(V.l.n.r.): Thomas Schierack, Theresa Hannig, Birgit Lübbe, Klaus Kluge
Übergabe des 1. Stefan Lübbe Preises an Theresa Hannig
© Olivier Favre

25.10.2016

Theresa Hannig ist die erste Gewinnerin des Stefan-Lübbe-Preises

Köln. Am 20. Oktober 2016 fand zum ersten Mal die Verleihung des „Stefan-Lübbe-Preises“ im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt. Theresa Hannig konnte aus über 100 teilnehmenden Debütautoren mit ihrem Science-Fiction-Roman „Die Optimierer“ überzeugen und gewann den ersten Stefan-Lübbe-Preis. Der Preis wurde im Gedenken an den verstorbenen Verleger Stefan Lübbe ausgelobt. Er wird alle 2 Jahre innerhalb wechselnder Genres verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Thomas Schierack, Vorstandsvorsitzender der Bastei Lübbe AG, betont: „Wir möchten mit diesem Preis nicht nur das Andenken an unseren Verleger in der Buchbranche und der Öffentlichkeit wachhalten, sondern auch genau das weiterführen, was Stefan Lübbe immer am Herzen lag: Die Förderung neuer Talente.“ Auch in Zukunft wird der Verlag mit der Autorin zusammenarbeiten.

„Die Gewinnerin Theresa Hannig hat mit ihrem Debütroman auf ganzer Linie überzeugt, dem intelligenten und mitreißenden Gesellschaftsentwurf eines zukünftigen Deutschlands“, sagt Stefan Bauer, Programmleiter bei Bastei Lübbe und Vorsitzender der Jury, über den Roman, der durch eine klare Sprache und eine spannende Story besticht. Theresa Hannig schreibt über brandaktuelle Themen: Datenschutz und Überwachung, Fremdsteuerung und Entmündigung, Perfektionswahn und die Abschaffung des Individualismus.

Theresa Hannig wurde 1984 in München geboren. Sie studierte Politikwissenschaft, Philosophie und VWL und arbeitete als Softwareentwicklerin, Beraterin für IT-Sicherheit und als Projektmanagerin von Solaranlagen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von München.

„Die Optimierer“ spielt in Deutschland, im Jahr 2052. Samson Freitag ist Lebensberater aus Leidenschaft. Vielen Menschen hat er geholfen, ihre Bestimmung zu finden. Denn in der Optimalwohlökonomie kümmert sich der Staat um seine Bürger, und dazu gehört die Zuteilung des passenden Berufs für jeden. Samson ist glücklich, seinen Teil zu einer optimalen Gesellschaft beizutragen. Bis zu dem Tag, an dem sich eine Frau nach seiner Prognose das Leben nimmt. Als Samson dann auch noch erfährt, dass er vor Jahren eine falsche Berufszuordnung erteilte – ein Fehler, der dem System durchging –, beginnt er die Prozesse der Gesellschaftsoptimierung zu hinterfragen – mit ungeahnten Folgen …

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