Eine alte Schuld
 - Neil Richards - eBook

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4,99

inkl. MwSt.

be-eBooks
Krimis
411 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4219-2
Ersterscheinung: 12.09.2017

Eine alte Schuld

Ein Cherringham Krimi
Band 2 der Reihe "Die Cherringham Romane"
Übersetzt von Sabine Schilasky

(29)

Ein Verbrechen, das vor vielen Jahren geschah - kein Problem für Jack und Sarah!
Es ist Jahrmarkt in Cherringham. Der ganze Ort fiebert der Regatta, der Parade und dem Feuerwerk entgegen. Na gut, fast alle, denn Jack und Sarah interessieren sich viel mehr für die menschlichen Überreste, die ganz in der Nähe bei einer archäologischen Ausgrabung entdeckt wurden. Anders als zunächst vermutet handelt es sich bei dem Fund nicht um einen römischen Soldaten, sondern um einen jungen Mann, der erst vor ein paar Jahrzehnten das Opfer eines kaltblütigen Mordes geworden sein muss.
Als dann auch noch Jacks Versicherungsagent verschwindet, hat das Ermittlerduo alle Hände voll zu tun: Gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen? Und welches dunkle Geheimnis wird im beschaulichen Cherringham mit allen Mitteln zu verheimlichen versucht?

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung

Rezensionen aus der Lesejury (29)

Joya Joya

Veröffentlicht am 26.11.2017

Ein sehr schönes Buch

Wieder eine tolle Geschichte um Sarah und Jack. Ich liebe dieses Ermittlerduo und ihre Praktiken. Jedes Mal bringen mich die zwei zum Schmunzeln. Kriminalkost die wie für mich gemacht ist. Wie immer geht ... …mehr

Wieder eine tolle Geschichte um Sarah und Jack. Ich liebe dieses Ermittlerduo und ihre Praktiken. Jedes Mal bringen mich die zwei zum Schmunzeln. Kriminalkost die wie für mich gemacht ist. Wie immer geht es um eine Leiche und damit verbunden um einen Mord. Sarah und Jack begeben sich in die höhere Gesellschaft und dort tuen sich Abgründe auf. Ein Politiker, der eigentlich den Männern zugeneigt ist, seine Frau die ihm das Spielchen nicht gönnt. Daneben noch ihre Schwester, die auch mitspielt. Am Ende fügt sich alles gut zusammen und man hat des Rätsels Lösung. Die soll jedoch in der Rezension nicht verraten werden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

eiger eiger

Veröffentlicht am 08.11.2017

Vergraben und vergessen?

„Eine alte Schuld“ ist der zweite Krimi in Romanlänge des britischen Autorenduos Matthew Costello und Neil Richards. Auch bei diesem Fall gibt es Einiges für die Hobbydetektive Sarah und Jack zu tun, ... …mehr

„Eine alte Schuld“ ist der zweite Krimi in Romanlänge des britischen Autorenduos Matthew Costello und Neil Richards. Auch bei diesem Fall gibt es Einiges für die Hobbydetektive Sarah und Jack zu tun, so dass der Umfang angemessen ist. Der Leser trifft auf liebgewordenen Personen aus den bekannten Kurzkrimis, aber lernt auch bisher nicht in Erscheinung getretene Einwohner kennen.

Wie jedes Jahr im Sommer haben im idyllischen Cherringham die Vorbereitungen für das alljährliche Volksfest haben begonnen. Erstmals ist Jack im Festkomitee.

Zur gleichen Zeit findet in der Nähe eine archäologische Grabung statt, denn hier gab es zur Römerzeit wahrscheinlich eine Straße, die zur Themse führte.

Plötzlich werden menschliche Überreste gefunden, die keinem römischen Soldaten gehören und eindeutig jüngeren Datums sind. Vor 20 Jahre geschah ein Mord wurde. Das haben die gerichtsmedi -zinischen Untersuchungen festgestellt.

Sarah und Jack versuchen herauszufinden, wer damals in Cherringham vermisst wurde.
Dann ist plötzlich ist der Versicherungsvertreter Tim verschwunden. Mitten im Sommer ist er nach Marokko gereist.

Irgendetwas stimmt nicht und so versuchen Sarah und Jack Licht in diese Angelegenheit zu bringen. Dabei gehen sie gewohnt unkonventionell vor und schrecken auch vor einem kleinen Einbruch in Tims Haus nicht zurück. Sie nehmen nicht nur Kopie von Festplatte und Passwortbuch mit, sondern auch die zurückgelassenen Meerschweinchen.

Ihre Hartnäckigkeit wird belohnt, denn im Verlauf weiterer Recherchen stoßen sie auf einen möglichen Zusammenhang bzw. eine Verbindung beider Fälle. Allerdings passen viele Puzzlesteinchen nicht recht zusammen. Einige Einwohner verhalten sich mehr als verdächtig.

