Das Palais Reichenbach
 - Josephine Winter - eBook

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2,99

inkl. MwSt.

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Saga
300 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7325-6284-8
Ersterscheinung: 06.11.2018

Das Palais Reichenbach

(23)

1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. In Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur blühen auf, die Menschen amüsieren sich in den Filmpalästen und Tanzlokalen der Stadt.
Für die adelige Familie Reichenbach hingegen sind es schwere Zeiten: Der einstige Reichtum ist nur noch Fassade, und das Volk verlangt die Enteignung des deutschen Adels. Da Fürst Paul als Familienoberhaupt der drohenden Katastrophe tatenlos zusieht, ist Fürstin Juliane gewillt, alles zu tun, um die Familie zu retten. Doch ihre drei Kinder haben ganz eigene Pläne und Sorgen. Während Prinz Fridolin Karriere in der Deutschnationalen Volkspartei machen will, muss Prinz Georg ein dunkles Geheimnis vor seiner Familie verbergen. Und Prinzessin Ina begegnet dem glücklosen Schriftsteller Theodor Barbach, der sie schon bald vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens stellt ...

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Rezensionen aus der Lesejury (23)

Sille72 Sille72

Veröffentlicht am 09.12.2018

schwierige zeiten bringen neue herrausforderungen

DAS PALAIS REICHENBACH
1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. In Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur blühen auf, die Menschen amüsieren sich in den Filmpalästen und Tanzlokalen der Stadt.

Für ... …mehr

DAS PALAIS REICHENBACH
1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. In Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur blühen auf, die Menschen amüsieren sich in den Filmpalästen und Tanzlokalen der Stadt.

Für die adelige Familie Reichenbach hingegen sind es schwere Zeiten: Der einstige Reichtum ist nur noch Fassade, und das Volk verlangt die Enteignung des deutschen Adels. Da Fürst Paul als Familienoberhaupt der drohenden Katastrophe tatenlos zusieht, ist Fürstin Juliane gewillt, alles zu tun, um die Familie zu retten. Doch ihre drei Kinder haben ganz eigene Pläne und Sorgen. Während Prinz Fridolin Karriere in der Deutschnationalen Volkspartei machen will, muss Prinz Georg ein dunkles Geheimnis vor seiner Familie verbergen. Und Prinzessin Ina begegnet dem glücklosen Schriftsteller Theodor Barbach, der sie schon bald vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens stellt.
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VERLAG:  Bastei Lübbe
GENRE:  Romane & Erzählungen / Historische Romane
ERSTERSCHEINUNG:  06.11.2018
ISBN:  9783732562848
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und bringt uns sämtliche Bewohner des Palais Reichenbach nahe. Wir erleben die lange weile der Fürsten Tochter die sie in die Räumlichkeiten der großen Schreiberlinge und ihrer kleinen Bewunderer führt. Sie trinkt mit den großen Namen der zwanziger Jahre Kaffee und Likör.
Ihr ältester Bruder versucht in die Politik zu gehen und denkt das es für die adeligen am besten mit den nationalen funktioniert. Sie locken ihn mit der Aussicht auf die Wiederherstellung der Monarchie.
Ihr zweiter Bruder gibt sich provokant dem Müßiggang hin und verbirgt seine wahre Leidenschaft.

Die Eltern versuchen zu begreifen das es kein Geld mehr auf pump für sie gibt. Der Vater erhofft sich von den Banken noch mal eine schöne summe mit der man seinen Lebensstil bei behalten kann.
Die Mutter versucht mit Sparmaßnahmen beim Personal das leben weiter zu genießen.

Die Geschichte ließ sich locker lesen und hat mir vergnügen bereitet.
Mir hat gefallen das einige Orte die nicht so oft in Büchern vorkommen hier aufgeführt werden ich denke da vor allem an den platz Kuhle Wampe.

Ich danke der Lesejury und dem Verlag mit Autorin das ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. Die Informationen zum Buch habe ich der Seite der Lesejury entnommen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

KatrinL KatrinL

Veröffentlicht am 09.12.2018

Berlins Goldene Zwanziger

Das Palais Reichenbach aus gleichnamigen Roman von Josephine Winter ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte.
1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. Auch in Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur ... …mehr

Das Palais Reichenbach aus gleichnamigen Roman von Josephine Winter ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte.
1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. Auch in Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur blühen auf, die Menschen amüsieren sich in den Filmpalästen und Tanzlokalen der Stadt.
Für die adelige Familie Reichenbach hingegen sind es schwere Zeiten: Das Volk verlangt die Enteignung des deutschen Adels und der Reichtum ist nur noch Fassade. Da Fürst Paul als Familienoberhaupt der drohenden Katastrophe Nichts entgegenzusetzen weiß, ist Fürstin Juliane gewillt, Das Glück ihrer Kinder zugunsten des Prestige aufs spiel zu setzen. Doch ihre drei Kinder haben ganz eigene Pläne und Sorgen. Während Prinz Fridolin Karriere in der Deutschnationalen Volkspartei machen will, muss Prinz Georg ein dunkles Geheimnis vor seiner Familie verbergen. Und Prinzessin Ina vertändelt sich mit dem Schriftsteller Theodor Barbach.
Der Leser verfolgt die Geschichte nicht nur aus der Sichtweise eines jeden adeligen Familienmitglieds sondern auch noch aus dem Blick der Hausangestellten.
Dadurch konnte ich mich beim Lesen nicht fokussieren bzw. war mir keine Figur so richtig zugänglich.
Man merkt der unter Pseudonym schreibenden Autorin das technische Schreiben dieser Auftragsarbeit an.
Es ist gut gemacht, unterhält den Leser, gibt gute Einblicke in die Epoche; aber es berührt mich nicht.

