Fjelle und Emil - Monstermäßig beste Freunde
 - Anne Scheller - Hardcover

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10,00

inkl. MwSt.

Baumhaus Verlag
Hardcover
Erzählendes Kinderbuch
176 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-8339-0580-3
Ersterscheinung: 29.03.2019

Fjelle und Emil - Monstermäßig beste Freunde

Band 1
Mit Illustrationen von Nina Dulleck

(44)

Fjelle und Emil sind beste Freunde. Sie wohnen im verschlafenen Örtchen Flusenbek und besuchen dort die Grundschule. Eigentlich alles stinknormal, bis auf eine Kleinigkeit: Fjelle ist ein großes, bärenstarkes Monster mit einer Vorliebe für Petersilie. Und er hat noch eine Eigenart, denn er spiegelt die Gefühle von Menschen in seiner Nähe. Wenn jemand ängstlich ist, ist Fjelle SUPERängstlich, wenn jemand fröhlich ist, ist er SUPERfröhlich. Die Flusenbeker sind daran gewöhnt, schließlich hat ja jeder so seine Macken.
Doch dann kommt ein neuer Direktor an die Schule. Er hasst Monster und will Fjelle loswerden. Das stellt die Freundschaft von Emil und Fjelle auf eine harte Probe.

Rezensionen aus der Lesejury (44)

Sunshine81 Sunshine81

Veröffentlicht am 22.10.2019

Über Freundschaft und Wut

Bei "Fjelle und Emil —Monstermäßig beste Freunde" handelt es sich um ein Kinderbuch von Anne Scheller mit den großen Themen Freundschaft und Wut.

Emil geht mit seinem besten Freund Fjelle in die 4 . ... …mehr

Bei "Fjelle und Emil —Monstermäßig beste Freunde" handelt es sich um ein Kinderbuch von Anne Scheller mit den großen Themen Freundschaft und Wut.

Emil geht mit seinem besten Freund Fjelle in die 4 . Klasse der Flusenbeker Grundschule. Fjelle ist ein Monster, das sehr klug und ordentlich ist. Es liebt Petersilie und die Zimtbrötchen aus der Bäckerei von Emils Eltern. Fjelle hat eine große Eigenschaft : Er spiegelt Gefühle wieder. Wenn einer fröhlich ist, wird Fjelle super - fröhlich. Eines Tages kommt ein neuer Direktor an die Schule und das verändert Alles.

"Er war nicht gut in Diktarten. Er konnte sich noch nicht mal merken, wie man Dicktat schreibt! "Zitat

Aufgrund des Schreibstils muss ich leider Punktabzug geben, denn gerade Kinder, die Lesen lernen, werden durch die oft absichtlich falsche Rechtschreibung wie hier im Zitat, verwirrt.
Am Anfang kommt noch recht wenig Spannung auf, zum Glück ändert sich das zum Ende hin.

Insgesamt eine schöne Geschichte über Freundschaft und die Bewältigung von Wut, aber auch Toleranz und Ausgrenzung werden thematisiert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Buecherstoeberecke Buecherstoeberecke

Veröffentlicht am 15.08.2019

Eine wirklich wundervolle Geschichte zum Thema Freundschaft und Toleranz.

Die Autorin hat hier ein spannendes, lustiges und lehrreiches Kinderbuch geschrieben, das uns darüber nachdenken lässt, ob wahre Freundschaft alles übersteht. Beim Lesen werden wir dann auch noch immer ... …mehr

Die Autorin hat hier ein spannendes, lustiges und lehrreiches Kinderbuch geschrieben, das uns darüber nachdenken lässt, ob wahre Freundschaft alles übersteht. Beim Lesen werden wir dann auch noch immer wieder von zauberhaften Illustrationen überrascht und können so noch tiefer in die Geschichte eintauchen.

Der große Konflikt, der hier zur Debatte steht, ist an sich nichts neues. Dies muss aber auch nicht so sein. Bei Kinderbüchern finde ich es gut, wenn die Autoren auf Klischees und altbekanntes zurückgreifen. So können Kinder meist schneller Verknüpfungen herstellen und Aussagen begreifen.
Die Thematik rund um Mobbing und Ausgrenzung ist leider ja immer wieder hochaktuell und dies wird vermutlich in den nächsten Jahren auch nicht weniger werden.
Fjelle ist ein Monster… Und…? Das heißt nicht, dass er auch gefährlich ist… Die Botschaft hinter der Geschichte ist mehr als eindeutig und schreit einem quasi ins Gesicht.

Was ich allerdings, genau wie einige meiner Bloggerkollegen, bemängeln muss, ist die Tatsache, dass Fjelle scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht ist. Auch wenn seine Herkunft am Ende geklärt wird, bleiben an sich doch einige Fragen offen, wie bspw.: Wie genau kam Fjelle zu Emil?

Leider ist es fast Normalität geworden, in Kinderbüchern nicht mehr so viel außen herum zu erklären, was nicht zur Moral oder Botschaft des Buches gehört.

Dennoch die Geschichte von Fjelle und Emil ist sehr süß und die Botschaft wird deutlich vermittelt, was doch bei einem Kinderbuch das wichtigste ist.
Auf jeden Fall wird dieses Buch viel Spaß ins Kinderzimmer bringen.

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misspider misspider

Veröffentlicht am 20.05.2019

Unbedingt lesen!

