Psychopathinnen
 - Lydia Benecke - eBook
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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
True Crime
430 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4965-8
Ersterscheinung: 29.03.2018

Psychopathinnen

Die Psychologie des weiblichen Bösen

(13)

Frauen sind wehrlos, sie leiden, sie dulden, sie verzeihen. Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie ebenso grausam und skrupellos wie Männer. Lydia Benecke analysiert neueste Forschungsergebnisse zum Thema weibliche Psychopathie und zeigt an  aktuellen und historischen Fällen, wie sich Psychopathinnen die Rollenklischees von Frauen zunutze machen. Denn Frauen planen ihre Verbrechen nicht nur eiskalt, sie bleiben auch länger unentdeckt. Besonders gruselig: Die Taten von Psychopathinnen richten sich besonders häufig gegen die eigene Familie ...

Rezensionen aus der Lesejury (13)

SarahKiss SarahKiss

Veröffentlicht am 16.07.2018

Ziemliche viele Fachausdrücke

Was geht in den Köpfen der Frauen vor, die andere Menschen töten? Was treibt sie an? Diesen und noch weiteren Fragen geht Lydia Benecke in diesem Buch nach. Auf eine sehr sachliche Art. Die nicht unbedingt ... …mehr

Was geht in den Köpfen der Frauen vor, die andere Menschen töten? Was treibt sie an? Diesen und noch weiteren Fragen geht Lydia Benecke in diesem Buch nach. Auf eine sehr sachliche Art. Die nicht unbedingt für jeden einfach zu verstehen ist. Manche Stellen musste ich ein zweites mal lesen um sie richtig zu verstehen. Lydia Benecke wirft in diesem Buch mit vielen Fachausdrücken um sich, die auch nicht nicht alle verstehe. Was ich gut fand, war allerdings die Auflistung der Erkennungszeichen eines bestimmten Psychopathen-Types. Man muss automatisch vergleichen, ob man auch zu einem bestimmten Typ neigt. Durch die vielen Fachausdrücke war der Lesestil für mich nicht ganz so flüssig. Allerdings fand ich die Geschichten der gezeigten Fälle sehr interessant und auch erschreckend. Wenn man sich das durchliest kann man sich gar nicht vorstellen, das Menschen zu solch grausigen Taten fähig sind. Man versucht die Personen zu verstehen, aber trotz deren miesen Kindheit, ist es als "normaler" Mensch schwer nachzuvollziehen, wie eine Mutter ihre eigenen Kinder töten kann und das auf teilweise grausamen Arten. Die Reaktion, nachdem man die Frauen erwischt hat ist dafür umso verständlicher. Die meisten leugnen so eine schreckliche Tat getan zu haben. Nur selten stehen sie zu ihren Taten und selbst dann versuchen sie alles auf ihre kranke Psyche oder ihre verkorkste Kindheit zu schieben. Nun stellt sich die Frage, ob man diese Frauen schuldig sprechen kann oder nicht? Die Richter und die Jury waren sich in alle Fällen einig und sprachen die Angeklagten alle schuldig. Ich kann dieses Buch an all diejenigen empfehlen, die sich für Kriminalfälle und die Psyche von Menschen interessieren. Für Leute, die allerdings nur über spannende Mordfälle lesen wollen, ist das eher nichts.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Ingelberry Ingelberry

Veröffentlicht am 28.07.2018

Interessantes Thema

Das Thema ist sehe interessant vor allem da es sich sonst bei dem Thema Psychpatie meist um Männer geht, diese sich aber in vielen Dingen oft sehr von den Frauen unterscheiden.

Es gibt in diesem Buch ... …mehr

Das Thema ist sehe interessant vor allem da es sich sonst bei dem Thema Psychpatie meist um Männer geht, diese sich aber in vielen Dingen oft sehr von den Frauen unterscheiden.

Es gibt in diesem Buch sehr gut beschriebene Beispiel von weiblichem psychopatinnen und den verschiedenen Gruppen der psychopatie. Es sind Namen die so gut wie jeder schon einmal gehört hat. Was mich etwas stört ist das die Borderline Persönlichkeitsstörung meiner Ansicht nach viel mehr in den Vordergrund gestellt wird bei den Erklärungen als die restlichen Cluster b persönlichkeitssörungen wobei jedoch immer wieder betont wird das die betroffene mehr als an einer dieser Störungen in besonders ausgeprägtem masse erkrankt sei muss um die Kategorie psychopat überhaupt zu erreichen.

