Totenbauer
 - Tom Finnek - eBook

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

3,99

inkl. MwSt.

be
Krimis
387 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-4788-3
Ersterscheinung: 10.07.2018

Totenbauer

Ein Münsterland-Krimi
Der zweite Fall für Tenbrink und Bertram

(32)

Der zweite Fall für den westfälischen Sturkopf Heinrich Tenbrink und seinen Partner Maik Bertram!

Auf einer Parkbank im Münsterland bricht ein Mann zusammen. An seiner Schläfe klafft eine blutige Wunde. Der Frau, die ihm helfen möchte, flüstert er die Worte "toter Bauer" zu – und stirbt.

Oberkommissar Maik Bertram vermutet zunächst, dass der Mann das Opfer eines tödlichen Liebes- oder Eifersuchtsdramas geworden ist. Aber was haben die letzten Worte des Toten zu bedeuten? Ohne die Hilfe Heinrich Tenbrinks, der sich von einem Schädelbasisbruch erholt und mit immer stärkeren Erinnerungslücken zu kämpfen hat, tritt er bald auf der Stelle. Also wendet er sich an seinen ehemaligen Partner und sofort meldet sich Tenbrinks untrügliches Bauchgefühl: Könnten die Worte des Sterbenden einen ganz anderen Sinn haben? Bertram und Tenbrink arbeiten wieder als Team und schon bald führen sie ihre Ermittlungen zu alten Familiengeheimnissen, einem weiteren rätselhaften Todesfall und zu einer ehemaligen Knochenmühle. Gleichzeitig kämpfen die Kommissare mit ihrer eigenen Vergangenheit und stoßen auf Dinge, die besser für immer unentdeckt geblieben wären …

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!


Rezensionen aus der Lesejury (32)

_inga_ _inga_

Veröffentlicht am 17.08.2018

Spannender Plot, interessante Figuren, tolle Atmosphäre

Wie schon "Galgenhügel", der erste Krimi der Münsterland-Reihe, hat mir auch "Totenbauer" wieder sehr gut gefallen. Die verschiedenen Zeitebenen und die wechselnden Perspektiven auf das Geschehen sorgen ... …mehr

Wie schon "Galgenhügel", der erste Krimi der Münsterland-Reihe, hat mir auch "Totenbauer" wieder sehr gut gefallen. Die verschiedenen Zeitebenen und die wechselnden Perspektiven auf das Geschehen sorgen für viel Spannung. Außerdem gibt es eine Menge Lokalkolorit, ein bisschen Humor (aber nicht zu platt und schenkelklopfend wie bei anderen Regionalkrimis), sehr urige Typen und ein starkes Finale, das aber ohne übertriebene Action oder Brutalität auskommt. Ein Krimi-Schmankerl, auch für Nicht-Westfalen. Absolute Lese-Empfehlung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MissKaiulani MissKaiulani

Veröffentlicht am 16.08.2018

Wenn wir nur geredet hätten!

Das Buch fängt spannend an und der Schauplatz Münsterland verspricht viel Lokalkolorit. Leider ist dies nicht der Fall.- Schade -
Die Ermittler Tenbrink und Bertram scheinen ja schon in einem anderen Fall ... …mehr

Das Buch fängt spannend an und der Schauplatz Münsterland verspricht viel Lokalkolorit. Leider ist dies nicht der Fall.- Schade -
Die Ermittler Tenbrink und Bertram scheinen ja schon in einem anderen Fall ermittelt zu haben, den ich leider nicht gelesen habe. Bestimmt stammen da auch Tenbrinks Verletzungen her.
Das der aktuelle Mord mit dem Mord in Griechenland zusammenhängt ist schnell klar. Und dann fängt wie bei einem guten Krimi das Verwirrspiel an und der Leser muss seine ganze Aufmerksamkeit dem Geschehen widmen, damit er rausfindet ist es Mord oder ein Unfall. Dies betrifft hauptsächlich das Ableben der angeblich netten alten Dame Holters die sich als Erpresserin entpuppt und des Alkoholikers Herrn Hagemann sen.
Es gibt zudem einige Nebenschauplätze wie die Krankheit von Tenbrink, ein Pudel namens Locke, die Versetzung von Bertram aus Magdeburg und seine Probleme mit dem weiblichen Geschlecht.
Zwischendrin habe ich mich auch gefragt, ob der Tod der beiden Junkies Michaela und Raiko auch damit zu tun hat.
Hätten Vater und Sohn miteinander geredet, wäre einiges komplett anders gelaufen.
Der Schluß ist so nicht vorhersehbar und sehr spektakulär. Alles in allem ein Krimi mit kleinen Unzulänglichkeiten, der dem Leser trotzdem Freude bereiten kann.




Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Pucki60 Pucki60

Veröffentlicht am 15.08.2018

Verhängnisvolles Schweigen

Im Münsterland bricht auf einer Parkbank ein junger Mann mit einer blutenden Wunde an der Schläfe zusammen. Seine letzten Worte sind "toter Bauer". Die Ermittlungen übernehmen Kommissar Bremer und sein ... …mehr

