G.F. Unger Western-Bestseller

Ein wahrer Mann tut stets das Richtige

In seinen Romanen beschwört G. F. Unger das raue Leben der amerikanischen Pionierzeit, schildert die Herausforderungen durch die Natur oder rücksichtslose Konkurrenten und die Auseinandersetzungen mit den amerikanischen Ureinwohnern. Er erzählt packend, wie sich wagemutige Männer und Frauen Schritt für Schritt eine neue Welt erobern und wie sie das Eroberte gegen alle Angriffe verteidigen müssen. Es gilt das Gesetz des Stärkeren, und das Recht muss erst mühsam erkämpft werden.

Die Romane von G.F. Unger zählen zu den Bestsellern des Western-Genres. Mit einer Rekordauflage von über 250 Millionen Exemplaren gehört er zur internationalen Spitzenklasse der Spannungsliteratur. Und das zu Recht!

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Die Titel der Reihe sind in folgender Reihenfolge erschienen

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Nr. 2318

Es war Spätfrühling, fast schon Sommer, als ich aus den Bitter Roots hinunter zum Missouri kam. Es lag ein guter Jagdwinter hinter mir und meine drei Packpferde hatten an meiner Pelzausbeute schwer zu tragen gehabt. Über dreitausendfünfhundert Dollar hatte sie mir eingebracht. Dreitausend hatte ich auf meinem Konto gutschreiben lassen. Über fünfhundert trug ich noch bei mir, um sie in Fort Benton auf den Kopf zu hauen. Das hatte ich mir nämlich redlich verdient, so glaubte ich. Auf dem Rückweg zu...

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Nr. 2319

Ben Kimbel spürt sofort, dass die vergangenen Jahre den Bruder sehr verändert haben. Er und seine beiden Begleiter wirken wie gehetzte Sattelwölfe. »Hallo, Kirby«, sagt Ben zu seinem Bruder. »Es ist gut, dass du wieder da bist. Steig ab. Ihr seid sicher hungrig und durstig. Ich werde euch …« »Du wirst dich auf ein Pferd setzen und auf unserer Fährte zurückreiten«, unterbricht ihn Kirby. »Wir haben einen Mann jenseits des Hügelsattels zurückgelassen, der unsere Fährte beobachtet. Löse ihn ab! Es ist...

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Nr. 2320

Als sie in der hellen Mond- und Sternennacht den Creek erreichen, sehen sie Oldman Cheney mit dem Oberkörper im seichten Wasser liegen. Und da ist ihnen klar, warum ihr Vater nicht wie immer zum Abendbrot heimkam. Es ist lange nach Mitternacht, denn sie haben Stunden nach ihm gesucht. Er war ein alter Mann, dem die harten Jahre eine Menge von seiner Lebenserwartung nahmen. Die drei Brüder halten auf ihren Pferden, und sie wissen, dass sie um Stunden zu spät gekommen sind. Der alte Mann dort unten...

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Nr. 2321

Punkt zwölf Uhr mittags schließt der Sheriff die Zellentür auf und sagt bitter: »Komm heraus, Laredo!« Der Mann auf der Pritsche streicht sich das herausfordernd rote Haar aus der Stirn, gähnt und fragt dann müde: »Was ist denn für ein Wetter draußen?« »Komm heraus, Laredo«, sagt der Sheriff grimmig. »Und spar dir deine dummen Witze.« Laredo setzt sich langsam auf und blinzelt den Sheriff an. San Bullmaster wirkt selbst dann nicht freundlich, wenn er gute Laune hat. Doch so wütend und grimmig wie...

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Nr. 2322

Die ganzen Jahre fragte sich Wayne Adams immer wieder, was das wohl für ein Ort sei, in dem Katy sich niederließ, nachdem sie ihn verlassen hatte, weil sein unruhiges und gefährliches Leben nicht das war, was sie sich an seiner Seite erhofft hatte. Nun sieht er die kleine Stadt zu seinen Füßen liegen. Rosalia   dies also ist Rosalia, denkt er. Was für ein erbärmliches Nest. Hier erwarb Katy damals den kleinen Store. Hier brachte sie unsere Tochter zur Welt und gab ihr ein Heim. Was für...