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AnkeHck AnkeHck

Veröffentlicht am 08.12.2018

Geschichte PUR

Ich muss sagen, das Buch /die Geschichte hat mich total beeindruckt. Man fühlt sich in die Zeit zurück versetzt. Einfach genial. Das Buch sollte man lesen. …mehr

Ich muss sagen, das Buch /die Geschichte hat mich total beeindruckt. Man fühlt sich in die Zeit zurück versetzt. Einfach genial. Das Buch sollte man lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

nosysimi nosysimi

Veröffentlicht am 07.12.2018

Die goldenen Zwanziger - oder?

„Das Palais Reichenbach“ von Josephine Winter spielt als Roman in den 20er Jahren in Berlin. Die glorreichen Zeiten des Adels sind zwar nicht mehr wirklich da, der Schein wird aber immer noch aufrecht ... …mehr

„Das Palais Reichenbach“ von Josephine Winter spielt als Roman in den 20er Jahren in Berlin. Die glorreichen Zeiten des Adels sind zwar nicht mehr wirklich da, der Schein wird aber immer noch aufrecht erhalten. Und in dieser Zeit lernen wir die Familie Reichenbach kennen: Der Vater ein typischer Adliger: Man stellt was dar, der Schein geht über alles. Die Mutter auch typisch: Mit Migräne im Alltag nicht sichtbar, kaum ist eine Party da oder etwas zum Repräsentieren, schlägt ihre große Stunde. Der älteste Sohn Fridolin möchte die Familie und sein Erbe irgendwie retten und überlegt sogar, ein eigenes Unternehmen zu gründen, was aber vom Vater abgetan wird. Die Tochter macht eigentlich was sie möchte und verliebt sich in einen mittellosen Schriftsteller, den sie finanziell und auch mit seiner Schreiberei unterstützt. Der jüngere Sohn ist schwul und versucht dies geheim zu halten. Seine Schwester weiß Bescheid. Und in diese Familie darf man mit hineinschnuppern. Es ist kurzweilig, immer mal überraschend und auch wieder nicht.
Der Schreibstil des Romans ist sehr eingängig und spannend. Ich bin gerade so durchgeflogen und habe mich immer gut unterhalten gefühlt. Der Schluss ist mehr als überraschend, ich hätte etwas ganz anderes erwartet. Ob das gut oder schlecht ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich bin noch etwas hin- und hergerissen. Alles in allem eine klare Kaufempfehlung!

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NewYork1511 NewYork1511

Veröffentlicht am 06.12.2018

Die Goldenen Zwanziger - Adel und Volk

Der Roman „Das Palais Reichenbach“ von Josephine Winter ist als eBook erhältlich und enthält 300 Seiten.

Die Handlung spielt in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und handelt von den ... …mehr

Der Roman „Das Palais Reichenbach“ von Josephine Winter ist als eBook erhältlich und enthält 300 Seiten.

Die Handlung spielt in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und handelt von den Bewohnern des Palais, was zum einen die Fürstenfamilie und zum anderen deren Angestellte nebst den jeweiligen Bezugspersonen beinhaltet.

Die Fürstenfamilie steht kurz vor der Enteignung und der Insolvenz, wobei die Familienmitglieder verschiedene Ansichten haben, wie man die jeweiligen Katastrophen abwenden kann. Neben den Sorgen und Problemen der Adelsfamilie werden auch die Lebenssituationen der Angestellten bzw. des einfachen Volkes näher beleuchtet.

Das Buch lässt sich flüssig und einfach lesen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es spiegelt mit seiner Farbe direkt die „goldenen Zwanziger“ wieder. Weiterhin ist direkt zu erkennen, worum es in dem Roman handelt. Es ist das Palais und eine adlige Dame, die vom äußeren Erscheinungsbild die 1920er Jahre wiederspiegelt, abgebildet.

Was ich persönlich sehr bereichernd empfunden habe ist, dass der Roman dem Leser viele Eindrücke aus der damaligen Zeit liefert. Er basiert auf realen Ereignissen, wie z. B. dem Ruf des Volkes, dass der Adel enteignet werden soll, den antisemitischen Handlungen gegen die Juden etc.
Wie bereits oben erwähnt beschäftigt sich der Roman auch mit den Sorgen und Problemen der einzelnen Schichten, sei es der Adel oder das Volk. Auf den Adel wird meiner Meinung nach jedoch mehr eingegangen.

Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin das politische Geschehen näher beleuchtet. Obwohl es anfangs thematisiert wurde, war später von den Ereignissen keine Rede mehr.
Weiterhin empfand ich das Ende als ein wenig kurz geraten. Es lässt einige Fragen offen und ist mir zu plötzlich eingetreten. Der Roman lässt daher einen zweiten Teil zu, jedoch ist dieser noch nicht geplant.

Insgesamt handelt es sich jedoch um einen schönen Roman, welcher den Leser mit seinen Figuren in seinen Bann zieht.

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Autorin

Josephine Winter

Josephine Winter - Autor
© Nadine Michels

Josephine Winter (*1983) schreibt seit ihrem Studium der Kulturwissenschaften in Hildesheim Liebes- und Erotikromane. Sie benutzt viele Pseudonyme, hat noch mehr Happy Ends verfasst und eine große Schwäche für die Zwanzigerjahre. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

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