Im Münsterland bricht auf einer Parkbank ein junger Mann mit einer blutenden Wunde an der Schläfe zusammen. Seine letzten Worte sind "toter Bauer". Die Ermittlungen übernehmen Kommissar Bremer und sein junger Kollege Maik Bertram. Als die Aufklärung des Falles stockt, bittet Bertram seinen krankgeschriebenen Kollegen Tenbrink um Mithilfe. Tenbrink leidet seit dem Tod seiner Frau unter Gedächtnislücken und ist in der Reha.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt fünf Jahre zuvor auf Kreta. Die Freunde Daniel und Johnny haben eine betrunkene Engländerin in ihr Apartment gebracht. Als Daniel kurze Zeit alleine in das Zimmer zurückkehrt, ist das Mädchen tot.
Die Episoden aus dem Damals werden immer wieder eingefügt und langsam wird die Verbindung zum Fall deutlich.
Im Münsterland sterben noch andere Personen und alles ist sehr undurchsichtig. Einzig Tenbrink hat Ideen, was passiert sein könnte.
Privates erfährt man auch von Tenbrink und Bertram. Tenbrink versucht sich an den Tod seiner Frau zu erinnern und Bertram bekommt Besuch von einer früheren Freundin, die dann an einer Überdosis Rauschgift stirbt.
Dies ist der zweite Fall für das Ermittlerteam, man kann das Buch jedoch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Der Autor versteht es, der Geschichte immer wieder eine neue Wendung zu geben und lässt einen rätseln, wie das Damals und heute zusammen hängt. Das Buch war für mich sehr spannend zu lesen und ein guter Regionalkrimi. Das Ende fand ich in mehrfacher Hinsicht tragisch und eine Folge falscher Annahmen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

lucilla lucilla

Veröffentlicht am 14.08.2018

Beschaulich mörderisches Münsterland

Schon der erste Teil der Münsterland-Krimis (Galgenhügel) hat mir sehr gut gefallen, und mit "Totenbauer" geht es genau so spannend und stimmungsvoll weiter. Ein Altenpfleger mit eingeschlagenem Schädel, ... …mehr

Schon der erste Teil der Münsterland-Krimis (Galgenhügel) hat mir sehr gut gefallen, und mit "Totenbauer" geht es genau so spannend und stimmungsvoll weiter. Ein Altenpfleger mit eingeschlagenem Schädel, ein ungesühntes Verbrechen auf Kreta, ein mysteriöser Unfall vor einem Seniorenheim und eine dubiose Knochenmühle in der Nähe eines Baugebiets. Und auch die Kommissare warten mit eigenen und überraschenden Geschichten und Geheimnissen auf. Klasse!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

jasbr jasbr

Veröffentlicht am 14.08.2018

Mord im Münsterland

Ein Mord im Münsterland - hinter dem viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Das wird auch durch den Aufbau des Buches deutlich. Kapitel in denen von "Damals" und "Heute" erzählt wird ... …mehr

Ein Mord im Münsterland - hinter dem viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Das wird auch durch den Aufbau des Buches deutlich. Kapitel in denen von "Damals" und "Heute" erzählt wird lassen vermuten, dass die Hintergründe der Tat in der Vergangenheit liegen.


Als der Tote in der Gegenwart gefunden wird, tritt der Ermittler Bertram auf den Plan. Auch sein ehemaliger Partner Tenbrink ist inoffiziell mit dabei, den eigentlich ist er noch krankgeschrieben. Es ist der zweite Fall der Beiden, doch man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen. Ich kannte den ersten Teil nicht, habe aber trotzdem alles verstanden und wenn Informationen aus dem Vorgänger wichtig waren, wurden sie aufgegriffen. Gefehlt hat mir an dieser Stelle nichts.


Nachdem man in einem Vergangenheitsabschnitt auf Kreta in die Gegenwart springt und der erste Tote auftaucht, kann man zunächst keinen Zusammenhang erkennen - deswegen muss ich gestehen, ist bei mir das "Damals" auch etwas in den Hinterkopf geraten. Ich glaube es hätte mir deswegen ein bisschen besser gefallen, wenn die einzelnen Passagen zwischen früher und heute kürzer gewesen wären und man so öfter gesprungen wäre.


Die Haupthandlung findet aber in der Gegenwart statt. Dabei erfährt man auch viel über den ehemaligen Ermittler Tenbrink und dessen Vergangenheit. Auch Bertram wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Das fand ich sehr interessant, hat auch insgesamt die Story abgerundet, hat aber für meinen Geschmack etwas zu viel Raum eingenommen. Man ging mehrmals von den eigentlichen Ermittlungen weg, um etwas über das Privatleben der Ermittler zu erfahren. Das ist natürlich schön, wenn man über die verschiedenen Bücher bzw. Fälle bei den Kommissaren bleibt und so die Entwicklung mitbekommt. Wenn man nur ein Buch liest so wie ich an dieser Stelle, war es mir zu viel.


Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er ist sehr lebendig, vor allem weil auch Dialekte verwendet werden. So wird man richtig ins Münsterland versetzt wird. Außerdem gibt es keine langatmigen Passagen, die Handlung geht flott voran, auch wenn die Ermittler lange im Dunkel tappen.


Sehr gut war auch das Ende, denn den eigentlichen Täter hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Hier dreht sich die Handlung nochmal komplett und es gibt einen richtigen Showdown. Hier erreicht die Spannung ihren Höhepunkt, das entschädigt für einige ruhigeren Abschnitte in der Mitte des Buches.


Insgesamt hat mir dieser Regionalkrimi gut gefallen, trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Teilweise war man für meinen Geschmack zu weit weg vom eigentlichen Fall. Deswegen gibt es von mir 3,5 Sterne!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Tom Finnek

Tom Finnek - Autor
© Tom Finnek

Tom Finnek, 1965 in Westfalen geboren, lebt als Filmjournalist und Schriftsteller in Berlin. Als Autor beschäftigt er sich schon länger mit historischen Stoffen. Für ihn ist gerade London mit seiner langen, wechselhaften Geschichte besonders faszinierend, und dem trägt er in seinen Romanen UNTER DER ASCHE, GEGEN ALLE ZEIT und VOR DEM ABGRUND Rechnung: Sie spielen alle in London, aber in unterschiedlichen Jahrhunderten. Tom Finnek ist verheiratet und stolzer Vater von zwei Söhnen.

Mehr erfahren
Alle Verlage