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Nr. 2323

Im Creek ist nicht mehr viel Wasser. Nur im Schatten des großen Felsens hielt sich ein größerer Tümpel. Als Mike Shannon mit letzter Kraft den fast ausgetrockneten Creek und den etwas tieferen Tümpel erreicht, trinkt er erst einmal neben seinem Pferd, bis nichts mehr in ihn hineingeht. Wie ein trockener Schwamm saugt er sich voll Wasser, und ein Beobachter hätte sich gewiss nicht gewundert, wäre Mike Shannon das Wasser wieder aus den Ohren herausgelaufen. Dann liegt Mike Shannon eine Weile still....

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Nr. 2324

Es sah nicht gut für mich aus. Die Spur der letzten vier Mitglieder der Fowley-Bande verlor sich immer mehr. Doch ich hatte mir geschworen, die Mörder meiner Familie zur Rechenschaft zu ziehen, und so gab ich nicht auf. Es war mein Glück, denn plötzlich war die Spur wieder deutlich erkennbar. Sie führte nach Saint John, einer ehemaligen Geisterstadt, die gerade wieder zu neuem Leben erwachte. Meine Enttäuschung war groß gewesen, als ich unterwegs erfuhr, die vier Gesuchten hätten in der Stadt den...

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Nr. 2325

Broderick Lee kommt von Süden her über den Big-Horse-Pass geritten und sieht von der Wasserscheide aus über gewaltige Bergterrassen auf das Million-Canyons-Land nieder. Die Schönheit der Landschaft lässt ihn den Atem anhalten. Er ist von Arizona schon eine ganze Menge gewöhnt, aber dieses wilde Land dort unten schlägt alles. Er sieht die grünen Terrassen, die roten Mesas, den schmalen Fluss, der silbern zwischen purpurnen Felswänden strömt. Und viele, viele Canyons durchbrechen überall die roten...

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Nr. 2326

Nachdem die Kutsche das Trail-House an der Red River-Furt erreicht hat und die Passagiere ausgestiegen sind, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Imbiss einzunehmen, wendet sich der Fahrer an das blasse Mädchen. »Weiter kann ich Sie ohne Fahrgeld nicht mitnehmen, Miss«, sagt er bedauernd. »Ich hätte, es gern getan, aber leider steigen hier zwei zahlende Passagiere zu, und einer davon wird sowieso schon auf dem Kutschendach mitfahren müssen. Tut mir leid, Miss, aber für Sie ist hier Endstation.« Jessica...

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Nr. 2327

Die Black Hills in Dakota und Wyoming bedecken ein Gebiet von etwa zweieinhalb Millionen Hektar. In diesem Gebiet befinden sich die höchsten Gipfel Amerikas außerhalb der Rocky Mountains. Als damals in den Black Hills der Goldrun begann, war es meist kein Problem, Gold zu finden. Das Problem entstand erst, wenn es darum ging, es aus dem Goldland fortzuschaffen. Denn auf allen Wegen, selbst auf den verborgensten Pfaden, lauerten Banditen, die sogenannten Goldwölfe. Nur ein Weg war einigermaßen sicher,...

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Nr. 2328

Der Vorsprung der Rustler betrug etwa sechs Stunden. Da ich in der Nacht am Anfang nicht besonders schnell reiten konnte in diesem rauen Land, vergingen weitere acht Stunden, bis ich die Herde eingeholt hatte. Es war zwei Uhr, also zwei Stunden nach Mitternacht. Ich schlug einen Bogen nach Norden, um die Herde zu umreiten. Nach Süden zu war solch ein Umreiten nicht möglich, weil sich da ein meilenlanger Felsrücken wie eine Riesenmauer von Ost nach West zog. Ein Creek kam von der Felswand herunter...

