Deichfürst
 - Heike van Hoorn - eBook

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3,99

inkl. MwSt.

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Krimis
436 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4471-4
Ersterscheinung: 30.01.2018

Deichfürst

(30)

Ein glücklich verheirateter Kommissar und eine bullige Lokalreporterin, die sich an seine Fersen heftet, sind das neue Dreamteam des Küstenkrimis!
Der reiche Bauer Tadeus de Vries wird ermordet aufgefunden. Und fast jeder könnte der Täter sein, denn der alte de Vries hat sein Leben lang die Menschen um sich herum gedemütigt und misshandelt. Kein einfacher Fall für Stephan Möllenkamp, den neuen Hauptkommissar der Kripo Leer. Doch er hat nicht nur seine patente Frau Maike an seiner Seite, sondern auch die resolute Lokalreporterin Gertrud Boekhoff ...
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Pressestimmen

„Sperrwerk, Kriegsverbrecher, ein glücklicher Kommissar und eine bullige Lokalreporterin: Das sind nur einige der ungewöhnlichen Zutaten für ein Krimi-Menü, das die Bunderin Heike van Hoorn eiskalt, aber doch mit Herzblut serviert.“

Rezensionen aus der Lesejury (30)

Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 06.06.2018

Mord in Ostfriesland

Zum Klappentext:
Ein glücklich verheirateter Kommissar und eine bullige Lokalreporterin, die sich an seine Fersen heftet, sind das neue Dreamteam des Küstenkrimis! Der reiche Bauer Tadeus de Vries wird ... …mehr

Zum Klappentext:
Ein glücklich verheirateter Kommissar und eine bullige Lokalreporterin, die sich an seine Fersen heftet, sind das neue Dreamteam des Küstenkrimis! Der reiche Bauer Tadeus de Vries wird ermordet aufgefunden. Und fast jeder könnte der Täter sein, denn der alte de Vries hat sein Leben lang die Menschen um sich herum gedemütigt und misshandelt. Kein einfacher Fall für Stephan Möllenkamp, den neuen Hauptkommissar der Kripo Leer. Doch er hat nicht nur seine patente Frau Maike an seiner Seite, sondern auch die resolute Lokalreporterin Gertrud Boekhoff ...

Mein Leseeindruck.
Der Krimi ist der Auftakt zu einer Krimireihe um den Hauptkommissar Stephan Möllenkamp. Die Handlung beginnt zwar anfangs etwas schleppend, steigert sich dann aber. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und mit einer Prise Ironie versehen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Die Handlung ist bis auf den Anfang spannend gehalten und hält den Leser ordentlich bei der Stange, so dass man gut durchs Buch kommt und mit einem wunderbaren Ende belohnt wird. Auch werden die Protagonisten sehr gut und bildlich beschrieben. Der Kommissar und diese Lokalreporterin ergänzen sich wunderbar, wenn die Dame auch gewöhnungsbedürftig ist. Das Buchcover ist etwas düster gestaltet, was aber gut zur Handlung passt und es ist ein Blick aus den Dünen zum Meer zu sehen. Ich finde dies sehr gut gewählt. Letztlich hat mich das Buch jedoch nicht zu 100% überzeugt. Für mein Empfinden geht hier noch einiges mehr und dies erhoffe ich mir dann von den Folgebänden.

Mein Fazit:
Ein wunderbarer Auftakt einer Krimireihe, welche sehr vielversprechend zu sein scheint und ein wunderbares Gesamtpaket aus Handlung und Cover werden von mir mit 4 Sternen belohnt. Für meinen Geschmack ist der Krimit noch ausbaufähig, daher gibt es einen Stern Abzug.

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niggeldi niggeldi

Veröffentlicht am 16.04.2018

Fesselnder Krimi!

