Mordsmäuschenstill
 - Natalie Tielcke - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

4,99

inkl. MwSt.

be
Krimis
167 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-5278-8
Ersterscheinung: 12.10.2017

Mordsmäuschenstill

(24)

EIN IRRSINNIG LUSTIGER KRIMI MIT VIER SCHRÄGEN ERMITTLERN.
Psychologin Hanna ist tot. Ermordet im eigenen Badezimmer – mit einem Golfschläger. Die Polizei tappt im Dunkeln und vor Hannas Praxis treffen verzweifelte Patienten aufeinander. Ist einer von ihnen der Mörder? Ein Motiv hätten sie alle: Nele, Sascha, Jenny und Finn. Doch dann beginnen die vier Schlafgestörten auf eigene Faust zu ermitteln – und das auf ziemlich unkonventionelle Weise.
Vier eindeutig therapiebedürftige Menschen machen Jagd auf den Mörder ihrer Therapeutin: Schräg, unkonventionell und zum Brüllen komisch.
eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Rezensionen aus der Lesejury (24)

Lesezeichenfee Lesezeichenfee

Veröffentlicht am 14.01.2018

~~~ Nicht lustig! ~~~

Fee erzählt von der Geschichte

Hanna ist Psychologin und erscheint nicht – wie üblich – pünktlich in der Praxis. Jenny wartet schon lange auf sie, als die wütende Nele eintrifft. Nele hat mit Hanna ein ... …mehr

Fee erzählt von der Geschichte

Hanna ist Psychologin und erscheint nicht – wie üblich – pünktlich in der Praxis. Jenny wartet schon lange auf sie, als die wütende Nele eintrifft. Nele hat mit Hanna ein Hühnchen zu rupfen, weil die ihr den Freund ausgespannt hat. Sascha beobachtet die beiden von weitem. Alle wundern sich. Dann bekommen sie heraus, dass Hanna im Krankenhaus ist und eigentlich schon tot. Sie tun sich zusammen und brechen in ihre Praxis ein, wo sie die Patientenakten fotografieren. Dabei werden sie von der Polizei gestört. Durch die Akten kommen sie auf Finn und gemeinsam machen sie sich daran, den Fall zu lösen.


Die Hauptcharaktere

Hanna, Psychologin wird ermordet
Phil ist bei der Polizei
Nele, Finn, Jenny sind Patienten von Hanna
Sascha beobachtet Hanna

Fees Meinung

Erst mal: Sorry, Spoiler sind nicht zu vermeiden und da ich das Buch nicht wirklich empfehle, ist es auch egal!

Die Stärken des Romans sind eindeutig, dass man die Hauptcharaktere kennenlernt, sich in sie rein versetzen kann und sie mag. Da jedes Kapitel einen Namen trägt und dann aus der Sicht des Charakters beschrieben wird. Auch Hanna hat einige Kapitel, in der sie ihre Patienten „beobachtet“.

Außerdem hab ich den Roman in ein paar Stunden – ohne nennenswerte Pause – ausgelesen. Der Schreibstil ist flüssig.

Man könnte auch noch darüber hinwegsehen, dass sich die Hauptakteure, eigentlich ohne nennenswerte Verwicklungen alle verlieben.
Nele und Phil. Jenny und Finn. Damit verrate ich auch nicht zuviel, denn genau das weiß man sehr schnell.

Tja, und das ist das Problem, man weiß das meiste schon. Für einen Krimi ist es brutal schlimm, wenn der Leser sich alles denken kann. Das Buch ist jetzt nicht total langweilig, aber einfach zu vorhersehbar.

Das große Manko an dem Buch ist, dass es am Anfang noch lustig erscheint und auch die Aufmachung ist auch noch witzig, aber wenn man das Buch liest, dann ist es eine gehetzte Jagd nach dem Mörder und zudem passiert, was man schon von vorneherein weiß bezüglich Hannas Tod. Das ist dann noch eine kurze traurige Episode.

Fees Fazit

Mehr möchte ich mich auch nicht mit dem Buch befassen (sonst müsste ich noch über Sex sells schreiben, aber das hab ich schon tot beschrieben!). Ich bin einfach total enttäuscht von dem Buch, weil ich eine lustige Geschichte erwartet habe. Für die sympathischen, gut beschriebenen Charaktere und den flüssig-schönen Schreibstil vergebe ich 2 Sterne und die Empfehlung, wenn jemand wirklich langweilig ist und er ein paar Stunden Zeit hat, kann er/sie das Buch ja lesen. Aber nicht, wenn man einen lustigen, humorvollen Krimi lesen möchte, bei dem man schon schnell weiß, was passiert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kristall kristall