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Nr. 2329

Gray Pickett wendet sich zur Schwingtür und tritt in den Alamo Star Saloon der kleinen Rinderstadt Caddo ein. Die Goldstücke an seinen Sporen klimpern melodisch durch die schwere Stille im Saloon. Ja, es ist eine schwere, lastende und drohende Stille. Gray Pickett bleibt jäh stehen. Er sieht binnen einer Zehntelsekunde drei verschiedene Dinge: Sämtliche Gäste haben an den Wänden und hinter den Tischen Deckung gesucht. Die Barkeeper sind hinter dem Schanktisch verschwunden. Ein Mann lehnt am Schanktisch...

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Nr. 2330

Es ist zwei Tage nach dem Überfall auf die Postkutsche von El Paso nach Santa Fe, als der Deputy Jesse McGallen mit drei Gefangenen nach San Pedro zurückkommt. Doch nur einer der drei Gefangenen sitzt noch mit eigener Kraft im Sattel. Von den beiden anderen liegt einer quer über dem Pferd und ist tot. Der andere ist schlimm verwundet, hängt nach vorn geneigt halb über Sattelhorn und Pferdehals und ist in dieser Haltung festgebunden. In dem kleinen Ort laufen die Leute zusammen, und auch der Sheriff...

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Nr. 2331

Es ist schon spät. Die Lichter von Arapaho leuchten gelb in der Nacht, als Jake Flannigan vor dem Cattlemen Saloon seinen hageren Rappen anhält und aus dem Sattel gleitet. Noch einmal wirft er einen raschen Blick in die Runde. Aus der dunklen Ecke der Saloonveranda wird eine Zigarettenkippe geschnippt und landet dicht bei Flannigan und den Hufen seines Rappen unter dem Haltebalken im Staub. Kleine Funken sprühen und verglimmen schnell. Dann taucht auch schon die geschmeidige Gestalt von Vance Sloane...

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Nr. 2332

Hoffentlich erfährt kein wilder Junge in dieser Town, dass Jim Rannagan, Red Jim Rannagan, gekommen ist. Denn wenn einer dieser verrückten, ruhmsüchtigen Burschen davon erfahren sollte, dann … Jim denkt nicht weiter. Er beugt sich aus dem Fenster des Hotelzimmers, schon halb entschlossen, hinunterzugehen und zumindest im großen Generalstore noch einige notwendige Einkäufe zu machen, da hört er das Weinen einer Frau. Das Schluchzen klingt aus dem Nachbarfenster. Die Frau muss am Fenster stehen wie...

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Nr. 2333

Es ist spät in der Nacht   eine schwarze Nacht mit Wolkenbrüchen, Donnerkrachen und Blitzen  , als die Banditen in das Haus der Lonnegans in Friendship eindringen. Sie kommen von oben durchs Dach, das sie von einem ausladenden Ast der mächtigen Burreiche erreichen konnten. Und so dringen sie durch eines der Dachfenster in das große Haus der Lonnegans ein. In den unteren Räumen befindet sich die Bank. Oben wohnt der Bankier John Lonnegan mit seiner Familie, die aus seiner Frau, zwei...

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Nr. 2334

Damals, als man in den Black Hills Gold fand, gehörte das Land westlich des Missouri und bis hinüber zum Yellowstone den Indianern. Es war beste Büffelweide. Sie war den Indianern durch Friedensvertrag garantiert worden. Den Weißen war es verboten, in diesem Land zu jagen oder sich gar niederzulassen. Nur die Straßen - also der Oregon Trail, der Bozeman Trail und einige weniger wichtige Wege - durften benutzt werden. Als die Goldsucher dann zu Tausenden in die Black Hills strömten, versuchte die...

