G.F. Unger

Es gibt keine Grenzen - nur Herausforderungen

G. F. Unger wird zu Recht als der beliebteste und erfolgreichste deutschsprachige Western-Autor gefeiert. Mit einer Rekordauflage von über 250 Millionen Exemplaren gehört er zur internationalen Spitzenklasse der Spannungsliteratur. Seine Epoche ist das späte 19. Jahrhundert, seine Schauplätze sind die unermesslichen Weiten des amerikanischen Westens, deren Grenzen von unerschrockenen Frauen und Männern immer weiter nach Westen verschoben werden, bis sie schließlich die Küste des Pazifiks erreichen.

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Romanheft
G. F. Unger
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G. F. Unger
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Nr. 2065

G. F. Unger (Autor)

G. F. Unger

Brazos

Er war nur ein Satteltramp. Dennoch machte die schöne Yester ihn zum Vormann ihrer Ranch, die nur eine starke Hand vor dem Untergang bewahren konnte ... Genießen Sie ein weiteres erzählerisches Meisterwerk G.F. Ungers! Dieser Western gehört zu den Romanen, mit denen er sich in die Herzen einer weltweiten Lesergemeinde geschrieben hat!  

Die Titel der Reihe sind in folgender Reihenfolge erschienen

Romanheft
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Nr. 1887

G.F.Unger

Der Marshal

Als Ben Adams mit seinem Gefangenen aus der Hügellücke reitet, hält er zwischen einigen Bäumen an und späht zur Station am Old Squaw Creek nieder. Die beiden Pferde stehen breitbeinig und mit gesenkten Köpfen keuchend da. Sie sind mit einer Schicht aus Schweiß und Staub bedeckt und bieten einen erbärmlichen Anblick. Doch die hundert Yards bis zur Station werden sie sicherlich noch schaffen. Der Pferdewärter dort wird sich dann ihrer annehmen. Ben Adams zögert noch. Und sein Gefangener weiß dieses...

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Nr. 1888

G.F.Unger

Riverman-Poker

Es ist eine Stunde nach Mitternacht, als Jack Locklear seine »Daisy« um den Arkansas Rock lenkt und das Dampfhorn tönen lässt, dass es sich in der klaren Nacht anhört, als wäre im Strom ein riesiges Untier aufgetaucht und brüllte warnend in die Welt. Die kleine »Daisy« ist so mit Baumwollballen beladen, dass sie manchmal schwerfällig in der Strömung schwankt. So auch jetzt, als Jack Locklear sie scharf nach steuerbord zieht, um in die westliche Fahrrinne zu gelangen, die der talfahrenden Schifffahrt...

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Nr. 1889

G.F.Unger

Sterben in Red Bluff

Ich war noch nie in dieser Stadt gewesen, doch ich hatte von ihr gehört. Ich kannte ihren Namen und wusste, dass es dort einen Sheriff gab. Red Bluff lag im roten Licht der Abendsonne, und über die Anhöhe im Osten krochen schon die ersten Schatten der Dämmerung. Mac Garret, dessen Handgelenke ich ans Sattelhorn gebunden hatte, spuckte zur Seite und sagte dann mit einer Stimme, die von Hitze, Staub, Durst und einem bösen Hass heiser klang: »Tole Ketshum, du Hundesohn, überleg es dir lieber noch mal....

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Nr. 1890

G.F.Unger

Trailmen

Es ist am 5. Juli 1868, als Jim Cassedy gegen Mittag die Arkansas-Furt erreicht und dort auf etwa zwei Dutzend Männer trifft - Trailbosse und Viehaufkäufer. »Hallo«, sagt er heiser, während er zwischen sie reitet und seinen scharfen Blick über den Hochwasser führenden Fluss schweifen lässt. »Na gut«, sagt er und blickt nach rechts und links in die bärtigen, bitteren und finsteren Gesichter, »ihr habt den Vortritt. Worauf wartet ihr noch? Dieser Fluss steigt gewiss jede Stunde um einen Fuß höher....