Veröffentlicht am 19.11.2017

Amüsant

https://www.thalia.de/shop/home/rezensent/ …mehr

https://www.thalia.de/shop/home/rezensent/

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sommerlese sommerlese

Veröffentlicht am 03.11.2017

Von Schlafstörungen und Mordabsichten

Das Buch beginnt mit Hanna, die im Krankenhaus hirntot im Koma liegt und auf ihren Tod wartet. Eine makabere Situation, denn sie schwebt scheinbar über der gesamten Handlung und verfolgt alles genau mit.

Kapitelweise ... …mehr

Das Buch beginnt mit Hanna, die im Krankenhaus hirntot im Koma liegt und auf ihren Tod wartet. Eine makabere Situation, denn sie schwebt scheinbar über der gesamten Handlung und verfolgt alles genau mit.

Kapitelweise zeigt die Autorin die Sichtweise und die Erlebnisse einzelner Akteure, in diesem Fall Patienten und der Polizeibeamte, der den Überfall auf Hanna aufklären soll. Dadurch lernt man sie näher kennen und kennt auch ihre psychologischen Schwachstellen und speziellen Macken. Diese Perspektivwechsel zeigen komische Dialoge, schwierige Situationen und auch sexuelle Szenen.

Da ist Nele, die beim Schlafwandeln sexuelle Anwandlungen ihres Unterbewusstseins umsetzt, Jenny, die mit Schlafstörungen und Minderwertigkeitskomplexen zu kämpfen hat und schliesslich Sascha, der auch seine Probleme hat.
Sie beginnen mit den Ermittlungen nach dem brutalen Täter, denn Hanna ist ihnen allen ans Herz gewachsen. Zu dem Trio kommt noch Phil, der Polizist und Finn, der Hanna als letzter gesprochen hat.

Am Anfang des Buches tritt der Humor, der im Klappentext als irrsinnig lustig angekündigt wird, noch deutlich hervor. Aber im Laufe der Handlung ist davon nicht mehr viel zu merken. Auch der Spannungsfaktor kommt mir zu kurz.

Die psychologischen Probleme der selbsternannten Ermittler stehen nebem der Ermittlung im Vordergrund. Die Figuren wirken zwar in ihrer Psyche gut beschrieben, kommen mir aber nicht richtig nah. Mir fehlt ein richtiger Sympathieträger und die Protagonisten fand ich teilweise recht nervig.
Außerdem wird zum Ende der Täter irgendwie herbeigezaubert und damit wird der Krimi an sich für den Leser relativ langweilig. Man möchte schon selbst raten und niemanden einfach präsentiert bekommen.

Dieses Buch ist locker und flüssig geschrieben, manche Szenen empfinde ich dann aber doch als recht unrealistisch.



Ein gut lesbarer Krimi, der sich mit psychologischen Abgründen und Schlafstörungen beschäftigt. Allerdings nicht so mein Fall.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

blaues-Herzblatt blaues-Herzblatt

Veröffentlicht am 02.11.2017

Schlafen und andere Probleme

Wunderbar pointiert - ein Kurzkrimi zum gemütlichen schmökern - ein Lesespaß.

Eine Therapeutin für Schlafstörungen und ein Golfschläger auf Abwegen...
Ihre Patienten treffen zufällig aufeinander und machen ... …mehr

Wunderbar pointiert - ein Kurzkrimi zum gemütlichen schmökern - ein Lesespaß.

Eine Therapeutin für Schlafstörungen und ein Golfschläger auf Abwegen...
Ihre Patienten treffen zufällig aufeinander und machen sich auf die Suche nach einem Schuldigen.

Ein Buch, das mich beim Reinlesen direkt abgeholt hat, was die Verbindung von Humor und leichter Spannung anging.
Ich mochte es sehr und habe das Lesen genossen.

Die Figuren und Schlafstörungen im Buch kratzen zwar nur an der Oberfläche (anderes habe ich mir von weniger als 200 Seiten nicht erwartet), haben mir aber trotzdem gefallen. Da waren Sachen dabei von denen ich noch nie gehört habe und die mich erstaunt zurückgelassen haben.

Es gibt einen Haupthandlungsstrang, der mit wechselnden Perspektiven ausgestattet ist. Dabei sind die Auszüge jeweils kurz und wechseln sich in schneller Weise ab. Dem passt sich auch der Schreibstil an, der leicht und locker durch die Handlung führt. Dabei variiert er zwischen den verschiedenen Charakteren und ist gut auf diese abgestimmt.