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Nr. 2335

Als Latimer die Station erreicht, sieht auf den ersten Blick alles recht normal aus. Ein paar Tiere, gerade genügend, um eine durchkommende Postkutsche mit einem frischen Gespann zu versorgen, bewegen sich in den Corrals. Aber sonst regt sich nichts. Sean Latimer reitet einen Halbkreis um die Station. Er kennt die Tricks der Apachen. Sein Pferd lahmt und sieht gar nicht gut aus. Eigentlich ist das kein Wunder, denn er kommt aus der Apachenwüste und ist jetzt schon den dritten Tag ohne Wasser. Er...

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Nr. 2336

»Also, mein Junge, jetzt weißt du alles. Und jetzt hast du ein paar gute Trümpfe in der Hand.« Jeffrey Bradshaw spricht nicht weiter. Von einem Atemzug zum anderen ist er tot. Butch Kilhoe stellt es schnell fest. Er muss es fühlen, denn in der stinkenden Zelle ist es dunkel. Er fühlt auch, dass Jeffrey Bradshaw die Augen fest geschlossen hat. Deshalb braucht er sie ihm nicht zuzudrücken. Aber das hätte er gern getan. Jeffrey Bradshaw ist nobel zu ihm gewesen, sehr nobel. Denn er hatte ihm wahrhaftig...

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Nr. 2337

Ich hatte einen Flush in der Hand und wollte um zwanzig Dollar erhöhen, als der Junge von der Poststation in den Saloon kam. Er hielt einen Brief in der Hand, welcher gewiss mit der Morgenpost gekommen war. Eine lange Nacht am Spieltisch lag hinter mir. Jetzt war es früher Vormittag. Ich saß mit vier hartgesottenen Spielern am runden Pokertisch in der Ecke. Der Junge kam zu uns an den Tisch und sagte: »Mister Colver ...« Ich winkte den Jungen herbei und sagte: »Ich bin Troy Colver, Junge.« Er gab...

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Nr. 2338

Dave Nash hält eigentlich nur an, um sich einen Beutel Durham Tabak aus dem Store zu holen, der zu der kleinen Siedlung Kendall Station gehört. Bevor er absitzt, streift sein Blick das Dutzend Sattelpferde vor der Saloonveranda. Sie tragen unterschiedliche Brandzeichen. Der Saloon ist also von Gästen aus den verschiedensten Winkeln besucht. Dave Nash reitet einen mausgrauen Grulla, für den ein Greenhorn zwanzig, ein Kenner jedoch zweihundert Dollar zahlen würde. Er will gerade absitzen, als drinnen...

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Nr. 2339

Es ist Winter geworden in Montana, und es ist von Anfang an ein besonders harter und schneereicher Winter. Der Flathead Lake ist schon sehr früh in seiner ganzen Länge von dreißig Meilen zugefroren, und nachdem die starken Schneefälle endlich aufgehört haben, hat man eine weite Fernsicht. Von dem kleinen Nest Kalispell aus kann man den Citadel Mountain und den Fusillade Mountain fast greifbar nahe über die Glacier-Region mit ihren Gletscherseen hinausragen sehen. Das nördliche Montana bis nach Kanada...

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Nr. 2340

Es war mir damals nicht möglich, meinen Vater zu verstehen. Die Apachen hatten meine Ma und meine beiden Schwestern umgebracht und ihnen zuvor eine Menge angetan. Dann hatten sie unsere Ranch angezündet. Mein Vater und ich waren nur zwei oder drei Stunden fort gewesen. Wir mussten ein Wolfsrudel aus unseren Hügeln verjagen und eine brüllende Kuh aus einem Schlammloch ziehen. Mein Vater war nicht mehr der Jüngste. Und er hatte alles verloren, was ein Mann verlieren konnte - die Frau, zwei Töchter...

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Nr. 2341

Das Geräusch eines dumpfen Schlages reißt Dan Sherburn aus dem Schlaf. Er öffnet die Augen, liegt still in seinen Decken und lauscht. Aus verschiedenen Richtungen hört er das Atmen und Schnarchen seiner Männer. Draußen in der Nacht heulen Präriehunde klagend den Mond an. Im Seilcorral stampfen die Maultiere. Ein Nachtfalke stößt einen scharfen Schrei aus. Dan Sherburn hört also nur normale Geräusche. Aber er denkt immer noch über das Geräusch nach, durch das er soeben geweckt wurde. Sollte sich sein...

