Angebissen. Kempff und der Hai
 - Christian Gailus - eBook

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4,99

inkl. MwSt.

be-eBooks
Krimis
300 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5767-7
Ersterscheinung: 01.05.2019

Angebissen. Kempff und der Hai

Küsten-Krimi

(8)

Hauptkommissar Jan Kempff kann es nicht fassen. Ausgerechnet er soll einen Mordfall am Timmendorfer Strand aufklären. Dabei wollte er nie im Leben einen Fuß an die Ostsee setzen. Schließlich ist er ein waschechter Hamburger und eingefleischter Nordsee-Fan. Aber das gesamte Kommissariat vor Ort hat sich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen – und der Polizeichef liegt tot am Strand. Angeblich wurde er von einem Hai getötet. Dass die Ostsee ein schmutziger Tümpel ist, hat Kempff ja schon immer gewusst. Aber dass darin ein Hai sein Unwesen treiben soll, kommt ihm dann doch spanisch vor.

Bei seinen Ermittlungen stößt der Hamburger Kommissar auf viel Abneigung und noch viel mehr Schweigen. Irgendwas ist da doch faul. Zum Glück naht mit seinem jungen Kollegen Martin Unterstützung. Zum Unglück kündigt aber auch Jans chaotische Hippie-Mutter ihren Besuch an. Und als er endlich versteht, warum das Opfer sterben musste, ist es fast zu spät: Denn nun hat der Hai Kurs auf ich  genommen …
"Ein wirklich unterhaltsamer und kurzweiliger Urlaubskrimi mit einigen überraschenden Wendungen." (Ascora, Lovelybooks)
"Ich habe schon lange nicht mehr so bei einem Buch gelacht. Dieser Krimi hat mich echt komplett begeistert." (Tigerbea, Lovelybooks) 
eBooks von beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung!


Rezensionen aus der Lesejury (8)

wanderer-of-words wanderer-of-words

Veröffentlicht am 24.05.2019

Eine unterhaltsame Sommerlektüre

Der Hamburger Hauptkommissar Jan Kempff wird an den Timmendorfer Strand gerufen: der dortige Polizeichef wurde tot aufgefunden, offenbar das Opfer eines Hais, und die Kollegen vor Ort sind wegen einer ... …mehr

Der Hamburger Hauptkommissar Jan Kempff wird an den Timmendorfer Strand gerufen: der dortige Polizeichef wurde tot aufgefunden, offenbar das Opfer eines Hais, und die Kollegen vor Ort sind wegen einer Lebensmittelvergiftung außer Gefecht gesetzt. Kempff beginnt zu ermitteln und stößt bald auf Geheimnisse und alte Bekannte.

Der kurze Krimi (knapp 300 Seiten) liest sich flüssig, spannend und ohne Längen. Erzählt wird aus der Perspektive von Kommissar Jan Kempff, der wegen seiner unaufgeregten Art wie auch wegen seiner aktuellen Pechsträne sympathisch ist. Auch die Timmendorfer sind herrlich dargestellt, teils zwar ein wenig skurril und überzeichnet, aber das ist immer im Rahmen und dadurch auch unterhaltsam.

Die Story ist logisch und gut durchdacht und bietet einige unerwartete Wendungen. Gefallen haben mir auch die Anspielungen auf den Film „Der weiße Hai“.

Mein Fazit:
Ein kurzweiliger und leichter Krimi, eine tolle Urlaubslektüre. Genau das richtige, wenn man gut unterhalten werden will, aber gerade keine schwere Kost lesen möchte.

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Buecherkueken Buecherkueken

Veröffentlicht am 20.05.2019

Bissspuren

Erst wird Kempff Knall auf Fall verlassen und dann muss er auch noch nach Timmerdorfer Strand wegen einer Leiche mit Tintenfisch auf dem Kopf. Und sind das da etwa Haibisse?

Mit „Angebissen“ hat Christian ... …mehr

Erst wird Kempff Knall auf Fall verlassen und dann muss er auch noch nach Timmerdorfer Strand wegen einer Leiche mit Tintenfisch auf dem Kopf. Und sind das da etwa Haibisse?

