Fjelle und Emil - Monstermäßig beste Freunde
 - Anne Scheller - Hardcover

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10,00

inkl. MwSt.

Baumhaus Verlag
Hardcover
Erzählendes Kinderbuch
176 Seiten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
ISBN: 978-3-8339-0580-3
Ersterscheinung: 29.03.2019

Fjelle und Emil - Monstermäßig beste Freunde

Band 1
Mit Illustrationen von Nina Dulleck

(43)

Fjelle und Emil sind beste Freunde. Sie wohnen im verschlafenen Örtchen Flusenbek und besuchen dort die Grundschule. Eigentlich alles stinknormal, bis auf eine Kleinigkeit: Fjelle ist ein großes, bärenstarkes Monster mit einer Vorliebe für Petersilie. Und er hat noch eine Eigenart, denn er spiegelt die Gefühle von Menschen in seiner Nähe. Wenn jemand ängstlich ist, ist Fjelle SUPERängstlich, wenn jemand fröhlich ist, ist er SUPERfröhlich. Die Flusenbeker sind daran gewöhnt, schließlich hat ja jeder so seine Macken.
Doch dann kommt ein neuer Direktor an die Schule. Er hasst Monster und will Fjelle loswerden. Das stellt die Freundschaft von Emil und Fjelle auf eine harte Probe.

Rezensionen aus der Lesejury (43)

misspider misspider

Veröffentlicht am 20.05.2019

Unbedingt lesen!

Fjelle und Emil sind allerbeste Freunde, doch diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als Fjelle die Stadt verlassen soll. Fjelle ist ein Monster, das die Gefühle der Menschen vielfach ... …mehr

Fjelle und Emil sind allerbeste Freunde, doch diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als Fjelle die Stadt verlassen soll. Fjelle ist ein Monster, das die Gefühle der Menschen vielfach spürt. Als der fiese neue Schuldirektor, der Monster nicht leiden kann, Fjelle zu extremen Wutausbrüchen provoziert und ihn dann als Gefahr für die Menschen hinstellt, bekommt selbst Emil Zweifel, ob seine Freundschaft zu Fjelle Bestand haben kann... Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Toleranz.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

SamyM89 SamyM89

Veröffentlicht am 19.05.2019

Tolles Buch. Tolle Idee und schöne Geschichte

Als ich Anfing die Geschichte zu Lesen musste ich erst einmal alles verstehen, ich denke das fällt Kindern leichter mit ihrer Phantasie. Doch auch wenn ich ein paar Seiten brauchte so ist die Geschichte ... …mehr

Als ich Anfing die Geschichte zu Lesen musste ich erst einmal alles verstehen, ich denke das fällt Kindern leichter mit ihrer Phantasie. Doch auch wenn ich ein paar Seiten brauchte so ist die Geschichte einfach klasse. Sie ist Lustig, lehrreich und interessant. Mir hat auch wirklich die Idee der Geschichte gefallen. Immerhin ist Fjelle ja nicht einfach eine normale Person. Doch es war wirklich süß.

Die Autorin hat sich hier eine wirklich süßes Geschichte ausgedacht die dazu auch noch lehrreich ist. Was möchte man den mehr bei einem Kinderbuch? Eigentlich doch nichts. Die Geschichte macht wirklich viel Spaß. Das die Geschichte ab 8 Jahre ist kann ich wirklich gut nachvollziehen. Als ich sie meinem Sohn vorgelesen habe hab ich auch ein bisschen verändert und anders gelesen. Alles würde er ja noch nicht verstehen.

Doch das was ich ihm vorgelesen habe hat ihm wirklich richtig viel Spaß gemacht. Er fand auch genau wie ich die Illustrationen sehr schön. Immer mal wieder kam ein wirklich schönes Bild zum Text, natürlich immer passend zu der Stelle. Die Autorin und das Team haben sich wirklich Mühe gegeben das Buch schön zu gestallten, ob Cover oder innen. Ein schönes buch für Kinder.

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ErleseneSeiten ErleseneSeiten

Veröffentlicht am 15.04.2019

Monströser Lesespaß

Emils bester Freund ist ein Monster. Ein richtig echtes. Mit Hauzähnen und Hörnern auf dem Kopf. Und einem moosgrünen Pelz. Die beiden verstehen sich prächtig, sie gehen zusammen zur Schule, spielen, ... …mehr

Emils bester Freund ist ein Monster. Ein richtig echtes. Mit Hauzähnen und Hörnern auf dem Kopf. Und einem moosgrünen Pelz. Die beiden verstehen sich prächtig, sie gehen zusammen zur Schule, spielen, lachen und haben jede Menge Spaß. In dem kleinen Örtchen Flusenbek kennt jeder Fjelle und niemand findet es merkwürdig, dass ein Monster unter ihnen lebt. Fjelle neigt zwar zu monstermäßigen Gefühlsausbrüchen, aber auch mit denen können Emil und seine Klassenkameraden umgehen und Fjelle meist schnell beruhigen. Doch eines Tages bekommt die Grundschule einen neuen Direktor, und der macht ordentlich Stunk. Er grenzt das Monster aus, provoziert Fjelle, bis er die Kontrolle über seine Gefühle verliert und beginnt in Flusenbek eine regelrechte Hetzjagd. Das Monster soll weg! Emils Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Die Geschichte ist zwar sehr niedlich mit Fjelle und Emil umgesetzt, aber an sich nichts Neues. Der Verlauf der Handlung ist vorhersehbar und verzichtet weitestgehend auf einen Spannungsbogen. In Kinderbüchern muss das Rad natürlich nicht neu erfunden werden. Eine klare Erzähllinie und Stereotypen sind meist praktischer, um Kindern Themen wie Ausgrenzung, Mobbing oder Toleranz näherzubringen, so wie es hier der Fall ist. Die Themen sind ja hochaktuell. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wofür „das Monster“ sinnbildlich steht. Für Andersartigkeit? Durch Herkunft, Religion, Aussehen? Die Moral in der Geschichte ist eindeutig.