Der Leser fühlt sich genau wie Jack im Cherringham heimisch und es bereitet Freude beiden Hobbyermittlern zu folgen. Sarah muss jetzt schon vieles selbstständig bearbeiten, denn Jack bereitet in diesem Jahr eine Regatta im amerikanischen Stil vor und hat alle Hände voll zu tun. Sarah stößt auf einige Geheimnisse und als sie während des Festes noch beobachtet, wie jemand vom Balkon gestoßen wird, der eigentlich zum Kreis der Verdächtigen gehörte, werden die Recherchen noch spannender.

Alles wird flüssig aus wechselnden Perspektiven erzählt und plötzlich ahnt man, wer hier etwas vertuschen wollte. Langsam finden Sarah und Jack den roten Faden, der die ungewöhnlichen Geschehnisse von damals und heute auf unheilvolle Weise verbindet.
In einem rasanten und actionreichen Finale, was schon Kinoqualitäten hat, können Sarah und Jack die beiden Fälle stimmig lösen. Dabei stehen ihnen auch Einwohner Cherringhams tatkräftig zur Seite. Als Leser kann man sich nur über die Rolle der örtlichen Polizei wundern, die kaum tätig wird, wenn man von der Unterstützung Alans für Sarah und Jack absieht.

Fazit:
Aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung für alle Fans der Krimireihe Cherringham und jene, die eine gutgeschriebenen Krimi ohne grausame Einzelheiten oder Horror mögen. Die Personen sind sympathisch, authentisch und gut beschrieben und alle Handlungen sind nachvollziehbar.
Mir hat dieser Krimi aus der CosyCrime Reihe viel Lesefreude bereitet und ich freue mich auf weitere neue Fälle in Cherringham.

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SteffiVS SteffiVS

Veröffentlicht am 06.11.2017

Schöner spannender leichter Krimi

Auf einer Wiese wird eine Leiche, die bereits vor 20 Jahren dort vergraben wurde, gefunden. Hier nehmen natürlich Jack und Sarah die Ermittlungen auf. Während den Vorbereitungen des Charringhamers Volksfest ... …mehr

Auf einer Wiese wird eine Leiche, die bereits vor 20 Jahren dort vergraben wurde, gefunden. Hier nehmen natürlich Jack und Sarah die Ermittlungen auf. Während den Vorbereitungen des Charringhamers Volksfest kommen den zweien die ersten Vermutungen. Als wäre die Leiche nicht ausreichend, verschwindet auch noch ein Mitglied des Volksfestkomitees auf mysteriöse Weise. Am Höhepunkt des Volksfestes können Sarah und Jack eine ganze Gruppe Dingfest nehmen, die nicht nur etwas mit der  20 Jahre zurückliegenden Leichen sondern auch mit dem Vermissten zum tun haben.


Fazit:
Die Story ist sehr spannend. Sarah und Jack harmonieren perfekt miteinander und sind sehr sympathisch. 
Die Geschichte liest sich sehr flüssig und bleibt durchgehend spannend. Erst am Ende erfährt man wie tief die Abgründe wirklich sind und wer alles in dieser Sache involviert ist

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ChrischiD ChrischiD

Veröffentlicht am 17.09.2017

Jahrmarkt, Ausgrabungen und eine Leiche

Während einer archäologischen Ausgrabung geschieht das Unfassbare. Alle sind geschockt als sie von dem Fund erfahren und dann auch noch herauskommt, dass das Opfer noch nicht hunderte oder gar tausende ... …mehr

Während einer archäologischen Ausgrabung geschieht das Unfassbare. Alle sind geschockt als sie von dem Fund erfahren und dann auch noch herauskommt, dass das Opfer noch nicht hunderte oder gar tausende Jahre in der Erde verborgen lag, sondern maximal ein paar Jahrzehnte. Die Überreste geben außerdem darüber Auskunft, dass es Mord gewesen sein muss. Sarah und Jack sind sofort bereit sich näher mit dem Fall zu beschäftigen, zumal es aussieht als würden die offiziellen Ermittlungen schon bald eingestellt werden. Nebenbei dürfen allerdings die Vorbereitungen für den Jahrmarkt nicht vergessen werden, der dieses Jahr ein ganz besonderes Highlight bereit halten soll. Nichtsdestotrotz ist das Duo bereits einem Geheimnis auf der Spur, das lieber weiter totgeschwiegen werden würde...