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Nr. 1891

G.F.Unger

Big-Muddy-Wolf

Es ist fast schon Mitternacht, als die »Red Nelly« bei Standing Rock festmacht. Gleich neben dem Holzplatz, von dem sie Feuerholz für ihre beiden Kessel übernehmen will, befindet sich der Standing Rock Saloon. Und dort herrscht Betrieb. Denn ein großes Holzfloß mit Edelhölzern aus dem Norden hat ein Stück weiter abwärts festgemacht. Trige Kerrigan springt als Erster auf die Landebrücke. Und dort erwarten ihn zwei Männer. Der eine ist der Boss des Holzplatzes, den anderen Mann kennt er nicht. Aber...

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Nr. 1892

G.F.Unger

Kerrigan

Es war im Spätherbst 1880, als ich nach Warlock kam. Mein Cheyenne-Wallach, den ich schon drei Jahre ritt, hatte ein Eisen verloren und lahmte. Aber er konnte mich noch eine Weile tragen, zumal er die Nähe eines Stalles spürte. Es war der zwölfte Oktober, mein Geburtstag. Dreißig Jahre hatte ich an dem Tag auf dem Buckel - ich, Jeremy Kerrigan. Im Süden gab es zwei oder drei Steckbriefe, deren Beschreibung genau auf mich passte. Da stand zu lesen, dass es sich um einen dunkelhaarigen, grünäugigen...

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Nr. 1893

G.F.Unger

Der böse Clan

Als die Postkutsche den Stadteingang erreicht, wird sie von einem dicken Mann angehalten, der mit ausgebreiteten Armen mitten auf der staubigen Fahrbahn steht. Windy, der alte, ledern und zäh wirkende Fahrer, hält das Sechsergespann fluchend an und fragt durch den aufgewirbelten Staub auf den Dicken nieder: »He, Weaverly, was soll das?« Der Dicke aber spricht zu ihm empor: »Die Hacketts sind gerade bei der Arbeit. Ich möchte nicht, dass sich die schöne Abbot & Downing Chase plötzlich mitten im...

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Nr. 1894

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Dukes Gesetz

Längst schon hatte ich begriffen im Laufe meines Lebens, dass man sich nur Ärger einhandelte, wenn man sich in den Verdruss seiner Mitmenschen einmischte, zu helfen versuchte, ein sogenannter Gutmensch sein wollte. Und so lebte ich schon eine Weile nach dem Motto, dass jeder Mann sein eigener Hüter ist. Doch diesmal war es anders. Denn im Nebenzimmer, welches nur durch eine dünne Wand von meinem Zimmer getrennt war, da weinte eine Frau. Und dann hörte ich klatschende Schläge. Eine wütende Männerstimme...

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Nr. 1895

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Nur einer reitet noch

Vormann Jack Starlight beobachtet aus schmalen Augen die Männer auf der anderen Straßenseite. Die verteilen sich jetzt. Zwei Gruppen wandern ab, überqueren oberhalb und unterhalb des Hotels die Straße und erreichen den langen Gehsteig, der mit der Hotelveranda verbunden ist. Dann halten sie an. Der Vormann der Sun Hill Ranch und sein alter, invalider Rancher sehen auf den Mann, der langsam durch den Staub der Fahrbahn stapft und vor der Veranda stehen bleibt. Etwas Wildes und Furchtloses geht von...

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Nr. 1896

G.F.Unger

Blutiges Gras

Es war nicht schwer für Truck Haggertys Männer. Binnen einer Woche hatten sie es geschafft. Nun floss der Creek nicht mehr durch die Hügel und unser schönes Grasland. Er bog jetzt vorher nach Osten ab und füllte die weite Senke auf Truck Haggertys Land. Irgendwann würde dort ein großer See entstehen. Ich begriff, dass ich verloren hatte - und mit mir alle anderen kleinen Rancher und Siedler, die sich in der weiten Ebene des Green Grass Creek niedergelassen hatten. Ja, wir alle hatten verloren. Haggerty...