Ich finde es toll das so viel dazu erklärt wird und auch Forschungen mit einbezogen wurden, doch diese langen Listen an Namen derer die daran geforscht haben. Ich finde diese genaueren angeben wären im hinteren Teil besser aufgehoben gewesen dort evtl sogar mit mehr Details. Was ich super finde das im Anhang noch weitere Informationen zu speziellen Themen zum Download bereitstehen.

Alles in allem ist es sehr Interesant jedoch hauptsächlich für interessierte zu empfehlen dich die langen Erklärungen.

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Wedma Wedma

Veröffentlicht am 18.05.2018

Gute Idee, schwache Umsetzung.

Auf „Psychopathinnen“ habe ich mich gefreut. Leider hat es sich als etwas endlos Langatmiges herausgestellt. An der Art der Stoffdarbietung hätte man gern noch arbeiten können, bevor dieses Buch auf die ... …mehr

Auf „Psychopathinnen“ habe ich mich gefreut. Leider hat es sich als etwas endlos Langatmiges herausgestellt. An der Art der Stoffdarbietung hätte man gern noch arbeiten können, bevor dieses Buch auf die Leser losgelassen wurde.

Dem Text sieht man an, dass hier kaum eine wohl geübte Erzählerin an den Werken war: Zu amateurhaft diese Art, zu frivol der Umgang mit den Lesern und ihrer wertvollen Lesezeit.

Ich fühlte mich nicht abgeholt, obwohl ich es ernsthaft versucht habe und mich ohnehin stark für das Thema interessiere. Vielmehr musste ich mich schon sehr motivieren, nach längeren Pausen, die ich mir in der Hoffnung, dass es dann besser wird, gegönnt habe, zum Buch wieder zurückzukehren.

Diese dröge, mitunter schnöselige, gleichzeitig aber zu breite Erzählart, vermutlich qua der Unfähigkeit, das Wesentliche vom Unwichtigen zu trennen, hat mich stets dazu gebracht, etwas anderes zu lesen. Mit dem Thema bin ich, fürchte ich, erstmal durch.

Es ist zwar von der Sache her richtig, was generell zum typisch psychopathischen Verhalten hier gesagt wurde, aber von diesem Grundsätzlichen gab es eher wenig. Man fischt es wie die winzigen Sandkörnchen aus dem Meer der Worte. Diese Art, diese epische Breite, die insb. auf den ersten 37% beim Fall der Diana Downs an den Tag gelegt wurde, hat meine Geduld deutlich überstrapaziert. Warum war es nötig, Diana so ausführlich darzustellen, hat sich mir am Ende nicht erschlossen. Bei drei weiteren Personen im Kapitel 2 ging es doch. Da habe ich keine weiteren Einzelheiten vermisst.

Ich habe schon einige Bücher über Psychopathen gelesen, die kurz aber prägnant das Wesentliche erläutern, die typischen Merkmale, die deutlich im Vordergrund stehen, mit paar Beispielen verdeutlicht, klar, stramm und verständlich an die Leser bringen. Hier dagegen muss man schon sehr viel Geduld und Zeit aufbringen, um zu den gleichen Ergebnissen kommen, die ich nach nur paar Stunden des Lesens der besser geschriebenen Werke zu dem Thema hatte. Hier habe ich noch paar gute Punkte/Merkmale vermisst.

Fazit: Gute Idee, schwache Umsetzung. Kann ich leider nicht empfehlen.

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Autorin

Lydia Benecke

Lydia Benecke - Autor
© Manfred Esser

Lydia Benecke arbeitet als selbstständige Psychologin und als Therapeutin, unter anderem in einer Sozialtherapeutischen Einrichtung des Strafvollzugs mit schweren Straftätern. Sie hält regelmäßig Vorträge für ein breites Publikum und hat ebenfalls bereits mehrere Bücher geschrieben. Mehr über sie unter www.benecke-psychology.com

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