Mit „Angebissen“ hat Christian Gailus einen kurzweiligen Küstenkrimi vorgelegt, der sowohl zu unterhalten als auch zu fesseln weiß und in dem Spannung und Heiterkeit für mich genau im richtigen Maße vorhanden sind.

Der Großteil des Krimis wird aus der Sicht von Jan Kempff erzählt, der etwas von einem Pechvogel hat, aber alles andere als auf den Kopf gefallen ist. Mir hat die Darstellung des Kommissars gut gefallen und seine Begegnungen mit dem ein oder anderen Bürger von Timmerdorfer Strand, konnten schon mal zu Heiterkeitsausbrüchen führen. Wenn auch nicht unbedingt für Kempff.
Bei den Nebencharakteren ist von seltsam-skurril über besserwisserisch bis schweigend-ablehnend alles dabei und jeder ist auf seine Art einfach herrlich dargestellt.

Das Buch selbst ließ sich flüssig und locker lesen und die Seiten blätterten sich fast von selbst, was neben den herrlichen Charakterzeichnungen natürlich auch an dem sehr angenehmen Schreibstil lag.

Dieses Buch ist genau richtig für einen gemütlichen Lesetag an dem die Lektüre nicht zu schwer sein soll, aber auch nicht zu seicht. Wie gesagt eine gute Mischung, die mich schon mal überzeugen konnte.

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MartinS MartinS

Veröffentlicht am 09.05.2019

Es hätte ... es hätte ... es hätte ...

Es hätte ein spannender Krimi sein können. Es hätte auch ein lustiger Krimi sein können. Vielleicht hätte es auch ein spannender, witziger Krimi werden können.
Aber … es ist in allem nur Mittelmaß. Die ... …mehr

Es hätte ein spannender Krimi sein können. Es hätte auch ein lustiger Krimi sein können. Vielleicht hätte es auch ein spannender, witziger Krimi werden können.
Aber … es ist in allem nur Mittelmaß. Die Ausgangssituation ist interessant und hin und wieder kommt auch Spannung auf. Tatsächlich ist aber die interessanteste „Person“ der Hai, der zwar hin und wieder auftaucht, aber eine kleinere (und weniger furchteinflößendere) Rolle hat als das Tier in „DER WEISSE HAI“. Man darf also keinen Monsterhorror á la „Haiangriff in der Ostsee“ erwarten.
Spannende Ermittlungsarbeit darf man aber auch nicht erwarten. Und was die Charaktere anbelangt … nun ja, besonders sympathisch ist mir nur der junge Kollege, den Kempff an seiner Seite hat. Dieser kann am Schluss mit einer kleinen Überraschung aufwarten, aber das hätte es auch nicht gebraucht. Für die Story ist es unwichtig und warum man es erwähnen musste … ich weiß es nicht.
Die anderen Charaktere sind regelrecht unsympathisch und/oder klischeehaft oder farblos. Das Opfer ist nicht sympathisch, die Verdächtigen genauso wenig und eigentlich ist das einzige, was als interessant gelten kann, die Frage: War es ein Hai oder war es keiner, und wenn es keiner war, wer war es dann? Der Hai ist mir unter den zahlreichen Machos und Lustmolchen und unsympathischen Einwohnern (bei soviel Bärbeissigkeit kann ich mir nicht vorstellen, dass noch irgendjemand Urlaub in Timmendorfer Strand machen möchte, aber ich gehe davon aus dass die echten Bewohner dort etwas freundlicher sind).
Es stimmt zwar, dass es in diesem Roman zahlreiche sture Fischköppe gibt, aber der Humor ist flach und deplaziert und zerstört die Spannung.
Schade, so wird ein spannender Aufhänger regelrecht zerstört.
Fazit: Es gibt bessere Krimis, aber vielleicht ganz gut für einen Strandurlaub an der Ostsee geeignet … wenn keine Alternativen vorhanden sind.

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