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Nr. 1897

Sie jagten mich nun schon den zweiten Tag. In der Nacht hatte ich sie etwas abschütteln können. Sie waren auf meiner Fährte zurückgeblieben, doch nicht sehr lange. Dann war die Nacht sehr hell geworden. Mir ging es nicht gut, oh, verdammt, ganz und gar nicht. Denn ich hatte einen Pfeil im Rücken, dessen Schaft ich nicht abbrechen konnte, sodass er ständig wippte. Überdies steckte eine Kugel in meinem rechten Oberschenkel, und ich hatte eine böse Streifwunde an der Seite wie von einem Schwerthieb. Dass...

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Nr. 1898

Ich war damals nur Deputy in Silver Lake City. Mein Name? Nun, ich heiße auch heute noch, da ich dies alles niederschreibe, Hogue Kilrain. Es gab Burschen meiner Sorte, die nahmen andere Namen an und ritten dreitausend und noch mehr Meilen weit. Aber ich konnte meinen Namen behalten, brauchte niemals unterzutauchen oder mich auch nur für eine Weile zu verstecken. Doch es gab eine Zeit, da sah es anders aus. Und ich glaubte nicht daran, dass ich heil davonkommen würde. Nun, ich will alles der Reihe...

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Nr. 1899

Ich stieß einen Pfiff aus, als ich das Mädchen zum Store eilen sah. Das volle, weizengelbe Haar und die braunen Augen erregten meine Bewunderung. In diesem Augenblick wäre ich gern der Storekeeper gewesen. Ich hätte mich nicht so abweisend und breitbeinig vor der Ladentür aufgebaut. »Dir verkaufe ich keinen Hufnagel, schon gar nicht auf Kredit, Nancy Britt!«, rief er unfreundlich und drängte das Mädchen von der Tür. Das Mädchen öffnete die Hand, hielt dem Grobian mehrere Dollars unter die Nase und...

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Nr. 1900

Es beginnt in Saint Louis, als Ben Yates nach jahrelanger Suche einem Spieler gegenübersitzt, auf dessen linkem Handrücken ein Skorpion eintätowiert ist. Der Spieler hat wie tot und leblos wirkende Fischaugen, ein hartes Gesicht und eine fahle Hautfarbe, so wie fast all diese Kartenhaie, die ihre Nächte an den Pokertischen verbringen und die Tage im Bett, sich also selten Licht und Sonne aussetzen. Seine Hände sind geschmeidig. Sie sind das einzige Ausdrucksvolle an ihm. Denn diese Hände können gewiss...

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Nr. 1901

Als Sycamore Kennan den Rauch wittert, hält er in guter Deckung an und verharrt eine Weile. Wer ihn da so auf seinem narbigen Wallach verharren und wittern sieht, der wird sich schnell darüber klar, wie sehr dieser Mann mit dem Land hier vertraut ist und in ihm zu leben versteht. Es ist später Nachmittag, fast schon Abend. Aber die sengende Hitze des Tages ist noch überall. Sycamore Kennan ist ein Weißer, und dennoch könnte man ihn auf den ersten Blick für einen etwas zu groß geratenen Comanchen...

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Nr. 1902

»Mister«, sagt Terry McRay zu seinem Pferd, »du hast gestern meinen Tabaksbeutel und heute Morgen mein letztes Stück Seife angeknabbert. Ich sehe nicht ein, warum ich dir etwas abgeben soll! Pass auf, du gescheckter Ziegenbock, eines Tages frisst du mal etwas, was dir nicht bekommt. Ich habe mal von einem Mann gehört, der soll Karbid gefressen haben. Und dann hat er Wasser …« Weiter kommt Terry nicht, denn sein Pinto schnappt jetzt blitzschnell zu, erwischt das größte Stück Pfannkuchen und zieht...

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Nr. 1903

Zuerst ist der Hufschlag zu hören. Wenig später taucht der Reiter an der Grenze des Feuerscheins auf, hält sein Pferd an und bleibt eine Weile bewegungslos. Dann knarrt das Sattelleder. Der Reiter sitzt ab. Er kommt langsam und sporenklirrend näher. »Hallo«, sagt er scharf. »Ich suche Reb Ward. Und ich habe ihn gefunden, nicht wahr?« Er starrt über das Feuer hinweg auf den am Boden hockenden Reb Ward nieder. Er ist ein großer, geschmeidiger und verwildert aussehender Bursche. Er trägt zwei Colts...

