Flammen über Arcadion
 - Bernd Perplies - eBook

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4,99

inkl. MwSt.

be-eBooks
Fantasy Bücher
528 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6975-5
Ersterscheinung: 09.10.2018

Flammen über Arcadion

Band 1 der Reihe "Carya-Trilogie"

(5)

Wenn das Licht den Tod bringt, musst du in die Schatten fliehen.
Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion, einer der wenigen Zufluchtsstätten in einer öden, verwüsteten Welt. Doch das scheinbare Paradies wird von Angst und Irrglaube beherrscht. Der religiöse Orden des Lux Dei regiert die Stadt.
Als der Geliebte ihrer besten Freundin von der Inquisition festgenommen wird, lässt sich Carya zu einer verzweifelten Tat hinreißen, um ihn vor der Folter zu retten. Doch damit gerät sie selbst ins Fadenkreuz der Inquisitoren. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der für Carya sein Leben aufs Spiel setzt ...
Der Auftakt der dystopischen Fantasy-Trilogie vom Gewinner des deutschen Phantastik-Preises 2015!
eBooks von beBEYOND – fremde Welten und fantastische Reisen.
  • eBook (epub)
    4,99 €

Rezensionen aus der Lesejury (5)

ZeilenSchwestern ZeilenSchwestern

Veröffentlicht am 27.03.2020

Tragisch schön

Flammen über Arcadion ist der erste Teil einer wirklich tollen Triologie.

Es geht um eine junge Frau, die durch verschiedene Umstände dazu gezwungen wird einen Mord zu begehen.
Sie tut dies jedoch nicht ... …mehr

Flammen über Arcadion ist der erste Teil einer wirklich tollen Triologie.

Es geht um eine junge Frau, die durch verschiedene Umstände dazu gezwungen wird einen Mord zu begehen.
Sie tut dies jedoch nicht um sich selbst zu beschützen oder ähnliches, sondern um das Opfer bestialischer Folter zu erlösen.

Diese Tat bringt Dinge ins Rollen, mit denen sie selbst wohl am allerwenigsten gerechnet hätte.
Ihr ganzes Leben stellt sich auf den Kopf.
Alles woran sie je geglaubt hat, was ihr im Leben Halt gab, ist falsch.

Zu guter Letzt kommt auch noch die Liebe mit ins Spiel, die bekanntlich ja alles immer noch komplizierter macht. Nicht nur für sie selbst, sondern auch für den jungen Mann der alles aufgibt, um sie zu beschützen.

Einfach ein großartiger Auftakt.
Eine absolute Leseempfehlung.

Liebe Grüße
Eure ZeilenSchwestern
(Ines)

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gaensebluemche gaensebluemche

Veröffentlicht am 02.11.2019

Hier stimmt einfach alles

"Flammen über Arcadion" ist ein Roman, der es mit Leichtigkeit schafft, rundum zu begeistern. Hier stimmt einfach alles! Bernd Perplies hat eine Handlungswelt geschaffen, die nicht nur interessant und ... …mehr

"Flammen über Arcadion" ist ein Roman, der es mit Leichtigkeit schafft, rundum zu begeistern. Hier stimmt einfach alles! Bernd Perplies hat eine Handlungswelt geschaffen, die nicht nur interessant und authentisch gezeichnet ist, sondern die auch gefangen nimmt und sich vor allem durch Kreativität und Individualität aus der Masse an Dystopien heraushebt.

Der Leser erfährt nicht viel über den Sternenfall, der die Dunklen Jahre mit sich brachte und der die Welt der Menschen so erheblich verändert hat. Er erfährt nur, wie die Welt nun aussieht: zum größten Teil verwüstet und verseucht, bedroht von Mutanten und gefährlichen Banden. Und beherrscht von dem religiösen Orden Lux Dei, der den Menschen Sicherheit und vor allem Schutz vor den Invitros, künstlich gezeugten Menschen, verspricht. Um dies zu gewährleisten, ist die Inquisition hinter jedem her, der den Anschein erweckt, ein Invitro zu sein oder mit ihnen im Bunde zu stehen. Einen solchen Verräter erwarten schlimmste Qualen und Folterungen. Es ist eine düstere und auch erschreckende Welt, in die der Leser hineingezogen wird. So manche Szene ist nichts für schwache Nerven, denn Bernd Perplies versteht es, lebendige Bilder zu zeichnen und nichts zu verschönern. Die Lebensumstände in Arcadion werden anschaulich und vor allem abwechslungsreich beschrieben. Der Autor gibt einen umfassenden Einblick in das Leben der Mächtigen, aber auch das Leben der einfachen Bevölkerung.