Besonders war für mich nicht nur die Idee für die Geschichte an sich, die ich schon als ausgefallen und gut gelungen empfand, sondern auch die Art der Spannung. Ich habe bereits erwähnt das es sich in meinen Augen um eine leichte Spannung handelte, diese zeichnete sich dadurch aus, dass man als Leser zum einen mehr über die verschiedenen Personen erfahren will und zum anderen von der Geschichte mitgezogen wird. Dabei kommt aber kein Grusel auf oder richtige Angst, aber eben eine angenehme leichte Schmökerspannung, nach der man noch entspannt schlafen (und sich glücklich schätzen ;)) kann.

Ein Einsteigerkrimi mit guten Potenzial und einem angenehmen Lesevergnügen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Buecherfresserin49 Buecherfresserin49

Veröffentlicht am 31.10.2017

Schlafwandlerisch auf Mörderjagd

Prolog: Ein Taxifahrer wird mit einer Waffe bedroht, was seinen Tag nicht sonderlich angenehm gestaltet.
Die Psychotherapeutin Hanna findet sich nach dem Duschen plötzlich erschlagen und in ihrem eigenen ... …mehr

Prolog: Ein Taxifahrer wird mit einer Waffe bedroht, was seinen Tag nicht sonderlich angenehm gestaltet.
Die Psychotherapeutin Hanna findet sich nach dem Duschen plötzlich erschlagen und in ihrem eigenen Blut liegend außerhalb ihres Körpers wider. Der verwendete Golfschläger und der Mörder am anderen Ende haben jedoch nicht ganze Arbeit geleistet. So liegt Hanna im Koma und verfolgt nun in einer Art Zwischenwelt, wie sich zwei ihrer Patientinnen vor ihrer Praxis einfinden. Die kurvige, resolute Nele ist sauer auf ihre Therapeutin und will sie zur Rede stellen, die junge und naive Jenny dagegen weint bittere Tränen und ist der Verzweiflung nahe. Wo steckt Hanna? Und wer ist der schlaksige, junge Kerl, der plötzlich auftaucht und dann wieder verschwindet? Ehe sich Nele versieht, zieht sie mit Jenny los, um nach dem „Mörder“ von Hanna zu suchen. Bald ermittelt ein illustrer Patientenhaufen auf eigene Faust und kommt dabei der Polizei in Gestalt von Phil immer wieder in die Quere.
Allein schon die Krankheitsbilder (Schlafstörungen unterschiedlicher Art) von Nele, Jenny, Finn und Phil sind schräg und bescheren dem Leser immer wieder Lacher und die kuriosesten Situationen. Doch wie passt Sascha mit seiner kleinkriminellen Energie zu ihnen? War er auch ein Patient von Hanna? Durch Beharrlichkeit, Zusammenhalt und Ideenreichtum schaffen es die Patienten, dem Mörder von Hanna auf die Spur zu kommen. Anfangs verfolgt dabei jeder eigene Interessen, aber mit der Zeit wachsen sie zu einem guten Team zusammen und letztlich über sich hinaus.
„Mordsmäuschenstill“ hat mir mordsmäßig viel Lesespaß bereitet. Die Kapitel sind meist recht kurz gehalten und dadurch, dass sie aus der Sicht aller Protagonisten geschrieben sind, wird die Geschichte zusätzlich sehr lebendig. Der Leser erhält Einblicke in das Leben und die Macken der Charaktere – auch das Mordopfer Hanna kommt immer wieder zu Wort. So liest sich die Geschichte ganz leicht, driftet aber nicht in völligen Klamauk ab. Das farbenfrohe Cover samt Quietsche-Entchen passt ganz wunderbar zu diesem nicht ganz ernstzunehmenden Krimi und den „verwirrten“ Patienten. Wer hier Hochspannung erwartet, wird unweigerlich enttäuscht. Dafür ist der Autorin Natalie Tielcke ein sehr unterhaltsamer, teils abstruser Liebeskrimi gelungen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Natalie Tielcke

Natalie Tielcke - Autor
© Seapoint/Stefan Gregorowius

Natalie Tielcke wurde 1986 in Aachen geboren. Nach dem Abitur zog es die kreative Frohnatur zum Fernsehen und dort findet man sie noch heute. Sie schreibt Drehbücher und entwickelt TV-Serien. Die Kölnerin ist schon seit ihrer Kindheit davon begeistert, wenn nicht sogar besessen, sich Geschichten auszudenken. Ohne Stift und Papier geht sie nicht aus dem Haus.

Mehr erfahren
Alle Verlage