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Nr. 1904

Tonto Rim, so nennt man den Rand der mächtigen Mogollon Mesa in Arizona, auf der die Tonto-Apachen lebten. Vom Tonto Rim kann man in das mächtige Tonto Basin blicken. Und fast alle Menschen halten dabei den Atem an, sind verzaubert von der Schönheit der Ebene zu ihren Füßen, in der es damals noch Bären, Pumas und Truthähne gab und natürlich auch allerlei anderes jagdbares Wild. Im Tonto-Becken - diesem gewaltigen Tal - fanden immer wieder Kämpfe und Fehden zwischen Rinderzüchtern und den Besitzern...

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Nr. 1905

Der Storehalter sieht den Fremden mitten auf der Fahrbahn stehen. Drei Reiter halten soeben keine dreißig Schritte entfernt ihre erschöpften Pferde an. Als sie aus den Sätteln rutschen, schwanken die Tiere. Eines seufzt fast wie ein Mensch. Dann treten die drei Männer einige Schritte vor. Da und dort gibt es nun Zuschauer. Allen ist klar, dass hier eine Fährte endet. Eigentlich kann es nur die Fährte dieses einsamen Mannes sein, der offenbar hier von seinen Verfolgern eingeholt worden ist. Es ist...

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Nr. 1906

In der Höhle, in der sie mit ihren Pferden vor dem tobenden Blizzard Schutz fanden, ist es warm. Denn sie konnten den Eingang mit großen Felsbrocken verschließen. Sie waren schon hungrig, als sie sich hier in der Schlucht auf die Lauer legten. Nun, nach drei Tagen und drei Nächten, beraten sie, welches von ihren drei Pferden sie schlachten sollen. »Wir sollten auslosen«, sagt der riesige Dave Dundee. »Ja, wir sollten auslosen«, sagt auch Jim, der hübsche, blonde und blauäugige Jüngste. »Ich hätte...

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Nr. 1907

Stapp Conroy wartet, bis die Männer drinnen in der Weidehütte die Lampen angezündet haben und der Kamin zu rauchen beginnt. Dann zieht er seinen Revolver, schiebt sich um die Hüttenecke und erreicht die Tür. Er öffnet sie und gleitet hinein. Die beiden Männer blicken ihn überrascht an und starren dann auf seinen Revolver. Es sind zwei Männer im Unterzeug, unrasiert und missgelaunt. Einer steht beim Herd und setzt Wasser auf. Der andere Mann hockt auf der Schlafstelle an der Wand. Er wollte gerade...

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Nr. 1908

Gegen Mitternacht erreichen sie den Rio Grande und halten kurz an, lassen die Pferde etwas vom schlammigen Wasser aufnehmen. Das Dutzend gestohlener Zuchtstuten halten sie dabei dicht zusammen, denn die Nacht ist so schwarz, dass man keine zwanzig Yards voraus sehen kann. Wes Snipes, der eine halbe Meile zurückblieb als Nachhut, kommt nun herbei und hält bei ihnen an. »Kein Hufschlag hinter uns!«, ruft er heiser, und sie wissen, dass er ein reitendes Aufgebot meilenweit hätte hören können. »Dann...

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Nr. 1909

Jones Gall sieht die Expresspostkutsche kommen. Er hat seinen Platz im Speisehaus gut gewählt. Das Gespann der Kutsche hält neben dem Fenster. Er sieht die drei Shannahans nacheinander aus der Kutsche klettern. Oldman Shannahan lässt die schwere Reisetasche, in der sich mehr als vierzigtausend Dollar in Scheinen und zehntausend Dollar in Zwanzigdollarstücken befinden, nicht aus der Hand. Jones Gall nimmt seinen Revolver heraus und legt ihn auf den Oberschenkel. Dann lehnt er sich zurück und wartet....

