Lassiter Sammelband 1814 - Western
 - Jack Slade - eBook

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3,49

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Westernromane
192 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-9149-7
Ersterscheinung: 04.08.2020

Lassiter Sammelband 1814 - Western

Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der „Brigade Sieben“ durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.
 
Dieser Sammelband enthält die Folgen 2323, 2324 und 2325.
 
Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!
 
2323: Todesmelodie in Blei
Louis Hayden zitterte. Der Gewölbekeller war nass und kalt. Nicht der kleinste Hauch warmer Luft drang von oben in die Tiefe herab. Doch es war nicht nur die Kälte, die den Mann frösteln ließ - es war die nackte Angst um sein Leben!
Wieder und wieder rüttelte Hayden an den Eisenmanschetten, die seine Handgelenke an die gemauerte Wand ketteten, doch außer Hautabschürfungen brachten ihm seine verzweifelten Bemühungen nichts ein.
Und dann kamen sie! Sieben an der Zahl. Ihre Gesichter waren von Stoffmasken verhüllt, Öffnungen für Augen und Mund grob herausgeschnitten. Wie eine Wand bauten sie sich vor Hayden auf, und er wusste, dass er die nächsten Minuten nicht überleben würde.
 
2324: Showdown in Black Hills
Die Gespräche verstummten schlagartig, als Lemuel Reargon den Saloon betrat. Die Gäste traten respektvoll zur Seite, während er mit schweren Schritten in Richtung Tresen marschierte.
„Prescott“, knurrte er. „Mir ist gerade zu Ohren gekommen, dass du üble Gerüchte über mich verbreitest.“
Der junge Mann an der Theke erbleichte, und die Männer links und rechts von ihm wichen zurück, als hätte er die Blattern. Seine Hände umklammerten den Bierkrug, während er antwortete: „Das sind keine Gerüchte, Reargon. Sie haben meinen Onkel ermordet, und ich kann es beweisen!“
„Ach, wirklich?“ Reargons vernarbtes Gesicht verzog sich zu einem amüsierten Lächeln, als er sich an die Theke lehnte und Daniel Prescott musterte. Der starrte stur geradeaus.
Reargon wandte sich an den Bartender. „Gib Mr. Prescott einen Whiskey, Brad. Auf meine Rechnung.“ Er lachte heiser. „Den wird er jetzt brauchen.“
 
2325: Schüsse in der Nacht
Die gerupfte Tanne wuchs auf einem Felsvorsprung an der Südflanke des Mount Glory, dessen schroffer Gipfelgrat wegen des Schneetreibens kaum zu erkennen war. Die Männer hatten dem Baum den Spitznamen im letzten Sommer verpasst.
„Da vorn ist die Zauseltanne!“, rief der vordere der beiden Reiter. Sein dichter Bart war steifgefroren. „Von diesem verfluchten Drecksbaum hat er geredet!“
Der andere Reiter nickte und stieg mit verkniffenem Gesicht aus dem Sattel. Er stapfte an seinem Gefährten vorbei durch den Schnee und schirmte die Augen gegen den Sturm ab. Als er bei der Tanne war, starrte er ins Tal hinunter.
Der Pferdeschlitten von Walther Biddick war ein winziger schwarzer Fleck in der schneeumstürmten Tiefe. Selbst Gevatter Tod hätte sich kein anderes Wetter gewünscht ...
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