In dem Krimi „Deichfürst“ wird der Mord am boshaften, alten Bauern Tadeus De Vries aufgeklärt. Der Polizist Stephan Möllenkamp ist erst vor Kurzem mit seiner Frau Maike in die ostfriesische Gegend gezogen ... …mehr

In dem Krimi „Deichfürst“ wird der Mord am boshaften, alten Bauern Tadeus De Vries aufgeklärt. Der Polizist Stephan Möllenkamp ist erst vor Kurzem mit seiner Frau Maike in die ostfriesische Gegend gezogen und tritt seine neue Stelle als Hauptkommissar der Kripo Leer an. Während der Ermittlungen lernt er die burschikose Reporterin Gertrud Boekhoff kennen, die für nicht wenige Turbulenzen sorgt.
Da die Autorin selbst in Leer geboren wurde, spürt man als Leser deren Verbundenheit mit ihrer Heimat durch die vielen Beschreibungen der Landschaft und des Wetters, weshalb man sich sehr gut in die Geschichte einfühlen kann. „Deichfürst“ ist der erste Band der neuen Reihe um Möllenkamp und Boekhoff, der zweite Teil ist laut Bastei Lübbe schon in Arbeit. Das E-Book wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar von Vorablesen zur Verfügung gestellt.

Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen, zum einen in der Gegenwart (Oktober/November 1999), zum anderen von 1946-1999. Der Hauptteil spielt Ende 1999, in dem man die Hauptprotagonisten kennenlernt. Der Kommissar und die Reporterin sind sehr sympathisch, da beispielsweise Möllenkamp ein „Geisterbahngefühl“ hat, wenn er Leichen sieht, was wohl den meisten von uns auch so gehen würde. Das Opfer De Vries hingegen ist ein Scheusal, das niemand leiden konnte, wodurch ich den Mord an ihm durchaus nachvollziehen kann. Deshalb stellt sich hier im Buch auch nicht hauptsächlich die Frage, wieso man ihn umgebracht hat, sondern vordergründig, wer der Mörder ist. Natürlich sucht man auch nach dem Motiv, aber da so viele das Opfer gehasst haben, herrscht kein Mangel an möglichen Mordgründen. Auch hat der Kommissar einige kompetente, als auch unausstehliche Kollegen. Die eine ist immer grantig und zettelt Kindergartenstreitereien an, der andere ist ein überheblicher, eingebildeter Chef. Dadurch werden die anderen nur umso sympathischer, da man mit ihnen mitfühlt und ihre Handlungen/Gedanken nachempfindet.
Der Erzählstrang der Vergangenheit gibt Einblicke über die Erlebnisse von Kriegsflüchtlingen, der sich langsam zur Gegenwart vorarbeitet. Hier möchte ich jedoch nicht zu viel verraten.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem weiß man lange nicht, wer der wahre Täter ist, da man so viele mögliche Täter vorgestellt bekommt. Irgendwann kann man es sich jedoch denken, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und kann das Buch nur empfehlen.
In manchen Rezensionen habe ich gelesen, dass das Plattdeutsche kaum zu verstehen sei und der Lesefluss dadurch gestört werde. Meiner Meinung nach gewöhnt man sich sehr schnell daran und versteht auch jedes Mal immer ein bisschen mehr. Außerdem gibt es auch die Übersetzungen als Fußnoten, sodass keine Verständnisprobleme auftreten. Bei meiner Kindle-Version sind diese so eingebettet, dass man nur auf die Zahl tippt und die Übersetzung als Pop-Up erscheint. Eine andere Rezensentin musste wohl immer zum Ende des Buches scrollen, um die Übersetzungen lesen zu können, was ich mir sehr nervig und störend vorstelle.
Einen kleinen Minuspunkt habe ich jedoch. Nämlich wurde sehr oft das „Sie/sie“ und „Ihnen/ihnen“ verwechselt, was mich etwas verwirrt hat, da ich erst mal überlegen musste, wer denn jetzt genau gemeint wird. Auch wurden mehrmals die Fragezeichen am Satzende vergessen, was den Lesefluss etwas behindert hat. Dafür kann aber die Autorin nichts, weshalb ich trotzdem volle fünf Punkte gebe.