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Nr. 1910

Die fünf Reiter kommen aus dem tiefen Schatten einer der engen Schluchten und halten kurz vor deren Ausgang an. Jeder führt ein Packpferd mit sich. Vor ihnen liegt die weite Ebene. Und jenseits dieser Ebene muss die Grenze zum Arizona-Territorium sein. Doch auch jenseits dieser Grenze - das wissen sie genau - wird es keine Sicherheit für sie geben. Auch dort im Norden jenseits der Grenze sind sie noch längst nicht entkommen. Nun starren sie mit schmalen Augen über die hitzeflimmernde Ebene. Sie lassen...

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Nr. 1911

Er hatte Pech dort draußen in den Horse Mesas. Die Apachen kreisten sein Camp ein, ehe er einen Schuss abgeben konnte. Er verlor alles, seinen Proviant, sein Gepäck, sein Pferd und seinen Sattel. Seine Munition verschoss er in drei Tagen und zwei Nächten, bis er auf seiner Flucht zu Fuß den letzten Apachen tötete. Endlich erreicht er den kleinen Ort am Santa-Fe-Trail, taumelt zum Brunnen des General Store und erfrischt sich. Alarmiert richtet er sich dann auf. Eine auffallende Stille lastet auf dem...

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Nr. 1912

Als das Rudel der Reiter kommt, erstarrt die ganze Familie. Sogar der zehnjährige Jorge spürt die Gefahr. Es geht etwas von diesen Reitern aus, was er sonst noch nie spürte. Henry Fisher, Jorges Vater, ist kein furchtsamer Mann. Er ist sogar ein harter Bursche, der auch kämpfen kann und es im Krieg gegen die Südstaaten zum Sergeant brachte. Henry Fisher hat bisher immer geglaubt, seine Familie beschützen und sich in diesem Tal behaupten zu können. Überdies versteht er sich gut mit seinen Nachbarn....

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Nr. 1913

Als sie das Steilufer des kleinen Flusses erreichen und anhalten, da bricht das Pferd von Dan Miles unter dessen Gewicht zusammen. Miles kommt noch halb aus dem Sattel, doch dann wird sein rechter Unterschenkel eingeklemmt und bricht. Und so erstarrt er fluchend mitten in der Bewegung und stöhnt dann nur noch vor Schmerz. Sie alle sitzen nun ab und begreifen, dass sie verloren haben. Sie sind zwölf Mann aus Kinkaid, einer kleinen Stadt. Und sie sind ein Aufgebot auf einer langen Fährte. Diese Fährte...

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Nr. 1914

John Buchanan, der alte Revolvermann, lagert nun schon den dritten Tag am Creek und kommt an diesem Tag endgültig zu der bitteren Erkenntnis, dass es vorbei ist mit seiner Revolverschnelligkeit. Sein zerschossener Arm wurde zwar langsam wieder heil, aber nur die Wunde heilte. Die alte reflexartige Schnelligkeit kehrte nur unvollkommen wieder zurück. Und so zog er sich vor drei Tagen zwischen die Felsen des Creeks zurück, um zu üben, immer wieder zu üben. Doch jetzt - am dritten Tag -, da macht sich...

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Nr. 1915

Als ich aus der Postkutsche stieg, glänzte der Mond wie ein gewaltiger Silberpeso am Himmel. Die anderen Fahrgäste gingen vor mir ins Hotel, das noch geöffnet hatte, weil die Mitternachtskutsche zumeist noch einige Gäste brachte. Ich verharrte, dehnte und reckte meinen hageren Körper und war froh, dass die Fahrt für eine Weile beendet war. Zugleich aber war ich angefüllt mit einer grimmigen Ungeduld, die ich in den vergangenen Tagen und Nächten nur mühsam unter Kontrolle hatte halten können. Ein...

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Nr. 1916

Sie nähern sich langsam dem Marshal's Office. Ben Ballangher, der sie durch das Fenster die Straße herunterkommen sieht, weiß, dass die Versammlung der Bürgerschaftsvertreter nun beendet ist und die drei Männer ganz offiziell in dieser Eigenschaft bei ihm erscheinen. Er betrachtet sie auf seine kritisch prüfende Weise, die den Dingen stets auf den Grund zu gehen versucht. Er spürt instinktiv die unsichtbare Wand, die sie zwischen sich und ihm errichtet haben. Noch bevor einer von ihnen den Mund aufmacht...

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