In dieser also durchaus düsteren Welt wächst Carya heran, ein inzwischen sechzehnjähriges junges Mädchen mit eigenem Willen, den sie durchzusetzen vermag. Carya wächst dem Leser von der ersten Seite an ans Herz, denn sie überzeugt mit ihrer erfrischenden Art, ihrem Mut und ihrem Humor. Schnell begeistert man sich für ihr Schicksal und stürzt zusammen mit ihr von einem Abenteuer ins nächste. Denn Carya gerät durch eine verzweifelte Tat in das Fadenkreuz der Inquisiton und ist ab diesem Zeitpunkt auf der Flucht vor einem sehr mächtigen Feind. Natürlich ist sie dabei nicht alleine. Bemerkenswert ist, dass es dem Autor gelungen ist, jede Figur des Buches anschaulich und greifbar zu zeichnen. Jedem Charakter des Romans wurde Leben eingehaucht, jeder hat seine liebenswerten oder weniger liebenswerten Eigenschaften. Die"guten" Figuren werden sofort sympathisch, zu den "bösen" baut man als Leser automatisch eine Antipathie auf. Und das nur, weil sie so überaus bildlich gezeichnet wurden und einfach wirklich LEBEN.Die Handlung des Buches bleibt von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Der Autor beweist ein hohes Maß an Fantasie und Kreativität. Das Buch ist abwechslungsreich und in jedem Kapitel gibt es Elemente, die einfach zum Weiterlesen zwingen. Es tauchen Geheimnisse auf, die gelöst werden müssen, Fragen suchen nach Antworten und auch wenn es gerade ein mal ruhiger zugeht, ist es die Sympathie zu den Figuren, die den Spannungsbogen aufrecht erhält.Man kann einfach gar nicht anders, als noch ein Kapitel zu lesen. Und noch eins. Und noch eins.Der Stil des Autors enthält eine sehr gute Mischung aus Lebendigkeit und Leichtigkeit. Das Buch liest sich schnell und flüssig, dabei entstehen vor dem geistigen Auge des Leser bewegte und greifbare Bilder, die die Handlung lebendig werden lassen. Ein feiner Humor, der vor allem in den Dialogen zum Tragen kommt, tut sein Übriges. Bernd Perplies schafft es, dass sich der Leser als ein Teil des Buches fühlt, als wäre er mitten drin im Geschehen.

Das Buch endet nicht mit einem Cliffhanger, aber es sind noch genug Fragen unbeantwortet geblieben, um die Fortsetzung mit Spannung zu erwarten.

Mein Fazit:

Eine spannende und abwechslungsreiche Handlung, authentische und greifbare Charaktere, kreative Ideen und ein bildhafter Schreibstil des Autors - bei diesem Buch stimmt einfach alles!

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Knigaljub Knigaljub

Veröffentlicht am 01.08.2019

Typische Elemente einer Dystopie, die sich zu einer spannenden Geschichte verbinden

"Flammen über Arcadion" bietet eine klassische Dystopie mit allem, was dazu gehört. Leider war es aber nicht so ganz mein Buch.

*Zum Inhalt:*
Carya lebt in Arcadion, einer Stadt in einer dystopischen ... …mehr

"Flammen über Arcadion" bietet eine klassische Dystopie mit allem, was dazu gehört. Leider war es aber nicht so ganz mein Buch.