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ChrischiD ChrischiD

Veröffentlicht am 15.04.2018

Beginnt schleppend

Just am ersten Tag, an dem die Bauarbeiten am umstrittenen Emssperrwerk wieder aufgenommen werden sollen, wird eine Leiche in einem Holzsarg auf der Baustelle gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass ... …mehr

Just am ersten Tag, an dem die Bauarbeiten am umstrittenen Emssperrwerk wieder aufgenommen werden sollen, wird eine Leiche in einem Holzsarg auf der Baustelle gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Tadeus de Vries handelt, dem nicht viele Menschen wohlgesonnen waren. Kommissar Möllenkamp hat als Neuer nicht nur im Team keinen leichten Stand, auch die eingeschworene Dorfgemeinschaft hält dicht und zusammen. Wird ihm dennoch der Durchbruch gelingen, bevor sein Vorgesetzter ihm das Wasser abgräbt?

Ein neuer Kommissar, ein neuer Ostfriesland-Krimi, man sollte meinen die Gegend sei inzwischen bevölkert von Ermittlern, Verbrechen dürften keine mehr stattfinden. Aber Spaß beiseite, wenn eine Region häufig zum Schauplatz auserkoren wird, ist man als Leser zunächst skeptisch, versucht sich aber unvoreingenommen auf sämtliche Ereignisse einzulassen, um ein individuelles Urteil fällen zu können.

Neben den Ermittlungen, die leider nur sehr schleppend in Gang kommen, erhält der Leser Einblicke in vergangene Ereignisse, die ziemlich schnell Rückschlüsse auf Motiv und Täter geben. Zwar weiß man dadurch noch nicht wer die Tat letztlich beging, man betrachtet sämtliche Figuren allerdings gleich anders und sucht nach konkreten Anhaltspunkten. Da die Polizei dieses Hintergrundwissen nicht besitzt, scheinen ihre Bemühungen relativ planlos, wodurch kaum relevante Ergebnisse erzielt werden können.

Die Charaktere bleiben im Großen und Ganzen zu blass, so dass sich keine rechte Bindung einstellen will. Auch Wiedererkennungsmerkmale sucht man vergeblich. Einzig die Spannung kann sich schlussendlich doch noch in einem gewissen Maße einstellen, obwohl man kaum noch damit gerechnet hätte. So zieht der für sich genommene, interessante Plot den Leser auf den letzten Metern doch noch in den Bann. Auch der Aussicht Kommissar Möllenkamp bei einem weiteren Fall über die Schulter zu schauen ist man nicht gänzlich abgeneigt.

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StephanieP StephanieP

Veröffentlicht am 05.04.2018

Deichfürst

Kurz vor dem Jahreswechsel vom zwanzigsten ins Einundzwanzigste Jahrhundert gibt es im Emser Land einen Protest gegen das Sperrwerk an der Ems. Die Baustelle liegt eine Zeit lang brach und als der Bau ... …mehr

Kurz vor dem Jahreswechsel vom zwanzigsten ins Einundzwanzigste Jahrhundert gibt es im Emser Land einen Protest gegen das Sperrwerk an der Ems. Die Baustelle liegt eine Zeit lang brach und als der Bau endlich weitergeht wird ein Sarg mit einer Leiche entdeckt. Der Tote ist erstickt und es handelt sich bei dem Toten um einen Bauern, der das Sperrwerk befürwortet hat. Da der Bauer viele Feinde hatte, finden sich schnell viele Verdächtige und Motive. Dies erschwert die Arbeit vom Kommissar Stephan Möllenkamp massiv.

Heike van Hoorns Schreibstil ist einfach, aber leider nicht wirklich fesselnd. Im Buch finden sich einige Längen und die Autorin schafft es nicht die Spannung wirklich aufzubauen geschweige denn zu halten. Dadurch zogen sich die Ermittlungen meiner Meinung nach in die Länge und es war anstrengend das Buch zu lesen. Unnötige Wiederholungen können gänzlich vermieden werden, allerdings finden sich immer wieder Längen im Buch.

Gelungen finde ich, dass das Buch in zwei Handlungssträngen aufgebaut ist. Es finden sich einer aus der Gegenwart und einer aus der Vergangenheit. Die Idee ist wirklich gut, aber leider nicht wirklich gelungen umgesetzt. Ich konnte sofort in die Handlung einteigen und ihr vom Verständnis problemlos bis zum Ende folgen, allerdings zog sich die Handlung sehr in die Länge wurde zäh.

