Zeitenzauber
 - Eva Völler - Taschenbuch

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8,00

inkl. MwSt.

Baumhaus Verlag
Taschenbuch
Erzählendes Jugendbuch
336 Seiten
ISBN: 978-3-8432-1070-6
Ersterscheinung: 14.02.2014

Zeitenzauber

Die magische Gondel
Mit Illustrationen von Tina Dreher

(48)

Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen – und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...

Rezensionen aus der Lesejury (48)

tausendbuecher tausendbuecher

Veröffentlicht am 02.02.2020

Außergewöhnlich

Die Reihe hab ich mir auch aufgrund von Instagram gekauft und weil ich Geschichten mit Zeitreisen inzwischen total liebe.

Das Cover des Bandes finde ich super gestaltet, da es den ersten wichtigen Schauort ... …mehr

Die Reihe hab ich mir auch aufgrund von Instagram gekauft und weil ich Geschichten mit Zeitreisen inzwischen total liebe.

Das Cover des Bandes finde ich super gestaltet, da es den ersten wichtigen Schauort darstellt.

Eva Völler hat einen lockeren und einfachen Schreibstil. Sie hat die Stadt Venedig ab der ersten Seite so bildhaft beschrieben, dass ich mir genau vorstellen kann wie diese sowohl "heute", als auch in der Vergangenheit aussah. Ich liebe Venedig einfach, ich hab damals schon meine Facharbeit über diese Stadt geschrieben und irgendwann in meinem Leben schaffe ich es vielleicht auch mal, dieser Stadt einen Besuch abzustatten.

Zudem hat Eva Völler sehr interessante und facettenreiche Charaktere geschaffen. So hat jeder seine eigene Geschichte und man erfährt eigentlich von fast jedem seine Ängste, Sorgen und Probleme.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Anna geschrieben. So erfährt man ihre Gedanken und Gefühle und fühlt sich ihr sehr verbunden. Anna ist 17 Jahre alt und hasst Mathe. Aufgrund des Jobs ihres Vaters reisen sie und ihre Eltern nach Venedig. Von dem Job ihrer Eltern wirkt sie eher so semi begeistert, denn wenn ihr Vater ihr Dinge erzählt, hört sie nicht richtig zu und ist genervt. Sie ist eine sehr mutige und schlagfertige Person. Zudem erzählt sie die ganze Geschichte sehr humorvoll, sodass ich oft Lachen musste. Sie würde alles für ihre Freunde tun und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sebastiano hingegen wirkte auf mich am Anfang sehr arrogant, denn er lässt Anna zunächst einmal erst im Stich. Er gibt sie bei irgendwelchen Fremden ab und schaut dann ganz selten mal vorbei. Im Laufe der Geschichte ändert sich dies jedoch und von da an, hab ich ihn in mein Herz geschlossen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist total süß

Der Brief am Anfang hat mich neugierig auf mehr gemacht. Die Geschichte verlief jedoch anfangs sehr schleppend, aber ich konnte das Buch nach dem ersten Teil nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch ist nämlich anstatt in Kapitel, in 4 Teile unterteilt, sodass jedes "Kapitel" so 80-100 Seiten hatte, was ich wiederrum doof fand, da ich nie eine richtige Stelle gefunden habe, das Buch auch mal zwischendurch wegzulegen und weniger Seiten zu lesen. Die Geschichte ist mit vielen spannenden und interessanten Fakten aus der Vergangenheit geschmückt, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn ich sonst nicht so auf Geschichte stehe. Immer wieder kam es zu unerwartenden Wendungen und zum Ende hin hab ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand gelegt.

Fazit

Eine außergewöhnliche Geschichte, die mir mit paar Abstrichen sehr gut gefallen hat. Von mir gibt es 5/5✨.

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Lesemietze Lesemietze

Veröffentlicht am 11.01.2020

Magische reise

Für Zeitreise Geschichten habe ich ja was über und so habe ich mir jetzt endlich mal Zeitenzauber vorgenommen.
Anna verbringt ihre Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig und ehe sie sich versieht findet ... …mehr

