der Supernatural Investigations und Bourbon Kid, welcher bei viel Bourbon schon einmal ein Massaker beginnt.



Das Buch sprühte nicht nur vor Gewalt, sondern vergoss sie gleich in ganzen Eimern. Doch halt, denn trotz der vielen Gewalttaten, gab es etwas was noch präsenter war, nämlich schwarzer Humor. Wer diesen nicht versteht oder einfach gesagt nichts damit anfangen kann, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Die Mischung aus Gewalt und Humor, sollte schließlich auf das Finale vorbereiten, welches einfach nur höllisch gut war. Übrigens im wahrsten Sinne des Wortes.



Und doch gab es hin und wieder Momente wo ich überlegen musste. Gerade in Bezug auf die vielen Charaktere herrschte eine ganz schöne Verwechslungsgefahr. Während Bourbon Kid oder der Agent Miles Jensen sehr markante Rollen hatten, musste man bei einigen Figuren sogar zurückblättern, um zu schauen, wer sie jetzt eigentlich waren. Wenn man dann aber alle Namen im Kopf hatte, konnte die Sause schön fließend weiterlaufen und dabei eine Geschichte erzählen, welche weit in die Vergangenheit reichte.



Dabei spielte auch „Das Buch ohne Namen“ eine große Rolle, welches in der Handlung wirklich einen Platz hatte und mich als Leser unweigerlich mit in die Geschichte zog. Es ist also kein Wunder, das ich mich auch den nächsten Bänden widmen werde. Denn ganz ehrlich? Dieses Buch passt in kein Genre!



Schräg, schräger, Santa Mondega! Mein erstes Abenteuer in dieser Stadt war ein Spektakel der Superlative. Selten fand ich so viele abgedrehte Figuren in einem Buch, die mich einerseits faszinierten, aber irgendwie auch abstießen. Immerhin ist die Nähe zu Mördern und Dieben nicht unbedingt meine erste Wahl. Doch man muss es mit Humor nehmen, zwar mit dem Schwarzen, aber mit Humor. Wer das kann erlebt etwas, das er sich vorher nicht hätte vorstellen können.

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Franziska19 Franziska19

Veröffentlicht am 02.07.2019

Alkohol und Pistolen

In Santa Mondega wird das Mondfestival gefeiert. Alle fünf Jahre findet dort nämlich eine Sonnenfinsternis statt. Doch dieses Mal sind die Bewohner Santa Mondegas auf der Hut und können das Fest nicht ... …mehr

In Santa Mondega wird das Mondfestival gefeiert. Alle fünf Jahre findet dort nämlich eine Sonnenfinsternis statt. Doch dieses Mal sind die Bewohner Santa Mondegas auf der Hut und können das Fest nicht richtig genießen. Denn alle denken an das Fest vor fünf Jahren. Ganz besonders auch Sanchez Garcia, Besitzer der Tapioka Bar. Vor fünf Jahren, zur Zeit der letzten Sonnenfinsternis kam nämlich ein fremder Mann in die Stadt. Sein Gesicht hat damals niemand gesehen, da er eine Kapuze getragen hat. Doch ist er der Grund, warum die Bewohner Angst vor ihrem Fest haben. Damals kam er in die Tapioka Bar, trank ein Glas Bourbon und erschoss alle anderen Anwesenden in der Bar. Nur Sanchez blieb verschont. Und auch dieses Jahr mehren sich die Zeichen, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.:
Ein paar Tage vor dem Festival erscheinen in Santa Mondega zwei Mönche von der Insel Hubal, um das Auge des Mondes zurückzuholen, welches von der Insel gestohlen wurde. Angeblich hat der Besitzer mit diesem Schmuckstück die Macht über den Mond. Gerüchteweise soll es Personen, angeblich Vampire, in Santa Mondega geben, die dafür Sorgen wollen, dass die Sonnenfinsternis ewig andauern soll.
Und dann beginnt auch noch eine Mordserie, die wegen ihrer Brutalität die Menschen in Atem hält. Das hat auch der neu nach Santa Mondega versetzte Polizist Miles Jensen nicht erwartet. Zudem werden Stimmen laut, die den Bourbon-Kid gesehen haben wollen, Leichen scheinen seinen Weg zu pflastern und anscheinend sterben alle Menschen, die ein ganz bestimmtes Buch gelesen haben....

Ein gute geschriebener, mit ganz eigenwilligen Charakteren, gespickter Fantasyroman. Und mit einem offenen Ende der Auftakt zu einer kleinen Bourbon-Kid-Reihe.

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Fukurou Fukurou

Veröffentlicht am 03.05.2018

Quentin Tarantino lässt Grüßen

Krimi, Geschnetzel, Fantasy und viel Blut gefällig? Hier hast du es!

Geschrieben, als würde man gerade einen Quentin Tarantino Film sehen.

Ich kann es nur empfehlen.

Aber wie seine Filme ist es hier ... …mehr

Krimi, Geschnetzel, Fantasy und viel Blut gefällig? Hier hast du es!