Was mich und meinen Sohn anfangs jedoch verwirrt hat, ist die fehlende Vorgeschichte zu Fjelle. Man bekommt am Anfang lediglich die Fakten mitgeteilt, dass Fjelle ein Monster ist und Emil ein normaler Junge und beide gemeinsam zur Schule gehen. Auch wenn es ein Kinderbuch ist… nein, gerade weil es ein Kinderbuch ist, sollte mehr erklärt werden. Mein Sohn fragt natürlich sofort: Wo kommt das Monster her? Wo sind die Eltern? Wieso lebt das Monster bei den Menschen? Die Erklärungen dazu sind im Buch mehr als dürftig. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Moral, die vermittelt werden soll.

Vielen lieben Dank an den Verlag, dass wir ein Rezensionsexemplar lesen durften!

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kkarin kkarin

Veröffentlicht am 08.04.2019

SUPER lehrreiches Buch über die Freundschaft

Der Schüler Emil hat einen fransigen besten Monster-Freund namens Fjelle, der zwar nicht bei ihm wohnt, aber mit ihm zur Schule in die gleiche Klasse geht.

Fjelle ist trotz seiner Andersartigkeit bestens ... …mehr

Der Schüler Emil hat einen fransigen besten Monster-Freund namens Fjelle, der zwar nicht bei ihm wohnt, aber mit ihm zur Schule in die gleiche Klasse geht.

Fjelle ist trotz seiner Andersartigkeit bestens in die Klassen- und Dorfgemeinschaft integriert ... bis ein neuer Direktor in die Schule kommt und sukzessive Fjelle aus der Schule mobbt, sodass Fjelle den Heimweg zu seiner Familie antritt.

Diese Konsequenz ruft Emil auf den Plan, über sich hinauszuwachsen, um für und um seinen besten Freund einzutreten.

Der Autorin Anne Scheller gelingt es, ein hochaktuelles Thema derart kindgerecht und lehrreich aufzubereiten, dass sich nicht nur SchülerInnen nach der Lektüre in „Menschenbildung“ weiterentwickeln, sondern auch die mit-/vorlesenden Erwachsenen!

Ergänzt wird die wunderbar monstermäßige Geschichte von den eingestreuten liebevollen Schwarz-Weiß-lllustrationen von Nina Dulleck.

Unser 8jähriger hat zwar anfänglich wegen der Lesemenge ein wenig geschnauft, aber die Geschichte faszinierte in dermaßen, dass er beschloss, täglich ein Kapitel zu lesen und dies auch konsequent durchzog.

Fazit:
Definitive Leseempfehlung für Jung & Alt, um sich monstermäßig in Mitmenschlichkeit weiterzuentwickeln!

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Janesway Janesway

Veröffentlicht am 07.04.2019

SUPERunterhaltsam!

So eine Freundschaft zu einem Monster ist schon etwas ganz besonderes. Was es bedeutet, wenn eine monstermäßige Freundschaft durch Dick und Dünn geht, das können wir bei dieser Geschichte aus Flusenbek ... …mehr

So eine Freundschaft zu einem Monster ist schon etwas ganz besonderes. Was es bedeutet, wenn eine monstermäßige Freundschaft durch Dick und Dünn geht, das können wir bei dieser Geschichte aus Flusenbek nachlesen.

Wunderbar kindgerecht in eine leichte Geschichte verpackt wird sich hier dem Thema Ausgrenzung angenähert. Ein Monster hat eben auch so manche monstertypische Eigenschaft, wenn diese uns beim Lesen auch eher zum Schmunzeln brachten oder außerhalb des gemeinsamen Lesens ein sprachlicher Running-Gag für uns wurden.

Etwas Ungerechtigkeit muss ertragen werden können. Für allzu zarte Gemüter eignet es sich daher vielleicht nicht. Ansonsten kann trotz der Altersempfehlung von 8 Jahren das Buch auch problemlos mit jüngeren Kindern, die selber noch nicht zur Schule gehen gelesen werden, auch wenn Fjelle und Emil schon die Schulbank drücken. Die Gefühle sind sehr nachfühlbar, obwohl für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, aber am Ende ist die Geschichte rund und das Ende wartet noch einmal mit einer Überraschung auf, die zumindest mein Sohn (6 Jahre) nicht hat kommen sehen.

Die Kapitellängen eignen sich hervorragend für eine Einteilung beim Vorlesen oder Selbstlesen. Leider kamen die Bilder nur teilweise gut bei den Kindern an, manche wurden als zu hässlich abgetan. Die Geschichte an sich kam aber richtig gut an! Selbst die Große mit ihren 10 Jahren fand die Geschichte nett, zumal sich die Kinder gegen den fiesen Bösewicht alle zusammentaten und sich herrlich über ihn hermachten, wie blöd sie ihn fänden. Einige aus dem Buch stammende Redewendungen werden sich sicherlich noch lange bei uns halten. Sehr lesenswert mit aktuellem Thema und einfach mal was anderes als nur die Klassiker.

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Autorin

Anne Scheller

Anne Scheller - Autor
© Anne Scheller

Anne Scheller wurde seit ihrer Geburt 1980 quer durch Niedersachsen, länger nach Bayern und immer wieder nach England verweht, bevor sie schließlich wieder in der Lüneburger Heide landete, wo sie mit ihrer Familie zwischen Heide und Kiefernwald lebt. Seit zehn Jahren schreibt sie Kinderbücher und bereist so schöne Orte wie Flusenbek –allerdings nur in der Fantasie.

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