*Zum Inhalt:*
Carya lebt in Arcadion, einer Stadt in einer dystopischen Welt, in der die Menschen nach dem Sternenfall ein neues Leben aufgebaut haben. Dort gibt es weit weniger Luxus als in unserer Welt – die Menschen fahren (mit einigen wenigen Ausnahmen) wieder mit Pferdekutschen und sind dem Orden des _Lux Dei_ untertan. Und dieser sorgt mit grausamer Brutalität für Wohlergehen und Ordnung. Solange man der _*fanatischen Glaubensgemeinschaft*_ hörig ist, kann man ein gutes Leben führen. Begeht man aber eine „Sünde‟ oder gehört selbst zu den „Sündengeschöpfen‟, wie es bei den künstlich erschaffenen Menschen, den Invitros, der Fall ist, warten Folter und Todesstrafen auf einen...

*Meine Meinung:*
Bernd Perplies hat zweifelsohne eine interessante Welt erdacht, in die er eine Geschichte setzt, die mit _*klassischen Spannungselementen einer Dystopie*_ aufwartet. Wir haben eine böse Übermacht – den Lux Dei – und eine Protagonistin, die aus dem System fliehen muss. Und wir haben eine Welt außerhalb des hochgelobten und einzig wahren Systems, die einen äußerst negativen Ruf hat: In den äußeren Peripherien von Arcadion leben Verbrecherbanden und dahinter erwartet einen in Form von gefährlich wirkenden Mutanten nur noch Schlimmeres. Es gibt Überfälle, Festnahmen, hochbrenzlige Situationen und natürlich auch Freundschaften und sogar eine dezente Liebesgeschichte. Was die Geschichte aber wirklich spannend macht, ist das _*geheimnisvolle Amulett*_, das Caryas Mutter ihr noch schnell überreichen kann, bevor sich deren Wege trennen, und das möglicherweise erklären kann, warum Carya manchmal Dinge kann, ohne sie gelernt zu haben. Das Rätsel, das sich hier um ihre Herkunft auftut, wird im zweiten Band noch eine Rolle spielen – und fast bin ich geneigt, weiterlesen zu wollen. Wenn da nicht das Gefühl wäre, dass Jugendbuchdystopien und ich einfach nicht wirklich zusammenpassen wollen. Oder liegt mein Entschluss, die Reihe nicht weiterlesen zu wollen, vielleicht auch darin begründet, dass mich manches an diesem Buch dann doch etwas gestört hat? Ich fand zum Beispiel die _*Dialoge etwas aufgesetzt*_, obwohl der eigentliche Erzählton mir durchaus gefallen hat. Vielleicht bewerte ich auch die eine kleine Stelle über, an der eine Frau mit den Worten „Ihr Gesicht wäre hübsch gewesen, wenn sie es nicht hinter einer überdimensioniert wirkenden Brille versteckt hätte‟ vorgestellt wird. Was tut das hier zur Sache? Ebenso fand ich es leicht befremdlich, dass Caryas Freundin (ebenfalls 16jährig) erstmals ihren Freund vorstellt, und anschließend offenbart, dass die beiden sich schon um einen Kinderwunsch kümmern. Klar, das brauchte der Plot irgendwie, um das weitere Geschehen ins Rollen zu bringen, aber aller Dystopie zum Trotz fand ich das irgendwie komisch - ich meine, mit 16, muss das sein? Aber gut, das sind _*minimale Kritikpunkte*_, die ich hier nur der Vollständigkeit halber anführe und die vielleicht mitbegründen können, warum der letzte Funke nicht so ganz auf mich überspringen wollte beim Lesen.
Ich habe zwar die letzten 50-60 Seiten nur noch überflogen, aber wollte dann doch wissen, wie die Geschichte ausgeht, und kann das Buch Genre-Liebhabern durchaus empfehlen, denn alles in allem bietet es _*spannende Unterhaltung*_, erzählt endlich mal wieder eine nicht zu verkitschte (und angenehm im Hintergrund gehaltene) Liebesgeschichte und weckt vor allem durch das am Ende noch nicht gelüftete Geheimnis der Protagonistin großes Interesse auf den zweiten Band.

