Lassiter Sammelband 1806 - Western
 - Jack Slade - eBook

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3,49

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Westernromane
192 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-8350-8
Ersterscheinung: 24.12.2019

Lassiter Sammelband 1806 - Western

Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.
 
Dieser Sammelband enthält die Folgen 2299, 2300 und 2301.


Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!
 
2299: Claim-Wölfe am Klondike
 
Mit einem breiten Grinsen, das die Zähne entblößte, trat Lassiter auf den Sidewalk hinaus und steckte sich einen Zigarillo zwischen die Lippen. Neidische Blicke verfolgten, wie er die ersten Züge nahm. Kein Wunder: Wer sich so triumphierend vor dem Claim Office präsentierte, hatte gerade eine Schürfstelle registrieren lassen, die ihm schon bald die Taschen mit purem Gold füllen würde. Genau diese Aussicht auf schnellen Reichtum trieb Tausende von Diggern Woche für Woche nach Dawson City, aber auch zwielichtiges Gesindel, das sich die Dollars lieber mit dem Revolver anstatt mit der Spitzhacke verdiente. Lassiter sah bereits die ersten zweibeinigen Wölfe, die im Gewühl der Hauptstraße auf Beute lauerten. Die Gier in ihren Augen war unverkennbar...
 
2300: Blutige Morgenröte
 
Der Leichnam von General George Armstrong Custer, Kommandant der Siebten Kavalleriedivision, saß aufrecht zwischen zwei toten Soldaten. Sein rechter Arm lag angewinkelt über dem nackten Körper und stützte den grauhaarigen Schädel, der - zumindest in den Augen von Lieutenant James Bradley - für eine der verheerendsten Schlachten der US-Armee verantwortlich war.
 
Bradley blieb stehen und faltete die Hände zum Gebet. Er schloss die Augen und sah dennoch die verkrümmten Leiber seiner über zweihundert Kameraden, die am Little Bighorn River ums Leben gekommen waren. Der Lieutenant murmelte ein Vaterunser und starrte wieder auf den nackten Custer.
 
"Ruhen Sie in Frieden, Sir", sagte Bradley und salutierte. "Möge der Herrgott Ihrer Seele gnädig sein."
 
2301: Annie Two Guns
 
Ergib dich, Annie!", keuchte der Marshal. Vor seinen zitternden Lippen schwebten weiße Atemwolken in die klirrend kalte Luft. Mühsam hielt er seine Parker Gun auf die Frau gerichtet, die zehn Yards vor ihm zwischen den Bäumen stand. Aus den Augenwinkeln nahm er die toten Deputies wahr, die nur ein paar Fuß entfernt leblos im knietiefen Schnee lagen.
 
"Lass die Waffe fallen und geh deiner Wege, wenn du überleben willst", sagte Annie leise und hob die Läufe ihrer Peacemaker-Colts. Blut tropfte aus der Wunde im Oberschenkel des Marshals. Er schüttelte den Kopf, und es klickte, als er die Hähne der Schrotflinte spannte. Annie verzog die Lippen. "Falsche Entscheidung", murmelte sie, bevor sich ihre Finger um die Abzugsbügel krümmten. Die Kugeln trafen den Marshal mitten in die Brust, und er war bereits tot, bevor er rückwärts in den Schnee fiel.
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