Die Protagonisten sind authentisch und sympathisch. Allerdings finden sich in vielen anderen Kriminalromanen ähnliche Ermittlerteams. Als Leser kann man sich schnell ein Bild von den einzelnen Charakteren machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Im Buch finden sich immer wieder Begriffe aus dem Plattdeutschen. Dies macht zwar die Handlung authentisch, aber mein Lesefluss wurde immer wieder unterbrochen.

FAZIT:
„Deichfürst“ ist mein erstes Buch von Heike van Hoorn. Die Grundidee des Kriminalromans ist wirklich gut, allerdings konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Die Handlung zieht sich in die Länge und ist nicht spannend. Daher kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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Xanaka Xanaka

Veröffentlicht am 01.04.2018

Krimi aus Ostfriesland

Wir befinden uns vor dem Jahrtausendwechsel, konkret im November 1999. Es gibt noch keinen Euro, das Emser Land ist in Aufruhr. Der Grund dafür sind Proteste gegen das Sperrwerk an der Ems. Beführworter ... …mehr

Wir befinden uns vor dem Jahrtausendwechsel, konkret im November 1999. Es gibt noch keinen Euro, das Emser Land ist in Aufruhr. Der Grund dafür sind Proteste gegen das Sperrwerk an der Ems. Beführworter und Naturschützer bekämpfen sich heftig. Der einjährige Baustopp ging auf das Konto der Naturschützer. Als nach Beendigung des Baustopps die Arbeiten am Sperrwerk endlich wieder losgehen, wird auf der Baustelle ein frischer Sarg mit einem Toten gefunden. Dieser, so wird schnell klar, ist lebendig begraben worden und jämmerlich erstickt.

Bei dem Toten handelt es sich um einen Beführworter des Sperrwerks, dem reichen Großbauern Tadeus de Vries. Scheinbar könnte jeder in der Gegend ein Motiv für den Mord haben, den de Vries hatte sein Leben lang die Menschen ausgenutzt, gedemütigt und misshandelt. Im Krieg war er in der SS und an der Ermordung von vielen Menschen beteiligt. Aber daran dachte heute im Ort niemand mehr, es wurde auch nicht über seine Vergangenheit gesprochen. Auf der Suche nach einem Motiv gibt es für den ermittelnden Staatsanwalt nur eines. Auf keinen Fall ist das Motiv in der Vergangenheit des Opfers zu suchen. Es muss sich um militante Gegner des Sperrwerks handeln. Er treibt die Ermittler an genau in diese Richtung zu ermitteln.
Stephan Möllenkamp, neuer Hauptkommissar der Mordkommission der Kripo Leer ermittelt mit seinem Team trotzdem in alle Richtungen. Unterstützung erhält er dabei auch von Gertrud Boekhoff, einer resoluten Regionalberichterstatterin, die sich immer wieder in die Ermittlungen einmischt.

An sich gibt diese Konstellation jede Menge her. Aber so richtig ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Das Buch las sich nicht schlecht, aber phasenweise fehlte es mir einfach an Spannung. Schwierig fand ich die originalsprachlichen Dialekte, selbst mit Fußnote gerade beim Ebook wird der Lesefluss doch erheblich gestoppt. Authentischer wurde der Krimi dadurch nicht.

Von mir gibt es für diesen Krimi aus diesem Grund nur drei Lesesterne.

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Autorin

Heike van Hoorn

Heike van Hoorn - Autor
© Heike van Hoorn

Heike van Hoorn wurde 1971 in Leer/Ostfriesland geboren. Die promovierte Historikerin war Referatsleiterin in der Hessischen Staatskanzlei und arbeitet seit etlichen Jahren in der Luftverkehrsbranche. Sie ist außerdem Mutter von Zwillingen und begeisterte Hobbygärtnerin. Durch die Recherchen zu ihrem Roman „Deichfürst“ hat sie ihre Heimat neu kennen und lieben gelernt. Ein zweiter Krimi ist gerade in Arbeit. Heike van Hoorn lebt mit Mann und Kindern in Berlin.

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