*Fazit:
Eine höchst interessante Welt und typische Dystopie, die mit einem spannenden Geheimnis um die Herkunft der Protagonistin überraschen kann. Für mich war es leider nicht ganz das richtige Buch zur richtigen Zeit, aber Genreliebhabern (von Jugendbuch-Dystopien) sei eine Empfehlung ausgesprochen.*

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KittyCatina KittyCatina

Veröffentlicht am 02.07.2019

Spannende Jugenddystopie

Jahre nach einem verehrenden Ereignis, welches die Welt in ein Trümmerfeld verwandelt hat, leben die Menschen in wenigen noch zivilisierten und sicheren Orten. Einer dieser Orte ist Arcadion, in welchem ... …mehr

Jahre nach einem verehrenden Ereignis, welches die Welt in ein Trümmerfeld verwandelt hat, leben die Menschen in wenigen noch zivilisierten und sicheren Orten. Einer dieser Orte ist Arcadion, in welchem der Lux Dei herrscht, ein religiöser Orden, der mit strenger Hand über die Bürger der Stadt wacht. Dort lebt auch die sechzehnjährige Carya ein scheinbar friedliches und wohlbehütetes Leben, bis ihre beste Freundin sie zu einer gefährlichen Tat überreden kann, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Oh wie lange stand diese Trilogie ungelesen in meinem Regal, nachdem ich sie irgendwann einmal unbedingt haben wollte. Doch heran getraut habe ich mich nicht. Nun war es aber endlich an der Zeit, mich ihr zu widmen und ich bin tatsächlich positiv überrascht von dieser gut geschriebenen, spannenden Geschichte.

Schon der leicht lesbare Schreibstil des Autors hat mir an diesem Buch wirklich extrem gut gefallen. Nicht nur, dass er trotzdem sehr bildlich ist und ich mir die Welt richtig gut vorstellen konnte, ist er auch sehr sortiert, so dass die eher umfangreiche Geschichte zu keiner Zeit verwirrend wirkte. Die relativ kurzen Kapitel haben dann noch dazu beigetragen, dass ich das Buch kaum noch zur Seite legen konnte.

Wie schon geschrieben, ist die Geschichte sehr umfangreich. Aber nicht nur das. Sie ist auch wahnsinnig packend. Selbst wenn die ersten Seiten, dadurch dass sie erst einmal in die Handlung hinein geführt, die Welt beschrieben und die Charaktere vorgestellt haben, noch etwas ruhiger vonstatten gingen, mochte ich die ganze Story sehr. Dadurch, dass ich nie wusste, was wohl als nächstes geschehen wird, wollte ich einfach immer weiter lesen und wurde nie enttäuscht, weil sich alles super gut ineinander gefügt hat, ohne konstruiert zu wirken und eben trotzdem in keinster Weise vorhersehbar war. Dabei regt das Buch aber auch immer wieder dazu an, darüber nachzudenken, wie es ist, einem System stillschweigend und ohne es zu hinterfragen zu folgen, was es aus den Menschen macht und wie es vielleicht den Falschen Macht gibt. Außerdem mochte ich das Setting sehr, weil es eben mal keine komplett fantastische Welt ist, in der die Geschichte spielt und auch nicht Deutschland, Amerika oder Großbritannien, wie in so vielen anderen Büchern dieses Genres. Ansonsten gibt es auch noch die obligatorische Liebesgeschichte, die natürlich nicht fehlen durfte, aber auch nicht besonders aufdringlich war, sondern sich gut in die sonstige Handlung einfügte. Mich hat sie jedenfalls überhaupt nicht gestört.

Genauso haben mir die Charaktere hier richtig gut gefallen. Mit Carya gibt es mal eine Protagonistin, die nicht von Anfang an wahnsinnig stark und mutig ist. Vielmehr entwickelt sie sich im Laufe der Geschichte von einer braven Mitläuferin zu einer jungen Frau, die das System immer mehr hinterfragt und ihre eigenen Stärken entdeckt. Jonan hingegen ist von Anfang an jemand der, obwohl er beinahe an der Quelle des Bösen sitzt, sich seine Gedanken macht und nicht alles gut heißt. Aber auch er entwickelt sich weiter zu einem Kämpfer für das Richtige. Dann gibt es noch diverse andere Charaktere, die allesamt komplett unterschiedlich, aber authentisch sind. Und auch die Antagonisten fand ich richtig gut und überzeugend gezeichnet.