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Nr. 2342

Als die Herde - es sind etwa tausend Longhorns - die Furt des Rio Grande hinter sich gelassen hat, da jubeln die fünf Treiber. Denn es ist eine gestohlene Herde. Und der Rio Grande bildet die Grenze zwischen Mexiko und Texas. Bud und Roy Spade und deren drei mexikanische Kumpane halten die Herde dennoch nicht an, sondern treiben die Rinder weiter auf die Vorberge der Davis Mountains zu. Es ist dann fast schon Abend, als die Herde in ein wunderschönes Tal trottet, in dessen Mitte sich ein See befindet,...

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Nr. 2343

Les Delmer erhebt sich langsam aus dem Schaukelstuhl und tritt an den Rand der Veranda. Das Mondlicht fällt auf seine hoch gewachsene und hager wirkende Gestalt. Er ist sehr groß, und sein sonst so scharfes und hageres Falkengesicht wirkt jetzt im Mondlicht seltsam weich und gelöst. Er will sich abwenden, um ins Haus zu gehen, aber da hört er den Hufschlag eines Reiters. Der Reiter treibt das Tier hart an, und obwohl der Weg ansteigt, galoppiert das Tier und legt sich in den Biegungen scharf in die...

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Nr. 2344

Es sind nur noch zwei Wagen, die aus dem wasserlosen Land hinaus nach Westen gelangen und das erste spärliche Grün erreichen. Und in der Ferne sieht man Hügel mit Wald, dahinter Berge. Dort muss es Wasser geben. Dort in der Ferne liegt das Gelobte Land. Oregon! Siebzehn Wagen waren sie damals in Kansas. Jetzt sind es nur noch zwei. Die anderen blieben zurück, und all jene, die nicht von den Indianern getötet wurden, verhungerten, erkrankten, verdursteten, starben an Entkräftung oder kehrten um. Die...

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Nr. 2345

Es war im Frühjahr 1866, als von Fort Laramie im Wyoming Territorium eine Treibherde von fünfzehnhundert Longhorns aufbrach, um das Goldland von Montana zu erreichen. Ihr Besitzer war Hugh Morgan. Er und seine Cowboys wurden von den Indianern getötet. Die Herde aber geriet in Stampede und raste tief in die Sweetwater Mountains hinein. Die Indianer verfolgten die »gefleckten Büffel«, wie sie die Rinder nannten. Doch als sie die Herde dann fanden, kehrten sie wieder um. Denn der Leitstier hatte die...

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Nr. 2346

Es war schon Abend, als ich Mesa Station erreichte. Mesa Station war keine Stadt. Eigentlich war es nicht mal eine Siedlung, sondern nur ein Store mit einem Saloon. Nun, ich saß bei ein paar Corrals ab, die einen großen Stall und einige halb offene Schuppen umgaben. Ein kleiner, krummbeiniger Mexikaner kam und fragte, ob ich bleiben würde und ob er sich um mein Pferd kümmern solle. »Si, Señor«, erwiderte ich höflich, »das würde meinem Pferd guttun.« Ich saß ab, reichte ihm die Zügelenden meines Pferdes...

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Nr. 2347

Das Floß ist fast zweihundert Yards lang und breiter als die Main Street von Saint Louis. Doch als es zwischen den gigantischen Felsen des Jackson's Hole Canyons hindurchschießt, wirkt es gar nicht mehr so mächtig in dem brausenden Strom. Buck Flynn und sein Vormann Tate Pala wachen darüber, dass die Rudermänner keinen Fehler machen und das Floß nicht zu einem Spielball des tosenden Flusses wird. Buck Flynn weiß, welch tödliches Risiko er eingeht. Doch er hat noch eine alte Rechnung mit einem Rivalen...

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