Geschrieben, als würde man gerade einen Quentin Tarantino Film sehen.

Ich kann es nur empfehlen.

Aber wie seine Filme ist es hier denke ich nicht ander:
entweder man mag es oder man hasst es

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Weltenwanderer Weltenwanderer

Veröffentlicht am 15.10.2017

Vampire im Wilden Westen im Tarantino Style!

*Um was gehts?*


Ein Fremder kommt in eine Bar und bestellt einen Bourbon.
Zwei Mönche machen sich auf die Suche nach einem Stein.
Ein Detective wird zu übernatürlichen Ermittlungen wegen 5 brutalen ... …mehr

*Um was gehts?*


Ein Fremder kommt in eine Bar und bestellt einen Bourbon.
Zwei Mönche machen sich auf die Suche nach einem Stein.
Ein Detective wird zu übernatürlichen Ermittlungen wegen 5 brutalen Morden gerufen.
Eine Lady erwacht aus einem Albtraum, der sie schon seit Jahren verfolgt.
Und ein Barmann engagiert einen Killer namens Elvis.

Das alles spielt sich in dem Städtchen Santa Mondega ab - dem Schauplatz, dessen namenlose Ereignisse noch in die Geschichte eingehen werden ...


*Meine Meinung*


Haha! Manchmal sollte man Büchern eben doch eine zweite Chance geben! Vor einigen Jahren hab ich es zur Hälfte gelesen und war nicht so recht dafür zu begeistern - ganz im Gegensatz zu heute!
Was für eine abgefahrene Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite super unterhalten hat!
Man muss den Stil mögen und sich auf eine extrem durchgeknallte, brutale und mit schwarzem Humor gespickte Story einlassen können, dann hat man unendlich viel Spaß dabei :D

Es spielt hauptsächlich in einer angesagten Bar in Santa Mondega, in der vor fünf Jahren der berüchtigte Bourbon Kid ein Massaker angerichtet hat. In einigen Tagen scheint es wieder soweit zu sein, denn die nächste Mondfinsternis steht an und das "Auge des Mondes" wurde wieder gestohlen, ein sagenumwobener Stein, der viel Macht zu besitzen scheint.

Es gibt einige Figuren, die eine wichtige Rolle spielen, hauptsächlich Schlägertypen, Mönche, zwei hübsche Ladys und zwei obsessive Cops die alle in die Geschehnisse involviert sind. Die Perspektiven wechseln hier immer wieder und so kann man sehr gut verfolgen, wie die Jagd nach dem Stein mit Leichen gepflastert wird; mit vielen Leichen. Brutal zugerichteten Leichen. Doch die Art, wie die Geschichte erzählt wird, lässt die grausamen Details eher als Nebeneffekt erscheinen und der schwarze Humor behält immer wieder die Oberhand.
Witzig fand ich auch die erwähnten Figuren oder Szenen zu Filmen bzw. Serien, die immer wieder in den Dialogen aufgetaucht sind.

Es geht rau zu und die ganze Kulisse erweckt unmerklich den Anschein eines alten Westernklischees, das in unsere Zeit versetzt wurde und das ist dem Autor - oder der Autorin - wer auch immer hinter dem "Anonymus" steckt, wahrlich gut gelungen! Ein "typischer" Saloon mit einem gewieften Barmann, rauchende Colts und Schlägereien sind nur ein Teil davon, denn im Hintergrund lauert noch eine viel größere Gefahr: die Untoten, die Santa Mondega bevölkern. Vampire, die zum größten Teil im Hintergrund bleiben und erst gegen Ende ihre Deckung fallen lassen. Also erwartet ja keinen typischen Blutsauger .... "Vampirroman". Überhaupt ist hier alles so untypisch und erfrischend verkorkst anders, dass ich total geplättet war. Vor allem auch, wie sehr sich mein Eindruck verändert hat gegenüber dem ersten Lesen vor einigen Jahren.

Auch wurde gekonnt das Rätsel um Bourbon Kid bis zum Ende geheimgehalten und es gab einige Überraschungen bei dem großen Show Down am Ende - natürlich um 12 Uhr mittags, wie es sich für einen Western Verschnitt gehört. Alle Details wurden passend aufgelöst und auch wenn ich einige Vermutungen hatte - und auch teilweise richtiglag - gab es doch noch unverhoffte Wendungen.

*Fazit*

Die ganze Geschichte ist ein in sich stimmiges Spektakel mit viel Pistolengeballer, Machogehabe, Situationskomik an den unmöglichsten Stellen und einem großartigen Mix aus den unterschiedlichsten Genres, die so obskur zusammen gewürfelt wurden, dass sie mich beim Lesen total überrascht und begeistert haben!

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Autor

Anonymus

Anonymus hat im Verlauf der Jahrhunderte zahllose Bücher veröffentlicht. Es wäre unmöglich, sie hier aufzuzählen. Was er sonst noch gemacht hat, wo er wohnt, ob er verheiratet ist, Kinder hat und wie er so lange überleben konnte, ist leider unbekannt.

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