Nachdem nicht nur die Serie in Episoden und die Hörspiele rund um Sarah und Jack in Cherringham bereits ein großes Publikum erreichen konnten, legten die Autoren mit „Tiefer Grund“ den ersten Fall in Romanlänge vor. Auch dieser fand Anklang, weshalb die logische Konsequenz der nun erschienene zweite Fall ist, bei dem erneut mit viel Spannung und ordentlicher Ermittlerarbeit gerechnet werden darf. Für Neulinge stellt der Einstieg ebenfalls kein Problem dar, sämtliche Figuren werden kurz umrissen, so dass man schnell einen ersten Überblick erhält. Im Folgenden bringt jeder Charakter sich mit den ihm gegebenen Eigenschaften ins Geschehen ein, dass dem Leser nichts anderes übrig bleibt, als das Gefühl zu bekommen bereits Jahre in Cherringham verbracht zu haben.

Dass nun, kurz vor dem alljährlichen Jahrmarktstrubel, menschliche Überreste ausgegraben werden, konnte niemand vorhersehen. Umso erstaunlicher, dass der Fall scheinbar übereilt zu den Akten gelegt werden soll. Nicht nur dem Leser kommt dies seltsam vor, schließlich sprechen die Berichte eine deutliche Sprache. Auch Sarah und Jack lassen sich nicht abhalten auf eigene Faust zu ermitteln. Nicht immer legal, aber doch strukturiert und zumindest ansatzweise durchdacht. Natürlich sind auch sie nicht davor gefeit auf falsche Hinweise hereinzufallen, doch Resignation ist wahrlich keine Option.

In gewohnt britischer Manier erschaffen die Autoren erneut eine Atmosphäre, in der der Leser sich, trotz der schrecklichen Vorfälle, wohl fühlt. Manch einer mag das eher moderate Tempo bemängeln, doch passt dies perfekt zu den gegebenen Anlässen, wodurch sämtliche Elemente ein großes Gesamtes ergeben. Denn die Spannung ist dennoch durchgängig vorhanden, der Fall wird von Seite zu Seite undurchsichtiger, zu viele Verdächtige treten plötzlich auf den Plan. Wird es trotz der langen Zeit, die inzwischen vergangen ist, gelingen diesen Fall zu einem positiven Abschluss zu bringen? Und was wird sonst noch dadurch ans Licht kommen?

Es war und ist eine grandiose Idee „Cherringham“ nun in Romanlänge herauszubringen. Hoffentlich reißt die Serie nicht ab, so dass vielleicht noch mit weiteren Nachfolgern gerechnet werden darf.

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Liselotte Liselotte

Veröffentlicht am 07.11.2017

Hände am Buch gelassen

Bei Grabungsarbeiten kommt eine Leiche zum Vorschein. Diese scheint dort bereits länger zu liegen und sie gibt sehr viele Geheimnisse auf. Wer ist der Tote? Wieso wird und wurde niemand in der Ortschaft ... …mehr

Bei Grabungsarbeiten kommt eine Leiche zum Vorschein. Diese scheint dort bereits länger zu liegen und sie gibt sehr viele Geheimnisse auf. Wer ist der Tote? Wieso wird und wurde niemand in der Ortschaft vermisst. Das Verbrechen liegt bereits Jahre zurück, Jack und Sarah nehmen sich des Falles an und arbeiten sich Stück für Stück vor.
Der neue Cherringham Krimi „Eine alte Schuld“ der Autoren Mattew J.Costello und Neil Richards startet spannend und wühlt sich durch Geschehnisse und Geheimnisse. Jack und Sarah stellen ein gutes Team und arbeiten in einer Mischung aus amerikanischem Detective Charme und herzlicher, intelligenter-fürsorglicher Mutter, die sowohl ihre Instinkte als auch ihren Mut zusammen nimmt, um die Spuren des Rätsels um den Toten zu lüften.
Dieser Charringham Krimi arbeitet an der Geschichte und er Beziehung zwischen Sarah und Jack weiter. Zudem lernt man das Leben in der Gegend kennen- vermutlich bilden diese Handlungs- und Beziehungsstränge einen roten Faden durch die einzelnen Krimi Romane.
Das Lesen des Romans geht leicht vom Auge: Der Lesefluss ist also flüssig und spannend. Ich habe den Krimi sehr gerne gelesen und auf Grund der bildlichen Schreibweise des Autorenpaares waren die einzelnen Szenen des Romans sehr deutlich vor meinem inneren Auge zu sehen. Die Handlung und die Recherchearbeiten von Sarah und Jack sind logisch und spannend dargestellt und ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen.

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Autor

Matthew Costello

Matthew Costello - Autor
© Matt Costello

Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie "Vacation" (2011), "Home" (2014) und "Beneath Still Waters" (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat Dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen "The 7th Guest", "Doom 3", "Rage" und "Pirates of the Caribbean" besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA.Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Neil Richards Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. …

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Autor

Neil Richards

Neil Richards - Autor
© Wayne Matthews-Stroud

Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. "The Da Vinci Code" und, gemeinsam mit Douglas Adams, "Starship Titanic". Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Matt …

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