Für Zeitreise Geschichten habe ich ja was über und so habe ich mir jetzt endlich mal Zeitenzauber vorgenommen.
Anna verbringt ihre Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig und ehe sie sich versieht findet befindet sie sich im Jahre 1499.
Um herauszufinden warum sie da ist, muss sie ganz schön hartnäckig sein, denn Sebastiano rückt nicht unbedingt anfangs mit der Sprache raus. Zumal das rausrücken von Informationen einen kleinen Hacken hat.
Überaus spannend ist die Geschichte. Man fiebert oft mit Anna mit, warum sie da ist, was sie tun kann usw. Was muss sie selber tun um in ihre Zeit wieder zurück zukehren oder sitzt sie vielleicht doch für immer feste?
Anna ist mir sehr sympathischer Charakter, sie dreht nicht direkt durch als sie in eine andere Zeit gerät und hat meist doch einen recht kühlen Kopf. Sie überlegt und handelt nicht erst. Ich glaube wäre sie nicht so taff, wäre die Geschichte für mich anstrengend gewesen.
Ein wenig hat mir gegen Ende die Liebelei etwas gestört, denn es las sich immer etwas ausgehungert.
Vieles liegt noch im Dunkeln und ich bin schon auf den nächsten Band gespannt, denn ich lesen werde statt hören.
Leider muss ich nämlich sagen dass mir die Sprecherin so gar nicht zu gesagt hat.

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Yolande Yolande

Veröffentlicht am 31.07.2019

Charmant und mitreißend

Eva Völler wurde 1956 in Velbert/Nordrhein-Westfalen geboren. Nach dem Abschluss ihres Studiums der Rechtswissenschaften und Philosophie in Frankfurt am Main arbeitete sie bis 1992 als Richterin. Danach ... …mehr

Eva Völler wurde 1956 in Velbert/Nordrhein-Westfalen geboren. Nach dem Abschluss ihres Studiums der Rechtswissenschaften und Philosophie in Frankfurt am Main arbeitete sie bis 1992 als Richterin. Danach war sie bis 2005 als selbstständige Rechtsanwältin tätig. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Schriftstellerin. Eva Völler veröffentlichte zahlreiche Romane, viele davon auch unter verschiedenen Pseudonymen. Heute lebt Eva Völler mit ihrer Familie am Rande der Rhön in Hessen. (Quelle: Wikipedia)


Inhalt (Klappentext):
Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...

Es handelt sich um eine mitreißende und charmante
Zeitreisegeschichte, die auf die jugendliche Leserschaft
zugeschnitten und dafür wirklich gut geeignet ist. Die Sprache ist modern und die historische Kulisse Venedigs wird gut beschrieben und in die Geschichte eingebunden. Eine kleine Romanze darf natürlich auch nicht fehlen, alles ganz harmlos und jugendfrei und auch wenn die Bösewichte mit allen Mitteln versuchen ihre Ziele zu erreichen, kommt es nicht zu Gewaltexzessen oder blutrünstigen Detailschilderungen. Die Handlung ist spannend und nicht allzu komplex, so dass man dieser bezaubernden Geschichte gut folgen kann.
Fazit: Eine schöne und bezaubernde Liebes- und Abenteuergeschichte im Zeitreisegewand, die für die jugendliche Leserschaft gut geeignet ist.

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Leseratte2007 Leseratte2007

Veröffentlicht am 13.07.2019

Eine gefährliche Mission, das alte Venedig und zarte Gefühle...

Ich habe das Buch bereits vor ein paar Jahren gelesen, aber viel wusste ich nicht mehr. Auch beim zweiten Mal hat mir die Geschichte viel Freude beim Lesen geschenkt.
Nicht nur Anna mag ich sehr gerne, ... …mehr

Ich habe das Buch bereits vor ein paar Jahren gelesen, aber viel wusste ich nicht mehr. Auch beim zweiten Mal hat mir die Geschichte viel Freude beim Lesen geschenkt.
Nicht nur Anna mag ich sehr gerne, besonders ihre taffe und normale neugierige Art, sondern auch Sebastiano und die Nebencharaktere sind mir ans Herz gewachsen. Zwischenzeitlich wusste ich nicht, wem ich trauen kann, wer lügt, wer sagt die Wahrheit, wer steht auf welcher Seite und wer tut nur so?! Ich war überraschend, wie letztendlich die Konstellation war.
Des Weiteren liebe ich die Beschreibungen des alten Venedigs, des Feelings und die Atmosphäre sowie die Einflechtung von historischen Ereignissen und Fakten sehr gerne. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und bin sogar auf meine Kosten gekommen.
Die Handlung war spannend, abwechslungsreich und interessant. Hin und wieder war es ein wenig vorhersehbar, aber dafür hat mir die zarte Liebesgeschichte sehr gefallen.
Das Ende und die Auflösung des Konflikts war gut und stimmig gelöst, trotzdem bleiben noch ein paar Fragen offen, die hoffentlich in den nächsten Bänden geklärt werden. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Abenteuer mit Anna und Sebastiano!

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Fernwehwelten Fernwehwelten

Veröffentlicht am 04.06.2019

Theoretisch genau mein Fall..