Für mich war dieser erste Teil der Carya-Trilogie eine riesige Überraschung, da ich nicht gedacht hätte, dass mir die Geschichte so gut gefallen wird und ich habe auch gleich den zweiten Band zur Hand genommen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Für Fans von Jugenddystopien ist dieses Buch auf jeden Fall eine große Empfehlung.

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Blintschik Blintschik

Veröffentlicht am 13.12.2018

Abenteuerlicher Auftakt einer Dystopie

Arcadion ist eine Stadt inmitten einer postapokalyptischen Welt, in der grausame Banden und Mutanten leben. Die Stadt ist ein Zufluchtsort, der von der einer religiösen Sekte regiert wird. Doch das vermeintliche ... …mehr

Arcadion ist eine Stadt inmitten einer postapokalyptischen Welt, in der grausame Banden und Mutanten leben. Die Stadt ist ein Zufluchtsort, der von der einer religiösen Sekte regiert wird. Doch das vermeintliche Paradies wird von Angst und strenger Kontrolle beherrscht, sodass Freidenker schnell von der Fläche verschwinden. Als Carya ihrer Freundin hilft deren Freund vor Folter zu retten, gibt es nur noch einen Ausweg für sie: sie muss fliehen!

Man wird gut in die Geschichte eingeleitet. Es werden nicht zu viele Informationen preisgegeben, und doch so viele, damit man versteht was für eine Welt man vor sich hat.
Diese Welt ist ziemlich faszinierend. Es ist zwar eine eher klassichere Form von Dystopie, aber dennoch fand ich es spannend sie nach und nach kennnezulernen, weil sie sehr vielseitig und detailliert ist. Mit haben besonders die verschiedenen Menschenarten wie die Künstlichen, Mutanten, Templer und sonstige gefallen.

Die Szenen werden sehr spannend und mit viel Nervenkitzel beschrieben. Besonders die Enden der Kapitel hat so interessante Cliffhanger, dass ich immer weiter lesen musste. Dazu ermöglicht der Schreibstil alles wie in einem Film vor dem inneren Auge zu sehen. Die Geschichte ist dabei wirklich filmreif mit ihrer Stimmung, der Action und den Science-Fiction-Elementen.

Und auch die Personen sind einfach toll und passend. Meistens mag ich naive Personen nicht, doch hier sieht man wie sich die Personen weiterentwickelt und aus ihren Fehlern lernen, was sie sehr realistisch macht. Außerdem kommt auch eine kleine Liebesgeschichte mit dazu, die alles etwas auflockert, ohne jedoch die Weltuntergangsstimmung zu versauen.

Zusammengefasst ist dies ein sehr guter Auftakt einer Reihe von der ich auf jeden Fall noch mehr lesen will. Das Buch hat einfach alles was eine gute Dystopie haben muss und wird nie langweilig. Der Autor hat hier eine tolle Welt mit interessanten Wesen geschaffen, die viele Geheimnisse aufwirft, sodass man gut mitfiebern kann und garnicht mehr aufhören möchte zu lesen. Mir hat es wirklich gut gefallen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autor

Bernd Perplies

Bernd Perplies - Autor
© Bernd Perplies

Bernd Perplies, geboren 1977 in Wiesbaden, studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Parallel zu einer Anstellung beim Deutschen Filminstitut in Frankfurt a. M. wandte er sich nach dem Studium dem Schreiben zu. Heute ist er als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist tätig. 2015 erhielt Bernd Perplies den Deutschen Phantastikpreis in der Kategorie "bester deutschsprachiger Roman" für sein Werk Imperium der Drachen - Das Blut des Schwarzen Löwen.

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