Für jede Lösung ein Problem
 - Kerstin Gier - eBook
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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Trendromane
304 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8387-0069-4
Ersterscheinung: 17.03.2009

Für jede Lösung ein Problem

Roman

(5)

Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält ...

Rezensionen aus der Lesejury (5)

Alica Alica

Veröffentlicht am 03.03.2021

Witzig

Ich fand das Buch witzig und sehr unterhaltsam. Zudem war es leicht zu lesen. …mehr

Ich fand das Buch witzig und sehr unterhaltsam. Zudem war es leicht zu lesen.

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Birgit-Eva Birgit-Eva

Veröffentlicht am 18.10.2016

Unterhaltsam und angenehm chaotisch

Das Buch habe ich mit einem Lächeln in der Hand gelesen; wer selbst gerne die Wahrheit sagt oder es nicht irgendwann nicht mehr aushält, immer zu lügen, der wird diesen völlig chaotischen Charakter lieben ... …mehr

Das Buch habe ich mit einem Lächeln in der Hand gelesen; wer selbst gerne die Wahrheit sagt oder es nicht irgendwann nicht mehr aushält, immer zu lügen, der wird diesen völlig chaotischen Charakter lieben und herzlich über ihre Situation lachen.
Ich persönlich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und würde es wieder tun :-)

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Tanja1104 Tanja1104

Veröffentlicht am 17.04.2020

Toll und verständlich geschrieben

Dieses Buch lese ich zur Zeit. Ich hab noch nicht ganz die hälfte, aber was ich schon mal sagen kann ist, daß es super verständlich geschrieben ist und man es gut lesen kann. Ich selbst finde nur das bei ... …mehr

Dieses Buch lese ich zur Zeit. Ich hab noch nicht ganz die hälfte, aber was ich schon mal sagen kann ist, daß es super verständlich geschrieben ist und man es gut lesen kann. Ich selbst finde nur das bei diesem Buch die Schrift ein bisschen klein ist, also ich kann gut sehen und hab auch keine Brille, aber ich finde es bissle größer besser. Aber die Handlung und der Erzählstil an sich sind super klasse.

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Kuhni77 Kuhni77

Veröffentlicht am 22.12.2016

Möchte man nicht manchmal wie Gerri sein?

INHALT:

Arbeitslos, kinderlos, keinen Mann an der Seite, und nun auch noch Arbeitslos und ohne Wohnung. Gerri ist verzweifelt und will sich mit Schlaftabletten das Leben nehmen. Aber bevor sie das macht, ... …mehr

INHALT:

Arbeitslos, kinderlos, keinen Mann an der Seite, und nun auch noch Arbeitslos und ohne Wohnung. Gerri ist verzweifelt und will sich mit Schlaftabletten das Leben nehmen. Aber bevor sie das macht, möchte sie allen noch einmal schreiben, was sie wirklich von ihnen denkt. Also schreibt sie ihrem Ex-Chef, ihrer Verwandtschaft und allen mit denen sie noch eine Rechnung offen hat, einen Abschiedsbrief.

Das Problem ist nur, dass ihr Versuch sich das Leben zu nehmen, nicht klappt und Gerri nun umso mehr Probleme hat. Wie soll sie ihre Abschiedsbriefe erklären und wie kann sie ihren Mitmenschen nun noch gegenübertreten – jetzt wo sie alle wissen, was Gerri wirklich von ihnen denkt?

MEINUNG:

Ich bin ein großer Fan von Kerstin Gier und habe alle ihre Bücher gelesen. Nun wollte ich natürlich auch noch wissen, wie denn die Geschichten als Hörbuch sind. Gefallen sie mir auch so gut, oder sind Bücher einfach besser.

Ganz klar kann ich hier sagen, dass ich dieses Hörbuch verschlungen habe. Es hat mir so einige Fahrzeiten versüßt und ich habe oft mit Gerri mitgelitten und mit gelacht.

Es ist das eine, jedem offen seine Meinung zu sagen, wenn man denkt „die sehe ich eh nie wieder!“, aber wenn man den Mitmenschen dann doch noch begegnet und für das gerade stehen muss, was man gesagt bzw. geschrieben hat, das ist natürlich eine andere Sache.

Aber sind wir mal ehrlich: „Wünschen wir uns nicht manchmal, wie Gerri zu sein, um unserem Gegenüber einfach mal die Wahrheit zu sagen!“ Ich fand es wirklich interessant, wie Gerri dieses Problem nun lösen wird.

FAZIT:

Schöne, kurzweilige Geschichte, die von Josefine Preuss sehr toll vorgelesen wurde.