Schwierig, schwierig, schwierig. Fangen wir mit den Tatsachen an:

Im ersten Teil von "Zeitenzauber" lernen wir zunächst die Protagonistin Anna kennen, die ihre Sommerferien in Venedig verbringt. Für ... …mehr

Schwierig, schwierig, schwierig. Fangen wir mit den Tatsachen an:

Im ersten Teil von "Zeitenzauber" lernen wir zunächst die Protagonistin Anna kennen, die ihre Sommerferien in Venedig verbringt. Für die geschichtlichen Aspekte, die ihre motivierten Eltern in die Reise einbringen wollen, interessiert sie sich nicht. Facebook, Musik und die Liebesprobleme ihrer Freundin sind wesentlich spannender. Ihre Prioritäten so gesetzt zu haben, bereut Anna jedoch ziemlich, als sie durch einen verrückten Zufall (Ha, wer glaubt schon an Zufälle?!) eine spontane Zeitreise antritt und sich schließlich im Venedig des Jahres 1499 wiederfindet. Dass das Leben damals ganz anders abgelaufen ist, zeigt sich schnell - ist allerdings nichts gegen die Tatsache, wie verwinkelt das Leben als Zeitreisender ist, wenn man sich um Machtspielchen und Liebessorgen kümmern muss...
Vor einigen Jahren habe ich von Kerstin Gier die Edelstein-Trilogie gelesen, die mir unfassbar gut gefallen hat. Zugegeben waren meine Erwartungen dementsprechend auch recht hoch, als ich mich mit diesem Buch nun erneut an das Thema Zeitreisen gewagt habe. Leider konnten meine Hoffnungen nicht gänzlich erfüllt werden: Eine Konkurrenz zur Edelstein-Trilogie war dieses Buch rein qualitativ gesehen in meinen Augen nicht. Meiner Meinung nach fehlte es den Charakteren an Tiefgang, man erfährt keine Geschichten, die als Antrieb für die unterschiedlichen Ziele gelten, und lernt ohnehin jede einzelne Person eher oberflächlich kennen. Auch der romantische Teil des Buchs erscheint mir irgendwie unausgereift, sodass die Beziehungen schließlich eher wie Schulhofschwärmereien wirken. Ich frage mich jetzt noch, wo genau die Gefühle jeweils herkamen, denn viel mehr als ein paar geschwungene Degen, kleine Witze und Äußerlichkeiten kamen eigentlich nicht zum Vorschein. Ich hoffe wirklich, dass sich das in den Folgebänden noch ändert.
Weiterhin ging mir persönlich dann und wann der Spannungsbogen flöten. Eva Völler nimmt den Leser wirklich mit in das Venedig aus dem Jahr 1499, erklärt viel und versucht die Vergangenheit so verständlich wie nötig zu machen, aber leider machte genau das das Buch an manchen Stellen langatmig und es passiert über viele Seiten kaum etwas, außer der morgendliche Besuch des Abtritts und das Beklagen darüber, dass weder Deo noch richtiges Shampoo existieren.
ABER (!) nach all den Dingen, die ich nun bemängelt habe und die das Buch in meiner Wertung eben auch zwei Sterne gekostet haben, kommen wir jetzt zum positiven: Zeitenzauber mag nicht mit der Edelstein-Trilogie konkurrieren können, ist aber trotzdem ein Buch, das man ohne Frage locker nebenher auf der Couch lesen kann. Als entspannter Zeitvertreib ist es wirklich klasse, erst Recht wenn man vielleicht ein Herz für Italien hat. Ich war selbst erst im Sommer des letzten Jahres in Venedig und musste dann und wann tatsächlich schmunzeln, weil Eva Völlers Beschreibungen ein kleiner Weckruf meiner Urlaubserinnerungen waren. Außerdem, sind wir mal ehrlich, die Idee des "Translators", der neumodische Worte automatisch in die der damaligen Zeit verwandelt, ist schon echt cool. War auch mal ein neuer Aspekt beim Thema Zeitreisen.
Ich kann eigentlich zum Abschluss nur sagen: Wer ein Buch sucht, das ohne viel Grübelei und auch gut zur Entspannung nach einem ereignisreichen Tag gelesen werden kann, wenn der Kopf schon etwas müde ist, der wird mit Zeitenzauber sicherlich seine Freude haben. Ich kann die Fakten natürlich nicht überprüfen, aber man bekommt eine wirklich klare und unbeschönigte Vorstellung vom damaligen Venedig, gepaart mit ein paar politischen Machtkämpfen und einer Prise Romantik. Vielleicht haben wir ja Glück und im nächsten Teil legt nicht nur die Story an Tempo sondern auch die Charaktere an Tiefgang zu.

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Autorin

Eva Völler

Eva Völler - Autor
© Olivier Favre

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

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