Fjelle und Emil sind allerbeste Freunde, doch diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als Fjelle die Stadt verlassen soll. Fjelle ist ein Monster, das die Gefühle der Menschen vielfach spürt. ... …mehr

Fjelle und Emil sind allerbeste Freunde, doch diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als Fjelle die Stadt verlassen soll. Fjelle ist ein Monster, das die Gefühle der Menschen vielfach spürt. Als der fiese neue Schuldirektor, der Monster nicht leiden kann, Fjelle zu extremen Wutausbrüchen provoziert und ihn dann als Gefahr für die Menschen hinstellt, bekommt selbst Emil Zweifel, ob seine Freundschaft zu Fjelle Bestand haben kann... Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Toleranz.

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SamyM89 SamyM89

Veröffentlicht am 19.05.2019

Tolles Buch. Tolle Idee und schöne Geschichte

Als ich Anfing die Geschichte zu Lesen musste ich erst einmal alles verstehen, ich denke das fällt Kindern leichter mit ihrer Phantasie. Doch auch wenn ich ein paar Seiten brauchte so ist die Geschichte ... …mehr

Als ich Anfing die Geschichte zu Lesen musste ich erst einmal alles verstehen, ich denke das fällt Kindern leichter mit ihrer Phantasie. Doch auch wenn ich ein paar Seiten brauchte so ist die Geschichte einfach klasse. Sie ist Lustig, lehrreich und interessant. Mir hat auch wirklich die Idee der Geschichte gefallen. Immerhin ist Fjelle ja nicht einfach eine normale Person. Doch es war wirklich süß.

Die Autorin hat sich hier eine wirklich süßes Geschichte ausgedacht die dazu auch noch lehrreich ist. Was möchte man den mehr bei einem Kinderbuch? Eigentlich doch nichts. Die Geschichte macht wirklich viel Spaß. Das die Geschichte ab 8 Jahre ist kann ich wirklich gut nachvollziehen. Als ich sie meinem Sohn vorgelesen habe hab ich auch ein bisschen verändert und anders gelesen. Alles würde er ja noch nicht verstehen.

Doch das was ich ihm vorgelesen habe hat ihm wirklich richtig viel Spaß gemacht. Er fand auch genau wie ich die Illustrationen sehr schön. Immer mal wieder kam ein wirklich schönes Bild zum Text, natürlich immer passend zu der Stelle. Die Autorin und das Team haben sich wirklich Mühe gegeben das Buch schön zu gestallten, ob Cover oder innen. Ein schönes buch für Kinder.

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ErleseneSeiten ErleseneSeiten

Veröffentlicht am 15.04.2019

Monströser Lesespaß

Emils bester Freund ist ein Monster. Ein richtig echtes. Mit Hauzähnen und Hörnern auf dem Kopf. Und einem moosgrünen Pelz. Die beiden verstehen sich prächtig, sie gehen zusammen zur Schule, spielen, lachen ... …mehr

Emils bester Freund ist ein Monster. Ein richtig echtes. Mit Hauzähnen und Hörnern auf dem Kopf. Und einem moosgrünen Pelz. Die beiden verstehen sich prächtig, sie gehen zusammen zur Schule, spielen, lachen und haben jede Menge Spaß. In dem kleinen Örtchen Flusenbek kennt jeder Fjelle und niemand findet es merkwürdig, dass ein Monster unter ihnen lebt. Fjelle neigt zwar zu monstermäßigen Gefühlsausbrüchen, aber auch mit denen können Emil und seine Klassenkameraden umgehen und Fjelle meist schnell beruhigen. Doch eines Tages bekommt die Grundschule einen neuen Direktor, und der macht ordentlich Stunk. Er grenzt das Monster aus, provoziert Fjelle, bis er die Kontrolle über seine Gefühle verliert und beginnt in Flusenbek eine regelrechte Hetzjagd. Das Monster soll weg! Emils Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Die Geschichte ist zwar sehr niedlich mit Fjelle und Emil umgesetzt, aber an sich nichts Neues. Der Verlauf der Handlung ist vorhersehbar und verzichtet weitestgehend auf einen Spannungsbogen. In Kinderbüchern muss das Rad natürlich nicht neu erfunden werden. Eine klare Erzähllinie und Stereotypen sind meist praktischer, um Kindern Themen wie Ausgrenzung, Mobbing oder Toleranz näherzubringen, so wie es hier der Fall ist. Die Themen sind ja hochaktuell. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wofür „das Monster“ sinnbildlich steht. Für Andersartigkeit? Durch Herkunft, Religion, Aussehen? Die Moral in der Geschichte ist eindeutig.

Was mich und meinen Sohn anfangs jedoch verwirrt hat, ist die fehlende Vorgeschichte zu Fjelle. Man bekommt am Anfang lediglich die Fakten mitgeteilt, dass Fjelle ein Monster ist und Emil ein normaler Junge und beide gemeinsam zur Schule gehen. Auch wenn es ein Kinderbuch ist… nein, gerade weil es ein Kinderbuch ist, sollte mehr erklärt werden. Mein Sohn fragt natürlich sofort: Wo kommt das Monster her? Wo sind die Eltern? Wieso lebt das Monster bei den Menschen? Die Erklärungen dazu sind im Buch mehr als dürftig. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Moral, die vermittelt werden soll.

Vielen lieben Dank an den Verlag, dass wir ein Rezensionsexemplar lesen durften!

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Autorin

Anne Scheller

Anne Scheller - Autor
© Anne Scheller

Anne Scheller wurde seit ihrer Geburt 1980 quer durch Niedersachsen, länger nach Bayern und immer wieder nach England verweht, bevor sie schließlich wieder in der Lüneburger Heide landete, wo sie mit ihrer Familie zwischen Heide und Kiefernwald lebt. Seit zehn Jahren schreibt sie Kinderbücher und bereist so schöne Orte wie Flusenbek –allerdings nur in der Fantasie.

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