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mrsquizzles mrsquizzles

Veröffentlicht am 26.08.2018

Für jede Leseflaute ein perfektes Buch

Gerda Thaler. Dreißig, hat eine schreckliche Familie und steht kurz vor dem Selbstmord.
In ‚Für jede Lösung ein Problem‘ geschrieben von Kerstin Gier begleitet der Leser eine Frau, die sich in einer Familie ... …mehr

Gerda Thaler. Dreißig, hat eine schreckliche Familie und steht kurz vor dem Selbstmord.
In ‚Für jede Lösung ein Problem‘ geschrieben von Kerstin Gier begleitet der Leser eine Frau, die sich in einer Familie mit vier älteren Schwestern und einer ihre Töchter ewig vergleichenden Mutter unsichtbar fühlt, auf dem Weg zu ihrem gescheiterten Selbstmordversuch und durch das Chaos, das dieser anschließend mit sich bringt. Denn obwohl Gerda, Gerri genannt, ansonsten alles Schritt für Schritt durchplant, hat sie das Scheitern des Versuchs nicht miteinberechnet und ihre Abschiedsbriefe deswegen alle per Post versandt. Leider hat sie in diesen ihren Verwandten, Bekannten und Freunden ordentlich die Meinung gegeigt und da man Gesagtes bekanntlich nicht zurücknehmen kann, muss man mit Konsequenzen leben können…

Als positiv zu bewerten, ist in diesem Buch der klar vorhandene rote Faden. Der Leser wird durch die Umstände geführt, die zu dem Selbstmord führen und anschließend scheint jedes Ereignis natürlicherweise an die richtige Stelle zu fallen. Spannungstechnisch gibt es nicht viel zu bemängeln. Auch wenn man aufgrund des Klappentextes schon von dem zum Scheitern verurteilten Selbstmord weiß, bleibt immer noch Spannung erhalten. Man weiß ja beispielsweise nicht, wieso er scheitert und was genau in den Abschiedsbriefen steht. (Was ich natürlich der Spoiler wegen hier nicht verraten werde ;-) ) Trotzdem ist der Roman etwas vorhersehbar, was bei einem klassischen Frauenliteraturroman natürlich häufig vorkommt und hier nicht viel stört, da man meiner Meinung nach solche Bücher allen voran zur Unterhaltung liest und nicht wirklich Tiefsinniges oder dramatische Plot-Twists erwartet.

Vorhersehbarkeit hin oder her, jeder weiß, dass Kerstin Gier es gut versteht, mit ihrem Schreibstil den Leser Seite für Seite umblättern zu lassen. Schon bei der Edelsteintrilogie (Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün), eine meiner Lieblingsreihen, war ich endlos begeistert. Speziell in ‚Für jede Lösung ein Problem‘ ist mir die Leichtigkeit des Schreibstils, die ein flüssiges Lesen ohne Anstrengung ermöglicht, aufgefallen und bis auf ein paar ‚Igitts‘ und ‚Wähs‘ im inneren Monolog der Hauptfigur und ein paar direkte Anreden an den Leser, was mir persönlich nicht zusagt, kann ich dem Schreibstil nur zwei Däumchen hoch geben. Besonders gefallen haben mir das ein oder andere raffinierte Wortspiel, welche Gier gekonnt einbaut und wie auf humorvolle Art und Weise das Genre der Liebesromane ein wenig auf den Arm genommen wird.

Was die Figuren angeht, trifft man in diesem Buch auf eine bunte Mischung von Charakteren. Gut umgesetzt wurde, dass alle Figuren konsequent ihre Charaktereigenschaften erfüllen. Das nimmt ihnen das Schemenhafte, was Figuren manchmal haben können. So kauft man der Hauptfigur, Gerda, ihre Strukturiertheit und das Verlangen nach Ordnung und Planung ab, da sie sowohl bei ihrem Job als auch bei der Vorbereitung auf den Selbstmord einem strikten Programm folgt. Die Mutter hat über das gesamte Buch hinweg ein Problem ihre Töchter beim Namen zu nennen. Anstatt Gerda bzw. Gerri, Tine, Lulu oder Rika zu sagen, kommt immer ein Salat aus den Anfangssilben eines jeden Namens heraus. Lu-ti-ri, Ge-ri-lu, Ti-lu-ri usw. Noch dazu kommen Aussagen wie ‚Stell dich nicht dümmer als du bist‘ durch das ganze Buch hinweg vor und verleihen den Figuren das gewisse 3D-Feeling.

Nachdem der Inhalt des Buches betrachtet wurde, hier noch kurz eine Anmerkung zum Äußeren bevor es auch schon zur Endzusammenfassung geht. Das Pinkensemble zusammen mit einem sanften hellblau gefällt mir. Was ich erst nach ein paarmal hinsehen meine verstanden zu haben, ist, dass die Frau auf dem Cover einen Briefumschlag hält, was wohl auf die Abschiedsbriefe anspielen soll, durchaus passend wie ich finde. Genauso wie der Titel, der wahrscheinlich auf die vermeintliche "Lösung", die der Selbstmord bringen soll, der jedoch Probleme mit sich bringt, anspielt.

Alles in Allem hat mir ‚Für jede Lösung ein Problem‘ als Lektüre für zwischendurch gut gefallen. Ich denke man kann es gut lesen, wenn man z.B. gerade eine sehr intensive Fantasy-Reihe hinter sich hat und nicht sofort wieder die Nächste anfangen möchte oder einfach kurz etwas lesen will, wo man nicht viel ‚denken‘ muss. Es ist nichts Bahnbrechendes aber für eine Leseflaute trotzdem ein solider Lesespaß.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autorin

Kerstin Gier

Kerstin Gier - Autor
© Olivier Favre

Kerstin Gier hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben von Frauenromanen begonnen. Mit Erfolg: Ihr Erstling "Männer und andere Katastrophen" wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt, und auch die nachfolgenden Romane erfreuen sich großer Beliebtheit. "Das unmoralische Sonderangebot" wurde mit der "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman 2005 ausgezeichnet und "Für jede Lösung ein Problem" wurde ein Bestseller. Alle Romane von …

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